Samstag, 11. November 2017

11.11.2017 Zwei herrliche Wochen in der Karibik, Punta Cana, Teil 2

Das ist Teil 2 meines Urlaubsberichtes meiner Zeit in der Dominikanischen Republik, in Punta Cana.



Hier habe ich den ersten Teil abgelegt: Teil 1





Wieder Ausflugtag; dieses Mal ging es zur schönsten Insel in der Dom Rep, zur Isla Saona.

Start ist wieder der Hafen von Bayahibe, erst ein kleines Boot, dann Umstieg in einen Segelkatamaran:



Die Crew tanzt für uns:


Ich gucke und bin fasziniert.


Badestopp vor der Isla Saona. Wir befinden uns im karibischen Meer. Bei dem Meer direkt vor unserem Hotel handelt es sich um den Nordatlantik. Klingt kalt, ist es aber nicht. Genauso warm wie das karibische Meer.

Aber das karibische Meer ist klarer und voller Fische und anderem Getier.
Und mit so einem Tier:


Oder doch eher so einem. Wir haben den Seestern nicht aus dem Wasser gehoben, der bekäme keine Luft. So hat ihm das kurze Anheben nichts getan. Wir haben ihn auch wieder ordentlich auf den Meeresboden abgesetzt.



Saona liegt vor uns:
















Und der nächste Ausflug wirft seine Schatten voraus. Dieses Mal ging es in den Naturschutzpark Los Haitises. Durch Mangrovenwälder, zu Höhlen und Felsformationen. An einem unberührten 'Piratenstrand' gab es Barbecue und Baden in natürlichen Gewässern, danach konnten wir an Bord eines Piratenseglers chillen und vom Boot in ruhiges Wasser springen. Mit Poolnudel und Drink. Wir sind schließlich in der Dom Rep!

Aber zuerst ist da diese Kuhherde auf der Fahrbahn. Geduld, Geduld!


An Dörfchen und einer Stadt vorbei mit den typischen Straßenbildern:


Die Dominikaner sind verrückt nach Lotterien. Sie spielen täglich zwei mal, um kleinere Einsätze bzw. Gewinne. Alle paar Meter kommt eine Lotteriestelle:





Auf dem Boden trocknen Kakaobohnen vor sich hin. Nach dem Trocknen werden sie geröstet und dann gestampft. Dann gerieben = Kakaopulver.



Hier trocknet auch was; Reis! Nach dem Trocknen wird der Reis zu einer Fabrik gebracht, die ihn schält.


 Die Anlegestelle für die kleinen Boote, die uns durch die Mangrovenwälder kutschieren:








Die Pfähle, auf denen die Pelikane hocken, wurden nicht eigens für sie aufgestellt, wie man denken könnte. Es sind letzte Relikte einer ehemaligen Bananen-Zug-Trasse.



Der Piratenstrand wartet nur auf uns. Kein Mensch ist sonst vor Ort.


Da ist sie wieder, die Kokosnuss. Das Getränk, welches seinen Becher gleich mitbringt.


Seht Ihr hinten die Hängematten? Ha!






Matratzen zum Chillen. Sie warten auf uns auf dem Piratenschiff.


Ein Reisfeld:


Typisch dominikanisch; mit nichts was am Kleid. Hier transportieren zwei verwegene Haudegen eine lange Bambusstange.
Das Motorrad ist das Transportmittel schlechthin in der Dom Rep. Damit wird alles transportiert. Die Mutti (oder auch zwei oder drei gleichzeitig), Hausrat, Waren zum Verkauf - ab Motorrad versteht sich - Bauschutt, Palmenzeugs, alles. Natürlich trägt man keinen Helm, Licht hat es meistens auch nicht, Schilder fehlen und unter Rumeinfluss kann man besonders gut fahren.
Es geht alles!



Ein paar Strandtage am Hotel:

Der Bruder hat Katamaranunterricht genommen (30 Minuten). Er hat sich äußerst geschickt angestellt, die Jungs vom Bötchenverleih nannten ihn ab da nur noch el capitan.


Über ihm fliegt gerade ein Paraglider. Wollte ich auch mal, ergab sich nicht. Hätte ca. 50 Dollar pP gekostet.


Mal was Besonderes im Hotelrestaurant; Gemüse in Tempurateig! Sushi, auch Kürbissuppe und eine Sojasuppe; ganz viel fand ich in dem orientalischen Spezialitätenrestaurant am Buffet. Sie hatten auch Sushi mit Mango und mit Tofu! Tofu!!!! Irre.


Eine Art Sangria aus Melonen. Glaube ich. Schmeckte super.



Der Cookie hier war möglicherweise nicht vegan. Ich weiß es nicht.






Besuch auf dem Balkon! Lieber Besuch. Ich wünschte, ich hätte Kuchen machen können.




Die dünne Stange zwischen dem Obstspieß und der Passionsfrucht bzw. der Melone: das ist Zuckerrohr! Kann man belecken, kauen, aussaugen. Nicht essen; der Rest ist holzig.


Aufgrund meiner latenten und fast ständigen Übelkeit hatte ich mich auf alkoholfreie Longdrinks eingeschossen. Daran lag es aber nicht. Ich glaube eher, ich hatte die ersten Tage zu wenig Flüssigkeit zu mir genommen. Ich habe unterschätzt, wie viel Flüssigkeit der Mensch in der tropischen Hitze verbraucht. Als ich ganz bewusst viel getrunken habe - Saft mit viel Wasser - wurde es besser mit der Übelkeit.



Verkaufsbuden bis über den Flutsaum hinaus!




Der Schnorcheltrip:






Anschließendes wildes Betanzen unseres Schnorchelausfluges auf dem Hotelkatamaran.





Meine tägliche Dosis Gemüse:


Noch ein Longdrink ohne Alkohol; das ist der Tiger!


Flamingos im Schwesterhotel im Atrium. Sie können übrigens weg fliegen, wenn sie Bock haben. Ist alles offen in den Hotels. Keine Wände. Nur Dächer.


Zum letzten Tag habe ich mein Haustier, die gemeine Reiseratte, mal mit zum Strand genommen.


Kleiner Snack vorm Fliegen:


Adieu wunderschöne Dominikanische Republik! Adieu Paradies!

Das vegane Condormenü, abends und morgens:



Diese winzigen Chilis habe ich dem Mann mitgebracht. Sie sehen unschuldig aus. Sind sie aber nicht. Hölle, ich sage es Euch! Sauscharf.


Als ich heim kam, hatten wir bestellt bei Eat clever. Aber am anderen Tag stand ich wieder am Herd und habe ein Sellerie-Kartoffelpüree gekocht. Dazu knackig angebratenen Räuchertofu und Röstzwiebeln. Da hatte ich Heißhunger drauf. Endlich wieder mein ganzes veganes Zeugs; so kann ich arbeiten!
Weil meine Whity-Kaffeeweißer-Tütchen zur Neige gingen und viele andere Artikel auch, habe ich auch erstmal bei alles-vegetarisch eine große Bestellung aufgegeben.


Heute haben wir die Reste von unserem bestellten Essen aufgewärmt. Ich habe dieses Curry-Süßkartoffel-Gemüse-Zeug ein wenig gepimpt.


Mein von der Dom Rep mitgebrachter Schnupfen ist schon fast wieder Geschichte. Die meiste Wäsche ist schon trocken. Alle Fotos sind bearbeitet und katalogisiert, hunderte.
So langsam schwinge ich mich wieder ein in mein normales Leben.
Schön ist es ja doch, wieder im vertrauten Umfeld zu sein.

Aber diese zwei Wochen im Paradies waren schon eine ganz besondere und schöne Erfahrung. Ich fürchte, ich muss da noch mal hin. Der Mann soll das auch mal sehen und erleben.

Habt Ihr es bis hier hin geschafft? Wow! Besten Dank für Euer Interesse und Eure Geduld!

Ich wünsche Euch eine schöne Vor- /Weihnachtszeit! Haltet Euch warm und bleibt gesund und fröhlich! Bleibt dran und bleibt mir gewogen!

Liebe Grüße
Susi von Blaubehimmelt


























Kommentare:

  1. Super Fotos, sie locken zum Koffer packen...

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    1. Danke schön! In Natura sind die Farben des Meeres noch viel schöner. Da steht man und guckt und könnte ständig nur "Hach!" sagen.
      Liebe Grüße und fröhliches Kofferpacken (die Welt ist schön!)
      Susi

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