Donnerstag, 6. April 2017

06.03.17 Abendessen beim Spanier Sa Finca in Bonn-Beuel

Heute hatten wir das Glück, mit meinem Sohn und seiner Freundin spanisch essen zu gehen. Wir waren schon öfters im Restaurant Sa Finca, in Bonn-Beuel.
So können wir im Alltag etwas Urlaubsfeeling aufsaugen. Es ist immer voll, immer lecker und genug Veganes finden wir auch.
Wenn ein (Omni-)Restaurant eine Speisekarte online eingestellt hat, gucken wir schon daheim, was wir bestellen oder auch zusammenstellen können; dann halten wir im Lokal nicht den Betrieb auf. Ich weiß, mit Veganern kann es beim Bestellen sehr anstrengend sein. Das liegt aber nicht an uns, sondern daran, dass das Angebot noch nicht ausreichend ist. Damit meine ich nun nicht das Sa Finca, sondern generell die meisten Omni-Restaurants dieser Welt.

Folgendes haben wir bestellt - das ist der Standard vom Mann und von mir, wir nehmen das immer. Und teilen uns das:

- Aceitunas, gemischt (Oliven)
- Pan con tomate (Brot mit Tomaten)
- Pimientos fritos (winzige Paprikaschoten mit grobem Meersalz)
- Papas arrugadas con mojo (kanarische Kartoffeln in roter Mojo - Soße)
- Patatas bravas (Kartoffelecken)
- Champiñones al ajillo (Champignons mit Knoblauch)
- 2 x Ensalada mixta (gemischter Salat)
- Espinacas al ajillo (Spinat mit Knoblauch)
- Verduras a la parrilla (Grillgemüse)













Familienessen. Sollte es viel, viel öfter geben. :-)



06.03.17 Gesammelte Werke

Der Frühling ist da und sofort hebt sich die Laune. Die letzte Woche hatten wir wenig Außentermine, so dass ich daheim gekocht habe. Ist ja nicht so, dass wir nur von Fastfood leben; die Posts der letzten Zeit könnten etwas anderes vermuten lassen.

Vorletzte Woche hatten wir Besuch von Manns Tochter und dem ältesten Enkel. Der ist schon vier! Der Kleine wollte gern den Opa besuchen. Und (Stief-)Oma Susi hat gekocht. Ich dachte, kleine Kerlchen mögen bestimmt Süßkartoffelwings aus dem Ofen, und Ofengemüse mit Räuchertofuklötzchen. Und Kräuterdip.
Das war auch so!

Die großen Zwiebelstücke wollte er erst nicht probieren, er meinte, die wären scharf. Wir haben ihm gesagt, dass die im Ofen weich und süßlich werden. Dann er tapfer probiert und fand sie lecker.
Ich mag gute Esser! Groß und klein.



Er hat auch noch die Truthähne in unserer Nähe besucht; ich liebe diese Tiere sehr! Die machen "lululululu" und ich bin glücklich.




Das war eine Latte und ein Cappuccino in der Morgensonne auf Bonns Marktplatz. Aus einem kleinen Foodauto heraus. Dieser Mann hatte sogar Sojamilch!
Ist das nicht fantastisch, dass wir so früh schon Frühling haben? Draußen sitzen, in der Sonne. Das Herz geht auf. 


In Facebook stieß ich auf eine Bienentränke. Habe ich sofort nachgemacht! Glücklicherweise hatte ich alle Murmeln im Sack, wenn auch keine gestreiften...

Hier können die kleinen Flugtierchen, die Bienen, Hummeln und Wespen, schön trinken ohne zu ertrinken.


Weitere Gerichte der letzten Zeit:

Ratatouille


Kichererbsenpenne mit Bolognese (Basis der Soße: Bolognese von Aldi-Süd, klasse)


Das war ein Veggie-Schnitzel noch aus Holland, hatten wir mitgebracht. Dazu habe ich Bärlauchpüree gekocht.


Ein Abendsalat mit Tofu, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und mit Knoblauch gefüllten Oliven.


Gebratener Tofu auf einem Linsenbettchen; mit Quinoa und Röstzwiebeln.


Linseneintopf mit Chorizo-Spacebar von Wheaty


Gestern Rohkostteller mit Bärlauchdip. Aus Sojajoghurt. Wir haben genügend Bärlauch auf der Terrasse. Lohnte sich, dass wir vor ca. 3 Jahren einen Büschel dort eingepflanzt haben. Der hat sich schon verdreifacht.



Ich habe Bärlauch mit Rapsöl, Salz und Pfeffer mit dem Pürierstab ordentlich zerhackt und dann die Mischung zu abgetropftem Sojajoghurt gegeben. Noch mal würzen mit etwas Zitronensaft und ggf. Salz und Pfeffer, etwas Sojacuisine dazu, fertig.

Möhrensuppe (mit einer dicken Kartoffel zum Abbinden). Mit schwarzem Sesam.



Schönen sonnigen Frühling liebe LeserInnen! Schwingt geschmeidig im Hier und Jetzt!


Donnerstag, 23. März 2017

23.03.17 Film Los Veganeros 2

Liebe Veganfreunde; wir haben letzten Sonntag den Film Los Veganeros, Teil 2, im Kino gesehen.
Der erste gefiel mir eher überhaupt nicht, der zweite war gut! Viel besser gemacht, witzig; aufwändiger. Gut, die Story fand ich immer noch relativ unglaubwürdig; aber auf eine nette Art. Ein ganz normales, stilles Veganleben (meins) wäre wohl viel zu unspektakulär für's Kino. Verstehe ich auch.

Im Anschluss an den Film sprachen wir Kinogäste noch mit einer der Darstellerinnen, mit Liza Tzschirner, das war wirklich sehr nett.
Den Film wollten wir unbedingt gucken; weil wir natürlich alles unterstützen wollen, was mit dem Thema Vegan zu tun hat und weil einer von unseren Freunden in diesem Film der BMX-Stuntman ist.


Anschließend sind wir ins MoschMosch essen gegangen.


Yakiudon, gebratenes Gemüse mit Pilzen und Udonnudeln. Dazu Rhabarbersaft:



Dessert: Raw 42 mit Mangosorbet! Weltklasse.


Am Tag danach waren wir wieder in der Stadt, wir haben auf dem Bonner Marktplatz die Bi-Bu vegan mobil besucht und waren wie immer hoch zufrieden. Die haben ein recht großes Angebot mittlerweile, mannomann. Da bleibt kein Auge trocken äh Magen leer.
Dieser Wagen steht auch bei Events häufig in der Bonner Rheinaue (Flohmarkt!) und in Ahrweiler auf dem veganen Straßenfest waren wir auch schon zu Gast. Immer höchst lecker! Sehr cooles, gutes vegan streetfood. 

Der Mann mit einem Falafel-Rollo:


Und icke mit einem Döner-Wrap. Mit Knoblauchsoße. So gut!


Da strahle ich wieder über alle vier Backen. Aber nicht nur wegen des Wraps! Momentan läuft es richtig rund im Leben. Ich sage sogar: ich habe einen 1a-Lauf. (Nicht zu verwechseln mit 'Einlauf', dass das mal klar ist.)


Momentan sind wir viel aushäusig aufgrund von Terminen.
Komme kaum zum Kochen. Aber hier: wieder Broccoli mit Gemüse, Bratstreifen und Reis.



Auf diesem Bild haben wir es mit einem veganen Schnitzel - Brötchen von Backwerk zu tun. Laut Mann auch recht lecker. Backwerk hat das eine oder andere vegane Produkt; ich habe da auch einen veganen Bagel gesehen und Spinat-Börek; sah gut aus.


Bockwurst von meetlyke! Geschmacklich unseres Erachtens von einer 'echten' Bockwurst nicht zu unterscheiden.




Schönes Wochenende liebe Leserinnen und Leser! Frühling!




Sonntag, 19. März 2017

19.03.17 Urlaub in Den Osse, Zeeland

Wir haben uns zwei Wochen in einem klitzekleinen, niedlichen Ferienhaus in Den Osse, Zeeland, Niederlande, eingemietet. Den Osse liegt ganz in der Nähe vom bekannteren Renesse.
Besucht haben wir Domburg, Middelburg, Zieriksee, Brouwershaven, Renesse und Vlissingen.



Wir waren nur dreimal auswärts essen. Was die Niederländer in Restaurants anbieten, ist nicht wirklich das, was wir mögen. Das wäre auch vor unserer veganen Zeitrechnung so gewesen.
Aber das eine oder andere nette, veganfreundliche Lokal konnten wir entdecken.
Wenn Ihr in  in den Niederlanden seid, könnt Ihr sagen: "Ik ben veganist!" Dann wissen die Bescheid. Und vegan heißt "veganistisch". 

Ansonsten hieß es, selbst kochen. In unserem entzückenden kleinen Ferienhäuschen kein Problem; auch wenn ich häufig improvisieren musste; die Ausstattung daheim ist eben ganz anders.
Leider war ich die erste Woche stark erkältet. Auch das Wetter war sehr kalt, sehr windig und es hat viel geregnet.
Die zweite Woche war cool, viel Sonne, deutlich wärmer. Meine Freundin kam uns besuchen, wir hatten sehr viel Spaß!

Unser Häuschen; mit Gartenhäuschen, Garten, Carport, zwei kleinen Schlafräumen und einer schönen Terrasse. Ferienhaus in Den Osse




Der Kamin. Wir lieben ihn. OMG. Kamin.





Erstmal den Kühlschrank befüllen mit unseren veganen Lebensmitteln:


Wir haben in allen Supermärkten genügend vegane Lebensmittel finden können; das Angebot an Sojamilch und anderen Milchalternativen ist reichlich. Wir waren im PLUS; im SPAR, bei Albert Heijn und Jumbo.

Kann man doch mit leben, was!




Den Osse. Hier ist ein bedeutender Tauch-Spot. Nun gut, nicht gerade Anfang März. Dürfte etwas sehr kalt sein.


Veggie-Gulasch (Aldi, Deutschland)


Das hier war unser 'Kuchen'; ich kenne es unter Honigkuchen, ist aber kein Honig drin! Sehr lecker. Günstig auch.


Mein Freund, unser Kamin.


Renesse




Ein Seehund! Am Strand; genau auf unserer Höhe. Haben wir noch nie gesehen, so nah. Wenn wir welche gesehen haben, dann während einer Bootstour auf Sylt.
Der hat uns angeguckt und wir den. 


Glühwein (ich), Tee (der Mann)



Brouwershaven, Yachthafen:





Sint Niclaaskerk, imposant




Selbstversorgung; Couscoussalat und grüner Salat mit Champignons.


Möhrengemüse


In unserem Wohnpark in Den Osse. Regen, Regen, Regen.


Kalt und nass, schnell den Kamin anmachen.


Kleiner Strand in Den Osse, Muschelschalen über Muschelschalen.



Selbstversorgung; Salat mit gebratenen Champignons


Gefüllte Weinblätter dazu:


Der Mann genießt die Sonne:


Ich koche, Möhrengemüse mit dem genialen veganen Kassler von meetlyke (aus D mitgebracht) aus dem Hause Topas/Wheaty.



Selbstversorgung; Salatgurkenschiffchen mit Salat aus Tomaten, Avocado, grünen und schwarzen Oliven.



Die kleine Stadt Zierikzee:








Wieder daheim; Broccoli mit Reis und 'Bratstreifen mit Gartengemüse' von Aldi aus D.


Meine Freundin ist da; das puschte meine Laune enorm. Wir haben ein hübsches Lokal in Middelburg gefunden mit Feuerschale! Es wurde leicht frühlingshaft und windgeschützt, auf die Jacke konnten wir verzichten.


In Middelburg gibt es sogar ein vegetarisches/veganes Café! Imagine! Getreu dem Motto: 'Unterstütze deinen lokalen Dealer!' habe ich dort einen Kaffee to go gekauft und einen Dattelkuchen. Der war sehr lecker, saftig. Aber arg süß.


Die Spitze fehlt. Ich kann nichts dafür. Ich hatte Hunger. Und einen veganen Kuchen darf man nicht lange stehen lassen, dann ist der traurig!


Da sieht man a) meinen Kuchen und den Kaffee und b) den Mann, der holländisches Bier trinkt.



Abends haben wir in der Strandbar Corazon gegessen, in Renesse. Die sind sehr aufgeschlossen gegenüber Veganern.
(Wir haben lange und sehr nett mit dem Besitzer gesprochen und er (selbst Omni) hat uns darauf hingewiesen, dass wir in den örtlichen Supermärkten Plus und Jumbo Produkte der holländischen Firma 'De vegetarische Slager' erhalten. Die befinden sich in der Fleischtheke. Da haben wir natürlich nicht geguckt. Aber da waren sie tatsächlich. Allerdings leider nur wirklich vegetarische. Keine veganen, die Firma hat zwar vegane Produkte, aber eben nicht dort, wo wir waren. Egal, Versuch war es wert. Die Produkte sind nämlich Weltklasse.)



Das war unser Wintersalat, vegan. Sehr gut. Wir bekamen noch ein ganz tolles, besonderes Olivenöl dazu, weil wir natürlich keine Butter zum Brot wollten.


Der Mann hat das Erdnussmus gegessen, ich die Schokocreme. Letztere leider mit Palmöl wie so oft, aber vegan.


Renesse. Ich bin verrückt nach Dünenlandschaften.




Aus D mitgebracht.



Der Mann hat sich verkleidet. Eine Serviette reicht aus.


Unser Wohnpark; Abendstimmung.


Domburg, bildschönes Städtchen am Meer.





Das hier ist der Veggie-Burger mit Fritten und Salat im domburgschen Strandrestaurant 'De Stenen Toko'. 

Auf dem Salat lagen ganz oben zwei Eierscheiben. Eierscheiben sind nur wenig veganistisch. Eigentlich gar nicht.... Tja. Die habe ich runtergehoben.

 
Und ein weiterer Veggie-Burger für den Mann.










Und hier noch mal Renesse (es lag nur ca. 8 Kilometer neben Den Osse). Wir sind wieder ins Corazon gegangen um weitere vegane Optionen zu essen:
Das Corazon ist ein atemberaubend schönes Lokal. Ich liebe es. Ich möchte dort einziehen. Für immer.


Diese Weite! 



Ich habe Freude. Denn ich bin am Meer und bekomme was zu Essen. Ich koche nicht gern im Urlaub selbst. Das muss ich daheim schon, jeden Tag. Von daher: alles gut! Frau zufrieden. Das Leben ist schön.
 

Vegane Tomatensuppe.


Falafel für ihn. Mit Hummus und Guacamole. Sehr schön angerichtet.



Das hier haben wir im Supermarkt (Plus) auf der Suche nach dem vegetarischen Slager gefunden. Nicht die gesuchte Firma, aber rein pflanzlich und mega lecker.
Das Produkt durfte mit nach Deutschland. Gestern Abend gab es das mit einem Risotto. Schmeckt superklasse. So haben wir noch ein bisschen Zeeland-Urlaubsfeeling nach Bonn retten können.




Das waren unsere zwei Wochen!

Ich kann Zeeland sehr empfehlen. Vorausgesetzt, man hat die Chance, sich selbst zu versorgen. Denn die veganen Möglichkeiten sind dünn gesät. Aber es gibt sie!