Sonntag, 24. September 2017

24.09.17 Das vegane Bonner Café Mae's schließt...

...und ich bin überaus traurig darüber. Mit Ablauf des heutigen Tages schließt das charmante, liebenswerte Café Mae's.


Die Eigentümergesellschaft der Liegenschaft hat beschlossen, dass das Ladenlokal keine Küche mehr betreiben darf.
Heute war der letzte Sonntag mit regulärem Betrieb; ab morgen dem 25.09.17 findet ein Flohmarkt statt bei Kaffee; für die, die gern noch ein Andenken vom Mae's hätten. Ich hätte gerne eins, kann aber morgen nicht kommen. Schade. Mehr als das.



Ich (wir) verbinden mit dem Mae's so viele schöne Erinnerung. Ich habe gerade mal meinen Blog 'gescannt', was da alles kommt mit dem Suchwort Mae's!

Im Mae's kamen wir das erste Mal in Kontakt mit anderen VeganerInnen. Endlich mal unter sich sein, sich nicht erklären müssen. Wir fanden dort mehrere Freunde, mit denen wir immer noch befreundet sind. Was haben wir leckere Gerichte und Cupcakes dort gegessen. Was ist mit der Chai Latte, spicy. Die wird mir fehlen. Oh nein, alles so traurig.
Dort habe ich auch erfahren, dass 'Death by Chocolate' was ziemlich Leckeres ist und nicht wirklich tödlich. Und wir haben die Kabarettistin Gabriele Busse dort das erste Mal live gesehen.

Vom Café Mae's stammt die riesige Donauwellen-Hippietorte, die ich zum 65. Geburtstag meines Mannes für die Hippieparty bestellt hatte. Und andere Gerichte für diese Party.
An diese wunderbare Torte und die anderen leckeren Sachen denke ich noch heute.

Ich sehe Anke Cox vor mir und ihren Mann Dave; mit welcher Leidenschaft sie ihr Mae's eröffneten und betrieben. Das war ein Herzensprojekt.
Auch als das Mae's verkauft wurde, kam es ihn sehr liebe und gute Hände. Sylvia und Elmar haben es übernommen. Leider ist Sylvia zwischenzeitlich verstorben. Wieder eine große Zäsur für das Mae's. Das süße Café hat sich gehalten über die Jahre, was mich sehr freute. Es hat viel erlebt und viel gesehen.

Heute Morgen saßen wir im sich langsam füllenden Mae's und ich musste echt an mich halten, um nicht loszuheulen. Der Kloß im Hals war schon da und das Wasser stand in den Augen. 

Das Mae's war ein veganes Café mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck.










Adieu, liebes Café Mae's! Du wirst mir und vielen anderen fehlen. Danke für alles! Für Deine InhaberInnen, Deine freundlichen MitarbeiterInnen, Deine Liebenswürdigkeit, Deine Freundlichkeit, Deine Schönheit, Deine leckeren Gerichte, Deinen Einsatz für die vegane Welt. Für die vielen, vielen schönen Auszeiten bei Dir! Du wirst eine große Lücke hinterlassen.





Donnerstag, 21. September 2017

21.09.17 Sonnige Tage an der Mosel

Nach einer längeren Zeit im Ausland zog es uns wieder in eher heimatliche Gefilde; beim Johannes Nicolay im Hotel Nicolay 1881 in Zeltingen-Rachtig ist es nämlich auch schön. Vegan sowieso. Wir sind jedes Jahr dort, immer mal wieder. Das ist fast sowas wie ein Heimspiel.




Die Weinstube:



Erdnusskuchen:


Unsere erste Wanderung nach dem Kuchen. Uns hat unterwegs ein kurzer Regenschauer überrascht. Das war nicht tragisch; wir hatten Schirme dabei und wir sahen einen tollen, teilweise doppelten Regenbogen:



Die Sonne bricht durch die Regenwolken. Das hat schon etwas Magisches, wie Götterdämmerung:



Wir sind wieder zurück in der Weinstube. Zum Abendessen. Dieser seltsame Bischof ist für Quatsch immer zu haben:


Vermutlich segnet er gerade unsere Tomatensuppe. Oder mich. Keine Ahnung, von wem er das Alberne hat.



Salat:


Potatowedges mit einem Bohnenpatty:


Das Frühstück am anderen Morgen:


Das ist unser Mittagessen in einem asiatischen Restaurant in Wittlich; am Marktplatz. Es heißt Asia Bambus Bistro. Die Speisekarte war gut ausgezeichnet hinsichtlich der Inhaltstoffe. So ließen sich Eier, Sahne etc. gut herausfiltern.

Dort habe ich Sushi gegessen, die 'Veggie-Box':


 Und er gebratenen Tofu mit Gemüse und Reis:


Zurück an die Mosel; direkt vor dem Hotel Nicolay 1881:





Unsere Aussicht von unserem Zimmer im dritten Stock; mit Balkon.


Und gleich geht es wieder weiter, die nächste Wanderung in den Weinbergen wartet. An diesem Tag sind wir bis zum 'Engelter'-Kreuz hochgewandert; das ist ein Stück des Moselsteigs.






Alte Grabsteine vom hochgelegenen, alten, jüdischen Friedhof. Nicht mehr zugänglich (mit Tele aufgenommen):







Das Engelter-Kreuz oberhalb von Zeltingen:


Und wieder auf der Terrasse des Hotel Nicolay 1881:


Unser letztes Abendessen:

Veganer 'Biergartenkäse'


Eine Bohnensuppe:


Kohlrabi, frittierte Avocado, Lupinenbällchen und Glasnudeln auf einem Zucchinipuffer:


Hier erkennt man die einzelnen Komponenten genauer:


Beereneis mit Kumquats:


Das Frühstück vom Mann am anderen Morgen. Er isst ziemlich gesund, meist Müsli mit Obst. Ich bin da etwas schlichter unterwegs; ein Brot mit veganer Schokocreme und einer Scheibe Vurst reicht mir in der Regel. Hauptsache, der Kaffee fließt in Strömen.




Das war unser kurzer Aufenthalt in Zeltingen-Rachtig an der Mosel! Immer wieder schön, immer wieder lecker!

Lasst es Euch gut gehen und genießt die herrliche Herbstsonne!