Freitag, 15. September 2017

14.09.17 Österreich, Klopeiner See, Pension Loving Hut, Teil 3

Das ist Teil 3 unseres Österreichurlaubs am Klopeiner See in Sankt Kanzian; Südkärnten. Wir wohnten in der rein veganen Pension Loving Hut. Die ich sehr empfehlen kann. Durch und durch liebes, sehr freundliches Personal und alles ist da, was das vegane Herz begehrt. Hier bemühen sich alle sehr um das vegane Wohl der Gäste.



Hier habe ich Teil 1 verlinkt und hier Teil 2.

Ursprünglich dachte ich, nach Teil 1 und Teil 2 kommt nichts mehr. Aber oh Wunder, es wurde doch wieder trocken und sonnig. Mit Temperaturen bis 20 Grad.
Das schrie förmlich nach einer weiteren Wanderung.
Zudem wollte ich Euch noch das Frühstück im Loving Hut genauer zeigen.

Unten seht Ihr das Tagesangebot im Loving Hut; es war eine Platte mit gebratenem Tofu und drei Sorten Pilzen.


Am anderen Tag wurde es wie erwähnt trocken und sonnig; wir haben sofort unsere Wanderschuhe geschnürt, die Stöckchen gesattelt und sind los. Das war eine 15 Kilometer-Wanderung. Für eine Couchpotato bin ich wohl ganz schön fit. Ich kann nicht aufhören, mich darüber zu wundern. Und zu freuen.

Ich liebe es, durch Wälder, Täler, über Berge und durch Dörfer zu marschieren und ständig, wirklich ständig, zu sagen: "Ist das nicht schön hier!"
Es ist noch tausendmal schöner, als ich es überhaupt mit der Handykamera abbilden kann.

Die Natur sieht man auf Fotos, eingeschränkt. Aber man spürt nicht den Wind, die Sonne, riecht nicht den Duft der Wiesen, Felder, Wälder; fühlt nicht den leichten Sommerregen auf der Haut. Die erfrischende Kühle des Wassers beim Zeheintauchen. 





Abhänge gab es auch. Das Winzige da unten in blau bin ich. Dabei lief ich nur wenige Meter voraus. Steil wie Hulle.



Das Örtchen Stein im Jauntal:



Kath. Pfarrkirche Sankt Lorenz (die auf dem Hügel)



Interessante Malerei mit dem Hinweis: Memento mori (frei übersetzt: bedenke deine Sterblichkeit).


Auf dem Weg nach oben befindet sich ein Kreuzweg. Die vierzehn Stationen wurden von vierzehn verschiedenen Kärntner Künstlern gestaltet.





Der Wendepunkt unserer Wanderung, die Drau. Leider durch die langanhaltenden Regenfälle etwas schmutzig. 



Mit diesen etwas über 15 Kilometern haben wir fast 90 Wanderkilometer voll! Das lässt sich doch hören.

Auf diesem langen Weg ist mir mal wieder bewusst geworden, wie sehr sich die Wahrnehmung des Mannes von meiner unterscheidet.
Wir haben uns darüber unterhalten; ich sah unten angeführtes 'Gebäude' und sagte: "Unheimlich." Er fand es völlig harmlos. Komisch.  

Das sah er:


Das nahm ich wahr:


 Der Kleinsee:


Zurück am Klopeiner See:


Das Frühstücksbuffet im Loving Hut:








Der letzte Tag in Österreich. Die folgenden Seebilder sind alle auf dem Loving Hut - Gelände entstanden; am hauseigenen Badestrand (mit einem Häuschen für Toiletten, Umkleide und den Liegen) und mit dem sehr langen Badesteg:



Die Stand up - Paddelbretter sind auszuleihen (gegen Gebühr).


 Am Anfang der Badesteges wachsen noch Seerosen.



Das Wasser des Klopeiner Sees hat eine wahnsinnig schöne, helltürkise Farbe. Also hat er natürlich nicht, der ist klar und farblos. Aber sieht so aus. Habe ich schon gesagt, dass ich so viel Schönheit nicht aushalten kann und wahnsinnig werde? Ich werde irre, wie kann es so einen wunderschönen See geben? Ich werde wiederkommen. Muss. Oder ich ziehe hier hin. Ich liebe diesen See und sein ganzes Drum und Dran.






Ich habe es noch mal mit dem Schwimmen versucht; anfangs war es sehr sonnig bei 20 Grad (Wasser 22 Grad!). Aber dann kamen die dunklen Wolken doch wieder um die Ecke, zudem ganz viel Wind und das Wasser wurde ganz wild, sieht man ja. Ich gestehe, mehr als meine Waden haben es dieses Mal nicht bis ins Wasser geschafft, durch den Wind war mir zu kalt. Schade, das wäre die letzte Gelegenheit gewesen. Aber ich komme wieder. Wie gesagt.


Das hier ist ein Teil der sehr gepflegten Seepromende. Auch hier gibt es Farblichtkunstwerke:


In diesem hübschen Hotelrestaurant namens 'Seewirt', ca. 200 Meter vom Loving Hut entfernt, haben wir wunderbar vegan zu Mittag gegessen. Die Karte enthielt einen veganen Snack (Tofu, Hummus und Grissini) und ein Hauptgericht, vegane Kärntner Käsenudeln. Ich hätte das Restaurant zu Boden knuddeln mögen.


Der Salat zur Selbstbedienung war inkludiert:


Schön, oder! War sehr lecker. Die Bedienung war ausgesprochen freundlich und auch lustig!  Ein tolles Hotel mit großartiger Lage. Ein Kleinod.


Essen mit Blick auf die Promenade und auf den See. Wir haben den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Das können wir gut. Ich glaube, er (oder sie?) freut sich, wenn wir uns freuen.


Das letzte Abendmahl im Loving Hut: Tagliatelle im Glück!



So, das war es aber jetzt von unserem Urlaub. Endgültig. Es kommt nicht 'noch ein Gedicht'.

Fahrt auch zum Klopeiner See ins Loving Hut und werdet (bleibt/seid) froh! Es ist wundervoll. Loving Hut wundervoll, Klopeiner See wundervoll, Kärnten wundervoll, Österreich wundervoll. Mann wundervoll. Er hat diverse Bilder zu dieser dreiteiligen Urlaubsdokumentation beigesteuert. Lange schallt's im Walde noch - Salamander der Mann er lebe hoch!






Kommentare:

  1. Ein absolut phantastischer Urlaubsbericht! Ich bin schon aufgrund der Bilder vollkommen erholt. Allerdings auch hungrig. Vielen Dank für die Mühe, die du dir mit deinen Urlaubsberichten immer machst. Ich weiß das sehr zu schätzen! Lieber Gruß Arosan (aus dem Casa)

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    1. Danke schön liebe Arosan, das freut mich sehr; wenn ich Dich inspirieren konnte! Dass Du jetzt Hunger hast, tut mir leid! Geht mir aber selbst auch so, wenn ich meine Postings nachlese. :-) Ich esse dann einen veganen Doppelkeks, das hilft erst mal über die schlimmste Not. :-)
      Liebe Grüße!
      Susi

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  2. Es freut mich, dass du die tage am klopeiner see genossen hast. Er ist auch einer meiner liebsten kärntner seen.

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    1. Ja, der war so wunderschön, warm und sauber. Und nicht allzu überlaufen. Kann natürlich sein, dass das in der Hochsaison noch mal ganz anders ist. Andere Leute merken ja auch, wo es schön ist. :-)
      Liebe Grüße
      Susi

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