Samstag, 31. Dezember 2016

31.12.16 Weihnachten auf Teneriffa

Liebe Leserinnen und Leser, liebe vegane Welt,

wie angekündigt teile ich mit Euch ein paar Bilder von unserem Teneriffaurlaub über Weihnachten.
Ganz anders als in Wetter.com angekündigt, waren die Temperaturen dort höher. Das war für uns eine sehr freudige und hochwillkommene Überraschung. Wir hatten es zwischen 20 und 26 Grad warm; kaum Regen.
Der Teide war oberhalb schneebedeckt und unten, im Meer und in den Pools, schwommen Menschen. Man kann es sich kaum vorstellen; man muss es erleben.







Eingebucht hatten wir uns im 4*-Hotel ValleMar in Puerto de la Cruz; im Norden der Insel. Grüner, bunter, pflanzenreicher, älter, usprünglicher als der sonnigere Süden; dafür manchmal etwas kühler und feuchter. Im Norden befindet sich meist älteres Publikum, das junge Gemüse tobt sich im Süden aus.


 


Am Tag nach Anreise habe ich sofort den wunderbaren Dachpool des Hotels geentert. Er ist groß genug für ein paar ordentliche Schwimmzüge; hat eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Martianez-Becken und ist im Winter geheizt. 30 Grad hatte der locker. Es gibt einen Gott! Ich wollte gar nicht mehr raus. GENAUSO fühlt sich für mich Glück an.


Die Playa Martianez in unmittelbarer Nähe zum Hotel. Hier finden Surfkurse statt.


Playa San Telmo



Weihnachten ist auch hier im ewigen Frühling ein großes Thema.




Papas arrugadas (kanarische Schrumpelkartoffeln mit Salzkruste) mit mojo verde und mojo rojo - die Soßen, Oliven, Knoblauchbrot und gemischter Salat. Sowas geht auf den Kanaren immer und überall. Schmeckt auch geil. Würde ich niemals leid werden.

 




Maronen! Wir haben uns nett unterhalten mit dem Maronenverkäufer. Seit Monaten lernen der Mann und ich fleißig spanisch, mit VHS-Kursen und täglich mit einer Anwendung. Es zeigen sich so langsam Maronen Früchte. Macht Spaß, endlich über das übliche "La cuenta por favor" hinauszukommen.




Gegessen haben wir im Hotel - Halbpension; Buffet. Weihnachten gab es sehr wenig für uns. Fleischberge über Fleischberge. Noch nie habe ich Heiligabend so wenig und so schlecht gegessen wie da. Ich sah komplette Babyschweine und war bedient; ich habe nicht mal gesucht, ob irgendwo noch Gemüse ist, dass ich essen kann.
Ich musste mich mit der Aussicht auf gutes veganes Essen im Hotel Nicolay Silvester / Neujahr trösten.
Ansonsten ging es recht gut mit dem Essen, meist fand ich mehr, als ich hätte essen können. Das Hotel hatte sogar Sojamilch, allerdings nicht wie in anderen großen Hotels frei zugängig in der Diätecke. Hier musste man danach fragen. Aber egal, sie hatten sie. Und sie war gut, ungesüßt.

Mir ging es in diesem Urlaub ohnehin nicht primär ums Essen; alles was ich wollte, war Sonne, Wärme, ein warmer Pool und Sonne. Und den Mann. Und natürlich Sonne. Das habe ich alles reichlich bekommen. Mit dem Rest konnte ich mich arrangieren.


Blaubehimmelt! So muss das aussehen.



Diese Aussicht von der Dachterrasse. OMG. Ich konnte nicht genug bekommen.

 





 Im Supermarkt hatten wir uns vegane Schokolade gekauft. Sonst hätte ich kein Weihnachten gehabt.
Und auf den kleinen Tannenbaum habe ich bestanden; der war batteriebetrieben, sang 'Jingle Bells', und sagte "Ho ho ho!" und bewegte die Baumspitze. So hässlich und kitschig, dass mein Herz sofort in Flammen stand. Das war es an weihnachtlichem Equipment, mit dem wir in unserem Hotelzimmer gearbeitet haben. Ach nee, eine Weihnachtsmütze hatten wir noch. Falls wir im Pool frieren würden.















Frühstück. Dort gab es jeden Morgen frisch gepressten O-Saft von der hoteleigenen ökologischen Finca, der war fantastisch, dieser Saft.



Dieser vegane Burger ist von dem vegetarischen Restaurant El limón. Der Mann hatte ihn mir geholt, weil ich am Vortag der Abreise mit Migräne ans Bett gefesselt war und nicht raus konnte.


Leider war geplant, am vorletzten Tag noch am Meer zu picknicken mit Wein, Pistazien, Oliven und Chips. Wir hatten schon alles eingekauft, schade. Sollte nicht sein. So hatten wir wenigstens was zum Knabbern beim Rückflug; wir flogen mit Ryanair, da gibt es nichts Veganes.


video


Das war Teneriffa im Dezember 2016.

Im Anschluss folgt heute noch mein Blogpost über die sich unmittelbar anschließenden Tage über Silvester/Neujahr im Hotel Nicolay 1881 in Zeltingen-Rachtig, der Hotspot für die VeganerInnen.





Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Euch ein glückliches neues Jahr!
Gesundheit, Liebe, noch viel mehr vegane Menschen, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, Dankbarkeit. Vor allem Frieden für jeden von uns, für alle Wesen dieses wunderbaren Planeten.


Alles nur erdenklich Liebe für 2017!

Liebste Grüße und danke für Eure Treue
Susi und der Mann





Samstag, 3. Dezember 2016

03.12.16 Mit Familie und Freunden beim Spanier und ein großes Frühstück

Liebe Adventsfreunde,

wir haben das Wochenende gemütlich begonnen mit einem Familien- und Freundesessen in einem sehr guten spanischen Lokal in Rheinland Pfalz.
Da mein Mann und ich die einzigen Veganer in der achtköpfigen Runde waren, hatte mein Bruder im Vorfeld vegane Möglichkeiten ausgelotet. Ich glaube, das wäre nicht nötig gewesen, beim Spanier finden wir immer was Leckeres. Nichtsdestotrotz freut es mich  natürlich sehr, dass er vorab so lieb für uns sorgt.

Wir aßen champiñones al ajillo und papas arrugadas mit mojo picón und mojo rojo. Das sind die schrumpeligen kanarischen Kartoffeln in Salzkruste mit grüner und roter Soße. Dazu Brot.



Danach wurde uns beiden eine vegane Paella gereicht; die nicht auf der Karte steht.

Es kam eine riesige Paellapfanne an, da war ich gebügelt. Sowas von. Von der Bügelstation überrollt, sozusagen.



Danach war ich nicht nur satt, man hätte mich rollen können. Wir haben sogar noch einen Rest einpacken lassen. Es war einfach nicht zu schaffen. Tolle Paella, grandios!

Ich habe es mit Spanien, total. Ich liebe das Land und die Leute. Erwähnte ich, dass der Mann und ich seit Monaten Spanisch lernen? Gestern haben wir Einiges anwenden können.  

Der Mann hat zum Nachtisch Obst gegessen, ich musste streiken, leider.


Am anderen Tag haben wir bei meinem Bruder und meiner Schwägerin gefrühstückt. Gespätstückt, denn am Vorabend musste uns der Wirt fast rausfegen; es wurde sehr spät.


Wie schon öfters hier im Blog gezeigt, wurden wir auch dieses Mal wunderbar von Beiden versorgt.

Die anderen sechs hatten ihre Lebensmittel, wir unsere. Beim Bilderschießen haben wir geschickt um andere Lebensmittel herum fotografiert. Vorher darf keiner essen; das ist der Fluch der Blogger. Aber die kennen das schon, die sind geduldig. Und wir schnell durch mit den Bildern, wir sind ein eingespieltes Team, alles Routine.

Unten rechts steht eine Bio-Frischcreme 'Schnittlauch' Green Heart.



Cocktailtomaten mit Bio-Risella, unten Alnatura-Veggiaufschnitt und Aldi-Veggiaufschnitt; Käse ist von Wilmersburger und Veggi Filata; die Gemüsebällchen sind von vegafit.



Mango, Papaya und Kaki


Antipasti



Dieses Gesteck hat meine Freundin für meine Schwägerin gemacht.

 


Der Ofen hat uns gewärmt. Seele und Körper.


Morgen ist schon der zweite Advent. Ich hoffe, Ihr habt alle Eure Kerzen am Baum. Nee, auf der Torte am Start!
Schönen Sonntag! Schwingt geschmeidig und vegan im Hier und Jetzt.