Sonntag, 30. August 2015

29.08.15 BallKONTAKTE - Anpfiff für Toleranz, Bonn

Durch die Bonner Facebookgruppe Willkommen in Bonn entdeckte ich die Veranstaltung BallKONTAKTE - Anpfiff für Toleranz. Dabei handelte es sich um ein Sport-Begegnungsfest in der Sportanlage Wasserland in Bonn-Kessenich; das ist bei mir direkt um die Ecke.

Diese Veranstaltung war Teil des Rahmenprogramms zur Foto-Wanderausstellung  VorBILDER Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus, die vom 25. August bis 6. September in Bonn in der Kunst- und Ausstellungshalle zu sehen ist.
An der Veranstaltung nahmen viele Vereine und Institutionen teil, unter anderem:

Willkommen in Bonn, Bonner Initiative für Willkommenskultur, die sich über Facebook gefunden hat (aktuell über 2000 Mitglieder). Laut Flyer gegründet von Sven Lützler, Yannick Lotz und Maria Wieler. Willkommen in Bonn versteht sich als gemeinsame Initiative, an der sich jeder beteiligen und im Rahmen seiner Möglichkeiten mitwirken kann. Die Gruppe dient als Plattform zur Vermittlung von Hilfeleistungen, Sachspenden, Informationen und zur Organisation von gemeinsamen Events und anderen Initiativen.


save me - Kampagne, Bonn (Flüchtlinge aufnehmen und integrieren. Netzwerk, Freunde, Aktive, Mentoring)

Refugees Welcome Bonn e.V. (Unterstützung der Forderungen der Flüchtlinge und der berechtigten Proteste gegen die aktuelle Einwanderungspolitik von Deutschland und der EU, Zusammenarbeit mit Flüchtlingen auf Augenhöhe)

freiwilligenagentur Bonn  (Beratung und Unterstützung bei der Suche nach passendem Engagement sowie bei der Suche nach Freiwilligen)

Amnesty International

Bundeszentrale für politische Bildung

Verein Aktion Liebe Deinen Nächsten e. V.

Aktion Mensch 

und viele weitere Verbände, Fußballvereine, Vereine, Kampagnen. Hinzu kam musikalische Begleitung von einzelnen Künstlern und verschiedenen Bands sowie Poetry Slam. Es gab einen großen Essensstand, Kindermalen, Henna-Tattoos, (Plastik-)Fische angeln, Rollstuhlparcours, viele Fußballspiele und eine Tombola mit vielen Preisen.

Dieses Fest war uns sehr willkommen; wenn wir uns auch bislang nicht sonderlich für Fußball interessierten. Wir begeistern uns aber für Feste und für ein liebesvolles, respektvolles Miteinander mit anderen Kulturen. Ganz besonders liegen uns die Flüchtlinge am Herzen; ihnen zu begegnen und mit ihnen zu feiern gefiel uns gut.

Es wurden von der Gruppe Willkommen in Bonn noch Mithelfer gesucht für den Stand selbst und für Essen- und Kuchenspenden, gerne internationale Gerichte.
Ich entschied, Baba Ghanoush (kaltes Auberginenpüree und andere Zutaten) und Hummus (kalt, Kichererbsenpüree u. a. Zutaten), beide Gerichte aus dem arabischen Raum, anzubieten.
Beide sind zufällig, quasi von Natur aus, vegan und ich hoffte, das würden alle mögen. War auch so: die Schüsseln sind leer!

Hier nun ein paar Impressionen von diesem sehr schönen Fest:





Meine beiden Gerichte

Der Stand von 'Willkommen in Bonn'







Unser Dank geht an alle Beteiligten und besonders an die Gruppe Willkommen in Bonn, dass wir bei Euch mitmachen durften. Es war uns eine Freude!

2,6 Kilogramm lecker Zeuch!

Mein Hummus-Rezept und mein Baba Ghanoush-Rezept.


Dienstag, 25. August 2015

25.08.15 Vegan im Krankenhaus

Der Mann befindet sich im Krankenhaus, im Universitätsklinikum Bonn, in der HNO-Klinik.
Gestern Vormittag wurde er operiert. Ich bat ihn inständig, all sein Essen zu fotografieren. Egal ob Narkose oder nicht, der soll sein Smartphone zücken. Und bloß nicht schwanken und unscharfe Bilder machen. Kreislaufschwäche wird total überbewertet.

Vorher haben die ihn eingekleidet (der Klassiker, das Engelhemd) und wie ich neidvoll erkennen konnte, durfte er sich ein All-Inclusive-Bändchen anziehen.


Zu gern hätte ich auch eines bekommen; All-Inclusive hatten wir noch nie. Ich hätte mich sofort an die Bar gestürzt oder in den Pool.


Ich harrte drei Stunden aus und wartete auf seine Rückkehr.
Krankenhausflure sind deprimierend, irgendwie. Dann musste ich leider unverrichteter Dinge nach Hause zum Hund; der hätte sich sonst ins Fell gemacht. Echt, überall Pflegefälle. Schlimm! Da wusste ich gar nicht, um wen ich mich zuerst kümmern muss. Der Hund ist nämlich auch krank.


 Der Mann hat mir als erstes Lebenszeichen nach geglückter OP ein Selfie geschickt. Da war mir klar, der ist fit, der überlebt uns alle. Das schicke ich Euch nicht; Ihr schlaft mir dann nicht, heute Nacht!
Auch an sein Mittagessen hatte er gedacht. Das ist sehr anständig, frisch operiert im Auftrag meines Blogs tätig zu werden.

Nach der Hundeversorgung bin ich wieder hoch und konnte selbst fotografieren den Mann pflegen. 

Bestellt hatte der Mann am Aufnahmetag veganes Essen; das war überhaupt kein Problem. Auch sein Abendessen bzw. Frühstück konnte er zusammenstellen. Das blieb dann jeden Tag gleich.

Hier das erste Mittagessen: Reis, Erbsen, Möhren, Geschnetzeltes, Blumenkohl, Salat, Aprikosen, Apfel



 Das Abendessen:


Ist doch okay, oder? Da kann man nicht meckern. Also wir nicht.
Shaun das Schaf, der auf den Mann aufpassen soll, hatte was zu meckern, aber gut. Das ist ein Schaf. Das tun die manchmal. Muss man nicht auf die Goldwaage legen.


Um den Mann bei Laune zu halten und weil ich sicherstellen wollte, dass er genug Powernahrung bekommt, habe ich ihm Obst mitgebracht.


Sein Mittagessen heute: Vollkornnudeln, Zucchini, Champignons, Salat, Mandarinen, Apfel



 Als er mir sein Essen per Bild schickte; war mir klar, ich muss unbedingt noch was drauflegen.
Wer bitte würde von dieser Portion satt werden? Noch dazu ein ausgewachsener Mann? Selbst ich würde viermal so viel essen wollen. Keine Ahnung, ob man um einen Nachschlag bitten kann, ich vermute mal, die Antwort wird aus praktischen Gründen: "Nein, wovon träumst du nachts!" lauten.

Also lautete mein gefühlter Auftrag: das Essen der Uniklinik pimpen.
Heute mit Kirschen, kernlosen Trauben und Cocktailtomaten frisch von unserem Strauch. Mit Liebe abgezupft. Wo wir gerade davon sprechen: wusstet Ihr, dass die Stängel der Tomate kurz oberhalb der Frucht eine Sollbruchstelle haben; an der sich die reife Tomate einfach abbrechen lässt? Wie geil ist das denn? Eine Sollbruchstelle, du kriegst die Tür nicht zu.


 Dann brachte ich ihm noch einen Mais-Tomaten-Eisbergsalat mit. Mit Frieda-Gedächtnis-Soße.


Sein letztes Abendessen - wie am Vortag. Hier fast ganz aufgegessen. Ich habe geholfen aber sagt das nicht der Schwester! Sonst geben die ihm nie wieder ein All-Inclusive-Bändchen.


Wir haben ihn satt bekommen. Und alle Kalorien so: yeah!!!!!!

Nun wird er nur noch morgen Früh frühstücken; dann lassen sie ihn wieder raus. Ich glaube, der will das auch. Der Hund lockt und mein Essen.
Nichts gegen das Essen der Uniklinik, wir waren in Summe total angetan. Wir wissen nun: vegan geht gut. Aber daheim ist daheim ist daheim ist besser.

Da gibt es nämlich sowas.


Und Linsensuppe und Salat und natürlich auch ganz viel Obst.
Ist schon gut, dass der Mann so schnell wieder rauskommt. Ich komme sonst auf dumme Gedanken. Dann mache ich sowas wie letztes Wochenende; da wollte ich gucken, ob dem Hund längere Haare - bzw. längeres Fell - stehen würden. Meine lasse ich wachsen, ich berichtete schon.
So entstand dieses Werk. Läuft beim Hund!



Freitag, 21. August 2015

21.08.15 Restaurant Fotiadis in Brühl (Rheinland)

Heute führte mich mein Weg nach Brühl, dort war ich mit meiner Freundin zum Shoppen verabredet. Der Mann kommt Montag für eine OP ins Krankenhaus (Ihr könnt gerne an ihn denken und Daumen drücken). Nach erster Sichtung seines Kleiderschrankes befand ich; dass Holland in Not ist und ich ihn entsprechend ausstatten muss.
Nun ist er eingedeckt mit allem, was Mann so braucht und wir Frauen fanden ein supertolles Restaurant namens Fotiadis in der Fußgängerzone, um uns zu erholen und zu stärken.

Fotiadis ist ein griechisches Lokal. Das Ambiente innen wie außen sah äußerst ansprechend aus. Wir sind vorher an zahllosen anderen Lokalen vorbeigeschlendert, aber so richtig riss uns keines vom Hocker.
Dieses sprach uns sofort an; wir schauten in die Speisenkarte und auf die Wochentafel/Tageskarte, was ich denn wohl essen könnte.
Der aufmerksame Ober hat uns freundlich darauf aufmerksam gemacht, was ich als Veganerin zusammenstellen könnte; das Haus wäre da sehr flexibel! Solche Worte klingen wie Musik in meinen Ohren; ich sag es Euch! (Ich hätte ihm gar nicht gesagt, dass ich vegan esse; ich hätte mir was zusammengesucht und gefragt, ob das geht. Meine Freundin hat das gesagt.)


So nahm ich denn von den Vorspeisen die Gebratenen Auberginen und Zucchini. Im Original mit Tzatziki, mir empfahl unser Ober stattdessen einen Auberginensalat (auch auf der Karte) oder das Tomatenragout einer anderen Speise. Das nahm ich dann auch.
Und dazu noch Dolmadakia; das waren hausgemachte Weinblätter gefüllt mit Reis, warm. Sterbe ich für; so gut.



Ich hätte Euch gerne das Lokal noch fotografiert; aber da saßen Gäste; dann mache ich das nicht.
Auch das Einverständnis des Obers zum Fotografieren der Gerichte habe ich vorab eingeholt; es gibt leider den Umstand, dass man nicht ohne Einverständnis das Werk eines Kochs/Köchin fotografieren darf. Der/sie könnte klagen. Zumindest, wenn es bei seinem Essen um 'Kunst' geht.  Urheberrecht am Werk und so. Nun frage ich halt immer, macht ja nichts. Wenn man es weiß, kann man sich darauf einrichten. 

Wenn Ihr auf der Facebookseite von Fotiadis unter Fotos guckt; seht Ihr das Ambiente. Ich habe Euch das Lokal oben verlinkt.

Alles hat vorzüglich geschmeckt; schon wie es angerichtet war, hat mich frohlocken lassen.

Das Restaurant ist überhaupt toll, wunderschön anzusehen, super sauber, aufgeräumt, sparsam an Deko, nicht überfrachtet, edel, schlicht.
Selbst die Toilettenräume sind unglaublich schön, wie ich finde! Das kann man wahrlich nicht von allen Restauranttoiletten dieser Welt sagen. Dieser Waschraum gehört zu den schönsten und saubersten, die ich überhaupt je gesehen habe. 


Wieder daheim stand die Anprobe für den Herrn und kritische Beäugung durch mich an. Passte alles, gefiel alles.

Abends habe ich schon wieder warm gegessen, wir hatten noch Ratatouille vom Vortag über.

Und jede Menge unserer Cocktailtomaten sind reif; dieses Jahr haben wir erstmals eine Tomatenpflanze.
Das ist die Ernte von heute


 Und das hängt danach immer noch an dem kleinen Tomatenstrauch. Da tut sich noch viel in der nächsten Zeit:


Wenn der Mann im Krankenhaus liegt, werde ich ernten müssen. Die kann ich nicht hängen lassen. Essen muss ich sie dann natürlich auch; frisch sind sie am besten. Ganz süß!
Tut mir leid für den Mann; da müssen wir alle durch.
Könnte sein, dass ich ihn mal besuche und ihm ein paar mitbringe. Vielleicht.

Türkische Spiralpeperoni haben wir auch! Ganze vier Peperoni reifen gerade! Hey! Wir warten darauf, dass die rot werden. (Wie die Schwestern im Krankenhaus, wenn sie den Mann nach der OP im Engelhemdchen sehen - Hintern nackig! Wenn der aus der Narkose erwacht wird der herumgeistern und mich suchen. Ich sollte das verhindern.)





Donnerstag, 20. August 2015

20.08.15 Vegan Wednesday #152, ein Baby, Sonne und Heymountain

Viel zu lange habe ich nicht mehr beim Vegan Wednesday mitgemacht und mein Mittwochsessen gezeigt. Ergab sich nicht, aber von gestern habe ich gleich mehrere Bilder und sogar ein neues Rezeptchen, das passt doch.
Zudem war gestern, Mittwoch, überhaupt ein guter Tag.

Gesammelt werden die Pics für den Vegan Wednesday #152 bei der lieben Petzi vom Blog From Veggie to Vegan

Hier wird gesammelt


Zum Frühstück hatten wir Brötchen und Marmelade. Lecker aber langweilig.

Mittags habe ich uns Pizza gemacht. Eine Zucchini-Rucola-Pizza.



Kurz danach buk ich die Zimtschnecken von Knack&Back; die waren überfällig aber noch gut. Geht schnell, immer praktisch, ein Röllchen in der Kühle zu  haben. Für den Fall der Fälle.
Knack&Back sagte, ich solle die Wurst in sechs Scheiben schneiden. Ich habe dann unverfrorenerweise acht geschnitten. Nennt mich frech! 


Sehr lecker, mal eben zum Kaffee, wenn es schnell gehen soll.

Abends haben wir zu Brötchen (wir essen immer noch die tiefgefroren Wagenräder von der Megaparty auf), Alnaturaaufstrichen, eigenen Cocktailtomaten und Radieschen meinen neuen Liebling, die Paprikasuppe, gegessen.

Die gab es vor wenigen Monaten bei Freunden von uns; die uns mit anderen zum Essen eingeladen haben und lieberweise diverse Sachen vegan kochten bzw. Rezepte veganisierten.
An diese tolle Suppe habe ich oft gedacht, nun habe ich das Rezept ergattern können. Ganz simpel.



Paprikasuppe

2 rote Paprika
1 dicke Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 dicke Kartoffel
0,5 l Gemüsebrühe
1 Schuss Weißwein (ein Schnapspinnchen oder zwei)
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
1 TL Paprika edelsüß

Veggiesahne (hier Schlagfix) und geschnittene Petersilie zur Deko

Zwiebel, Kartoffel, Knoblauchzehe schälen, würfeln, zusammen mit kleingeschnittener Paprika, Brühe und Weißwein 20 Minuten kochen.
Suppe pürieren oder mixen (ich habe die Suppe in den Bianco-Mixer gekippt), dann mit den Gewürzen abschmecken und mit Schlagfix und Petersilie dekorieren.
Die Suppe ist sehr kräftig und leicht scharf; äußerst fruchtig!

Die hat sofort Eingang gefunden in meine Lieblingsrezepte. Und in mein Herz.

Sich sofort in mein Herz geschlichen - nein reingeschossen - hat sich auch die Firma Heymountain mit ihren Produkten. Gestern kam meine allererste Bestellung an.


Da ich meine Haare künftig langwachsen lasse, suchte ich besonders gute und wohlriechende Haarkosmetik; da kam ich an Heymountain nicht vorbei. Naturnahe Frischekosmetik, 98 % der Produkte sind vegan.

Bestellt hatte ich Woodstock Hair Cream, Heaven's Gate Hair Cream, Happy Golden Days Hair Moisturiser, Happy Feet Foot Cream, und die Sensibelle Facecream.
Heymountain hat mir noch eine kleine Pulle (100 ml) Woodstock Shampoo dazugepackt und sechs kleine Pröbchen (It's A Peach, Hand- & Foot Cream, Heymountain Is Good For You Conditioning Cream, Unforgetable Shower Smoothie, Dream A Little Dream Body Cream, Jazzee Blue Skin Conditioner und I'm Going Bananas - feste Kremeseife)

Meymountain hat mich gut versorgt. Wie sich die einzelnen Produkte bei mir so machen, werde ich später berichten. Das kann dauern.
Der erste Eindruck ist toll, ich mag die Düfte und die Konsistenz der Produkte, weich und ergiebig.
Meine Füße habe ich schon mit der Happy Feet (High Heels Mix), Foot Cream verwöhnt und bin hin und weg und von den Socken (nicht nur wegen des Eincremens). Absolut geiler Lavendelduft.

Nun sitze ich umringt von meinen Schätzen und wünschte, ich hätte vier Hände, drei Körper und vier Haarschöpfe um alles sofort auszuprobieren.
Der Mann sagte: "Oh Gott!" als er meine Lieferung sah. Da ist was dran, ich bin im Himmel.

Nach bald zwei Tagen Dauerregen schien endlich wieder die Sonne; wir nutzten die Gelegenheit und sind abends mit dem Hund zum Rhein gefahren.




Das war ein schöner Tag; der wurde sogar noch getoppt durch die Nachricht, dass nachts um 23.30 Uhr der dritte Enkel vom Mann glücklich und wohlbehalten angekommen ist. Mutter und Baby sind wohlauf.


Montag, 3. August 2015

03.08.15 Kaltes Gurkensüppchen, Auberginenröllchen und bald lange Haare...

Ein paar gesammelte Werke der letzten Tage!

Spätzle mit veganer Käsesoße und Röstzwiebeln



Die Spätzle sind nicht handgemacht - ich weiß, Sakrileg! Sie sind von 3 Glocken (Hartweizengrieß, nicht bio). Dazu die Mac Cheese-Soße vom Blog homesteadnotes und Röstzwiebeln mit etwas Petersilie.
In der Mac Cheese-Soße versenkte ich zusätzlich zum Rezept ca. 1 EL Bierhefeflocken und hier war auch noch etwas Kurkuma drin.


Hier nun ein kaltes Gericht für heiße Tage; Auberginenröllchen, gefüllt mit Zitronenreis. Die Auberginen habe ich in Scheiben geschnitten und mit Knoblauch und Zwiebeln angebraten. Bei dem Zitronenreis handelt es sich um Sushireis, verrührt mit Sushiessig, mit ordentlich Zitronensaft und der geraspelten Schale einer Biozitrone.
Oben auf die fertigen Auberginenröllchen habe ich etwas Balsamico abgelegt.
 
Dazu gab es Guacamole und Tomaten.



 Heute Mittag machte ich uns beiden mal wieder was sehr Deftiges. Sauerkraut mit Kartoffelpüree, dazu Röstzwiebeln (jo, ich habe eine Röstzwiebelphase) und den Wheaty Grillmix.

Die Chorizo vom Grillmix habe ich zusammen mit dem Sauerkraut gedünstet und anschließend kleingeschnitten und wieder dem Mix aus Kartoffelpüree und Sauerkraut zugefügt.
Die kleinen Frankenberger Würstchen und das Seitansteak habe ich kurz angebraten und auf mein Gericht gelegt; darauf dann die Zwiebeln angeordnet.

In ca. 25 Minuten hatte ich dieses Gericht zubereitet; wir haben auf manche Pizzadienste schon erheblich länger gewartet. 25 Minuten, das ist cool.  




Den Wheaty Grillmix hatten wir gestern Abend auch schon, dazu aßen wir gebratene (fertig gegarte) Maiskolben, die hatte ich mit Salbei-Knoblauch-Alsan bestrichen.
Das sah hübsch aus, wir haben aber keine Bilder gemacht. Das Gericht war ebenfalls ein sehr schnelles; es hat nur ein paar Minuten gebraucht.

Vorhin, zum Abendbrot, gab es ein 'Kaltes Gurkensüppchen'. Aus dem Mixer. Und aus dem Kühlschrank.


Für Zwei

1 Salatgurke
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 Tomate (aber auch nur, weil ich eine über hatte, ist optional und gehört da eigentlich nicht rein)
3 EL Sojajoghurt (hier Sojade Natur)
1 EL Hanfsamen, geschält
1 Msp Cayennepfeffer
etwas Gemüsebrühepulver
Salz
ein guter Spritzer Zitronensaft
1 Borretschblatt (und Borretschblüten zur Deko)
100 ml Wasser

Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer packen (hier Puro 4 von Bianco) und - beim Puro 4 - das Programm Soße wählen. Bei mir dauert dieses Programm 1 Minute.
Da die Gurke Bio ist, kommt sie zwar gewaschen aber ungeschält und in groben Stücken in den Mixer. Eine Entkernung der Gurke erachte ich bei einem Hochleistungsmixer für nicht notwendig.

Dann kommt die Gurkensuppe in den Kühlschrank. So bald sie gut durchgekühlt ist, ist sie verzehrfertig. Angerichtet wurde hier mit Borretschblüten, Leha-Sprühsahne (gesüßt, wir stehen drauf) und einem Pfefferminzblättchen.

Die Suppe eignet sich sowohl als Vorspeise/Vorsuppe als auch als Hauptgericht an heißen Tagen; dann würde ich das doppelte Rezept nehmen.
Sie lässt sich problemlos einen Tag im Kühlschrank verwahren. Am anderen Tag nur noch mal kurz mit dem Pürierstab durchpürieren.


Das war mal wieder ein kulinarischer kurzer Einblick auf unsere Teller.

Ansonsten ist hier alles im Lack und geht seinen Gang; ich kühle meine Füße beim Schaukeln auf der Terrasse wieder im Hundepool. Mein allerbester Hitzetipp.


Ach noch was! Meine Tage als Kurzhaarträgerin sind gezählt; ich lasse seit Mitte Juli meine Haare wachsen. Ziel: lang. Sehr lang. So lang wie's geht.
Zusammen mit meiner Freundin habe ich eine kleine geschmeidige Wette laufen. Sie glaubt, das halte ich nicht durch. Ich halte dagegen. Der vorläufige Wetteinsatz; bis ihr was Besseres eingefallen ist: eine Butterfahrt (!!!) in Amsterdam.

Okay, erstens dürfte mich das als Veganerin nicht reizen - tut's auch nicht - aber auch sonst wäre das eher ein Grund, meine Haare sofort abzuschneiden; damit ich da nicht hin muss.
Aber das war nur ein erster Verlegenheitsvorschlag von ihr, weil ich immer schon mal eine Hausbootfahrt in den Niederlanden machen wollte; da lag ihr Vorschlag wohl nahe, vermute ich. Da kommt noch was Besseres! Wir überlegen uns noch was Reizvolles.
Butterfahrt in Amsterdam. Auf sowas muss man erstmal kommen. Wenn ich das wirklich tun würde, dann nicht ohne meinen Rollator und meine Rheumadecke.

Wie auch immer, falls Euch mein Haarexperiment interessiert, ich halte Euch gerne auf dem Laufen.
Momentan inspiriert mich (wie so oft, wenn es um Kosmetik geht) die Erbse vom Blog Blanc Et Noir und das Langhaarnetzwerk. Und ganz viele liebe andere Langhaarige, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen und mir alle helfen wollen, mein Haar vegan, gesund und lang zu züchten.


Schönen August noch, liebe Blogleser! Kommt gut durch die Hundstage.