Mittwoch, 31. Mai 2017

13.05.17 Eine Woche Sylt

Ihr seht, ich bin heute äußerst fleißig; das ist nun schon der zweite Blogeintrag für heute; ich arbeite unsere Urlaube auf.

Während der Mann eine Woche in Sachsen mit seinem Wanderrudel wanderte, habe ich eine Woche Sylt gebucht. Weil ich noch ein Bett frei hatte, habe ich meine Freundin Almut gefragt, ob sie mit möchte; denn unter VeganerInnen ist ein Urlauber einfacher. Da gibt es keine Erklärungen, da ist alles klar.

Leider konnte ich mich nicht so frei bewegen wie ich wollte, ich wurde zwei Wochen vorher operiert und die Schonung gestaltete sich doch erheblich langwieriger als angekündigt.
So kam es, dass ich mit Almut nicht allzu viel unternehmen konnte; dabei wollte ich ihr so viel zeigen. Sie hat die Insel per Fahrrad allein erkunden müssen und Strecken zurückgelegt, die ich nicht mal gesund, fit und 15 Jahre jünger geschafft hätte. Und sie hat meinen Koffer hochgehoben und Einkaufstüten alleine tragen müssen. Diese Schuld muss ich irgendwie / irgendwann / irgendwo abtragen. Das haben wir uns beide im Vorfeld alles ganz anders gedacht.

Wir haben meist in dem Restaurant/Café Badezeit in Westerland gegessen, weil dort gleich mehrere vegane Gerichte auf der Karte stehen.
Morgens haben wir uns selbst Frühstück gerichtet; keine Chance für Veganer, auf Sylt zu frühstücken. Geht nicht, gibt es nicht. Schade. Hatten wir letztes Jahr auch schon festgestellt.

Auch abends haben wir uns mit Brot und gefüllten Weinblättern, Oliven, Gurken und Tomaten sowie Brotaufstrichen selbst versorgt.




Meine Freundin Almut!


Strandrestaurant Badezeit:



Abends daheim; kleine Kunstwerke basteln. Ich habe mein Brot einfach nach Almuts Vorlage nachgebaut. 


Ausblick von der 'Badezeit':








In der Jacke hätte Almut sein sollen, aber einer muss das Foto schießen. Also unterhalte ich mich gepflegt mit ihrer Jacke. Geht alles!


 





Rote Grütze mit Vanilleis, Badezeit!


Karotten-Ingwer-Suppe:


Guckt mal da, dieser Kaffee kann im Künstler Café erworben werden. Dort haben wir die ersten Tage morgens unsere Soja-Latte getrunken. Da fiel dann mein Blick auf den Kopi Luwak. Nicht dass Ihr denkt, wir hätten den getrunken! Nie im Leben.


Die Aussicht von unserer Ferienwohnung aus. Gleich hinterm Deich, der Strandaufgang ist nicht weit weg.


Hörnum.



Die Robbe 'Willi' im Hafenbecken von Hörnum. 'Willi' kommt seit vielen Jahren nach Hörnum. Irgendwann hat 'Willi' ein Junges bekommen und die Sylter machten aus Willi kurzerhand eine Wilhelmine. 

Hier noch mal von näher; man erkennt ja sonst nix. Wilhelmine wartet auf Matjes von den Gästen.


Abendbrot in der FeWo:






Strandrestaurant 'Badezeit':











Spaghetti mit Öl und Knoblauch (sehr viel Knoblauch) gibt es in List im Piratennest, am Hafen. Das wusste ich noch vom letzten Jahr.



Badezeit; Rhabarber- und Erdbeerkompott mit Vanilleeis.



 Und noch mal Badezeit; warmer Spargelsalat.


Am Vorabend von meinem Geburtstag haben wir uns abends aus eben diesem Anlass in einen Strandkorb zurückgezogen und eine kleine Pulle Sekt getrunken. 


 Die Rückreise mit der Deutschen Bahn. Sie haben ein Gericht mit schwarzem Reis in vegan und diesen Salat, das ist der Basissalat mit Sojastreifen. Konnte man durchaus essen. Ich war happy, dass sie überhaupt was Veganes im Angebot hatten.







Kommentare:

  1. Toll!!! Auf Sylt war ich noch nicht aber nach diesen Fotos wird das wohl auf meine Urlaubsliste kommen :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke! Kann ich nur empfehlen. Wenn Du Sylt besuchen möchtest, empfehle ich Dir sehr meinen Blogeintrag vom vorigen Jahr; da sind noch mehr Restaurants/Cafés beschrieben, wo man als VeganerIn was Leckeres bekommt!
      Ich kenne niemanden, der Sylt kennt und nicht aus dem Stand verliebt ist.
      http://blaubehimmelt.blogspot.de/2016/04/180416-sylt-rum-hart-klaar-kiming.html

      Liebe Grüße
      Susi

      Löschen