Donnerstag, 2. Februar 2017

02.02.17 Tag 23 von 30 ohne Weizen; Pillekuchen

Diese Suppe hat eine dermaßen schöne knallgelbe Farbe, die lockt förmlich die Sonne an. Es ist eine Möhren-Kohlrabisuppe mit Cashewnüssen; gekocht und anschließend im Mixer fein-cremig gemixt.


Verziert mit schwarzem Sesam und Bioblüten.


Falls Ihr das nachbauen mögt:

Rezept für Zwei

etwas Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 dicke Möhren
1/2 Kohlrabi
25 g Cashewkerne
1/2 l Brühe
ggf. Salz, weißer Pfeffer

Sesam, Blüten oder Kräuter zur Deko falls gewünscht und zur Hand

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, würfeln, in Öl andünsten. Möhren und Kohlrabi schälen und in schmale Scheiben bzw. Stifte schneiden, kurz mit andünsten. Mit Brühe auffüllen, Cashewkerne hinzufügen und alles 15 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen.
Anschließend die Suppe in den Mixer geben, bis die Suppe cremig ist. Ein Pürierstab ginge notfalls auch. Jetzt erst abschmecken, ggf. dekorieren und servieren.

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Abends habe ich eine Anregung meiner Freundin nachgekocht bzw. -gebacken; den Pillekuchen. Es handelt sich dabei um einen Pfannkuchen mit Kartoffelstiften. Ich wüsste gerne, woher der Name kommt. Oder möchte ich das besser nicht wissen?

Dazu habe ich einen Chicoréesalat mit Orangenfilets in einer leichten Orangen-Senf-Soße gereicht.


Genaue Mengenangaben hatte ich nicht; so habe ich mich nach Gutdünken im Blindflug bewegt und die Zutaten zusammengestellt, wie ich meinte, dass es so funktionieren könnte.

Den kleinen Pillekuchen schien das ganz recht zu sein. Ich hörte, wie einer zum anderen, nachdem ich ihn das erste Mal wendete, sagte: "So weit, so gut...!"


War auch wirklich äußerst lecker; ich habe acht der etwa reibekuchengroße Pillekuchen gegessen, der Mann neun.
Erstmal muss meine Freundin diese Bilder begucken und sagen, ob es ähnlich wie in ihrer Kindheit war. Falls ja; dann trage ich hier das Rezept für den Teig nach, das hatte ich mir notiert. Das heißt dann: Pillekuchen nach Oma Roehse. Ihre Omma! Jawohl.

Nachtrag: Meine Freundin war von dem Ergebnis sehr angetan. Im Original wird der Pillekuchen übrigens im Ganzen gebraten, es ist also ein Pillekuchen, der die Pfanne komplett ausfüllt. Ich mag persönlich lieber kleine Portionen, deswegen wählte ich die Reibekuchengröße. Zudem bin ich nicht die Geschickteste unter der Sonne; kleine Pfannkuchen bekomme ich besser gewendet.

Here it comes.

Pillekuchen nach Oma Roehse, Rezept für 2 mit großem Appetit

Teig:
200 g Dinkelmehl, hier 1050er
1/2 Packung Backpulver (8,5 g)
2 TL Salz
Prise Zucker
375 ml Mineralwasser
2 EL MyEy Volley + 6 EL Wasser verrührt

ca. 400 g Kartoffeln

Den Eiersatz MyEy VollEy vorher anrühren. Dann alle trockenen Teigzutaten vermischen.  MyEy-Mischung hinzugeben und mit dem Handrührgerät sukzessive das Mineralwasser unterrühren.  Je nach Konsistenz ggf. noch etwas Mehl hinzusieben oder etwas mehr Wasser nehmen.
Teig 15 Minuten ruhen lassen.

Die Kartoffeln schälen, in Scheiben und dann in kleine, feine Stifte schneiden.  Je dünner die Stifte, desto schneller sind sie gar. Klare Kiste. Ich sag's nur zur Sicherheit.

Nun könnt Ihr entweder die Kartoffelstifte in den Teig schütten oder die Stifte direkt in eine geölte, heiße Pfanne (mittlere Hitze, bei mir Stufe 8 von 12) geben, die Kartoffeln etwas anbraten lassen und dann den Teig daraufgeben. Wie Ihr mögt.
Ich habe dieses Mal alles zusammengekippt; beim nächsten Mal versuche ich die andere Version. Ich könnte mir vorstellen, dass das noch besser ist.
Immer schön beobachten; die Pfanne soll nicht zu heiß sein, sonst wird der Pillekuchen braun bevor er gar ist bzw. die Kartoffeln.

Als Salat eignet sich gut einer, der nicht gleich zusammenfällt, wenn er den Pillekuchen sieht; ferner ist eine leicht herbe Note sehr angenehm. Wie beim Endiviensalat.
Hier war es Chicorée.

Chicoréesalat
1 Chicorée
1 Orange

Dressing: 
1 EL Sonnenblumenöl
max. 1/2 EL Balsamico weiß (nicht zu viel Essig, die Säure der Orange kommt noch hinzu)
1/2 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Senf
etwas Hafercuisine
Saft obiger Orange
Salatkräuter 

Chicorée der Länge nach vierteln, Strunk herausschneiden. Den Salat in feine Streifen schneiden. Die Orange schälen, filetieren (= die Haut herausschneiden).
Den dabei entstehenden O-Saft auffangen und in das Dressingschüsselchen kippen.
Dressing mit obigen Zutaten anrühren; über den Salat gießen/unterheben.


Ich hatte für uns noch einen Nachtisch gebastelt, und zwar Mandelpudding (oder -creme?) von Biovegan; aus dem Tütchen.
Haben wir aber nicht mehr angerührt; die werden wir morgen essen.

Gute Abend, gute Nacht! Schlaft gut!




Kommentare:

  1. Liebe Susi!
    Vorschlag: Nicht warten auf das feedback Deiner Freundin, her mit dem Rezept, das klingt mega ;-) Und wenn die Freundin dann vermeldet, ob das Foto entspricht, kannst Du ja entscheiden, welchen Namen Du der Speise gibst, na, was sagst Du?
    glg
    Almut

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    1. Hi liebe Almut,

      ich scheine das Rezept recht gut getroffen zu haben, die Rezepte habe ich eben aktualisiert!
      Liebe Grüße
      Susi

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