Samstag, 17. November 2018

17.11.2018 Lebenszeichen

Bevor es hier wieder zu still ist, zucke ich mal lieber!

Ich bringe viele bunte Bilder mit. Wie das hier, diese leckeren Sushi hat mir der Mann am 9. Hochzeitstag mitgebracht. Die sind vom Kugelfisch in Bonn-Poppelsdorf.


Milchreis mit Zucker und Zimt, und Amarenakirschen


Blumenkohl mit Mac Cheese - Soße:


Hier habe ich das erste Mal Kichererbsen im Ofen gebacken, als Snack.
Es war sehr lecker, die machten genauso süchtig wie Chips oder Erdnüsse. Das Rezept ist vom Blog Eat this. 



Der Mann hat Tomaten mitgebracht, die am breiten Ufer des stark ausgetrockneten Rheins wachsen. Wild.


Daraus habe ich u. a. einen Tunasalat gebastelt, mit Kapern und Oliven. Göttlich, mit meinem eingelegten Feta.


Das ist mein Tunaauflauf:




Kürbissuppe (ist halt die Jahreszeit):


Zu u. a. Gericht gibt es kein Rezept auf meiner Rezeptseite; ich habe Aubergine mit Zwiebel, Knoblauch und Möhren gedünstet. Mit Hafercuisine. Megalecker. Dazu Walnussparmesello, grandios. Und Pasta natürlich! Also Pasta mit Auberginensoße. In Kurzform. Toll.


Im November war die Messe Veganfach in Köln. Obwohl mir Menschenmassen verhasst sind, wollte ich gerne dort hin. Wenn in der Nähe schon eine vegane Messe ist, dann muss ich mich in Bewegung setzen. Das Who is Who der veganen Szene war vor Ort. Ich habe Gordon gesehen von Vegan ist ungesund. Das machte mich froh; ich mag die Jungs. Vegan, klug und albern - eine Kombi, die ich liebe. Ob Aljosha auch da war, weiß ich nicht, ich bin klein und sah nicht viel.

Das hier unten habe ich gegessen, an einem koreanischen Snackstand. Die Farben schreckten mich etwas ab, aber es hat super geschmeckt. Die blau-grüne Farbe kommt wohl von Spirulina, wir mir die äußerst charmante junge Frau mitteilte.




Im Gegensatz zum Mann habe ich kaum etwas probiert auf der Veganfach; ich war zu sehr damit beschäftigt, zu überleben und zu atmen. Ständig berührten mich fremde Menschen (unabsichtlich natürlich). Der Mann hat für mich mit probieren müssen. Und natürlich war er hochempfänglich, wir haben jede Menge eingekauft:



Nudeln mit Linsenbolognese:


Ich erfuhr, dass mein Bruder an seinem Namenstag (Sankt Martin) alleine ist; daraufhin habe ich spontan beschlossen, ihn besuchen zu fahren. Mit einer Laterne. Ich war nämlich auch alleine.
Er war hoch erfreut. Wir besuchten die Pizzeria Laguna in Braubach.
Mein Bruder sagte im Vorfeld noch, ich solle doch dort anrufen, ob die etwas Veganes haben. Das befand ich für unnötig, Italiener haben immer was. Immer, immer, immer.

Das war auch in diesem Fall so: Tagliatelle mit Spinat, Tomatensoße und Knoblauch. Ohne Sahne, ohne Parmesan (von Natur aus!). Siehste, sag' ich doch. Geht alles.


Nach dem Restaurantbesuch zogen wir uns nach Hause zurück und bestaunten den Kamin. Dass der Mensch so auf Feuer abfährt. Diese Faszination. Ich könnte Stunden nur auf's Feuer gucken.

Im Hintergrund seht ihr meine Laterne für das Bruderherz. Mit seinem Namen. Und nein, er heißt nicht Art. Auch nicht Bart. Sondern Martin, wie Sankt Martin. Er trägt nur keinen Mantel. Teilt aber auch gerne.
Im Vordergrund sind zwei Gläser mit Traumstücken, die lieben mein Bruder und meine Schwägerin. Deswegen buk ich die für die beiden Läuse. Leider gibt es den Blog nicht mehr, nach dem ich mich früher immer richtete. Aber die Traumstücke finden sich auf vielen Blogs. Da wurde ich sofort fündig.



Die Schwägerin hatte im Vorfeld viel veganes Frühstücksfutter für mich besorgt. Meine Güte, wie immer hat sie es sehr gut gemeint; voll das Paradies! Viel Obst war da, für einen Obstsalat. Aber wir hatten nicht sonderlich viel Zeit; ich musste morgens wieder nach Bonn fahren und mein Bruder musste auf Dienstreise nach China.
Von daher habe ich nur wenig gegessen. Aber ist das nicht super lieb? So viele schöne Sachen! Alles für mich.
Familie = Liebe. Familie = oberwichtig. Familie = immer schön pflegen und liebhaben.

Links oben, auf 11:00 Uhr, liegen Dinge meines Bruder, die sind nicht vegan. Müsst ihr weggucken. Nicht hingucken. Ausblenden. :-)


Ausblick von der Terrasse des Bruders auf das Rheintal in Braubach:


Oh, noch mal Traumstücke. Nur in hell.


Als wäre das supertolle Frühstück nicht mehr als genug, bekam ich noch eine wundervolle Tüte (s. Hintergrund) mit schönen Geschenken. Unter anderem Quittengelee, selbstgemacht.
Bin ich nicht wieder vom Glück geküsst? Ist doch wahr!


Daheim habe ich mir eine eingefrorene Graupensuppe mit Seitan aufgewärmt. Ich war tagelang alleine und brauchte nur eine Kleinigkeit für mich. Der Mann weilte im Norden.


Abends für mich: Antipasti


Zucchinisüppchen mit Tofu: 


Sauerkraut mit dem Veganbratstück Kassler 2.0 von Wheaty und gerösteten Zwiebeln:


Die Kartoffel-Broccoli-Pfanne. Hier habe ich mit den 'veganen Scheiben geräuchert', ebenfalls von Wheaty (meine Lieblingsfirma bei Ersatzprodukten), gearbeitet. Fein!



Leckere Risottopfanne von gestern, mit Paprika und jede Menge Räuchertofu von Taifun.


Und hier ist wieder ein Geschenk; meine Freundin hat mir gestern Abend auf der Arbeit eine Dose mit Spitzkohl-Kartoffel-Curry mit Kokos geschenkt. Das machte mich glücklich. Und war saulecker. Bombe!


Heute habe ich nicht gekocht, ich bin migränig und der Mann erkältet. Wir haben nur kleine Reste und Brot gegessen.

Nun seid Ihr wieder im Bilde.

Das war's für heute. Macht Euch einen kuscheligen November!
Kommt gut durch die Erkältungszeit.


Donnerstag, 25. Oktober 2018

25.10.18 Insel Kos, nun zu zweit / Teil 2

Hier geht es weiter, Teil 1 liegt hier!

Abendspaziergang zum Alikes-Salzsee:











Hotel:



Zweiter Ausflug nach Kos-Stadt, mit dem Linienbus:

Fresh Yoghurt; hier gibt es veganen Joghurt und veganen Cappuccino! Sehr lecker!






Die Markthalle von Kos-Stadt:



Die Agorá:












Vierter, organisierter Ausflug: Nisyros, die Vulkaninsel

Abfahrt von Kardamena



Das Bergdorf Nikia.
Seit Wochen finden Dreharbeiten eines spanischen Filmteams in dieser Kirche statt, von daher durften wir sie nicht betreten. Und in dem Café auf dem Vorplatz mussten wir ganz leise sein.










Wir waren ganz still. Ich trank ganz leise einen griechischen Kaffee und der Mann fütterte die Katzen. Sehr viele Katzen:









Der (aktive) Vulkan:


Der Stephanoskrater:






Der Hauptort von Nisyros, Mandraki:


Im Restaurant Vegos hat der Mann Kichererbsenbällchen gegessen. Geteilt haben wir uns Fáva - Kichererbsenpüree mit Zwiebeln und Olivenöl.
Wir beide haben jeweils noch mit Kräuterreis gefüllte Paprika und Tomate gegessen. Ich habe dem Mann mehrmals versucht zu verdeutlichen, dass wir zu viel bestellt haben. Er hat es leider nicht verstanden. Ich wusste vom Maibesuch noch, dass die Portionen recht groß sind.











 




Zurück in Kardamena:


Hotel: 















Die Reiseratte hat Kontakt aufgenommen:



Katzen füttern und sich anschließend auf der Sonnenliege aufsetzen, ist ein böser Fehler.... Langmachen ist dann nicht mehr; nur für die Katze!





Letzter organisierter Ausflug: Die 3 - Insel - Rundfahrt!

Von Mastichari aus geht es zur Insel Kalymnos. Bekannt für Schwammtaucher und Kletterer.

Wir lagen bequem oben an Deck auf dicken Matten. Und ließen den lieben Gott einen guten Mann sein. Das können wir gut. Das Wetter war klasse: blauer Himmel, keine Wolken. Sehr warm. Ca. 26 Grad.



Die Hafenstadt Pothia:



Unser Boot:

















Die kleine, unbewohnte Insel Plati. Auf ihr steht nur eine kleine Kapelle. Vom Boot aus konnte man ins 24 Grad warme Wasser springen. Oder sich zum kleinen Strand begeben und dort schwimmen. 







Das Wasser war herrlich türkis. Augenweide!




Auf dem Schiff gab es Essen, es wurde einem ein befüllter Teller gereicht. Wir konnten verhindern, dass sie uns Fleischspieße gaben. Also haben wir nur Salat genommen, da war allerdings Tzatziki dabei.



Die Insel Pserimos:











Hotel:


Der letzte Tag in Tigaki. Ein letztes Mal zum Strand, in den Ort, in eine Taverne. Noch ein paar Katzen füttern. Abschied nehmen. Unser Herz war schwer, einmal mehr.




An Kühe auf Kos bin ich gewohnt, Hunde und Katzen sowieso. Aber dass ein Esel völlig frei herumläuft, das war mir neu!


Ganz andere Stelle. Da ist er wieder, der Esel.







Gebratene Aubergine mit Kartoffel-Knoblauchpüree. Und griechischem Kaffee. Der ist toll.











Meine späte Nudelsuppe im Flieger.


Unsere Mitbringsel. Für uns, für Freunde, für Familie.


Das waren unsere zwei Wochen auf Kos in Griechenland. Wir kommen wieder! Ich habe den Mann angesteckt, mit meiner Kosliebe.
Aber das wird dauern, bis wir wiederkommen. Vielleicht Jahre, wir werden sehen.