Montag, 30. Mai 2016

29.05.16 Sonntagsbrunch im Café Schwarz & Weiss

Gestern war ein guter Tag, unverhofft kommt oft.
Nach einem Verwandtschaftstreffen sind wir mit meinem Bruder und meiner Schwägerin ins Bonner Café Schwarz & Weiss im Bonner Kunstverein in der Bonner Altstadt brunchen gegangen.
Früher waren wir schon dort, denn dort fand einmal im Monat ein veganer Brunch statt. Hier hatte ich darüber berichtet. 
Seit mein Lieblingscafé Kurzlebig schließen musste, gibt es dafür im Café Schwarz & Weiss jedes Wochenende Brunch und zwar sowohl für Vegetarier, Veganer und Omnis.
Wir haben das nun getestet und für gelungen befunden. Das hatte ich gehofft.

Es kostet derzeit (Einführungspreis) 16,90 Euro exkl. Getränke. Gestern hatte ich eine 'Pott-Flat', Kaffee, für 2,50 Euro.


Wie vom Schwarz & Weiss gewohnt wurde die Tafel äußerst hübsch und liebevoll bis ins Detail dekoriert:


Antipasti, Brotaufstriche, Obstsalat, Tomaten, Gurken, Brötchen, Margarine

 
Heißes, gebratenes Gemüse aus dem Rechaud:


Antipasti



Der herrliche Blumenstrauß ist meiner. Und die Pulle Sekt auch. Noch Geburtstagsnachläufer. :-)
Die gutaussehende Dame ist meine Lieblingsschwägerin.


Tofugerührtes. Die Vegetarier/Omnis konnten auch Rührei und sowas bestellen.
Unseres hier ist mit Curry.


Die allerallerallergenialsten, leckersten und hübschesten veganen Pancakes ever! Alles zu Mama! Yes!! Mit Ahornsirup. Ein Gesamtkunstwerk. Allein dafür lohnte sich für mich der Besuch im Schwarz & Weiss. Ganz großes Kino! Sie dufteten, war ganz fluffig, aber hauchzart. Oben ganz leicht kross; innen zart flaumig. Duftig und süß. Noch nie leckere Pancakes gegessen. Auch nicht als früherer Omni. Kunst! Ku-hunst!


Genudelte kleine Frau. Reife Frau.





Café Schwarz & Weiss im Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, 53119 Bonn (Nähe Frankenbad). 


Um die vielen Kalorien wieder abzuarbeiten, sind wir zusammen in die Bonner Rheinaue gefahren und spazierengegangen.



Dann trennten sich unsere Wege. Mann und ich sind noch zur Kirmes ins Nachbarviertel spaziert.
Dort stand Oktopussy, mein Lieblingskarussell.

Übrigens kommen meine Haare nun in eine Längenphase, wo es sinnlich wird. Das Warten darauf hat sich gelohnt.

Einmal die kleine Frau durchschütteln und Haare tüchtig fliegen lassen:




Die Frau isst Fritten, der Mann trinkt seine Kalorien (Kölsch). Ich sage auch noch: gebrannte Mandeln!


Das war ein guter Tag! Wetter gut, Familie gesehen; gut gegessen, spazieren gegangen, Krake gefahren. Was will ich mehr.


Samstag, 28. Mai 2016

28.05.16 Meine Freundin verwöhnte uns vegan / Besuch Café Von & Zu

Meine Freundin hatte ein paar Tage nach mir Geburtstag und wir waren eingeladen. An dem Tag musste ich leider aufgrund meiner Migräne absagen, aber einen Tag später ging es mir wider Erwarten besser und wir durften kommen und nachfeiern.
Das wäre nämlich höchst schade gewesen, wenn uns das alles entgangen wäre, weil sich meine Freundin immer völlig aus Hemd und Hose kocht und jede Menge vegane Gerichte aufgetischt werden, speziell für uns. (Sie selbst isst vegetarisch).
Ganz abgesehen davon, dass ich gern bei meiner Freundin bin und an ihrem Geburtstag lieber mit ihr gefeiert hätte als daheim im dunklen Zimmer im Bett zu liegen. Das sowieso. Ist klar.



Kürbiscremesuppe


Bayerischer Kartoffelsalat; selbstgemachte Ajoli, Schnittlauchdip, Sesamdip





Linsensuppe mit Backpflaumen und Räuchertofu


Gefüllte Champignons (geht auf eines meiner Rezepte zurück, hier zu finden)


Vegane Wurst und veganes 'Fleisch' von Meetlyke und Wheaty


Meine Freundin hat sogar ein veganes Dessert gemacht; Himbeeren, Kokos und Hartweizengries.


Leider fehlt noch der große wunderschöne Feldsalat mit Cocktailtomaten und gebratenem (frischen) weißen Spargel; davon haben wir leider kein Foto, ist uns durchgeflutscht. Der ist nicht nur sehr lecker gewesen sondern auch optisch durch die Farben grün, rot und weiß, eine Augenweide.

Wir haben gegessen bis wirklich nichts mehr rein ging. Also ziemlich viel.
Alles war lecker und bezaubernd und überhaupt! Man hätte meinen können, ich hätte Geburtstag gehabt!

Lieben herzlichen Dank liebe A. ! Es war wunderbar und mundete wie immer bei Dir (Euch)! Danke schön!

Wo ich schon mal dabei bin, kann ich Euch auch noch ein paar Bildchen vom Besuch am gleichen Tag im Café Von & Zu in Bonn, Bonner Talweg, zeigen. Dort waren wir mittags. Ich bestellte den veganen Vorspeisenteller, der Mann hatte Gemüseauflauf mit veganem Käse von der Tageskarte.
Wir saßen in schönster Sommerhitze draußen. Deswegen wählte ich den Vorspeisenteller, der ist kalt. Der Gemüseauflauf wäre auch genau mein Ding gewesen, aber Aufläufe sind erfahrungsgemäß sehr heiß.





Das Café Von & Zu in der Bonner Südstadt hat diverse vegane Gerichte zur Auswahl. Davon allein eine große Pizzakarte.
Deswegen ist das Von & Zu mein Lieblingsrestaurant in Bonn. Es ist gemütlich, absolut freundlich und herzlich, sehr lässig und es gibt für alle Ernährungsstile was Leckeres auf der Speisenkarte zu finden. Hier kann ich beruhigt mit meiner omnivoren Familie oder Freunden hingehen. Immer lecker, wir sind immer alle sehr zufrieden.
Preislich auch einwandfrei. Hier ist alles stimmig und gut.




Dienstag, 24. Mai 2016

24.05.16 Verstecken auf Teneriffa

Lange nichts von mir hören lassen. Ging mir nicht gut. Von Mitte April bis jetzt hatte ich insgesamt 23 Migränetage. Da ist echt der Wurm drin. In mir jetzt. Der Mann war auch krank. Der hat aber keinen Wurm. Glaube ich.
Momentan geht es mir super. Ich hoffe, das bleibt wenigstens mal eine Woche so. Ein paar schmerzfreie Tage fände ich klasse.

Auch sonst ist meine Stimmung nicht die beste; keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber im Mai wurde ich 50; vollkommen ungefragt. Ich hätte nämlich dankend abgelehnt. Bestimmt habe ich eine Menge richtig gemacht in meinem Leben, aber in Würde altern gehört nicht dazu. Das liegt mir nicht. Das wird immer schlimmer, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.
Am liebsten hätte ich mich unter einer Brücke versteckt, oder in einem Erdloch oder wäre einfach unsichtbar geworden, hätte die ganze Zeit nur "Mimimi" gesagt. Meine Hoffnung, dass ich nicht altere, wenn ich nicht daheim bin, hat sich nicht erfüllt. Auf Teneriffa hat es mich dann erwischt.

Dort war es wie gewohnt schön; wenn auch kühler als erwartet. Ich war weder im Meer noch im Pool. Nur draufgeguckt und mich gefreut.
Wohl jeder hat einen Lieblingsort; wo er immer wieder gern hinfährt oder sich sogar vorstellen kann, dort längere Zeit zu leben. Bei mir ist das Teneriffa, genauer der Norden. Der Ort muss gar nicht besonders toll sein, aber die Seele atmet dort auf. Als hätte man hier schon mal gelebt. Keine Ahnung, warum das so ist.

Ein paar Impressionen meiner kurzen Flucht; ein paar Tage in Puerto de la Cruz, im Norden von Teneriffa:

El Teide; der höchste Berg Spaniens


Puerto de la Cruz. Vom Balkon des Hotel El Tope aus. Unten der Pool. Nicht sonderlich groß, uns reicht er.

Wenn ich hier stehe, bin ich sowas von glücklich. Der Hafen von Puerto de la Cruz.


Noch glücklicher, ich kann einen Hund streicheln (einen geretteten aus dem Tierschutz)

Dieser arme Mann musste mir täglich fünfmal sagen, dass ich noch jung bin/aussehe. Anstrengend. 

Vegane Paella! Das Lokal  'A Nosa Terra', C. Puerto Viejo, Puerto de la Cruz, hat eigentlich nur herkömmliche und vegetarische Gerichte. Dank unseres "Veganpasses" haben wir sie in vegan bekommen.

Veganer Reisepass



Strandabschnitt San Telmo, Puerto de la Cruz


Unser Bett in unserem Hotel El Tope. Nur echt mit der Reiseratte. 

Am Buffet fanden wir immer genug für uns. Auf dem Bild liegt auf 10.00 Uhr sogar Gurkensushi. 


Eidechse. Hockt da tief in einer Felsspalte. Hatte bestimmt auch einen hohen Geburtstag. Ich verstehe das Tier. 

Wildlebende Hühner und mehrere Hähne im Baranco Martianez. Direkt vor unserem Hotel. Die krähten morgens! Das stellte meine Tierliebe auf eine harte Probe. Im Urlaub werde ich ungern um 6.30 Uhr geweckt...Aber die Hähnchen leben noch! 

Nähe Playa Jardin, Puerto de la Cruz

Altstadt

Bei Mojitos und Nüsschen haben wir bis 24.00 Uhr gewartet und geguckt, was passiert. Dann hat der Mann am Mikro für mich gesungen. Ich suche immer noch ein Erdloch.

Unserem Hotel blieb das Großereignis ebenfalls nicht verborgen. Die klingelten an der Zimmertür und brachten Sekt. 



Das war unterwegs; Nähe La Laguna; wie das Restaurant hieß, wissen wir nicht mehr. Wir wollten eigentlich nur eine Kleinigkeit.


Salat, Papas arrugadas mit roter Mojo und Champignons, frittiert



Eine Tajinaste; endemisch. Der 'rote Teide Natternkopf'. (Wir sprechen hier übrigens von der Pflanze; nicht von mir. Dass das mal klar ist!) Teide Nationalpark.

Sie ist voller kleiner Blüten und zieht Insekten an.



Puerto de la Cruz bei Nacht

Garachico, Nordwesten von Teneriffa



Die Naturwasserbecken


Hier ist Auberginencreme bei und Hummus. Und Kichererbsensalat (vermutlich begraben unter den Oliven)


Puerto de la Cruz, Blick vom Balkon in Richtung Teide



Schon wieder vorbei! So lange darauf gefreut; zack; sind die paar Tage dahin. Geschmolzen wie Eis in der Sonne.


Die nächsten Urlaube sind schon in der Warteschleife; dieses Jahr kommt noch so Einiges. Auch Aufenthalte, die von veganen Möglichkeiten her deutlich interessanter sind. Wien zum Beispiel! Das wird ein Kracher; ich werde berichten!