Samstag, 30. Januar 2021

30.01.2021 Spitzkohlcurry, Schwein, Hirsesalat, Katzen, Muffins, Pasta

Hi liebe Lockdowner, Regengenervte, Schneeballwerfer, gute vegane Gemeinde! 

Die Tage habe ich Spitzkohlcurry gemacht, nach diesem Rezept von Rewe. Meine Freundin A. aus B. hat mich schon vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht. 
Das war sehr lecker. Ich werde es aufnehmen in mein Repertoire! 
Mein Spitzkohlcurry haben wir mit Reis gegessen: 




Guacamole mit Tomaten


Die Cosi, sie habe ich vorgestern gehütet. Fünf Pfund Glück! Die alte, süße, liebe Katze: 


Hirsesalat


Für 2 Personen als Hauptgericht, für 4 als Beilage: 

1 Tasse Hirse nach Anleitung in Gemüsebrühe kochen. Gemüse nach Wahl kurz (!) anbraten. Hier waren es 1 Zwiebel, Knoblauch, 1 gelbe Paprika, 1 Zucchini, 2 Karotten. Dazu gebratenen Räuchertofu, Petersilie, Salz, Pfeffer, Chili, Frühlingszwiebel, Tomatenmark und getrocknete Tomate. Olivenöl und Balsamico. 
Hirse, Gemüse und alle anderen Zutaten zusammenfügen, würzen. Schmeckt heiß, warm und kalt! 



Heidelbeermuffins


Der Che. Der lungerte bis gerade hier herum und wollte unbedingt in seine eigene Wohnung. Obwohl er wusste, dass seine Menschenmama einkaufen gegangen ist. Er hat sie nämlich höchstpersönlich ein Stück begleitet. Vielleicht wollte er allein sein in seiner Wohnung. Wer weiß, was er plant. 


Gebratene Nudeln mit gebratenem Gemüse: 



Bei unseren Freunden im Norden schneits. Und deren Schwein stapft durch den Schnee. (Es ist natürlich ein glückliches Schwein und wird beerdigt, wenn es eines Tages aus Altersgründen stirbt. Wie seine Vorgänger. Dieses Schwein und seine Geschwister tötet und isst keiner! Sie können tun und lassen, wofür sie der liebe Gott (oder die Göttin oder das Universum) gedacht hat. Leben und eine gute Zeit haben.)


Mehr Bilder habe ich nicht. Ich habe recht große Mengen gemacht; wir essen zwei Tage von allem. 

Der Mann hat nun seine Maskengutscheine bekommen. Das ist die Gnade der frühen Geburt. Mir schenkt keiner welche. Blöd. Nur, weil ich jung bin! 
So seltsam im Leben, ich war entweder immer zu jung für alles oder zu alt. Nie richtig! Menno. 

Schönes Wochenende, liebe vegane Herzchen! Esst lecker, bleibt glücklich, gesund, bleibt dran und mir gewogen!  



Dienstag, 26. Januar 2021

26.01.2021 Crepes, Salat, Kaffeecreme, Chicorée und noch mehr Futter

 Hi liebe Wärmesucher, Schlittenabschmirgler, gute vegane Gemeinde, 

es hat sich wieder was angesammelt, an Essensbildern. Ruckzuck ist mein Handy voll. Dann weiß ich, es ist wieder Zeit, die Bilder hier reinzukippen. 
Da ich - leider - nicht reisen kann, habe ich viel Zeit und Muße zum Kochen. Weil wir immer daheim sind, lohnt es sich wenigstens, die Vorratsschränke ordentlich aufzufüllen. Somit habe ich mehr Möglichkeiten, zu kochen. Oder zu backen. 
 
Ich mag immer noch keine Essenspläne. Es wäre vermutlich wirtschaftlicher. Nein, sicherlich. 
Aber das kann ich nicht, ich weiß nie, was ich morgen essen möchte. Das entscheide ich immer kurz vorher. Dann schaue ich, was ich da habe und bastele daraus was. Manchmal fällt das mit einem Einkauf zusammen, dann kann mir der Mann noch was mitbringen, was ich nicht vorrätig habe. Die Tage war es Spinat. Mich überkam ein nicht bezwingbares Verlangen nach Spinat. Mit Blubb. Den ich selber hinzufüge. Es musste auch der gehackte sein. 

Ach, genug der Worte. Foodcontent auskippen: 

Vorhin war es wieder so weit, meine Kaffeecreme kam zum Einsatz. Da ich noch genug übrig hatte, hat meine Nachbarin auch ein Glas bekommen. Leider dieses Mal ohne einen Oreokeks. Die sind aus. Trotzdem hübsch. Sahne, Kakao und Karamell sei Dank! 
Diese Kaffeecreme habe ich nur gemacht, weil mir niemand Kuchen gekauft hat. (Niemand = der Mann). 
Trotzdem hat er auch ein Glas abbekommen. Ich habe sogar extra viel Kakao auf seinen gepackt. Ich muss verrückt sein! 



Davor gab es Resteessen. Ich hatte noch Tofu, Kohlrabi-Kartoffeln und zwei Chicorée über. 
Den Chicorée habe ich dieses Mal geviertelt und angebraten. Klappt sehr gut, schmeckt extrem lecker. 




Crepes. Mit der Speculooscreme von Lotus und mit der Nougatcreme von DM als Füllung. 




Spinat mit Süßkartoffelpüree, Tofu Natur und MyEy Eygelb. Der Spinat war von Edeka, die Eigenmarke (glaube, 69 Cent, nicht Bio). Ich habe eine Handvoll Cashews mit 150 ml Wasser in den Turbomixer (Puro von Bianco) gepackt, für den Blubb. Die Nusssoße zum fertig gekochten Spinat geben und kurz aufkochen. Zack, gebunden! Lecker. 
Süßkartoffelpüree unterscheidet sich in der Herstellung nur durch die kürzere Kochzeit von Karoffelpüree. Sonst ist alles gleich. Margarine (hier Sojola), Sojamilch, Gewürze. 



Hat sich doch schon wieder der Che in meinen Blog geschlichen und zwischen die Foodbilder gequetscht! Hier ist was los.  


Ich hatte keine Lust zu kochen. Also brauchte ich ein schnelles Gericht: Das waren Dinkelnudeln mit Arrabiata. Eine Fertigsoße. Höllisch scharf. Ich musste sie stark verlängern, um sie essen zu können. Tja, ist es zu scharf, bist du zu schwach... Da kam ich wirklich an meine Grenzen. Falls Ihr sehr scharf gut abkönnt: die Soße taugt was! Die ist gut. Ich werde sie auch wieder kaufen. 



Tassenkuchen:




Tassenkuchen:

Pro Tasse:
3 EL Mehl
3 EL Sojamilch
2 EL Zucker
1 EL Rapsöl
1 TL Stärke
2 Msp Backpulver
2 TL Kakaopulver

optional: Erdnussbutter, Fruchtstückchen, Speculooscreme, Schokostückchen - was auch immer. 

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren. In eine Tasse füllen und in die Mikrowelle packen. Volle Power. 2 - 3 Minuten, je nach Leistung. Wenn der Teig angestiegen ist, ist er gut.
Bei unserer 600 Watt-Mikrowelle braucht das ca. 2 Minuten.

In der Regel löffelt man den Kuchen noch lauwarm aus der Tasse.

Rosenkohl mit Mac Cheese - Soße und Salzkartoffeln: 



Meine Freundin hat mir unten stehende Produkte (Aldi) sehr ans Herz gelegt. 
Mit den Wonder Chunks, Chicken-Style (links), habe ich begonnen: 


Sieht gruselig echt aus, finde ich. Mich stört das nicht, aber ich weiß, dass andere VeganerInnen da ein Problem mit hätten. 


Die Chicken-Chunks habe ich angebraten, ein paar wenige Minuten bei mittlerer Hitze. Und mit einem Paprikagewürz gewürzt. Das hätte es wohl nicht gebraucht - die haben auch so genug Geschmack. 
Ich wollte das aber gern. 
Dazu gab es Petersilienkartoffeln und Kohlrabigemüse (helle Mehlschwitze aus der Kohlrabibrühe).

Es ist total unfein, aber ich habe beim Probieren der Chunks wortwörtlich gesagt: "Ach du liebe Güte, die sind aber scheiße-lecker!". Tut mir leid. Das platzte so raus. Hilfe, ich bin denen verfallen. Sowas von! 



Dazu passten die Veggie-Cracker, die uns die Erstfrau vom Mann geschenkt hat. Da waren auch Cracker aus Karotte dabei, die kommen das nächste Mal zum Einsatz. 
 


Liebe Liebenden, ich habe fertig für heute. 
Bleibt gesund, haltet die Moral hoch. Wir müssen uns alle selber froh machen. Bleibt dran und mir gewogen! So lange wie die Sache dauert. 



Donnerstag, 21. Januar 2021

21.01.2021 Tempeh, Chicorée, Nudelsupp und 'Snickers'-Schneckchen

56 Tage habe ich die Wohnung nicht verlassen. Bis vorgestern, da musste ich zu zwei Ärzten. Sehr schade! Macht man nichts. Ich hätte sonst noch viel länger durchgehalten. 

Wenn also bis dahin irgendwo die Ansteckungszahlen in die Höhe geschnellt sind - ich kann es nicht gewesen sein. Nur für's Protokoll. 
Wisst Ihr das auch schon. 
Was wir die letzten Tage gegessen haben, gleich auch: 

Tempehspieße. Mit Curryreis, Gurkendip und Erdnusssoße:




Noch mal Tempeh am folgenden Tag. Mit Djuvecreis und Eisbergsalat




Hier kommen wir zum Chicorée. Der ist gedünstet. So mag ich ihn am liebsten. Dazu Graupen und eine Orangen-Senfsoße.  Früher habe ich den 'Keil' des Chicorées entfernt. Hatte ich mal so gelernt. Das mache ich nicht mehr. 




Gemüse-Nudelsupp:



Und zum süßen Schluss: meine Snickers-Schneckchen







Zwanzig Schnecken habe ich gebacken. Sie haben nicht lange überlebt. Keine halbe Stunde, dann waren sie fort. Ich denke, der Mann zehn, ich zehn. Wir sind echt schlimm! Aber wir können nichts dafür; noch leicht warm sind sie am besten. Das weiß jedes Kind. Und: Schnecken sind langsam (sie haben nur einen Fuß). Wären sie schneller fortgerutscht, hätten wir niemals so viele essen können. 

Mir ist es fad, liebe Läuschen. Ich wünschte, es gäbe einen Knall, zack! Frühling. Die Kälte geht mir auf den Zeiger, dabei haben wir nur selten Minustemperaturen. Weichei, ich. Elendiges. 

Bleibt gesund, liebe vegane Kumpels, bleibt dran und mir gewogen!