Mittwoch, 29. April 2020

29.04.2020 Von Waffeln, Sauberkunst und einem Kino-T-Shirt

Liebe Liebenden, Krisengeplagte, Lagerkoller-ExpertInnen!

Heute war ein schöner Tag. Die Sonne schien, ich bekam gleich zwei Päckchen (hurra) und kochen brauchte ich auch nicht, ich hatte gestern Abend vorgekocht.

Ferner bin ich guter Dinge, weil sich der April dem Ende zuneigt und mein Lieblingsmonat in den Startlöchern steht. Und damit verbunden die Hoffnung, dass ich wenigstens nach Sylt und an die Mosel reisen kann. Muss gar nicht das Ausland sein. Deutschland ist auch schön, sehr schön!

Die letzten Tage in Bildern:

Sonntagswaffeln. Es sind die "Zarten Waffeln mit Kirschsauce von J. Eckmeier aus seinem Buch "Vegan tut gut - schmeckt gut":





Der Mann trug die Schürze, der hat die Waffeln aus dem Waffeleisen geholt.


Die Waffeln sind wirklich genial. Knusprig, im Innern weicher, herrlich. Duftend.

Montags haben wir Wagenräder äh Pizza beim Bonner Café Von & Zu bestellt. Die haben eine Vegankarte, sogar in dieser Zeit! Wir bestellen dort telefonisch und holen ab.

Normalerweise bestellen wir nicht häufig, aber wegen der Krise machen wir das ganz bewusst, um die vegane Idee und meine Vegankumpels zu unterstützen.

Mann hatte Funghi,


... ich die Spinat/Knoblauchpizza.


Ein abendliches Avocadobrot:


Wie man meine Avocado richtig schält - super Lifehack - siehe Video! Ich habe es bis dato immer falsch gemacht. Ich Frettchen. Bar jeglicher Ahnung! Und falsch ausgesprochen habe ich diese grüne Pickel-Birne auch. Da kann man mal sehen.


Meine Ratatouille. Heute war Tofu dabei, gebraten. Gibt es morgen wieder. Momentan versuche ich immer, für zwei Tage Essen zu kochen. Was schwierig ist, weil wir in der Regel so lange essen, bis alles weg ist. Wir arbeiten daran.


Meine Sauberkunst-Lieferung voll schöner, duftender Seifen! Ich bin im siebten Himmel. Der Mann hat eine abbekommen. Na gut, zwei Minuten haben wir an dieser einen Seife gezerrt. Bis ich losgelassen habe. Wie ich immer sage: schön Mensch bleiben! Nett sein.

Sauberkunst hat u. a. diese tollen Adventskalender, hinter denen ich her bin, wie der Teufel hinter der armen Seele! Die allerfeinsten Seifen, mit göttlichen Düften. Alles ist toll von denen. Alles vegan und überhaupt. Leider muss auch Sauberkunst mit der Krise kämpfen, ihre Shops waren geschlossen. Aber online geht. Einen Laden haben wir leider nicht in unserer Nähe. Wie auch immer, so konnte ich Sauberkunst trotzdem unterstützen. Und mich verwöhnen. Win win.



Oh, das kecke Frettchen mit dem neuen Kino-Shirt. Ein cooles Bonner Bekleidungsgeschäft namens REDNIB hat diese Aktion der T-Shirts und Hoddies initiert, um unser schönstes Bonner Kino, das Woki, zu unterstützen. Das Woki war Lieblingskino von ganz Deutschland! Ich glaube, 2018.
Auch wenn ich kein Freund von bedruckten Shirts bin, das hier war Ehrensache. Ich kann es nicht erwarten, dort wieder hingehen zu können. Das Shirt ist übrigens fair und organic.


Ich muss jetzt schließen, ich muss hoch zur Katze. Cosi wartet auf mich.

Bleibt fröhlich, hoffnungsvoll, gesund und solidarisch. Immer schön Mensch bleiben!
Bleibt dran und mir gewogen! Bis es heißt: "Ey, wieso brauchst du noch eine Seife, ich habe dir doch schon eine von meinen dreizehn Seifen abgegeben?!"

Sonntag, 26. April 2020

26.04.2020 Food und Katzencontent

Es wird mal wieder Zeit, meine bescheidenen, gutbürgerlichen Kochwerke abzulegen. Und Bilder der Nachbarskatzen, die hier allgegenwärtig sind. Gottseidank.

Che Guevara liegt abends beim Fernsehen gerne auf meinem Schoß. Schläft und lässt sich streicheln. Tut meiner Seele gut, das kleine Fellknäuel zu beobachten. Ich mag es, wenn er zuckt im Schlaf oder wenn er seine Pfote auf meine Hand legt. Wie hier. Da schmelze ich hinweg. Oder frei nach Helge Schneider: mein Herz weitet sich zu einem saftigen (veganen) Steak:


Linseneintopf mit Bockwurst von Meetlyke:


Das sollte es Ostern geben, eigentlich. Gnocchi mit eigenem Bärlauchpesto:


Baba Ghanoush, das Auberginenpüree:



Masken; so desinfizieren wir sie. 1 Minute mit kochendem Wasser übergießen.


Das war ein Risotto mit Spargel, Erbsen und Möhren. Und Weißwein. Aber war kein frischer Spargel. Trotzdem lecker.


Fakemett, nach J. Eckmeier:





Cosi:



Milo auf unserer Terrasse:


Dinkelnudeln mit Tomatensoße:


Milo:



Die letzte Zeit habe ich sehr viel auf unserer Terrasse verbracht. Jede Menge Büsche und Hecken geschnitten, ein bisschen neu gepflanzt und wieder einen zweiten Sessel rausgetragen.


Männertreu; meine Lieblingsblumen:


Der Mann als er selbst und Milo. Oder Che. Schwer zu sagen manchmal, der Milo ist tiefdunkelbraun, der Che dunkelbraun.

Wir werden in Kürze neue Kräuter bestellen, bei der Firma Rühlemann. Die haben tolle Sachen. Auch ungewöhnliche Kräuterpflanzen. Da gönnen wir uns mal ein paar Kräutertöpfe.



Che:



Mein Borretsch ist fast einen Meter hoch, mit hunderten der niedlichen blauen Sternchenblüten. Daneben, rechts, das Liebstöckelkraut. Auch fast einen Meter hoch.



Gebratenes Gemüse mit Reis und süß-sauer Asiasoße (von Byodo glaube ich):


Milo:


Möhrengemüse: 


Nächster Tag, noch mal. Andere Deko:


Veggie-Fischstäbchen von Aldi: 


Was ich Euch immer noch erzählen wollte; als ich überwintert habe auf Mallorca und Teneriffa, war ich nie untätig. Ich habe den spanischen Lernbaum vollendet. Ich bin sehr stolz darauf! 
Mann und ich lernen jeden Tag spanisch, mein Streak geht seit 177 Tagen, der vom Mann sogar schon 1176 Tage! Duolingo kann ich empfehlen, aber am besten ist es, wenn man Spanisch auf mehreren Kanälen lernt. Zeitung, Fernsehen, Kurse, vor Ort in Spanien etc. 


Und noch was Neues; bei uns ist die HappyPo-Dusche eingezogen. Ich liebe sie. Das ist für mich der allerbeste Artikel, den ich in der letzten Zeit gekauft habe. Ich kann mich grün ärgern, dass ich locker zwei Jahre gezögert habe, weil ich dachte, das taugt sicher nichts. Wie falsch ich lag!
Näher werde ich auf das Thema  nicht eingehen, das ist nun mal ein Foodblog, zugegebenermaßen mit vielen Katzenbildchen.
Da passt diese Dusche nicht unbedingt dazu. Aber sie ist toll. Ich liebe sie. Mein bester Freund. Nee, mein allerbester Freund.


Mein Kaffee hat mich angeguckt! 


Als er auch noch anfing zu sprechen, bin ich weggerannt. Zu viel für meine Nerven in diesen Zeiten.
Schade eigentlich, jetzt weiß ich gar nicht, was er zu sagen  hatte.


Schönen Tag Ihr Tapferen und Schönen; macht das Beste aus der Zeit. Immer schön fröhlich bleiben, immer Mensch bleiben! Lasst nicht die Hoffnung fahren, es kommen auch wieder bessere Zeiten.
Bis dahin, bleibt dran und mir gewogen! Man liest sich!


Mittwoch, 15. April 2020

15.04.2020 Ostern ist vorbei, super!

Wie schön, die Feiertage sind vorbei! Ich hoffe, Ihr hattet es nett, im Rahmen der unglücklichen Umstände!

Wir haben gegessen, die Terrasse in allerdünnsten Sommerfetzen genossen, uns gesonnt und ein bisschen soziale Kontakte online und per Telefon gepflegt.
Das war's, mehr passierte hier nicht.
Wir waren nicht mal draußen, weil ich aktuell nicht laufen kann, krank. Das hat mir auch ein wenig meine Essensplanung verhagelt (und mich darin bestätigt: man plant und das Leben kommt dazwischen).
Wie es Kater Milo kurz für uns demonstriert, musste ich nach Ostern und bis einschließlich heute liegend durch den Tag gehen. Das Bett hüten. Ohne Kater. Leider.
Aber nun geht es mir besser und ich kann wieder gehen.


Couscoussalat mit Orange:



Lauchquiche Allerdings mit nur der Hälfte Menge Teig! Viel Teig finde ich doof. Und Zucker ist in meinem Teig auch nicht drin. Braucht die Welt nicht.




Das sind Röllchen (aus Crepe) mit veganer Frischkäsecreme - selbstgemacht - und Couscoussalat. Dazu ein scharfer Tomatendip:


Kaffeecreme


Die Lauchquiche, einen Tag später, aufgewärmt:


 Kartoffelklöße mit Pilzgemüse und -Soße:



Noch mal Kaffeecreme:


Und zum zweiten Mal die Klöße; dieses Mal in anderem Kleid: in Scheiben geschnitten und angebraten:



Möhrenkuchen: 




Mein Sprossenglas




Gestern hat mir der Mann die Lidl-Vegan-Pizza ans Bett gebracht. Das Bett hüten kann so schön sein, zumindest, wenn man nicht ernsthaft krank ist. War ich ja nicht, ich durfte nur nicht laufen.
Normalerweise hätte ich noch die Gnocchi mit dem Bärlauchpesto machen wollen; ging ja nicht. Aber nicht schlimm, die Gnocchi laufen nicht weg. Die haben keine Beine. Und einen Rollator auch nicht. Die kommen nicht weit!



Heute habe ich nur eine riesige Schüssel Salat gemacht.



Über Ostern hatten wir ziemlich viel zu essen, wir haben aber geteilt mit unserer Nachbarin. Sie ist Krankenschwester und so versuche ich, ihr meine Wertschätzung zu zeigen. Und sie bei Laune zu halten. Ich dachte, Kuchen, Quiche und Kaffeecreme könnten sie erfreuen. Als Krankenschwester hat sie Aufmunterung und eine kleine Freude bitter nötig.
Dafür klatsche ich nicht am offenen Fenster in die Hände. Ich las, dass die Beschäftigten lieber bessere Arbeitsbedingungen hätten als Klatschen. Mein Wunsch wäre, dass sich die Lage dieser Beschäftigten nach der Krise verbessert. Allein, mir fehlt der Glaube.
Wenn einer eine gute Idee hat, wie der 'Kleine Mann', der ganz gewöhnliche Bürger, dazu beitragen kann - ich wäre sehr dankbar.

Sonst weiß ich nichts zu berichten. Ich komme nicht raus, ich erlebe nicht gerade viel. Da bin ich wohl nicht alleine. Aber wenn das in dieser Sch.....krise meine einzige Sorge ist, dann kann ich Räder vor Glück schlagen.

Wir gucken viele Nachrichtensendungen und mich bringt total um, dass so viele Künstler und Gastronomen, Hoteliers etc. schlimmste wirtschaftliche Sorgen haben. Und viele, viele, viele andere Leute und Bereiche mehr.

Passt gut auf Euch auf! Liebe Grüße, bleibt gesund, bleibt dran und mir gewogen! Bis es vielleicht heißt: "Der Mann weigert sich beharrlich, mir weiterhin das Essen ans Bett zu bringen! Nur, weil ich wieder aufstehen kann. Helft mir!"