Sonntag, 9. Dezember 2018

09.12.2018 Sauberkunst Adventskalender und der 'Spanische Garten' in Linz

... und ein paar gesammelte Werke der letzten Tage.

Und mein Gericht von vor Punta Cana; ein Rosenkohlauflauf:



Das ist ein Quinoatassengericht von Daevert (?), gepimpt mit Möhren, Zwiebeln und Veggiekäse:


Hier ist ein Risotto mit Kichererbsen und Rosinen, dazu gebratener Tempeh:


Weil wir nicht mehr so viel und oft essen (Intervallfasten), blieb noch genug über, um damit am anderen Tag zwei Kürbishälften zu füllen. Die Hokkaidohälften habe ich für 30 Minuten bei 230 Grad Umluft eingeölt im Backofen verharren lassen. Anschließend das Risotto und den restlichen Tempeh angebraten und damit die Hälften gefüllt. Mit Veggiekäse getoppt. Dann blieben die Hälften für ca. 5 Minuten im Backofen. Bisschen Rauchsalz drüber, perfekt!



Von innen:


Gestern Abend war Familientreffen bei dem spanischen Restaurant 'Spanischer Garten' in Linz am Rhein. Ich kannte es bis dato nicht, war aber sehr angetan von den Örtlichkeiten.






Das Restaurant bot nicht ganz so viel für uns Veganer an wie unser 'Hausspanier'  Sa Finca in Bonn, aber ich fand genug und wurde mehr als satt, die beiden Jungs mussten mir noch helfen, die Schüsselchen zu leeren.

Gemischte Oliven:


Champignons mit Knoblauch:


Pimientos de padron (rechts oben).


Patatas bravas mit Mojo:


Das war alles ziemlich arg lecker und sehr angenehm knoblauchlastig.

Ein schöner Abend, wenn wir auch nur zu dritt statt zu sechst waren, wie ursprünglich beabsichtigt.

Heute habe ich weiße Bohnensuppe gekocht, für morgen mit. Der Mann hat heute eines seiner Biomenüs von der Veganfachmesse in Köln aufgegessen. Ein Chili.


Wie in den Vorjahren habe ich den Sauberkunst-Adentskalender bestellt.
Als ich aus der Karibik zurückkam, hatte ich mich total darauf gefreut.
Da war dann diese große Pappkiste.
Als ich ein Türchen nach dem anderen öffnete (ich musste fünf Tage nachholen), wich die Freude einer großen Enttäuschung.
Mal war in einem Türchen was drin, mal nicht.
Der Mann hat die Sache in die Hand genommen und alle Türchen geöffnet und den Inhalt neu auf alle 24 Fächer verteilt. Und die Türchen wieder verschlossen.

Trotzdem ärgerte ich mich furchtbar über den Kalender. Und zwar darüber, dass dieser wunderbare Inhalt dieser grandiosen, kleinen Firma in einer solch billigen und eigentlich ziemlich hässlichen Verpackung daherkommt, die nicht mal ihren Zweck erfüllt! 
Es hat mir keine Ruhe gelassen. Zumal ich nicht wusste, wohin mit diesem Riesenteil.

Also musste der Mann noch mal ran und den kostbaren, duftenden Inhalt des Kalenders wieder raus holen und neu auf meine eigenen Kalendersäckchen verteilen.
Die habe ich dann alle zugebunden, ohne reinzugucken natürlich. Und dann habe ich diese niedlichen Säckchen in das Drahtkörbchen von Sauberkunst gepackt, in dem sie früher ihre Adventskalenderpäckchen hatten.
Endlich war / bin ich hochzufrieden und wieder glücklich. Das sieht doch schon ganz anders aus.

Der Sauberkunst-Kalender ist einfach zu schade für Pappmist; der braucht eine edle, anständige Verpackung. Nicht weniger hat er verdient.


Unten: Rechts im Hintergrund, neben meinem, ist der 'Survival-Adventskalender für Männer'.


Der Mann ist meinen tagelangen Rufen endlich gefolgt und bringt gerade Weihnachtsschmuck an. Die ersten Leuchtsterne hängen schon.
Er ruft, dann assistiere ich. Das wird bald schön weihnachtlich-muckelig hier.

Schöne Adventszeit, liebe Vegankumpels! Macht es Euch 'gemötlich'!



09.12.2018 Dominikanische Sonne in Punta Cana Teil 1

Wir sind wieder aufgetaucht; sprichwörtlich. Das Paradies in der Dominikanischen Republik hat den Mann und mich leider wieder entlassen. Unter Protest. Ich hätte dort noch länger bleiben mögen.
Obwohl wir seit Mittwoch zurück sind, habe ich erst heute mein AI-Bändchen abgelegt.

Wir waren im gleichen Hotel, in dem ich letztes Jahr (s. November 2017) mit meinem Bruder war. Es hatte sich bewährt.


Vegan haben wir gegessen, so oft es ging; aber wir haben auch manchmal vegetarisch gegessen.

Zuerst kippe ich hier alle Bilder rein vom Hotel und Umgebung, danach zeige ich die Fotos unserer Ausflüge.
Ich hatte für uns die gleichen Ziele anvisiert wie letztes Jahr.  Dieses Mal habe ich allerdings nicht die Ausflüge über unseren Veranstalter gebucht sondern zwei andere Veranstalter ausgewählt. Die steuerten die gleichen Orte an, aber die Ausflüge waren anders geschnitten. Ich wollte nicht genau die selben Ausflüge.

Flug (Eurowings); vorbestellt: Veganes Gericht:



Unser Hotel Iberostar Punta Cana:




Ein kleiner Teil der Poollandschaft. Wir hatten ein Zimmer mit Blick auf eben diese und auf das Meer.


Aussicht vom Balkon; Morgendämmerung:





In der Tat habe ich eine echte, ungeöffnete Kokosnuss im Wasser gefunden. Die machte sich auf den Weg, um irgendwo anzulanden und sich zu verwurzeln. Hätte ich auch gerne getan. Aber auch mich hat man wieder aus dem Wasser geholt.







Das Essen muss ich erklären; der Mann isst seit ca. zwei Monaten im Intervall; also intermittierendes Fasten. Ich mache seit ca. vier Wochen mit.
Meist essen wir am frühen Nachmittag (14:00 / 15:00) Uhr unsere letzte - und manchmal gleichzeitig auch die erste - Mahlzeit. Dann ist Schluss bis zum nächsten Tag.
Der Mann hat ohne sich zu kasteien oder auf Kalorien zu achten ca. 8 kg abgenommen. Seine große Bauchtasche ist weg.

Ich habe nicht abgenommen; ich schwanke weiterhin immer zwischen 1 und 3 Kilogramm mehr oder weniger. Aber meiner Verdauung bekommt das Intervallfasten sehr gut. Es verträgt sich sogar super mit meiner Migräne, was ich nicht zu hoffen wagte.
Wir bleiben dabei, es sei denn, wir würden massiv abnehmen.

Ein Dogma ist diese Essensumstellung nicht; wir sind auch mal abends ins Restaurant gegangen, weil ich wusste, dass es dort Tofu gibt, Kürbissuppe und Gemüse in Tempura. Das galt es mitzunehmen.
Und gesellschaftsfähig wollen wir auch bleiben. Wenn also irgendwo ein Abendessen ansteht, Family & Friends; dann sind wir dabei.


















Unser Bootsstrand. Pro Tag darf man sich eine Stunde ein Wassersportgerät ausleihen.







Einen Regentag hatten wir! Ich war schon enttäuscht, ich wollte dem Mann doch tropischen Regen zeigen. Wie schnell er kommt, wie schnell er geht. Und wie heftig er mitunter sein kann.


Die weihnachtliche Dekoration mutet komisch an. Ich verbinde Weihnachten nun mal mit kalten Temperaturen.
Das Gesteck, zusammen mit mir! Wie habe ich das bloß gemacht?! Ich bin ein Teufelskerl.





Mein Rückflugessen, Tofu mit Gemüse. Auch vorbestellt (12,90 Euro). War ein 'normaler' Joghurt dabei!  Da hätte ich dann auch das kostenlose vegetarische Essen nehmen können.



Das war unser Strand, unser tägliches Essen und das wunderbare Hotel.

Ausflug zur Insel Saona:







Seesterne immer im Wasser lassen. Nicht herausheben! Und dann bitte unbeeinträchtigt wieder auf den Grund setzen.


Traumhafte Farbe des Meeres.


Schnorcheln:




Cuba Libre (Rum mit Cola) im Wasser. Ich käme nie auf die Idee, das irgendwo anders zu trinken; aber hier hin passt es einfach zu gut. Hier gehört es hin. Ich übrigens auch. Das muss ich der Welt nur noch beibringen. Dass das die natürlich Ordnung wäre: ich dort.
Die Wärme tut mir unendlich gut. Und das entspannte, lässige Lebensgefühl der Dominikaner auch.



Habe ich schon erwähnt; dass die Fotos nicht irgendwie 'nachgefärbt' wurden? Übrigens sind sämtliche Farben all meiner Bilder in Wirklichkeit deutlich kräftiger und schöner.
Die Bilder können nur sehr sehr unzureichend die hinreissende Schönheit der Dom Rep wiederspiegeln.


Unsere Bar rüstet sich. Ein großer Moment.
Man glaubt nicht, wie unendlich geil das ist, an diesen Traumständen hüfthoch im warmen Wasser zu stehen, die Sonne scheint, der Himmel bläut wie blöd (blaubehimmelt eben), die Palmen wedeln. Ein Drink (wenig Rum nur in der Cola) in der Hand, fröhliche, beseelte, lustige Menschen bei einem - der Wahnsinn in Tüten.
Keine Ahnung, wie oft ich in den beiden Wochen gesagt habe: "Wie kann das nur so schön sein? Das halte ich nicht aus."

Hunderte Male sicher. Ach, tausend Mal.




Das kleine Fischerdörfchen Mano Juan auf Saona:
Das hier ist das Kirchlein.


Die Polizeistation inklusive Zellen...



Das einzige Hotel auf Saona:



Unser Buffet:

Nur vegetarisch; denn der Nudelsalat enthält Mayo.



Das Wasser, das Wasser! Kreisch. Es ist türkis aber wirkt leicht milchig, durch den feinen weißen Sand. Ich sterbe. Ich will da wieder hin.






Wir sind noch an einen anderen Strandabschnitt von der Isla Saona angelandet.






 Das war der erste Streich. Der zweite folgt so gleich!

Nämlich hier!