Donnerstag, 12. Oktober 2017

12.10.17 Teneriffa, Puerto de la Cruz, Teil 1

Einen Ort gibt es auf der Welt, an dem ich immer glücklich bin. Immer, immer, immer. Das ist Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa.
Für mich ist das kleine alte Fischerstädtchen das Allergrößte. Puerto verzeihe ich sogar seine Bausünden, ein paar sehr hohe Hochhäuser. Die sind scheußlich. Also drehe ich mich herum und gucke in eine andere Richtung.


Wir waren oft auf Teneriffa, immer der gleiche Ort. Dieser Urlaub war einer der besten überhaupt. Ich kann es gar nicht beschreiben, wie sehr ich die Sonne, die sich jeden Tag zeigte, genossen habe. Das Land, die Leute.


Unser Hotel Apartamentos Masaru hat Zimmer mit Kochecke, für uns VeganerInnen praktisch. Deswegen führte uns einer der ersten Wege erst einmal zu einem Supermercado. Für die Sicherstellung der Erstversorgung.
Masaru hat zwar Sojamilch zum Frühstück (lobenswert), aber sie war gesüßt. Damit kann ich nicht arbeiten.




Das Masaru. Der Pool ist das Beste an dem Hotel. Riesig, sauber, blau. Wegen dieses tollen Pools wählte ich das Hotel zum zweiten Mal aus. Und wegen der Lage (La Paz).


Stärkung am Pool:


Endlich wieder toter Mann machen:



Sicht auf den Pool, von unserem Hotel weg:


Hier traf ich auf den berühmten Elefantenmenschen. Der hat sich übrigens nicht vor der Sonne geschützt, sondern Einstellungen an seinem Handy vorgenommen. Männer. Da fällt dir nix mehr ein.


Ein weiterer erster Weg führt uns immer zum Hafen von Puerto de la Cruz. Ein absoluter Sehnsuchtsort.


Und hier zeige ich Euch gleich ein Highlight unseres Aufenthaltes, das vegane Café Malaika in der Calle Mequinez 49, Puerto.
Dieses absolut liebenswerte, kleine Café feierte seinen 1. Geburtstag, als wir da waren. Es gibt tolle Kuchen, Kleingebäck wie Muffins, Mousse au Chocolat und verschiedene warme Gerichte. Und wunderbaren Kaffee und Cappuccino.

Die Inhaber, eine sehr sympathische, liebe Familie, kommt aus Italien (genauer gesagt aus Sizilien u. Genua).

An dieser Stelle: wir grüßen ganz lieb Massimiliano und Manuela!






Das Café liegt relativ zentral, ein paar Gehminuten vom Hafen von Puerto entfernt. Wir waren mehrere Male dort und haben uns sehr, sehr wohlgefühlt.

Malaika, rechts. (Links ist ein Dekoshop. Mit Kuh.)


Der berühmte Cappuccino und die göttliche Schokomousse:



Das Hotelessen! Ein Kapitel für sich. Es war sehr schwierig mit unserer Veganität! Es lief allabendlich auf einen großen Salatteller mit papas arrugadas con mojo (Salz-Pellkartoffeln mit kanarischer Soße in rot oder grün) hinaus. Oder mit Fritten. Oder Reis. Manchmal fanden wir einen Salat ohne Speck oder Fisch, aber in der Regel konnten wir uns nur selbst was zusammenstellen. Alle paar Tage erschien uns auch die Suppe nach Probierkontakt vegan. Hin und wieder fanden wir warmes Gemüse, ohne Tierprodukte versetzt, aber leider eher selten.

Aus diesem Grund haben wir uns mittags selbst versorgt und/oder verstärkt vegetarische/vegane Lokalitäten aufgesucht und dort vegan gegessen.





Auf unserem Zimmer:








Playa Jardín  (hinten eine Bausünde, das Maritim. Hoch, blau, hässlich):






Der Bioladen "la vida es bio" in der Calle Hoya, Puerto de la Cruz:


Unser Einkauf mit veganen Aufstrichen, um unser Hotelfrühstück zu pimpen. Zwergenwiese, ha ha!

 

Granatapfelbaum (!) im Hotelgarten:


Mein erster Cocktail! Zufällig auch der letzte. Leider vertrage ich nicht so gut Alkohol. Da will ich immer alle umarmen, die meisten wollen das nicht. Verstehe ich überhaupt nicht. Ich bin doch völlig harmlos und rieche gut. Vielleicht habe ich Fussel im Gesicht oder 'ne Kerze auf dem Kopf; man weiß es nicht.


 Hotel:


Aussicht vom Balkon:



Casa Pablo, ein Omnilokal mit entsprechender Karte Nähe San Telmo. Wir haben trotzdem unsere veganen Nischen gefunden. Im Vorfeld hatten wir lang und breit mit dem Ober gesprochen. Es war wie immer, jeder Veganer kennt es. "Aber Fisch geht doch? Gambas? Und was ist mit Ei?" Zuletzt hat er mir gesteckt, dass er kein Gluten verträgt. Und nur Fleisch und Fisch isst. Super. Genau das wollte ich hören. Schmeckte alles super!


Gazpacho:



Hotel: 


Die erste organisierte Wanderung! Eine Küstenwanderung hin nach Puerto. Es ging los mit dem Bus. Titsa heißen die auf Teneriffa.
Die sind ziemlich fortschrittlich.
Als ich im Bus hochblickte, dachte ich, die Sauerstoffmaske wäre für den Mann runtergekommen. Und das, bevor wir gewandert sind! Aber nein, der findige Göttergatte hat nur einen USB-Anschluss für sein Handy erblickt.


Bananen, sozusagen kurz nach Geburt. Jetzt müssen sie sich nur noch nach oben zur Sonne recken. Dann werden sie groß und krumm. Falls Euch mal einer fragt, warum die Banane krumm ist. Ihr wisst Bescheid!












Wer jetzt hustet, wo ich gerade da drunter her gehe: der kriegt gescheuert! Nicht pazifistisch. Egal!










Endpunkt der Wanderung, Playa Jardín:


Stärkung im Café Malaika:


Lasagne! Yeah!!!





Hotel (keine roten Eier! Das sind Kartoffeln mit roter Mojo!):




Pooltag; die Reiseratte durfte mal den Pool in Augenschein nehmen. Keine Reise ohne Reiseratte!


Auf dem Zimmer:


Hotel: 



Hier geht es weiter mit Teil 2!

Und hier mit Teil 3, dem letzten.





Kommentare:

  1. Antworten
    1. Vielen Dank erkg; das freut mich! :-)
      Liebe Grüße
      Susi

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  2. So nett geschrieben :D Jetzt vermisse ich Mojo!

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    1. Lieben Dank Fiona! Ja, die ist schon klasse, die Mojo. Egal ob rot oder grün. Beide super!
      Liebe Grüße
      Susi

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