Mittwoch, 26. Januar 2022

26.01.2022 Muffins, Salat, viel Gemüse und zwei Katzen

Hi liebe Veggie-Kumpels und Kumpelinen,

der Januar ist bislang ein richtig guter Monat für uns gewesen. Es gibt Anlass zur Hoffnung, dass auch der Rest sehr gut wird.

Alles mal ganz abgesehen von der unendlichen Seuche und den stündlichen Weltuntergangsnachrichten. Auch wenn ich alles, was gefordert und nützlich ist, gerne mitmache (wie Impfungen und Masken et cetera), ich kann unmöglich zwei Jahre durchgehend in Alarmstimmung sein. 

Aber auf den Februar freue ich mich. Denn ich habe das Glück, dass ich an einer Migränestudie teilnehmen darf. Ich bekomme kostenlos fünf osteopathische Behandlungen. Zweck der Studie ist es, belastbare Ergebnisse/Erkenntnisse hinsichtlich osteopathischer Behandlungen in Bezug auf die Behandlung der Migräne zu gewinnen. Ich war schon zweimal wegen Rückenproblemen in osteopathischer Behandlung. Mir hat das damals sehr gut getan. Schauen wir mal. 


Themawechsel; die Woche aus kulinarischer Sicht: 

Resteessen von Manns Erstfrau, das vegane Bratstück mit Salat und Vinaigrette. Ich liebe es, wenn mir jemand Nahrung für mich mit gibt: 



Mein sehr leckerer Waldorfsalat. In veganer Ausfertigung, natürlich! Leute!  


Waldorfsalat

Rezept für zwei Portionen:

100 g Sellerie 
1 säuerlicher Apfel (hier Elstar)
2 EL Mayo
etwas Zitronensaft
Pfeffer
Walnüsse gehackt
etwas Veggie-Sahne (hier Leha)

Sellerie und Apfel in schmale Streifchen reiben. Mayo und Zitronensaft unterheben. Den Salat ca. eine Stunde ziehen lassen. Anschließend gehackte Walnüsse und etwas geschlagene Veggiesahne (hier Leha Sprühsahne) unterheben. Pfeffern, anrichten. 


Porree und Möhrengemüse, zusammen mit Salzkartoffeln und etwas Mac-Cheese-Soße. Dekoriert mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Petersilie, Pfeffer: 



Guacamole. Dieses Mal mit Tomatenstücken. Wir haben eher selten Avocado daheim. Um so toller, wenn wir eine oder zwei da haben. 


Mango. Die hat der Mann geschnitten, das ist sein Part. Er ist der Mangomann. 


Guckt mal, riesige Spitzpaprika. Wenn das nicht nach einem Paprika/Pilzrisotto schreit, weiß ich auch nicht mehr weiter. 


Paprikarisotto mit Champignons: 


Mein Gemüserisotto (das streng genommen kein Risotto ist) baue ich immer nach diesem Rezept. Ich werfe da rein, was ich gerade da habe. Ob Tomaten, Paprika, Mais, Bohnen, geht alles! 


Heute gab es bei uns Rosenkohl mit Räuchertofu, Sonnenblumenkernen und Sesam (hell + dunkel). Dazu gebratenen Chicorée. 

Ich bemühe mich schon, das Gemüse der Saison zu nutzen. Und gerade das Gericht heute war cool, weil wir die Bitterstoffe so sehr lieben. Die auch gesund sind. Aber was trage ich Eulen nach Athen. Der gemeine Veganer / die gemeine Veganerin an sich ist recht gut bewandert in Sachen Ernährung. Ihr wisst Bescheid! 



Vorgestern gab es Spitzkohl aus dem Ofen, nach diesem Rezept von Kochtrotz. 

Statt der Sahne habe ich Sojacuisine genommen, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Hefeflocken. Ferner habe ich etwas von dem SimplyV-Reibekäse benutzt.
Auf dem Spitzkohl selbst liegt das Gewürz Café de Paris, wie in Kochtrotz' Rezept angegeben. Total lecker, die ganze Chose. 


Dazu habe ich uns einen Chicoréesalat mit Orangenfilets gemacht. Obenauf liegen Sprossen (Rettich) und Walnüsse. Und Orangenzesten. Ich hatte eine dicke, wunderbare Demeterorange, daraus kann man prima Zesten gewinnen. 




Katzenhütung, die Cosi:


Gestern (und heute) gab es mal wieder die wunderbaren Vanillemuffins mit Schokoraspeln aus dem Buch 'Vegan tut gut - schmeckt gut' von Jérôme Eckmeier. Seite 172. Völlig klasse. Dazu Leha-Sahne. 
Ich habe eine Tafel Ritter Sport versenkt (Halbbitter) und obenauf Klötzchen einer Ritter Sport mit 74 % Kakaoanteil. Das ist schon gut, wenn die Schokolade in den Muffins nicht gar so süß ist. 




Der Che hat sich vorhin unsere Muffin-Papierreste angeguckt. Der sprang auf den Tisch, er war not amused. Will sagen: alles wie immer. 


So sieht er dann aus; so guckt er. Kopf senken, Augen schmal machen. Che wie er leibt und lebt. Der Che geriert sich oft wie eine einzige Anklage.  


Das war es von hier, liebe Freunde. Ich wende mich nun einem Kamillentee zu und mache mir noch ein Brot. Mit Veggie-Leberwurst. Vielleicht schlage ich total über die Stränge und arbeite mit einem dicken, sauren Gürkchen. 

Bleibt heil an Leib und Seele, fröhlich und optimistisch. Es kann nur besser werden.

Bleibt dran und mir gewogen! Ich wünsche Euch was! 



Freitag, 21. Januar 2022

21.01.2022 Ein Krake, Ofengemüse, Katzen und überhaupt

Hi liebe Freunde der veganen Lebenskunst, 

das letzte Blogposting ist nicht lang her, aber hier türmen sich schon wieder die vielen Bilder. 

Da müssen wir alle durch. Reißt Euch zusammen! 

Den Anfang machen Tortelloni, von Aldi. Hat der Mann von seinem Beutezug mitgebracht. 

Sie sind mit Gemüse gefüllt. Dazu habe ich die Mac-Cheese-Soße gemacht. Die Tortelloni waren sehr lecker, aber die Packung beinhaltete nur 350 Gramm; das fand ich ein bisschen wenig für zwei Personen. 




So sehen die aus. Also die Packung sieht so aus: 

Der Che (im Vordergrund) versteht nicht, warum ich zulasse, dass sich der Milo auch bei uns breit machen darf. Er war ein wenig sauer auf mich, der Che. Der hat dann nicht nur Milo mit seinem giftigen Blick bedacht, sondern mich auch. 


Rosenkohl, Veggiehack und Reis: 


Unsere tägliche Kaffeepause. Die große Tasse ist natürlich meine. Als ob ich mit einer solch winzigen Kaffeetasse arbeiten könnte! Niemals. Think big. 


Ofengemüse (Hokkaido, Möhre, Räuchertofu, Zwiebeln, Potatowedges, Knoblauch, Paprika, Rosmarin) Dazu Hummus:




Unsere Sprossen gehen zur Neige. Ich habe wieder aufgeforstet nachbestellt, direkt bei Dürr Samen.


Stellt Euch vor, da ist mir doch glatt wieder ein Krake in den Hummus geraten! 
Hier ist was los. Mal kurz nicht aufgepasst, zack! Tier im Essen. 


Nun kommen wir zu Korianderreis mit Sesamtofu und Spitzkohlgemüse mit Paprika
Ganz grob habe ich mich an diesem Rezept orientiert, allerdings sehr sehr frei. Sagen wir so, ich habe mich inspirieren lassen. 




Heute, nur für mich allein: Resteessen. Aus dem vorherigen Gericht und aus Resten des  Ofengemüses. Obenauf liegt der letzte Rest Hummus: 



Für heute Abend habe ich mir Roggenvollkornschnitten mit Kräuterquark und Avocado belegt. Dazu Gurke und Tomaten. 



Der Mann war heute bei seiner Erstfrau (ich bin ja sein zweiter Aufschlag und, by the way, er meiner) zum Helfen, sie hat veganes Essen für ihn gehabt. 
Salat mit einem Veganbratstück! Das ist fein, oder! Da erhob sich beim Mann eine große Freude. Ich hörte davon. 


Hier unten könnt Ihr sehen, dass sie mir was eingetuppert haben. Nun, ich hatte vorhin schon meine Avocadoschnitten gegessen, aber morgen kann ich das Werk wohl in meinen Speiseplan einbauen. 


Und ein Geschenk haben wir bekommen. Kann ich doch wieder was auspacken. 



Heute war ich wie erwähnt mannlos. Aber nicht katerlos. Der Che war hier. Das war auch gut, ich hatte einen Heultag. Höchst ungewöhnlich. Es fing an, als mir der Mann morgens noch sagte, dass Meat Loaf tot ist. 

Und es ging weiter, als ich den wunderbaren (und sehr langen!) Film "Weit" anschaute. Über das junge Freiburger Paar, welches drei Jahre auf Weltreise ging. Ohne Flugzeug. Ich habe große Strecken des Films nur unter einem Tränenschleier sehen können, weil mich das alles derart anrührte und berührte, diese vielen tollen Menschen. Und mich der Film mit tiefem Fernweh erfüllte. Und einer großen Lust, den Rucksack zu packen. 

Wenigstens war ich alleine, ich kann nicht in Ruhe heulen, wenn jemand bei mir ist. Katzen zählen nicht. 

Das war es von hier. Schickt Kleenex! Wer weiß, was morgen ist. 

Macht es Euch gemütlich, haltet Euch warm und bleibt gesund. Bleibt dran und mir gewogen! 





Montag, 17. Januar 2022

17.01.2022 Viel Salat, viele Katzen und ein kleines Mayonnaise-Missgeschick

Hi liebe Veggiekumpels! 

Wusstet Ihr, dass es schon 9 Jahre her ist, dass ich auf vegan (zu 99%) umgeschwenkt habe? Wahnsinn, die Zeit rast. Ende diesen Jahres habe ich 10 Jahre voll. Frohlocken! 

Damals hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass das ein Dauerbrenner wird. Ich wollte eigentlich nur mal einen Testmonat starten. So wie aktuell einige Menschen, die den 'Veganuary' mitmachen. Gute Sache! Mögen sie Erfolg und Freude haben. Und im besten Fall dabei bleiben. 

Es zeichnete sich schon Ende letzten Jahres ab, dass ich ziemlich gut drauf bin und äußerst gut sortiert. Das ist beileibe nicht immer so. Ich wundere mich über alles. Es liegt vermutlich daran, dass ich sowohl im Dezember als auch bislang im Januar sehr wenige Migräneanfälle hatte. Und wenn, dann war die Migräne nicht besonders stark und vor allem hatte ich nicht mehrere Tage am Stück damit zu tun. 

Nun erfreue ich mich an meinem derzeit leichten und schönen Dasein. Wie schön alles ist, ohne Migräne und schwere Gedanken. Ich kuschele mit den Nachbarn (nur tierliche), weigere mich, Weihnachtliches einzukellern, bin viel in der Küche, plane Wandertouren und träume von einem Tinyhouse. So gehen die Tage ins Land. 

Meine Werke der letzten 10 Tage:

Couscous mit gelber Paprika, roter Spitzpaprika und Aubergine. Mit Creme Vega:


Che deckt sich selbst zu: 


Weil noch so viel Couscous übrig war, gab es das am nächsten Tag wieder. Dieses Mal mit Zucchini und roter Spitzpaprika:



Spinat mit Salzkartoffeln und Tofu-Spiegelei (Eigelb = MyEy Eygelb). Mein eigener Blubb im Spinat besteht aus Sojacuisine und etwas Rapsöl.




Am Tag darauf: die Reste des Tofus wurden als Tofu-Rührei genutzt. Mit Champignons: 


Salat aus Avocado, Tomaten, Zwiebel und Gurke:



Das alte Cosi-Mädchen, Katzensitting:



Nein, wir stehen nicht kurz vor einem Angriff; Cosi gähnt nur herzhaft:


Gebratener Sellerie mit Salzkartoffeln und Meerrettichsoße:



Döner-Chunks (Aldi) mit gerösteten Zwiebeln, Reis, Tzatziki und einem Salat aus Gurke, Tomaten und Rucola mit Vinaigrette: 



U. a.: sieht aus wie ein urzeitliches Schneckenfossil oder ein eingekringelter Zackenbarsch, aber es ist nur der eingerollte Che. Vielleicht war ihm kalt; wir heizen nicht. Andererseits, der Junge hat eine Menge Fell. Ich wünschte, ich hätte welches; zumindest im Winter. Ich als Mensch bin eher die Kategorie Nacktmull. 


Gelbe Erbsensuppe mit der leckeren Bockwurst von Veggyness:


Rucolasalat:


Milo hat sich auch mal wieder sehen lassen. 



Unten (vorne) im Bild der Milo, dahinter, stehend, der Che. Man sieht schon wieder seinen bösen und vorwurfsvollen Blick. Es ging aber gut. Der kleine Che hat den großen Milo nicht angegriffen. Wir bleiben wachsam. 


Kürbissuppe, Salat: 



Salat (Eisberg, Rucola, Gurke, Tomate) mit Frieda-Gedächtnis-Soße. Die einzig wahre Salatsoße, wenn man mich fragt. 


Kartoffelsalat mit Viverasteak. Auf diesem liegt die Knoblauch-Salbei-Alsan. Die Alsan ist wieder eingezogen und hat die Sojola verdrängt (Stichwort ungenügend bei Ökotest). 

An dem Abend hatte mich die Lust auf das Viverasteak spontan überfallen. Und die Lust auf Kartoffelsalat. Es war eigentlich viel zu spät zum Kochen, wir essen in der Regel so spät nicht mehr.
 
Und dann habe ich bei meiner Mayonnaise noch den Fehler begangen, nicht auf die gleiche Temperatur von Sojamilch und Rapsöl zu achten. Zudem unterbrach ich den Mixvorgang kurzfristig und die ganze Chose war geronnen. Schneller als ich Scheiße schreien gucken konnte. Tja, das ist wie echte Mayonnaise (mit Ei). Da muss man genauso auf die Temperaturen achten. Vielleicht war ich auch einfach abgelenkt durch Rammstein. Ich höre beim Kochen, wie bekannt, fast immer Rammstein. Wenn der Rhythmus schnell ist, springe ich immer mit. Ich kann nicht anders, das lässt sich nicht abstellen. Das sollte ich lassen, zumindest beim Mayonnaiseanrühren. Allerdings ist das abgesehen von temporären Wandertouren meine einzige sportliche Betätigung. 

Ich musste die Mayo erneut anrühren/mixen und es dauerte ziemlich lange, bis wir endlich essen konnten. Dafür war es um so leckerer. Egal, Dinge geschehen. Hier und überall. 



Noch mal mein Kartoffelsalat: 


Der Milo, schon wieder zu Besuch. 


Eisbergsalat (wie weiter oben), Kartoffelsalat und gebratener Chicorée: 



Von vorhin, das Bild. Der Che Guevara. 



Hat eine/einer von Euch schon mal die Schlagcreme zum Aufschlagen von Rama benutzt, die rein pflanzliche? (Sie haben auch andere). Taugt die was?

Rama hat auch eine pflanzliche Kochcreme. Stelle ich mir ähnlich vor wie die Creme Vega. Sollte ich eines der beiden Produkte mal sehen, werde ich sie testen. 

Schöne Woche, liebes Veganvolk! Haut rein. Bleibt geschmeidig, dran und mir gewogen.