Montag, 26. Oktober 2020

26.10.2020 Zwiebelsuppe Rezept

Habt Ihr Euch eigentlich je gefragt, warum ich keine Zwiebelsuppe in meinem Rezeptregister habe? Also ich mich schon, heute. Ich wollte eine machen und wunderte mich, warum eine meiner Lieblingssuppen da nicht steht. Das ist doch nicht richtig. Es fühlt sich sehr, sehr falsch an. 

In meinem Blog fand ich zwar ein Bild von einer, die ich mal gemacht habe. Aber kein Wort, wie. Geht ja mal gar nicht. 

Verrückt! Heute habe ich alles für den Bauplan Zwiebelsuppe abgemessen und abgewogen. Lasset die Tränen fließen. Da müssen wir nun alle durch. An die Taschentücher!  




Zwiebelsuppe für Zwei

400 g Zwiebeln (klein bis normal groß, keine Gemüsezwiebeln. Das ist nur für Weicheier)
2 EL Albaöl
1 TL Vollrohrzucker
100 ml Rotwein (hier La Mancha Tinto Edition Alnatura) 
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
700 ml Gemüsebrühe 
Salz
Pfeffer

Croûtons

Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. In Albaöl leicht anbraten. Nicht braun werden lassen. Mit dem Vollrohrzucker kurz karamellisieren. Mit Rotwein ablöschen. Knoblauch (geschält, ganze Zehe), das Lorbeerblatt und die Gemüsebrühe hinzugeben. Aufkochen, auf kleiner Stufe 20 Minuten sieden lassen.
In der Zeit die Croûtons vorbereiten oder gekaufte nehmen. 

Die Knoblauchzehe und das Lorbeerblatt wieder der Suppe entnehmen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und einem Häuchlein Thymian würzen. Essen. Lecker. 



Die Zwiebelsuppe nach französischer Art, mit überbackenem Brot, ist auch lecker. Aber ich hatte gerade keinen veganen Käse hier, leider.   

Meine Mutter hatte früher Zwiebelsuppe in Suppenschalen gefüllt und der Brot-Käseteig wurde wie ein Deckel über die Suppenschalen gestülpt. Dann kam das in den Ofen und anschließend musste man sich durch eine käsige Brotschicht zur Suppe durcharbeiten. Die war natürlich knallheiß. War damals nicht mein Ding. Ich mochte Gruyère nicht. 
Aber das alles nur am Rande. Das waren die 70er und 80er. Ich sage auch noch: Toast Hawaii!  

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Kommen wir zu meinem Gericht von gestern. Ich suchte im großen Netz nach neuen Anregungen für Rosenkohl und wurde beim Blog "Ve Eat Cook Bake" fündig, mit dem knusprig geröstetem Rosenkohl mit Tahin. Interessante Kombination! Leider hatte ich wie angegeben gerade keine Cranberries daheim, also nahm ich Datteln. Auch gut. 

Dazu habe ich Kartoffelpüree gemacht und ein Pilzsößchen. Hochlecker! Tolles Gericht! Herzlicher Gruß an die Küche! 

Der Rosenkohl:


Mit Kartoffelpüree und Pilzsoße: 


Die ganze Chose wurde vom Kater Milo genau beobachtet. (Ja, bei uns sitzen die Nachbarn auf dem Tisch, wenn wir essen. Ich kann nichts dafür. Das habe ich so nie gewollt.)
Was mag der Kater gedacht haben? "Guck' mal die Verfressenen, die essen, als würde es kein Morgen geben. Menschen, Menschen. Ach Gott ja." 
Wir werden es nie erfahren.






Schönen Wochenanfang! 


Samstag, 24. Oktober 2020

24.10.2020 Wandern in Bonn, Adventskalender für den Mann und Gerichte

 Das Wetter schien uns sehr gewogen. Wir hatten heute keinen Termin und mir tat auch nichts weh. Das schrie doch förmlich nach einer Wanderung. Nutze die Stunde. Carpe diem und so. Zudem musste ich meine neuen Wanderschuhe testen und einlaufen. Ich trage übrigens Trailrunningschuhe von Inov-8. Eine englische Firma. Diese Schuhe sind sehr bequem, haben guten Grip und sind immer vegan, wenn kein Leder verarbeitet wurde. Sie sind sehr leicht. 

Von der Haustür aus - und den Kottenforst (großes Waldgebiet im Raum Bonn/Rhein-Sieg) quasi vor selbiger - setzten wir uns in Bewegung. Ich erinnerte mich an eine große Rundwanderung, die wir damals mit unserem Hund Dina zweimal gegangen sind. Das war also heute ein Dinchen-Gedächtnisweg. Wir meinten, es fühle sich an, als wäre das gestern gewesen, dass sie vor uns lief. Oder meistens gemütlich hinter uns her trottete. 


Das war unsere Dina, langjährige Blogfreunde werden sich noch an sie erinnern. Nächsten Januar ist sie 5 Jahre tot. Heute war sie trotzdem mit dabei. 















Der Hirschweiher:





Der Kurfürstenweiher: 




Raus aus dem Wald: 



Früher waren im Wald Wildschweine, Bären und Wölfe. Und Damwild. Vögel, Frettchen und Feen. Was das nun für eine Art ist, keine Ahnung. Keine endemische Art.  
Liegt bestimmt auch am Klimawandel, dass dieses seltsame Bärchen hier vorkommt.


Der Röttgener See: 





Kurze Kaffeepause und wieder zurück ging es. Nur einen anderen Weg.  


Toller Baum in Bonn Röttgen: 

















Und hier sind wir wieder zurück in unserer Straße: 


Wir sind laut meiner Trackingapp Outdooractive 18,3 Kilometer gewandert. Rund 200 Höhenmeter rauf und 200 wieder runter. Das kann sich doch sehen lassen. Für ein Training ist das nicht übel. 

Daheim habe ich die Nachbarskater verkuschelt, die Schuhe gesäubert (die haben eine tolle Performance hingelegt, wie erwartet. Alle Vorgängerschuhe von denen waren auch klasse). Dann habe ich gekocht. 



Vorgestern: Dicke Bohnen mit Veggie-Speck, was Räuchertofu ist, klar. Und dem Original in nichts nach steht.  


Nudelsuppe mit Gemüse. Quer durch den Kühlschrank: 


Ich habe dem Mann einen Adventskalender geschenkt. Er ist von der Firma Boxiland und du bekommst, was du siehst. 



Gestern: Hokkaidowedges, Aubergine, Zwiebeln und Knoblauch aus dem Ofen. 



So liebe LeserInnen, ich habe ausgespeichert. Bleibt gesund, weiterhin fröhlich und nutzt diese furchtbare Zeit, so gut es geht. Wir können nur alles in unser Macht stehende tun, damit wir uns und andere nicht anstecken. Und dann müssen wir hoffen. Ich baue auf 2021. Allerdings dachte ich auch, 2020 wird großartig.
So kann man sich täuschen. Scooter FCK 2020 Es ist alles gesagt. Äh gesungen. 
Macht's gut, bleibt dran und mir gewogen!