Dienstag, 26. Mai 2020

26.05.2020 Wandern in der Eifel und Schiffchen fahren auf der Mosel

Wir haben die Eifel besucht, genauer:  Monschau. Und im Hohen Venn waren wir auch. Danach sind wir weiter an die Mosel gefahren, in unser Lieblingshotel Nicolay 1881 zur Post in Zeltingen.

Monschau kannte ich bis dato nur vom Hörensagen. Ich war sehr geflasht, was das für ein bildhübsches Städtchen ist.

An meinem Geburtstag haben wir vegetarisch gegessen, Apfelkuchen (vermutlich mit Ei) und abends überbackenes Gemüse (Käse!). An diesem Tag wollte ich nicht nur Fritten und Salat essen, wie sonst, wenn es nichts anderes Veganes gibt.









Monschau ist bekannt für seinen guten Senf. Wir haben die Senfmühle besucht und einige Gläser Senf gekauft. Auf deren Homepage kann man sehen, welcher Senf vegan ist. Das haben die sehr vorbildlich gemacht!



Pfeffersenf, Kaisersenf, Wildkräuter mit Bärlauchsenf, Feigensenf. Walnussöl und Amarenalikör.

Im Bild vorne liegen Lavendelsäckchen und hübsche Masken, beides habe ich in einem anderen Geschäft in Monschau gekauft.


Wir haben kurz hinter der belgischen Grenze das Hohe Venn durchpflügt. Was für eine herrliche Gegend! Stunden kann man dort zubringen.








Der Mann immer: "Geh' doch mal schauen, ob da wirklich Moor ist. Nee, du musst weiter reingehen....". Nix da, ich bin schön auf den Stegen geblieben. Naturschutzgebiet!









Mosella

Gott sei Dank, unser liebstes Hotel Nicolay 1881 zur Post in Zeltingen-Rachtig hat die Tore endlich wieder öffnen können! Wir waren die ersten Gäste. Die ersten von vielen; es zog nämlich jede Menge VeganerInnen an diesen schönen Ort. Was toll ist! Super! Nur mit vielen Buchungen kann dieses fantastische vegane Hotel uns allen erhalten bleiben. Also: buchen, buchen, buchen! Es lohnt sich so sehr!
Trotz der vielen Auflagen in dieser unsäglichen Krise hat das Hotel wieder alles gegeben und uns einmal mehr einen schönen Aufenthalt bereitet.













Pflaumenkuchen mit Sahne und einem herrlichen Vanille-Karamelleis:



Die Moselterrasse:


Vorspeise, Shiitakepilze aus eigener Zucht mit einer Salatanordnung:


Das war ein Gemüserisotto mit einem veganen Steak und dunkler Soße:


Das Dessert fehlt; ich verzichtete (wegen satt) und der Mann vergaß, ein Bild zu machen. Schade.

Wir sind Schiffchen gefahren! Endlich, endlich! Auf einem Fluss Schiff fahren ist für mich einer der Inbegriffe von Sommer, Freiheit, Sonne, Leben. Es macht mich glücklich!
Wir sind nach Traben-Trabach gefahren und wieder retour.


Ein Wein und Potatowedges mit Ketchup. Dort gab es leider nichts anderes für uns.



Im Hotel: Zwiebelsuppe; göttlich! Zum Niederknien. Ich gehe völlig steil auf Zwiebelsuppe.


Auberginenfisch mit Kartoffelstampf und Zucchinigemüse (die offiziellen Namen der Gerichte klingen immer deutlich wohlklingender, leider kann ich sie mir nie merken):


Weinspiegel auf Vanillecreme:




Einer der Speisesäle des Hotels; das Flatterband deutet nicht auf einen Tatort hin sondern nur auf die aktuellen Sitzplatzbeschränkungen und Auflagen. Nicht so schön, aber muss! Wenn es denn hilft; wir machen alles mit. Nieder mit dem unsäglichen Virus!

Alles war deswegen ein bisschen anders als sonst. Aber wirklich trüben konnte es unsere Urlaubsfreude nicht! Wenn ich alles Schöne derzeit nur mit Maske genießen kann, dann ist das halt so. Das bringt mich nicht um. Das Virus schon eher. Also befolgen wir, was zu befolgen ist. Und genießen die schönen Seiten des Lebens trotzdem in allen Zügen.


Megaleckere und interessante Vorspeise; das war ein raffiniertes Spargelmousse, mit Salat. Großartig!


Polenta, Bohnengemüse, Ratatouille und ein Leinsamen-Sesam-Quinoa-Bratstück mit dunkler Jus.


Schokoladenkuchen mit heißem Karamell übergossen. Hilfe ich sterbe. Wo soll ich die ganzen Kalorien bloß lassen. Aber ich muss schon sagen: kann man Kalorien leckerer und ansehnlicher verpacken? Wohl kaum!






Der Urlaub ist aus. Zu schade.
Deutschland ist schön.

Bleibt gesund, fröhlich, wild und wunderbar. Bleibt dran und mir gewogen! Und schön daran denken: nicht perfekt ist trotzdem noch gut genug!




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