Samstag, 30. Januar 2016

30.01.16 Wegen Abschied vom Hund: Spontan-Urlaubstage an der Mosel

Leider mussten wir unseren Hund Dina am 25. Januar gehen lassen. Sie war zu krank, es ging nicht mehr. Es war lange absehbar; kam dann aber doch früher als geahnt.
Das hat dem Mann und mir die Füße weggerissen, dass sie nicht mehr ist. Und, dass wir die Entscheidung treffen mussten. Wir kommen nur schwer damit klar.


Unser Leben hat sich sehr um sie gedreht. Nun ist da dieses riesige Loch und nichts kann es füllen.

Wir sind spontan an die Mosel gefahren, Ortswechsel. Das Hotel Nicolay in Zeltingen-Rachtig hat derzeit ein unschlagbares Arrangement. Zwei für eins, Vegan
Es war lecker und erholsam wie immer dort. Ein bisschen ist es, wie nach Hause kommen. Aber wir sahen auch ständig und überall unseren Hund. Wir hatten sogar wieder das Zimmer, das wir meist haben.

Es war trotzdem sehr schön, uns verwöhnen zu lassen. Die Kuchen und Torten dort sind neben dem Essen eine Empfehlung wert!
Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, zwei Tage frühlingshaft, strahlender Sonnenschein. Nur nicht heute bei Abreise, siehe Bild. Regenverhangen.


'Vegans', von der Tageskarte. Seitan (ganz mürbe und zart, ganz große Klasse!) mit Knödeln. Rotkohl und Maronen an einer sehr dunklen Lebkuchenjus.


Salat mit ganz zarten dünnen Spargelstangen und Kürbis



Ein (Mega-)Burger


Dessert mit weißem Schokoladeneis



Nun sind wir wieder daheim, haben ausgepackt und schon springt einen diese furchtbare Stille an.


Dienstag, 5. Januar 2016

05.01.16 Griechischer Vorspeisenteller, es lebe der Knoblauch

Ursprünglich hatte ich für heute mit Quinoa gefüllte Paprika vorgesehen, aber dann fiel mir der leckere griechische Knoblauch-Kartoffel-Dip von meinem Weihnachtsurlaub wieder ein, namens Skordalia.
Dann dachte ich, Mensch, ich mache den jetzt einfach. Aber nur ein Dip ist ein bisschen wenig. Also noch einen. Und vielleicht noch einen weiteren. Und Tzatziki. Und Brot dazu. Und die Paprika könnte ich noch irgendwie unterbringen, nur auf griechische Art.

So habe ich mich durch Rezepte gelesen, überlegt, meinen Vorratsschrank geistig gescannt; Rezepte veganisiert, gerührt, püriert, gekocht und gebacken.
Als der Mann nach Stunden vom Enkelhüten heimkehrte, legte ich gerade das letzte Stück gespültes Geschirr vom Kochen zurück in den Schrank. Und dann sah das fertige Werk so aus, der Mann konnte sich gleich an den Tisch setzen. (Was er genießt. Das würde ich auch, aber einer muss kochen. Deswegen fahre ich gern in Urlaub, da kocht jemand anders. Wenn ich später mal groß bin, werde ich rund um die Uhr Urlaub machen. Sucht mich am Strand oder in den Bergen.)

Meine griechische Vorspeisenplatte


Der Teller besteht aus folgenden Komponenten:

Skordalia, Kartoffel-Knoblauchdip, gelb, auf obigem Bild auf 8:00 Uhr. Auf 11:00 Uhr die Paprika, gefüllt mit einer Naturreis-Käsemischung.
Auf 2:00 Uhr im Töpfchen liegt Tzatziki.
Bei dem Dip in der Mitte - mit der Olive - handelt es sich um Pásta eliás, die Olivenpaste.
Direkt darunter, auf 5:00 Uhr, liegt der Kaperndip, mit Petersilie.

Skordalia 


Rezept
3 mittlere Kartoffeln
5 EL Olivenöl
30 g gehäutete Mandeln
2 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen
ggf. eine Messerspitze Salz


Die Kartoffeln mit den Mandeln (ohne Haut) und drei Knoblauchzehen ca. 15-20 Minuten kochen.
Kochwasser abschütten.  Zitronensaft, Olivenöl, Salz und die letzte Knoblauchzehe -gepresst- hinzufügen, kurz mixen mit Zauberstab.
Der Dip kann sowohl warm als auch kalt (wie bei uns) gegessen werden.
 
Tzatziki siehe hier

Kaperndip das Rezept dazu fand ich auf dem Blog Foodina

Ich hatte leider nicht ganz so viele Kapern wie bei Foodina angegeben. Und natürlich habe ich meine eigene, vegane, Mayonnaise verwandt.



Die dunkle Olivenpaste, pásta eliás, ist auf Chefkoch beschrieben.

Auf unten angeführtem Bild erkennt man sie gut. Unten auf 7.00 Uhr.


Die gefüllte Paprika 

Rezept (für 2)
50 g Naturreis
2 Paprika
2 Oliven
50 g Wilmersburger Pizzaschmelz
Kräuter: Salbei, Oregano, Thymian, Majoran
1 gehäufter TL Bierhefeflocken
50 ml Hafercuisine
1 Msp Salz
75 ml Gemüsebrühe

Naturreis nach Anleitung kochen.

Die Paprika waschen, den Deckel und den Strunk mit den Kernen entfernen. Die Paprika in eine mit Olivenöl bestrichene Auflaufform stellen. Den Backofen (Umluft) auf 200°C vorheizen.

Oliven kleinschneiden. Mit dem Wilmersburger, den Kräutern, der Hafercuisine, den Bierhefeflocken und dem Salz verrühren. Den gekochten Reis hinzufügen, wieder gut umrühren. Die Masse in die Paprikaschoten füllen und mit der Gemüsebrühe übergießen. Sollte ungefähr aussehen wie auf u. a. Foto.
Bei 200° C in den Ofen stellen, mittlere Abteilung. 30 Minuten garen.



Kann ebenfalls warm oder kalt gegessen werden (hier lauwarm).


Freitag, 1. Januar 2016

01.01.16 Happy New Year!

Fröhliches neues Jahr liebe LeserInnen! Happy New Year!

Silvester haben wir wie die letzten Jahre verbracht - daheim, verbarrikadiert, den Hund tröstend. Dabei war das dieses Mal nicht nötig. Die Schwerhörigkeit im Alter hat sein Gutes, der Hund hat kaum was von der Knallerei gehört.
Das war sehr angenehm für ihn. Viel gefressen hat er trotzdem.

Wir Menschen hatten Tomate-Avocado-Tatar (Buch 'Wir kochen vegan' von Melanie und Siegfried Kröpfl),


... eine Broccoli-Kartoffelsuppe


und zwei Salate, den Kartoffelsalat und den roten Fakeheringssalat



Der Hund stand stets parat:



Wir haben es uns nach dem Essen gemütlich gemacht und im TV geschaut, was Berlin so anstellt. 
Mit alkoholfreiem Sekt haben wir angestoßen, und nun ist es passiert, das neue Jahr liegt in trockenen Tüchern, noch warm und unschuldig. Ein unbeschriebenes Blatt. Ich bin gespannt, was am Ende des Jahres über 2016 zu sagen ist.

Der Jahreswechsel muss anständig begangen werden. Zur Feier des Tages habe ich meine vegane Eierlikörtorte gebacken. 




Ich wünsche Euch allen ein glückliches neues Jahr, Frieden, Gesundheit, Licht, Wärme und Liebe. Und alles, was Ihr Euch wünscht. Und immer was Gutes, Veganes, im Kühlschrank!