Samstag, 23. April 2022

23.04.2022 Sylt / Adieu an meine LeserInnen

Moin liebe Vegankumpels! 

Über die Ostertage waren wir auf Sylt, in Westerland. Da sich die Osterpläne meiner Freundin zerschlugen, nahmen wir sie kurzfristig auch noch mit. Sylt zu dritt, hatte ich auch noch nicht. War sehr cool! Toll, Mann und Freundin! 

Über Ostern hatten wir jeden Tag strahlend blauen Himmel, Sonne satt. Perfekt für alle Osterhasen und für uns. 


In unserer FeWo (meine Freundin hatte eine eigene FeWo) haben wir drei meistens gegessen. Morgens und abends. Wenn wir nicht ausgegangen sind. (Einmal waren wir im Café Wien frühstücken. Das war nicht vegan.) 

Gemüsetortellini (enerBio von Rossmann) mit Pesto von Alnatura:


Das tea & V ist die bislang erste rein vegane Teestube auf Sylt. Café passt nicht, denn sie haben keinen Kaffee! 
(Sylter Suppen habe ich auch nicht betrachtet weil Sylter Suppen Getränke und Suppen hat und keinen Innenbereich).

Es liegt in der Nähe von Westerlands Zentrum. Im tea & V gibt es Tee, Getränke wie Spice Latte, Kaltgetränke (Eistee), Kuchen, Milchreis und täglich ein Tagesgericht. 

 
Ich hatte Quinoataler mit veg. Joghurtsoße und Kräuter-Gemüsereis; der Mann aß Kuchen:




Der Außenbereich von tea & V:



Einmal hat es mich sogar ins Feindesland gelockt! Da eine bevorzugte Frittenbude (Beach-Box) geschlossen hatte, habe ich mir bei McDonalds den veganen Burger geholt und eine große Portion Fritten. Damit der Mann nicht traurig ist, hat er auch eine kleine Frittenportion bekommen. Man ist ja Mensch.




Mirácolitag in der FeWo


Eines unserer Frühstücke. Der Nahkauf (Zentrum Westerland, Nähe Bahnhof) ist mittlerweile gut an veganen Produkten ausgestattet. Da bekam ich sogar den Vivera-Speck! Wunder über Wunder!!! 


Schon wieder das tea & V. Hier ist der gemütliche Innenbereich zu sehen. 




Sie hatten an diesem Tag Lasagne. Frohlocken! Wir drei waren im Pastahimmel. Wohl eine der leckersten Lasagnen meines langen Lebens:



Weiterer Außenbereich vom tea & V:


Das hübsche Südwäldchen, gelegen am Rande von Westerland in Richtung Rantum; vor dem Campingplatz. 



Ein geschlossener Strandaufgang. Mit Schild 'Nicht betreten, Lebensgefahr!'. Von hier aus ist nichts zu sehen, aber von der Meeresseite aus sah man, dass der Strandübergang eingestürzt ist. Vielleicht durch eine Sturmflut. 






Leider, leider hatte Sylter Suppen in List geschlossen! Einer unserer absoluten Must haves auf Sylt. Der Besitzer Maurice hatte einen Fahrradunfall. Seine Sylter Suppen sind bis ca. Ende Mai geschlossen. 
Wir wussten vorher, dass er geschlossen hatte. Aber vom Bus sah es aus als hätte er doch geöffnet. War leider nicht der Fall. 
Hoffen wir, dass es Maurice bald wieder besser geht und er noch viele Sylter und Touristen mit seinen köstlichen veganen Suppen glücklich machen kann. 


List: 


In List am Hafen waren wir im Piratennest wie in den Vorjahren. Aber sie haben ihre Karte geändert, nichts Veganes mehr zu finden. So haben wir nur etwas getrunken und dann den Platz für andere Gäste, die essen wollen, freigemacht. 



Alltagsmenschen im Boot am Hafen von List: 


Das blaue Gebäude ist das Haus der Naturgewalten. Sehr empfehlenswert, besonders auch für Kinder/Jugendliche:









Essen in der FeWo: Gnocchi mit Viveraspeck, Zwiebeln, Knoblauch und Champignons in Sojacuisine-Sahnesoße:


Schokobrownies in der Rantumer Kaffeerösterei. Auch eines der Ziele, die wir bei jedem Sylturlaub ansteuern müssen. Sowohl deren Kaffeespezialitäten (mit Hafermilch) als auch die Kuchen sind eine Wucht. Wir waren fünf Minuten nach Öffnung (11:00 Uhr) vor Ort und bekamen so gerade noch einen Tisch draußen. Ich musste früh dort sein, sonst ist nämlich der vegane Kuchen weg. Früher Vogel und so!


Sieht trocken aus, ist er aber nicht. Voll saftig! Ich feiere diesen Brownie ganz hart. Noch härter. 




Vom Rantumer Hafen aus fotografiert; hier sieht man die Rantumer Kaffeerösterei: 


Wieder eine Kultstätte geschlossen, der Rantumer Hafenkiosk. Warum der derzeit geschlossen hat, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Es gäbe viele Gründe. Ich hoffe, die machen wieder auf. 
Da kann man lecker Bierchen trinken und Pommes essen. Urig, freundlich und sehr maritim. 
 



Für u. a. solche Aussichten habe ich mein Herz schon vor langer langer Zeit an Sylt verloren. Hach! Quietsch! Seufz. 



Auf dem Weg zurück am Strand entlang (an diesem Tag sind wir um die 20 km gewandert) haben wir wie immer am Strand Müll aufgesammelt. Liegt doch da sogar ein Telefonkabel! Dachte ich. Dachten wir alle. Aber das Telefonkabel lebte. Es ist ein Wurm (denke ich doch), aber was für einer? Möglicherweise ist es doch ein schwarzer Wattwurm. Er war ungefähr so dick wie mein Mittelfinger und mindestens 25 Zentimeter lang. Oder es ist ein Telefonschnurwurm, niemand weiß es. 
 




Und dann trafen wir auf einen sehr großen Krebs. Auch lebend, gottseidank. 


Nicht weit entfernt lag ein kleiner Seestern. Ich habe ihn gerettet. Er lebte auch noch, er saugte sich nämlich an meiner Hand fest. Den habe ich schnell ins Nasse gebracht in der Hoffnung, dass ihn die nächste Welle nicht wieder an Strand wirft. 






Die Badezeit in Westerland, mein Lieblingsrestaurant auf Sylt:



Pasta mit Grillgemüse (für mich) und Couscous mit Grillgemüse für die Beiden:


Meins. Lecker. Natürlich. Badezeit kann nur lecker.


Alle hatten Salat dazu:




Mein Handy hat sich wieder selbstständig gemacht. Ich mag das, wenn es das macht. Gibt immer lustige und bizarre Bilder. Hier hat es heimlich das Dreigestirn fotografiert. 


Ukraineflagge mit Friedenstaube:






Das Rote Kliff von Kampen: 



Das Strandrestaurant Onkel Johnny's in Wenningstedt. Es ist neu. Wir haben es erstmals besucht auf ein Bier; dann kamen doch noch Fritten hinzu. Riesige Portionen! 




Onkel Johnny's in der Abendsonne:



Das Restaurant Seenot in Westerland, auch am Strand. Da waren wir noch nie drin. Letztes Jahr hatten sie noch Beyondburger, aber ein Besuch ergab sich nicht. 



Schon wieder das tea & V in Westerland. Ich wollte nämlich unbedingt noch Kuchen oder Milchreis essen. Man sieht es, es wurde Milchreis. Denn mein Kuchen war schon aus. 





Dieses wunderschöne Foto (siehe unten) nahm meine Freundin auf. Zu sehen ist der Mann in der untergehenden Abendsonne. 


Am Abreisetag haben meine Freundin und ich den Mann am Bahnhof abgesetzt und sind noch mal zum Strand gelaufen. Und Gummibärchen kaufen, bei dem Nordseebär. Die haben diverse (!!!) vegane Sorten. So lecker. Süchtig machend. 




Westerland, Strandpromenade:


Das Bahnhofsrestaurant /-café Entreé in Westerland. Hier warten wir immer in angenehmer Atmosphäre auf die Einfahrt unseres Zuges. Und mit Sojamilch zum Kaffee (Zuzahlung 1 Euro). Mit dabei, ein Topf mit Vergissmeinnicht. Niemals, wie könnten wir! Wir sind Sylt verfallen. 



Die Reisemaus meiner Freundin zusammen mit ihrem besten Freund, meiner Reiseratte:


Da rauscht Sylt an uns vorbei, wir verlassen die Insel. 

Meine Mitbringsel. Ich habe nur vier Teetüten gekauft vom Teehaus Janssen in Westerland,gegenüber dem Kurzentrum in Strandnähe. (Deutschlands allerbester Tee, meiner Meinung nach. Teehaus Janssen ist ökozertifiziert! Allerbeste Ware). 

Aber der Mann: sieben Tees. Oder acht. Wahnsinn. Mein Sohn hatte auch mehrere bestellt. Unsere Koffer waren am Anschlag, aber wirklich! Hier ist was los.

Unten links liegen die Nordsee Bär-Gummibärchen. 


Liebe Freunde, Lesende, Ihr habt es sicherlich bemerkt, im Blog wurde es zusehends stiller. Ich schwächele, aus verschiedenen Gründen.

Das ist mein letztes Posting. Ich habe vor Jahren schon mal einen Rückzug angekündigt und kam zurück; aber nun ist es wirklich für immer. Ich mag nicht mehr. 

Der Blog Blaubehimmelt bleibt bis Ende des Jahres im Netz für den Fall, dass Ihr Eure Lieblingsrezepte rauskopieren wollt. Dann schalte ich ihn ab. Alles hat seine Zeit. Die von Blaubehimmelt ist vorbei. Zehn Jahre sind genug. Als ich damals hier mit diesem Blog angetreten bin, gab es nicht allzu viele vegane Blogs. Von den vielen veganen Möglichkeiten und Alternativprodukten, wie sie mittlerweile zu bekommen sind, gar nicht zu reden. Es gibt vegane Blogs und Seiten wie Sand am Meer. Das stimmt mich positiv. Es hat sich wirklich was bewegt. 

Ich bin Euch Lesende meines Blogs für die (fast) zehn Jahre Eurer Treue sehr sehr dankbar. Ich danke auch den besonders Treuen und Interessierten für ihre Kommentare. Bis auf Spam habe ich immer alle stehengelassen. 
Ich wünsche Euch allen alles Gute, Gottes Segen, bleibt gesund und fröhlich! Immer positiv gucken. Nie unterkriegen lassen. Alles Liebe von mir!