Dienstag, 12. September 2017

12.09.17 Österreich, Klopeiner See, Pension Loving Hut, Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil meines Fotoberichtes über unseren Österreichaufenthalt am Klopeiner See, in der veganen Pension Loving Hut!

Der erste Teil befindet sich hier.

Jetzt kommen jede Menge Bilder unserer Bergwanderung auf den Hochobir.



Der Hochobir ist 2139 Meter hoch. Von der Eisenkappler Hütte, die auf 1555 Metern liegt, sind wir aufgestiegen. Anfangs waren wir zu dritt, aber der dritte Mann (bzw. der zweite, ich bin ja weiblich, immer noch), hat es leider nicht bis nach oben geschafft, er ging nach ca. einer halben Stunde wieder zur Hütte zurück.
Ich muss schon sagen, der Weg erschien mir recht ambitioniert; ein Wunder, dass unsere Knie so gut durchgehalten hatten. Und unsere Kondition auch. Die vielen, vielen Wanderkilometer der ersten Tage zahlten sich aus.  





Tja, da geht es lang! Da mussten wir durch. Oder hoch. Hoch leben die Wanderstöckchen! 



Die erste Gelegenheit, sich mal für drei Minuten fallen zu lassen.


Da lockt er mich schon wieder!



Es ging immer höher und höher, und dann holte er uns ein. The fog!




Bald müsste doch der Gipfel kommen? Hier geht es krass und nahezu senkrecht runter.


Sieht nur so aus, ist noch nicht der Gipfel. Aber da ist der Abgrund, ich hatte total Schiss bei dieser Aufnahme. Und überlegt, ob ich den Mann an diesem Morgen schon gezankt hatte. Sowas kann sich rächen. Aber war nicht. Glück gehabt. Wir sind im Dezember zwanzig Jahre zusammen, da bleiben die ganz großen Stürme aus. Man kennt sich, man verträgt sich. Aber das nur am Rande. Ich schweife ab.


"Ej! Siehst du schon was? Wir müssten eigentlich da sein, der Zeit nach."


"Isses noch weit?"


"Aber da oben, ja?"


Oh, doch nicht. Geht noch weiter. Wir werden morgen tot sein, beide. Bewegungsunfähig.


Noch eine Kurve.


Und noch eine. Ich kann nicht mehr. Hoffentlich kommt bald ein Wärter und holt mich hier raus.


Das sieht doch schon mal gut aus.


Oh, endlich. Das Gipfelkreuz. Halleluja.


Gipfelkreuz ganz fest- und liebhalten. Endlich geschafft. Ein paar wenige Minuten hatten wir den Gipfel ganz für uns allein. Weit und breit keine anderen Menschen. Als dann welche kamen, stiegen wir wieder ab. Wir sind ja sportlich. (Endlich mal.)



Die Eisenkappler Hütte. Sehr hübsch aber leider gab es außer Getränken nichts für uns Veganer.



Ich habe Apfelsaft getrunken, einen Marillengeist als Gipfelschnaps (in Erinnerung an meinen Vater, der als jüngerer Mann Bergsteiger war und es liebte), und die veganen Kekse aus dem Loving Hut. Meine Wegzehrung. Ich taufe das Arrangement: 'veganes Lady-Gipfel-Gedeck'.


Zurück in der Pension:

Restaurant Loving Hut. An den Wänden hängen Bilder bekannter Vegetarier und Veganer. Neben mir, auf dem Bild nicht zu sehen, hängt Brad Pitts Bild. Wir haben immer gesagt, wir setzen uns an Brads Tisch, so er frei ist. Gute Gesellschaft! 








Dieser wunderhübsche kleine Kerl ist der Tobi, eine echte Berliner (Hunde-)Schnauze! Wir haben uns angefreundet; ganz lieber Hund. Guckt mal, seine schöne Zeichnung im Gesicht! Wir grüßen unsere Berliner Mitgäste herzlich!


Es wird kühler; wir sind dankbar für jeden Fetzen Sonnenschein. Glücklicherweise hat das Loving Hut eine Hollywoodschaukel. Das Leben ist schön, ich sag's Euch.


Ausflug auf die Petzen, das ist ein anderes hohes Bergmassiv und gehört wie der Hochobir zu den Karawanken. Die Petzen liegt auf dem Grenzgebiet Österreich/Slowenien.

Wir sind mit der Seilbahn auf rund 1700 Meter gefahren. Das Wetter war zu kalt, um viel zu wandern, und es war schon viel zu spät.


Ezzo's Hütte (Anmerkung: das ist nicht mein Apostroph; die schreiben sich so):



Beeindruckend, die Petzen. 


Die Alte Zollhütt'n.  Angeschlagen war nichts Veganes, aber das Mädel drinnen hat mir trotzdem was gerichtet.


Hollerblütensaft, Johannisbeernektar.


 Salate und Fritten mit Ketchup. Geht zur Not auch, geht immer. Schmeckt immer.


Der Mann musste helfen, das konnte ich nicht alles schaffen.



Turnersee Panorama Tour (leicht). Diese Tour erstreckte sich insgesamt über 15 Kilometer. Denn wir sind natürlich zum Startpunkt hingewandert. Und auch wieder zurück zum Hotel.

Schöne Maisfelder, wir haben Akte X gespielt. Wir sind glühende Fans. Da darf man so ein Feld nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen. Ich stelle mich ins Feld und frage: "Wer bin ich?" Und der Mann antwortet: "Scully!".
Wir beide sind ein Kopp und ein Arsch. Wegen sowas sind wir verheiratet. Passt einfach.







"Ist noch weit, sind wir gleich da? Ich muss mal Pipi."




Hallo liebes Pferd. Wir haben die gleiche Haarfarbe.


Meine Wegzehrung. Ist übrigens mit vielen anderen Artikeln im Loving Hut zu erwerben. Die haben auch sonst alles, was man brauchen könnte über Zahnpasta, Decken, Kaugummi, Schokolade, Haarklammern, Damenhygieneprodukte und und und. Alles vegan natürlich.


Das war ein Lokal in St. Kanzian, namens Dego. Potatowedges, Djuvecreis und gebackene Champignons. Theretisch wäre es möglich, dass sich in der Panade Eianteile aufgehalten haben. Somit wäre das Gericht nur vegetarisch. Damit käme ich gegebenenfalls klar.


Und nun kommen wir zu einem alteingesessenen und sehr beliebten Gasthaus in dem Städtchen Völkermarkt; es heißt Zum Goldenen Ochsen. Es liegt in der Nähe vom Rathaus. Kann ich Euch leider nicht verlinken, ich glaube, sie haben keine Internetpräsenz. Ich habe alles abgesucht; keine HP.
Dieses Restaurant hat ein paar wenige extra als vegan ausgezeichnete Gerichte. Was uns hoch erfreute.
Das hier unten ist Rosen-Lavendelwasser!



Wir hatten jeder diesen Salatteller.....



.... ich eine Gemüseplatte mit Kartoffeln (endlich Kartoffeln, hurra!)  und er....


.... hatte gefüllte Dinkelnudeln mit Kartoffeln (-brei). Es sieht ein wenig wie Alieneier aus (wer Alien - The Covenant gesehen hat, weiß, was ich meine)! Alleine dafür würde ich dieses Gericht schon lieben. Aber es war auch höchst lecker, und das ist sowieso die Hauptsache. Ich habe es probiert!
Daumen hoch für den Goldenen Ochsen! Überhaupt sehr nettes Gasthaus, urig. Und superfreundlich.


So schön hier! Ich kann Euch diese Region und die Pension Loving Hut nur allerwärmstens empfehlen. Hier ist man als VeganerIn gut aufgehoben. Es gibt so unendlich viel schöne Natur zu sehen, es ist grandios!

Es gibt auch noch einen dritten Teil; das Wetter wurde wieder besser und wir marschierten wieder los!



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