Samstag, 28. März 2015

28.03.15 Eine Woche Teneriffa

Wie versprochen hier mein Feedback meiner Teneriffawoche. Ich flog eine Woche mit dem Sohn nach Teneriffa; unser Hotel befand sich im Nordwesten der Insel, in Puerto de la Cruz.

Wir flogen mit Air Berlin und sowohl für den Hin- als auch den Rückflug hatte ich vorab einen veganen Snack (Code VGML) bestellt.

Beide Male bekam ich das hier; das schmeckte überraschenderweise super!



Gewohnt haben wir im Appartementhotel Masaru; dort buchten wir ein Studio, hatten also Kochgelegenheit. Genutzt haben wir sie allerdings wider Erwarten außer zum Teekochen und nacktes Gemüse/Obst essen nicht, weil wir tagsüber nicht im Haus waren. Es gab zu viel zu sehen und die Zeit war kurz. Abends war ich bestens versorgt, durch Halbpension (Buffet).


Vorräte Öl, Gemüse, Obst, Nudeln, Bulgurgericht, Wasser


Das Essen im Hotel war zumindest abends recht gut für mich. Das beste am Hotel war der beheizte Pool. 25 Meter lang! Hier der sportliche Sohn beim vierzigfachen Rundenziehen plus 'Auslaufen'. Da konnte ich nicht mithalten, aber eine halbe Stunde Bahnen ziehen schaffte ich auch. Wie oft der mich überholt hat, verschweige ich besser. 


Sportlich waren wir auch sonst unterwegs; schon ganz allein die Hoteltreppen, dazu die jeweils 230 Stufen runter zum Ort. Sowohl rauf als auch wieder runter. Dazwischen Steigungen.
Frühsport haben wir auch gemacht, hier sieht man mich beim morgendlichen Joggen. Ich kann mir nicht helfen, überall geht es bergauf. Egal welche Richtung. Entweder Steigungen oder Treppen.
Egal, wir haben alles gegeben. Auf dem Bild geht es runter, aber von unten mussten wir ja wieder hoch. Verrückt.


In drei verschiedenen Orten allein im Nordwesten haben wir mehrere unterschiedliche Sporteinrichtungen dieser Art gesehen, für die Allgemeinheit. Fand ich vorbildlich und sehr sehr lustig. Bei uns habe ich sowas leider noch nie gesehen.



Nach Sport kam Frühstück. Das war nicht so supertoll, weil ich meine Margarine im Kühlschrank in Deutschland vergessen habe. Die kleinen Döschen sind von daheim, die Sojacuisine natürlich auch:








Abendessen, meist so:











Ich nahm immer eine Auswahl aus Salat, Gemüse, Fritten, Reis, Couscous und Papas arrugadas, gesalzene Schrumpelkartoffeln mit Mojo. Die waren dort traumhaft. Große Obstkörbe standen dort sowohl morgens als auch abends. Ich war froh, dass die das Gemüse nicht mit Speck durchsetzt haben wie ich es von anderen Hotels kenne. Auch nicht Butter. Sonst wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Unterwegs bemühte ich mich vegan zu bleiben, ist mir aber nur teilweise geglückt; ich habe auch vegetarisch gegessen. Ich schätze, dass ich insgesamt zu mindestens 85 Prozent im Urlaub vegan unterwegs war. Alles in allem bin ich mit mir zufrieden. Für den nächsten Urlaub würde ich aber zuerst gucken, wann meine bevorzugten Restaurants geöffnet haben und an den anderen Tagen das Auto buchen. Nicht umgekehrt.

Salat, Avocado und Tomate-Paprikazubereitung, vegan, Café Piscina, Punta del Hidalgo. Das dazugehörende Hauptgericht
'Kichererbsen kanarisch' hat der Sohn essen müssen (war leider mit Fleisch)


Papas arrugadas mit Mojo Rojo


Zwei für mich in Betracht kommende vegetarische Restaurants gab es im Ort; meinen Favoriten El Mana in Puerto de la Cruz (Calle Mequinez 21) konnte ich leider nicht aufsuchen, als ich dort war, war es gerade geschlossen (Mittagsruhe) und an den anderen Tagen hatten wir das Auto oder waren ganztägig nicht vor Ort, leider. Dort waren die meisten veganen Möglichkeiten.

Im anderen Restaurant El Limón (Calle de Esquivel, Puerto) hätte ich besser nicht die deutsche Karte studiert sondern die spanische, dort war nämlich genau verzeichnet, welche unveganen Inhaltsstoffe die Gerichte haben. So habe ich ein Seitansteak mit einem Spinatfladen und Salat bestellt. Wir haben entdeckt, dass der Fladen und die Salatsoße Milch und Ei enthielten. Ich habe es aber trotzdem gegessen, der Sohn hatte schon was anderes. Das Seitansteak selbst war übrigens sehr gut. Klein aber gut. Zu einem zweiten Versuch kam es nicht, wir waren dann nicht mehr vor Ort; abends haben wir stets im Hotel gegessen.

Das Restaurant El Limón ist ausgesprochen hübsch; zudem haben die sehr schöne leckere frisch zubereitete Säfte. Was die Gerichte angeht, würde ich nach meiner Pleite zu einem Studium der spanischen Karte raten und zudem fragen, ob die was zusammenstellen können, zusammen mit dem Seitansteak. Nächstes Mal! Ich komme immer wieder.

El Limón:







Unterwegs trank ich meistens stilles Wasser (Aqua sin gas), Kaffee/Espresso (mit Whity aus Deutschland) und zweimal ein kanarisches Bier.


Mit dem Wetter war ich nicht so glücklich; wir hatten Temperaturen von 18 - 20 Grad Celsius, das Wetter war allerdings höchst wechselhaft. Von Sonne, Wind, Regen, Sturzbäche und Schnee (im Teide-Nationalpark) war alles dabei.
Häufig sah es gerade im Norden so aus

Playa Jardín, Puerto de la Cruz. Das heißt aber nichts, fünf Minuten später schien wieder die Sonne. Und konnte einen trocknen. :-)


In Summe war es sonnig. Man muss sich halt gut vorbereiten mit leichtem Schirm oder einer dünnen Wind/Regenhaut; hatten wir beides dabei.

Ein paar Impressionen:

Playa Martiánez, Puerto de la Cruz





Playa Jardín, eine Palme und ich



... eine Eidechse, die das warme Klima dort zu schätzen weiß und sich wärmt.





Der Nationalpark mit dem Teide, dem höchsten Berg Spaniens


Kleine Bootstour von Los Gigantes aus


Der Ort Garachico, Nordwesten


Los Gigantes, Südwesten





Bajamar, Nordwesten, einer meiner Lieblingsorte auf Teneriffa. Hier ein Blick auf eines der beiden Meeresschwimmbecken (kostenlos). Die Brandung ist atemberaubend.


Hier die Sicht auf den kleinen Strand, die beiden Meeresbecken liegen rechts davon.


Punta del Hidalgo, Nordwesten. Hier befinden wir uns im Café des örtlichen Schwimmbades mit ebenfalls Meeresschwimmbecken. War an dem Tag geschlossen wegen starker Brandung; aber das Café hatte geöffnet. Dort aß ich den köstlichen Avocadosalat.





Los Gigantes, Südwesten. Überall traumhafte Küsten mit wildem Atlantik.


Der Sohn hatte mich übrigens auf seine Tagescreme aufmerksam gemacht, die zufällig vegan ist. Die habe ich benutzt und finde sie gut (er auch), das Fluid zieht nämlich sofort ein. Ist für Männer aber das muss einen ja nicht interessieren, die Haut kann nicht lesen. Also meine nicht.


 Masca, Nordwesten


Der Lieblingsberg von Sohn und mir, Dos Hermanos. Punta del Hidalgo, Nordwesten.


 Anaga-Gebirge


Strand Las Teresitas (mit Sand aus der Sahara); Nordosten


Steinmännchenpark, im Laufe der Jahre von tausenden Besuchern angelegt. Puerto de la Cruz




Das war Teneriffa. Vorbei, vorbei; leider.

Hier zeige ich Euch noch Zimtschnecken von Knack&Back, in so einer kleinen Rolle im Kühlregal. Die sind vegan. Wenn es mal schnell gehen muss eine Überlegung wert. Beim Backen roch es verführerisch und sehr saftig sind sie auch.
Die habe ich uns gestern gebacken (sechs Stück in einer Packung oder sieben, wenn man dünn schneidet), weil ich nichts kuchenähnliches daheim hatte. Ich muss erstmal wieder ankommen. Der Körper ist zwar wieder in Deutschland, die Seele hängt noch immer auf meiner Lieblingsinsel. Wer weiß, wann ich sie wiedersehen kann.


Halt, vergessen zu erwähnen! In der Hotellobby an der Rezeption gab es sogar vegane Schokolade zu kaufen. Zwar nur Ritter Sport Halbbitter, aber immerhin! Haben wir natürlich gemacht!



Kommentare:

  1. Danke für deinen tollen Bericht und die schönen Fotos.
    Nach den Zimtschnecken muss ich mal ausschau halten. Ich vertrag sie zwar wegen dem Weizen nicht, aber für meinen Sohn (der keine Milch verträgt) ist das ne tolle sache und er liebt Zimtschnecken!

    LG
    Jessi

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    1. Hallo Jessi!
      Die brauchen auch nur 11 - 15 Minuten im Ofen. Meine waren nach 12 Minuten und 180 Grad Celsius im Umluftofen gut. Ich habe nach Anregung auf der Packung noch etwas Puderzuckerguss (mit zusätzlich Zimt) obenauf gepackt. War wirklich sehr gut.
      Liebe Grüße
      Susi

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  2. Liebe Susi,

    das klingt doch nach einem abwechslungsreichen Urlaub.
    Und gesund und munter seid ihr zurück.
    Viele tolle Fotos. Wie schön.
    Zimtschnecken habe ich vor kurzem sogar selbst gebacken. War ganz einfach.
    Das klingt aber nach einer schnellen fertigen Alternative.

    Liebe Grüße
    Claudia

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    1. Hallo Claudia, das war es, abwechslungsreich. Und zu kurz. Was schön ist, möchte man ausdehnen und behalten.
      Die Zimtschnecken habe ich fest im Hirn einprogrammiert, wenn ich das nächste Mal im Kaisers an der Kühltheke bin, schlage ich wieder zu; für den Fall der Fälle.
      Probier mal!
      Liebe Grüße aus einem verregneten Bonn
      Susi

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