Samstag, 2. Februar 2019

02.02.2019 Eine Einladung; Kaiserhüttn Bonn und winterliches Essen

Es gibt nichts Aufregendes zu berichten; hier tut sich nicht viel. Kein Hund, keine Reisen. Nur frieren. Aber wenigstens ist unser Essen lecker.

Bild unten: das ist ein Gericht eines Bonner Traditionslokals. Da finden sich die klassischen rheinischen Gerichte. Eine Omni-Hochburg, sozusagen. Die Veggie-Freundlichkeit ist verhalten. Unter der Überschrift 'Vegetarisches' der Menükarte findet sich u. a. ein Gericht mit Shrimps (!) und sogar ein Gericht mit Mettwurst (!).
Da weiß man doch gleich Bescheid.
Ich war in sehr großer Runde eingeladen. Von alleine hätte ich dieses Lokal niemals aufgesucht.

Gewählt habe ich Sellerieschnitzel mit Süßkartoffelpommes und Krautsalat (im Original war es gemischter Salat mit weißem Dressing). Den habe ich gegen Krautsalat getauscht, wegen des Dressings.

Ich gehe schwer davon aus, dass die Panade der Sellerieschnitzel Ei enthält. Von daher betrachte ich dieses Gericht vorsichtshalber als nur vegetarisch.



An einem schönen Abend waren wir ebenfalls eingeladen, unsere liebe Freundin (des Mannes Erstfrau) hat für uns einen Reibekuchenauflauf gemacht, im Rheinland Döppekooche genannt.

Daheim habe ich auch schon den veganen Döppekooche (auch Kesselkuchen genannt) nachgemacht, hier ist das Rezept.

Die passende Joghurtsoße habe ich mitgebracht.

Sie bestand aus einem Becher Sojade (abgetropft), einem halben Becher Creme Vega, zwei zerquetschten Knoblauchzehen, Zitronensaft, Salz, weißem Pfeffer, einem EL Leinöl, Frühlingszwiebeln und Schnittlauch.


Es gab dazu Salat mit Walnüssen, warmem Gemüse und Apfelmus.



Da ist das Prachtstück. Die ganze Wohnung duftete. Herrlich. Genau das Richtige bei den kalten Temperaturen.




Als Nachtisch hat unsere Freundin eine Schokomousse gereicht, aus Bananen, Avocado und Kakao.
Sie hat sich sehr viel Mühe gemacht, das war ein schöner Abend.



Mein Möhreneintopf rustikal:


Das ist ein Apfel-Selleriesalat mit Resten des Joghurtdipps.


An diesem Tag waren wir im CassiusGarten in Bonn essen. Das ist ein Buffetrestaurant; das Essen wird gewogen.
Mein Teller:
Bohnenpüree, Bohnen, Karotten, Thaigemüse, Pilzrisotto, Mangochutney.

Der Mann aß einen Schokokuchen, gefolgt von zwei Bällchen Eis (alles natürlich auch vegan).


Und dann haben wir in der letzten Zeit nach einem Kinobesuch (Film 25 km/h = supertoll!) das kleine vegane Restaurant Kaiserhüttn in Bonn besucht. Dieses Lokal ist sehr hübsch und urig, gemütlich. Wirklich ein wenig Hüttenatmosphäre.
Ich bestellte eine heiße Schokolade mit Sahne und Spätzle.

Die Schokolade war toll!


Meine Spätzle fand ich auch total lecker. Wie allerdings das Essen auf unseren Tellern angerichtet wurde, war traurig und lieblos, leider. Einfach mal drauf geklatscht und nicht mal gut gezielt. Wie schade. Das haben diese leckeren Spätzle nicht verdient.



Die Currywurst mit Bratkartoffeln sieht schlimmer aus als manches Kantinenessen, es schmeckte aber recht gut.
Ich finde es wenig appetitlich, leider. Da hatte ich keine Lust, die Wurst zu probieren.



So sieht das in der Kaiserhüttn aus. Ich finde es schön.



Wieder daheim; hier kommt das vegane Kassler 2.0 von Wheaty.
Das habe ich in meinem Grünkohl versenkt.



Das sind Spargelröllchen, aber nicht aus frischem Spargel - keine Saison natürlich - , sondern aus dem Glas.
Mit meiner Mayo und dem Veggie-Aufschnitt von Aldi-Süd.



Der Waldorfsalat:

100 g Sellerie, roh
1 Apfel (hier Elstar)
2 EL Mayonnaise
etwas Zitronensaft
Pfeffer
Walnüsse


Gestern gab es die vegane Bratwurst von Meetlyke (mein Favorit unter allen veganen Würsten) mit Rosenkohl, Kartoffeln, Soße und Champignons.






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