Donnerstag, 7. Februar 2019

07.02.2019 Nudelsalat, Franzbrötchen und vieles mehr

Ach Freunde, hier tut sich immer noch nicht viel.
Ich habe einen 1. Hilfe - Kurs gemacht. Ich kann Euch nun wieder wunderbar in die stabile Seitenlage bringen. Und Herzdruckmassage und so was.
Das war das einzige Erlebnis in den letzten Tagen, mein Highlight, sozusagen. Ich liebe ja Seminare, Aus- und Fortbildungen jeglicher Art. Lernen ist geil.

Aber sonst - still ruht der See. Ich bin nicht gut drauf, zwei Dinge beschäftigen mich. Ich scheue mich vor Entscheidungen, diesbezüglich. Sie wären weitreichend.

Unsere Gerichte der letzten Tage:

Mein bunter Nudelsalat, oft schon gemacht, immer wieder gut.

Eine Portion für den Mann, für seine Wanderung mit seinen Wanderkumpels:




Franzbrötchen. Erster Versuch, welche zu backen. Ich war nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis, sie sehen nicht so aus, wie ich sie mir vorstellte und sie scheinen nicht ganz aufgegangen zu sein. Obwohl der Teig vorher in der Schüssel sehr gut aufging.
Ich glaube, das Rezept war nicht so toll. Ich muss ein anderes ausprobieren. Vielleicht habe ich auch wieder irgendwas verpeilt; backen und ich - das ist ein sehr schwieriges Verhältnis.

Lecker waren sie schon. Als die fertig waren und einigermaßen abgekühlt, habe ich fünf Stück hintereinander gegessen. Ich bin des Wahnsinns fette Beute.
Am anderen Tag schmeckten sie nicht mehr so gut. Leider.


Wir haben drei Tage lang nur Nudelsalat und die Franzbrötchen gegessen.


Gemüsesuppe (Möhren, Kichererbsen, Sellerie) mit gebratenen Champignons. Auf dem Bild sind sie leider fast alle auf Tauchgang; sorry!


Sojade hat neben ihrem Joghurt (mein Lieblingsjoghurt), nun auch eine Alternative zu Quark herausgebracht. Deutlich teurer als der Joghurt. Bei Denn's Biomarkt 2,29 Euro. (Der Joghurt kostet 1,69 oder 1,79 Euro).
Im direkten Vergleich stelle ich einen leichten Unterschied fest. Aber nur da.
Keine Ahnung, aber ich glaube, der Preisunterschied ist meines Erachtens nicht gerechtfertigt.
Dafür ist diese Alternative noch viel zu sehr von seinem Omni-Vorbild entfernt.
Viel zu joghurtähnlich; wenn auch ein wenig steifer, leicht körniger. Er zerfließt nicht gleich auf dem Brot, das ist gut. Aber er könnte noch steifer sein. Deutlich steifer.
Lecker ist er.


Unten habe ich den Sojaquark auf gedünsteten Chicorée angeordnet, mit Schnittlauch, gelber Paprika und Walnüssen. Dazu eine Hälfte des grandiosen, veganen Fleischkäses von Meetlyke (Firma Topas, das sind die, zu denen auch Wheaty gehört).



Auf diesem Bild liegen die Veggie-Fischstäbchen von Aldi-Süd, zusammen mit Karotten, Pellkartoffeln, dem Dip von den Stäbchen und wieder Kräuterquark - mit Leinöl -, damit die Pellkartoffeln nicht so trocken unterwegs sind.
Diese veganen Fischstäbchen sind unglaublich toll! Mann und ich sind immer wieder neu fassungslos, wie lecker und 'echt' die sind. Aussehen, Mundgefühl, Geschmack, Konsistenz, Feuchtigkeit, alles. Hammer.
Wir sind nun dazu übergegangen, für uns immer gleich zwei Päckchen zu kaufen. In einem sind fünf Stäbchen. Glaube, 1,99 Euro kostet die Packung. Für diesen Genuss - das ist nichts.



Mangoigel:


Abendbrot. Bio-Risella mit Tomaten, frische Champignons mit Olivenöl, Salz und Pfeffer und Quark mit Schnittlauch und Meerrettich (Vitam) auf Vollkornbrot.




Heute gab es bei uns Mock Duck, mit Reis und Gemüse in süß-saurer Soße.
Ich googelte lange nach einer Soße, wie ich sie mir vorstellte. Bei 'Umami Vegan Kochen' wurde ich fündig. Schönes Rezept. Ich habe es zwar noch abgeändert (plus: Ingwer, Chili, Lauch. Und mit weniger Ketchup und Zucker), aber die Basis haut schon hin.



Das waren meine gesammelten Werke!

Mal sehen, was es in den nächsten Tagen gibt. Ich weiß das in der Regel nie vorher; ich bin ein totaler Impulskocher. Vielleicht sagt mir mein Bauch, was ich brauche. Das Darmhirn oder so. Niemand weiß es.

Bleiben wir gespannt. Bleibt mir gewogen! Schönen Februar!

Samstag, 2. Februar 2019

02.02.2019 Eine Einladung; Kaiserhüttn Bonn und winterliches Essen

Es gibt nichts Aufregendes zu berichten; hier tut sich nicht viel. Kein Hund, keine Reisen. Nur frieren. Aber wenigstens ist unser Essen lecker.

Bild unten: das ist ein Gericht eines Bonner Traditionslokals. Da finden sich die klassischen rheinischen Gerichte. Eine Omni-Hochburg, sozusagen. Die Veggie-Freundlichkeit ist verhalten. Unter der Überschrift 'Vegetarisches' der Menükarte findet sich u. a. ein Gericht mit Shrimps (!) und sogar ein Gericht mit Mettwurst (!).
Da weiß man doch gleich Bescheid.
Ich war in sehr großer Runde eingeladen. Von alleine hätte ich dieses Lokal niemals aufgesucht.

Gewählt habe ich Sellerieschnitzel mit Süßkartoffelpommes und Krautsalat (im Original war es gemischter Salat mit weißem Dressing). Den habe ich gegen Krautsalat getauscht, wegen des Dressings.

Ich gehe schwer davon aus, dass die Panade der Sellerieschnitzel Ei enthält. Von daher betrachte ich dieses Gericht vorsichtshalber als nur vegetarisch.



An einem schönen Abend waren wir ebenfalls eingeladen, unsere liebe Freundin (des Mannes Erstfrau) hat für uns einen Reibekuchenauflauf gemacht, im Rheinland Döppekooche genannt.

Daheim habe ich auch schon den veganen Döppekooche (auch Kesselkuchen genannt) nachgemacht, hier ist das Rezept.

Die passende Joghurtsoße habe ich mitgebracht.

Sie bestand aus einem Becher Sojade (abgetropft), einem halben Becher Creme Vega, zwei zerquetschten Knoblauchzehen, Zitronensaft, Salz, weißem Pfeffer, einem EL Leinöl, Frühlingszwiebeln und Schnittlauch.


Es gab dazu Salat mit Walnüssen, warmem Gemüse und Apfelmus.



Da ist das Prachtstück. Die ganze Wohnung duftete. Herrlich. Genau das Richtige bei den kalten Temperaturen.




Als Nachtisch hat unsere Freundin eine Schokomousse gereicht, aus Bananen, Avocado und Kakao.
Sie hat sich sehr viel Mühe gemacht, das war ein schöner Abend.



Mein Möhreneintopf rustikal:


Das ist ein Apfel-Selleriesalat mit Resten des Joghurtdipps.


An diesem Tag waren wir im CassiusGarten in Bonn essen. Das ist ein Buffetrestaurant; das Essen wird gewogen.
Mein Teller:
Bohnenpüree, Bohnen, Karotten, Thaigemüse, Pilzrisotto, Mangochutney.

Der Mann aß einen Schokokuchen, gefolgt von zwei Bällchen Eis (alles natürlich auch vegan).


Und dann haben wir in der letzten Zeit nach einem Kinobesuch (Film 25 km/h = supertoll!) das kleine vegane Restaurant Kaiserhüttn in Bonn besucht. Dieses Lokal ist sehr hübsch und urig, gemütlich. Wirklich ein wenig Hüttenatmosphäre.
Ich bestellte eine heiße Schokolade mit Sahne und Spätzle.

Die Schokolade war toll!


Meine Spätzle fand ich auch total lecker. Wie allerdings das Essen auf unseren Tellern angerichtet wurde, war traurig und lieblos, leider. Einfach mal drauf geklatscht und nicht mal gut gezielt. Wie schade. Das haben diese leckeren Spätzle nicht verdient.



Die Currywurst mit Bratkartoffeln sieht schlimmer aus als manches Kantinenessen, es schmeckte aber recht gut.
Ich finde es wenig appetitlich, leider. Da hatte ich keine Lust, die Wurst zu probieren.



So sieht das in der Kaiserhüttn aus. Ich finde es schön.



Wieder daheim; hier kommt das vegane Kassler 2.0 von Wheaty.
Das habe ich in meinem Grünkohl versenkt.



Das sind Spargelröllchen, aber nicht aus frischem Spargel - keine Saison natürlich - , sondern aus dem Glas.
Mit meiner Mayo und dem Veggie-Aufschnitt von Aldi-Süd.



Der Waldorfsalat:

100 g Sellerie, roh
1 Apfel (hier Elstar)
2 EL Mayonnaise
etwas Zitronensaft
Pfeffer
Walnüsse


Gestern gab es die vegane Bratwurst von Meetlyke (mein Favorit unter allen veganen Würsten) mit Rosenkohl, Kartoffeln, Soße und Champignons.