Samstag, 23. Dezember 2017

23.12.2017 Vier Wochen Teneriffa zum Jahresende



Unser längster Urlaub diesen Jahres ist leider vorbei. Fast vier Wochen haben wir Teneriffas Sonne genossen und unsere Lieblingsorte aufgesucht.
Anfangs hatten wir noch Temperaturen um die 24 Grad; aber auch bei uns wurde es kühler mit um die 22 Grad. Wenn die Sonne durch die Wolken kam, was sie fast immer geschafft hat, konnte man sich sonnen oder baden. Da wurde es mir schnell zu heiß.
Wir haben ein paar Wanderungen unternommen, geführte und in Eigenregie. Wir wollten noch viel mehr wandern, aber der Mann vertrug die teils längeren, sehr kurvigen Busfahrten nicht mehr, ihm wurde übel.

Wie immer waren wir in Puerto de la Cruz.
So oft wie wir schon dort waren - wir entdecken immer wieder Neues. Es wird uns niemals langweilig. Wenn es nach mir gegangen wäre, würde ich jetzt noch dort sein und zwar bis März. Einmal komplett überwintern. Ging leider nicht.

Wir haben zusammen tausende Bilder geschossen; ich kann leider nur einen verschwindend kleinen Teil meiner Fotos zeigen und nicht jeden Tag dokumentieren.

Als wir ankamen, haben wir zuerst das Meer begrüßt und dann unsere Freunde Manuela und Massimiliano, die das wunderbare und liebenswerte vegane Café Malaika in Puerto, in der Calle Mequinez 49, führen.
Das ist Ehrensache, dort zuerst aufzuschlagen. Und eine große Freude! Zwei durch und durch liebenswerte Seelenmenschen. Ich verkünde mit großer Freude, dass die beiden stets gut zu tun haben! Es war sehr schwierig, das Lokal zu fotografieren; ohne Gäste. Das ist supertoll! Mögen sie immer gut zu tun haben. Möge dieses Kleinod bestehen bleiben und weiterhin solch einen Erfolg haben!




Unten: Matchatorte!


Bild unten: vom Fotomann!

Hotel Turquesa Playa. Dieses 4*-Hotel hatte auf dem Frühstücksbuffet 5 Packungen Sojamilch stehen. Fünf! Morgens und abends fanden wir fast immer genug, was wir als vegan erachteten. Nahezu jeden Abend gab es mindestens eine Gemüsesuppe. Es gab nur wenige Abende, an denen ich enttäuscht war.
In der Dom Rep hatte ich noch 3 kg abgenommen; weil ich da extrem wenig essen konnte. In diesem Urlaub hier habe ich nicht abgenommen. Eher zugenommen. Zu viele Fritten zu dem Gemüse. Möglicherweise hängt es auch mit den vielen leckeren Kuchen- und Tortenstücken vom Café Malaika zusammen, niemand weiß es. Was soll's, man gönnt sich ja sonst nichts. Das Leben ist kurz.


Dämmerung, vom Hoteldach:




Café/Bistro Roots/Raices in Puerto de la Cruz. Das ist kein rein veganes Café, sie haben aber vegane Optionen und sogar vegane Produkte, die man dort kaufen kann: Wilmersburger zum Beispiel!


Direkt nebenan kauften wir unsere Wanderverpflegung, unser Obst und jede Menge Trockenfrüchte:







Diese papas arrugadas mit mojo verde und mojo picón haben wir im Restaurant an der Playa Jardín gegessen, es heißt Andana.


Das ist der Hummusteller. Wir haben noch nicht von gegessen, das wurde so angerichtet.


Hotel:


Das Anagagebirge; eine geführte Wanderung:




Da bin ich lang. Mann oh Mann!



Aus dem Bioladen "La vida es bio" in der Calle Hoya in Puerto. Marsch- und Frühstücksverpflegung / Ergänzung:


Hotel:


Unten: zwei Salate und Obst. Bei dem Möhrensalat mit Knoblauch ist vegane Mayonnaise dabei. Wir haben die Salate an einem kleinen Stand im Mercado Municipal (dort ist jeden Tag Markt) gekauft. Die junge Bedienung hat uns angeboten, einen Löffel ihrer eigenen, privaten, veganen Mayo dazu zu geben. Wir hatten ihr gegenüber nicht erwähnt, dass wir Veganer sind. Ich war völlig perplex. Und habe sie gefragt, ob sie auch Veganerin ist. War sie aber nicht, nicht mal Vegetarierin. Aber sie würde immer alles ausprobieren. Und die hier (Byodo-Mayo) würde super mit dem Salat und Brot schmecken.
Das ist doch verrückt! Schmeckte mega.





Punta del Hidalgo. Hier: Piscina 'Charco de la arena'. Unter uns das Meer, welches ins Becken hereinflutet:



Wieder eine geführte Wanderung; durch den Ruiz-Barranco:












Einkehr am Meer:


Hotel:


Ein Tofu-Wrap im Roots/Raices:



Und noch eine geführte Wanderung; zum Vulkan Garachico:


Wanderverpflegung, der Spacebar von Wheaty kommt ganz schön herum!




Hotel:


Café Malaika:


Bild unten: vom Fotomann!




Da ist doch wieder mein Stalker! Wo immer ich bin, ist der auch.


Kleines Restaurant in Punta Brava, Puerto de la Cruz.



Wenn ich da nicht mal den perfekten Moment abgepasst habe, um den Auslöser zu drücken. Ich kann nichts dafür. Ich habe das nicht kommen sehen. Und wenn, hätte ich mich bedeckt gehalten. Nichts geht über ein gutes Motiv.


Café Malaika:


Abendstimmung am Leuchtturm von Puerto de la Cruz:





Noch eine geführte Wanderung; heute ins Tenogebirge. Das war eine Panoramatour, wir bewegten uns weit oberhalb des berühmten Dorfes Masca.





An dem Tag hatten wir Regen. Den Teneriffa bitter nötig hatte, seit April hatte es nicht mehr kräftig geregnet. Wir haben in 26 Tagen drei Regentage gehabt; an einem davon turnten wir im Gebirge herum. Super. Dinge geschehen.
Ich kann mir nicht helfen, auf diesem Bild sehe ich aus wie Udo Lindenberg.
Egal, nicht der Schlechteste! Unser Udo.

Zu sehen: Ich (wenn ich es denn wirklich sein soll), der Spacebar und links unten auf dem Bild Masca. Von da aus treten sportliche Wanderer den Weg durch die berühmte Mascaschlucht an, bis zu Meer.

Bild unten: vom Fotomann!

Einkehr.





Zwei komplett verhäkelte (bestrickte?) Hauswände! Bor! Hammer.



Café Malaika, unsere vegane Rettungsstation mit dem allerallerallerbesten Cappuccino von Puerto. Hier die Gemüselasagne:



In Puerto ist so viel Kunst, überall. Ganz besonders in der Altstadt.


Wieder eine Wanderung; dieses Mal ganz allein. Auf einem Berg mit einem ehemaligen Kloster. Nun sind in dieser Anlage teure Restaurants angesiedelt. Aber diese Anlage ist wunderschön; Hühner und Pfaue laufen dort frei herum. Zum Essen kam die Anlage für uns nicht infrage (nix Veganes und viel zu teuer), aber zum Gucken und Schönfinden.










Hotel:


Café Malaika! Der Mann durfte die Pizza probieren. Die war lecker!








Café Roots/Raices (= Wurzeln)




Café Malaika:



Restaurant El Limón in Puerto. Ein vegetarisches Restaurant mit veganen Möglichkeiten. Hier ist mein Mini-menu del día inklusive Erdbeersmoothie.
Im Hintergrund Mann's Nachos mit Guacamole und Hummus. Er hatte auch noch ein Tempeh-Sandwich (Achtung, Käse abbestellen!).


Mein Hauptgang, ich identifizierte es als Cannelloni. Es wurde für mich veganisiert. Man muss immer fragen, manchmal ist das Menü des Tages vegan, manchmal nicht. Die sind aber flexibel.


Das Tempeh-Sandwich vom Mann:


Ich stelle gerade fest, wir haben den Nachtisch von meinem Menü nicht fotografiert. Es war ein kleiner Apfelkuchen mit Zimt. Den hat er gegessen, ich war satt.


Ausflug in die Stadt San Christobal de La Laguna; wir wollten noch mal in das kleine, süße Restaurant 'Somos lo que comemos' (Wir sind, was wir essen...) gehen. Auch dort haben wir das menu del día bestellt.
Ich las früher im Fratzenbuch, dass das Somos lo que comemos den besten Seitan haben soll. Nun haben wir ihn bekommen und ich muss sagen, Bingo! Noch nie besseren, leckeren, gegessen. Auch die Suppe war zum Niederknien.


Der Mann packt sich Gofio auf seine Suppe. (Wir haben ein Pfund mitgebracht nach Deutschland).


Seitangulasch. Das hat geduftet. Das hat geschmeckt. Wahnsinn. Die machen den Seitan selber. Tun viele, kann kaum einer. Das so hinzubekommen; Respekt!




Puerto de la Cruz:



Das war's. Urlaub ist aus, Bilder sind aus. Zurück bleiben nur Erinnerungen. Nichts kann man festhalten, bewahren. Alles ist vergänglich.



Auch wenn ich selbst weit entfernt von Weihnachtsstimmung bin (dafür war ich zu lange in warmen Gefilden):

Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern ein wunderbares Weihnachtsfest! Feiert schön und gemütlich, macht es Euch ku(h)schelig!
Frohe Weihnachten, wo immer Ihr seid!




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