Montag, 23. November 2015

23.11.15 Sonntag im Black Veg, Bonn

Die Zeit geht ins Land. Besonders zum Jahresende hin scheint sie wie immer zu rasen. Auch der Winter scheint sich nun doch bemerkbar zu machen. Vor 11 Tagen saß ich noch im Top auf dem Balkon meiner Freundin, bei strahlendem Sonnenschein. Und schwitzte immer noch.
Unfassbar, im November. Ob das der Klimawandel ist? Oder Zufall? Oder liegt es an den Chemtrails? Kleiner Scherz. Nein, ich trage keinen Aluhut. Da könnte ich nicht mehr mit meinen Freunden, den Aliens, kommunizieren.
Wieder kleiner Scherz. Die sprechen nicht mit mir, haben sie noch nie getan. Schade.

Von der Haarfront gibt es auch Einiges zu berichten. Ich habe Euch erzählt, dass ich meine vormals ultrakurzen Haare lang wachsen lasse. Richtig lang. So lang wie es geht und gut aussieht. Ich habe da eine Wette laufen mit meiner Freundin. Mittlerweile greife ich in der Öffentlichkeit immer häufiger zu Haarbändern um der wilden Flut von zwar feinen aber vielen Haaren Herr  Frau zu werden.



So auch gestern, im veganen Café Black Veg in Bonns Altstadt. Wir kehrten dort ein nach einem ausgedehnten Spaziergang im Wald. Mit Mann und Hund.


Auf der Tageskarte stand Thymian- Süßkartoffel und Polenta mit gebratenen Champignons und Ruccola. Es gab auch noch eine rote Linsen-Kokossuppe.
Aber nach dem Waldspaziergang wollte ich was Handfestes.

Normalerweise kann man mich mit Polenta jagen. Das ist eines von drei Lebensmitteln überhaupt, die ich nicht leiden kann. Die beiden anderen sind Artischocken und Stachelbeeren.

Jetzt gab es das aber nun mal und ich dachte, ich gebe der Polenta eine zehnte Chance. Und siehe da, es war total lecker. Nun bin ich um eine Erfahrung reicher. Polenta geht sogar in lecker. Ich habe das nie selbst zubereitet - wer kocht schon, was er nicht mag. Es scheint also so zu sein, dass Polenta sehr lecker sein kann, wenn man gut kochen kann. Black Veg kann es. Ich verneige mich. So weit ich runter komme. Bis zum Boden schaffe ich es nicht, ohne das es kracht. Aber immerhin. 



Diese hier war nämlich saftig und nicht trocken-gummiartig-krümelig wie ich es bislang in meinem Leben bekommen habe.
Dazu einen leckeren Muckefuck und zum Mitnehmen ein ordentliches Stück Bienenstich.
Da war meine kleine Welt perfekt:


Der Mann und ich warten nun auf den 1. Dezember und darauf, dass wir endlich unsere Adventskalender öffnen können.
Er hat mir einen halben Sauberkunst-Adventskalender geschenkt. Da sind Seifen drin, Cremes und alles, was schön ist, gut duftet und vegan ist.
Tapfer wie ich bin, habe ich den Kalender noch nicht geöffnet. Ich gestehe jedoch gerne, dass ich mich mindestens viermal am Tag zum ihm schleiche und daran rieche. Herrlich.



Dem Mann habe ich viele schöne vegane Kleinigkeiten von Alnatura und DM besorgt und in vorhandene Säckchen der Vorjahre gepackt. Die meisten passten nicht in die Säckchen, da musste ich mit Servietten arbeiten und das Säckchen vorne dran befestigen.
Was da genau drin ist, kann ich natürlich nicht sagen. Manchmal liest er meinen Blog.


Schöne Vorweihnachtszeit liebe LeserInnen! Verbündet Euch mit Glühwein!




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