Donnerstag, 12. Oktober 2017

12.10.17 Teneriffa, Puerto de la Cruz, Teil 2

Der Teil 1 unseres Teneriffaurlaubes ist hier hinterlegt!

Hier geht es geschmeidig mit Teil 2 weiter.

Wir haben die wunderschöne Universitätsstadt San Christobal de La Laguna besucht. Erstens ist es dort schön, zweitens hatte ich verschiedene vegane Anlaufpunkte; die ich kennen lernen wollte!


Den Anfang machte das "Somos lo que comemos" (wir sind, was wir essen) in der Calle de Juego 14, San Christobal de La Laguna, im Tunel Aguere. Etwas versteckt, das kleine Lokal. Es ist rein vegan!


Ich nahm die Tagessuppe und er nahm das Tagesmenü.








Das war lecker dort und sehr gemütlich. Wir wurden beide satt (ich muss seine Sachen natürlich auch immer mitprobieren. So ist der Deal.)



Das nächste Lokal war ein veganer Burgerladen, das Mel. Davon gibt es auch zwei in Santa Cruz, der Hauptstadt von Teneriffa. Comida rápida vegana heißt nichts anderes als veganes Fastfood.
Es lässt sich dort auf verschiedenste Weisen zusammenstellen.

Leider fand ich Burger Mel von La Laguna nicht im Internet, nur die Lokale aus Santa Cruz. Sonst hätte ich Euch das verlinkt.





Smoothies:





So sieht das dann aus. Zum Beispiel:




Ha! Ich habe ein Plakat entdeckt; die Leute sollen Earthlings gucken! Ist ein Ding, oder!


Das Tapasté wäre das dritte vegane Restaurant gewesen; aber a) war es brechend voll und b) waren wir total satt. Es wäre nichts mehr reingegangen. Schade. Es machte einen guten Eindruck.
Das ist beim nächsten Teneriffaaufenthalt fällig. Definitiv. Es liegt in der Plaza San Cristóbal 37.


Die Universität, die ULL.


Wieder im Hotel:



Der nächste Tag beginnt mit einem dramatischen Sonneneinfall morgens! Blick von unserem Balkon aus.



Unsere zweite, größere Wanderung. Dieses Mal wollten wir das Café Paraiso besuchen. Es ist zu Fuß schwer zu erreichen; das ist eine sehr anstrengende Wanderung in der Sonne.
Der Ausblick lohnt sich aber.

Der Teide, der höchste Berg Spaniens, war immer zu sehen. Zumindest, wenn man sich umdreht. :-)


Bananenplantagen:


Barranco (Schlucht):







Playa Bollullo:




Das sieht so frisch und sportlich aus, aber der eigentliche Aufstieg kommt erst noch:


Da ist er schon.



Immer denkst du, du bist gleich da. Dann kommt noch eine Kehre. Und noch eine. Ihr kennt das.

Endlich geschafft. Links blickt man auf Puerto de la Cruz. Von da sind wir gestartet.


Der Mann zählte sein restliches Urlaubsgeld und ich konnte mich nicht entscheiden ob Espresso oder Tee. Habe ich eben beides genommen. Vegan war da nichts. Ich hatte ein Sandwich Vegetal bestellt; aber das war nicht pflanzlich wie man bei dem Namen meinen könnte sondern hatte Eierscheiben auf dem Salat und der Tomate. Das stand nicht wie bei den anderen Gerichten auf der Karte. Schade. Gegessen habe ich es trotzdem.


Der Rückweg. Entgegen erster Planung gingen wir zu Fuß zurück, nicht mit dem Bus, was auch über einen anderen Zugang möglich gewesen wäre. Wir erblickten dabei einen Hinweis auf einen schmalen Weg zu einem Strand, den wir noch nicht kannten. Ich fühlte mich wie King of Currywurst und Schwarzenegger in einem und beschloss, dass wir den Abstecher noch mitnehmen.
Also noch viel weiter absteigen.




Der kräftezehrende Abstieg hat sich gelohnt. Und auch der unvermeidliche Aufstieg danach.

Ich stelle vor: Playa El Ancón! Noch wilder als Bollullo, noch viel einsamer. Schöner, grandioser, sauberer. 


Wir waren an diesem Strandabschnitt alleine. Aber hinter der Ecke, da ging es weiter, waren drei Menschen. Nackte Menschen! Sie waren unbekleidet. Sie wussten nicht, dass sie nackt waren.
Da ich nicht alles von mir werfen wollte, haben wir uns wieder zurückgezogen. Auch, weil wir Fotos schießen wollten für Euch. Da sollten die nackten Menschen nicht denken, wir würden sie fotografieren wollen. Immer schön Diskretion wahren!



Ich habe mich auch etwas ausgezogen. Wenigstens das Shirt. Ein bisschen guten Willen zeigen. Mehr ging nicht, das Meer wäre blind geworden. Oder umgeschlagen. Oder was weiß ich. Will niemand. Konnte ich nicht verantworten.




Oh Gott, seht, diese Treppen. Diese Felsen. Ich! Rauf und runter. Ich! Ich bin ein Held. Mindestens.



Der Mann weiß es auf diesem Bild noch nicht, aber diese heftige Welle hinter ihm macht seinen Fuß total nass. Bis in den Wanderstiefel. Er war nicht schnell genug. Ich kann nichts dafür. Ich habe sogar noch leise gerufen, nachdem das Bild im Kasten war! Ehrlich.





Zurück in Puerto, Ortsteil La Paz. Besuch des vegetarischen Lokals "HAY LO QUE HAY". Ich las von diesem Lokal, dass da auch vegan schwer was geht. Dass die z.B. vegane Rippchen mit Barbeque-Soße haben, die legendär sein sollen.



Vorspeise:


Meine Gnocchi mit Tomatensoße:


Salat:


Seine Sojanuggets mit Salat und veganer Mayo:


Leider waren die Sojarippchen an diesem Tag aus! Das war schade aber geschmeckt hat es uns trotzdem.

Hotel, Frühstück. Die Version vom Mann! Ich bin kein Müslifreund und morgens mag ich eh nicht viel essen.


In Puerto gibt es das wunderbare Café El Limón. Es ist vegetarisch, hält aber auch vegane Speisen bereit und ist sehr flexibel!
Und guckt mal wie hübsch das ist! Ist das nicht zuckersüß! Herzallerliebst.
Letztes Weihnachten holte mir hier der Mann einen veganen Burger, als ich migränierte.

Der Mann hat sich zufällig passend angezogen; in blau und weiß. Nein, nein, das war natürlich gewollt! Wir beachten alle Feinheiten.
Nein, gelogen. Reiner Zufall.



Ich nahm das Tagesmenü. Das war an diesem Tag vegan! Cool, oder! Der kleine Erdbeersmoothie gehört übrigens dazu.



 
 Megalecker! Kürbis, Gemüse, helle Soße, Salat.




Manns Gericht: Mit Tofuklötzchen!



Kirchturm Puerto:


Der Hafen. Mein Hafen. Ich liebe den. Da kann man auch schwimmen. Frau auch. Sogar Dusche dabei. Vorne rechts, ganz knapp nicht mehr im Bild.



Direkt davor tobt meist die Brandung. Obwohl: in diesem Urlaub war es gemäßigt.


Der nächste Sehnsuchtsort, die Kaimauer von Puerto. Nicht weit von hier liegt übrigens das Café Malaika; siehe erster Teil.

Entschuldigt, dass ich so viele Bilder vom Meer einstelle. Ich bin verrückt nach dem Meer. Und ganz besonders nach dieser Ursuppe hier.




Er auch.


Cappuccino im Café Malaika:


Die Straße Calle Mequinez; hier liegt das Café Malaika. Bis Juli 2017 gab es noch das vegetarische Lokal el maná, siehe Schild rechts. Es hat leider geschlossen, die Inhaber haben nun eine Kochschule in La Laguna aufgemacht.
Schade. Aber mit dem Malaika  - zwei, drei Häuschen weiter - haben wir nun ein komplett veganes Lokal! Das ist doch noch viel besser. 

Hotel: 

Frühstück:


Auf dem Zimmer:


Das war Teil 2!

Der dritte und letzte Teil liegt hier!










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