Donnerstag, 30. Oktober 2014

30.10.14 Bilanz / Monatsabschluss Oktober 2014

Da wir morgen nichts mehr einkaufen, kann ich heute schon den Monatsabschluss für Oktober machen.

Mein Anteil an den Lebensmittelkosten betrug  201,06 Euro (Vormonat: 136,54 Euro, Jahresdurchschnitt 2014: 171,03 Euro; Vorjahr 172,58 Euro).

Im Oktober waren wir im Café Mae's, im Café Black Veg, in Bad Neuenahr und auf einer Demo gegen einen Zirkus mit Wildtieren. Meist haben wir es uns daheim gemütlich gemacht, es wird kälter!

Meine Highlights im Oktober

Sojafleischspießchen


Das große Familienfrühstück, dieses Mal wieder bei uns
 

Die Snickers-Schneckchen






Die Kaffeecreme


Und die Birne Helene, mit eigenem Vanilleeis




Meine Gerichte im Oktober


Amaranth-Schokoteilchen (Alnatura)

Antipasti

Apfel-Zimt-Muffins

Apfelkuchen mit Nusskruste

Birne Helene

Broccolisuppe mit Sesamcroutons

Bunter Salat

Burgenländischer Kartoffelsterz mit Salat

Choco-Dinkel-Pops

Curry mit Tempeh

Dessert Birne Helene

Dicke Bohnen mit Räuchertofu und Salzkartoffeln

Eiersalat

Eisberg-Tomatensalat mit Frieda-Gedächtnis-Soße

Erdnuss-Cupcake (Black Veg Bonn)

Fritten rot – weiß

Graupensuppe

Großes Familienfrühstück mit allem

Grüne Smoothies, diverse

Hummus mit Gemüsestiften (Partypalme, s.u.)

Insalata Caprese (Tomate-Flohzarella)

Insalata Caprese am Stiel (überbacken)

Kaffeecreme

Kartoffelpüree mit Röstzwiebeln, Champignons, Zucchini und Zwiebelsoße

Kartoffelsuppe (Café Mae's Bonn)

Kohrabi-Porree-Gemüse mit Spätzle und Käsesoße

Kokoseis (Bad Neuenahr)

Kürbissuppe

Kürbiswedges, Ofengemüse und Tzatziki

Lauchquiche

Linguine mit Sauce Bolognese

Linseneintopf

Marzipanstollen

Möhren-Kartoffelgemüse

Nougatring (Vegan Bakery)

Obstsalat mit Mango, Trauben, Erdbeeren, Kiwi, Ananas

Obstsmoothie

Obstsalat

Obstteller Kaki-Kiwi

Pasta mit Steinpilzen

Penne mit Champignons und Paprika (Black Veg Bonn)

Penne mit Fenchel-Paprikagemüse in Curryrahm

Pilzrisotto mit Paprika und Tomaten

Pizza (Biobistro Grün Bad Neuenahr)

Rosenkohl, Kartoffelpüree, Geschnetzeltes (Seitan) und Pilzsoße

Rote Bete – Carpaccio

Rote Bete-Suppe

Rotweincreme

Schnittchen mit Obst und Gurke

Smoothie mit Obst und Mangold, Ingwer und Datteln


Heute gab es Kühlschrankreste, Kohlrabi-Lauchgemüse mit Spätzle und Käsesoße.


Der Hund hat mich heute genau von draußen beobachtet:


Gurken-Paprikapalme im Wüstensand äh Hummus; mit Paprika, Karotten und Zucchini drumherum. Mir war fad, da habe ich gebastelt:


Nun freuen wir uns auf den November! Freut Euch einfach mal mit, denn am 3. November verlose ich das Buch 'Kick it vegan'. Ich habe zwei gekauft, eines für uns, eines für einen von Euch.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

29.10.14 Vegan Wednesday #114 Käsespätzle + Fenchel-Orangensalat

Habe ich es Euch nicht letzte Woche gesagt? Schon wieder Vegan Wednesday! Kaum war Mittwoch, ist schon wieder Mittwoch. Dazwischen lag doch keine Woche! Niemals.

Petzi vom Blog From Veggie to vegan sammelt dieses Mal die Foto-Beiträge der Foodbloggern ein, um sie zu einem bunten Gesamtkunstwerk auf dem Vegan Wednesday- Pinterestboard zusammenzuführen.

Mehrere Infos unter der Kochmütze:

Hier wird gesammelt:

Zum Frühstück gab es ein Schokobrot und mittags aß ich Fritten rot-weiß. Die habe ich nicht fotografiert weil langweilig.

Meinen Nougatkranz von der Vegan Bakery (Alles-Vegetarisch) aß ich zum Kaffee.



Zum Abendessen bin ich dem Tipp einer anderen veganaffinen Dame gefolgt und habe die Käsesoße mit Spätzle ausprobiert, nach dem Rezept diesen Blogs:


Leute, Leute! Sagenhaft lecker! Ich hätte mich reinsetzen und herumwälzen mögen. Abweichend vom Rezept habe ich noch zwei EL Hefeflocken in der Soße versenkt. Nur gut; zum Sterben. Was für eine tolle Soße!

Zu dem würzigen Gericht habe ich uns einen fruchtigen Fenchel-Orangensalat gemacht; der passte ausgezeichnet dazu.


Weil ich in mein gestriges Dessert ganz arg verliebt bin, zeige ich das Euch auch noch mal kurz; meine Birne Helene. Rezept steht beim Vortag. Da ich es an einem Dienstag = Alltag gemacht habe, geht das ja nach den Vegan Wednesday - Statuten noch durch. Da habe ich aber Glück gehabt. Oder Ihr, wenn Ihr das nachbaut. Schmeckt überirdisch.



Dienstag, 28. Oktober 2014

28.10.14 Völlerei auf vegan: Birne Helene

Das ist der Obstteller für den Mann von gestern Abend. Meiner war nicht ganz so schön, ich hatte eine andere Kaki, die war blasser als diese.



Unser Mittagessen heute, Kartoffelpüree mit gerösteten Zwiebeln, Champignons mit Räuchertofu, Zucchini und Zwiebelsoße:


Ein Klassiker unter den Desserts, die Birne Helene. Nicht ganz stilecht, ich habe leider keine kandierten Veilchen vorrätig. Da musste die essbare Cosmea herhalten.


Bestehend aus Vanilleeis, flüssiger Schokolade und Birne (diese wurde in Zitronen-Zuckerwasser gegart; simmernd).
Das war übrigens total verrückt: das Eis schmolz, die Schokolade erstarrte und wurde fest! Faszinosum.

Die Nachfragen in Facebook häufen sich, hier nun doch schon das Rezept für meine Birne Helene.

Veganes Vanilleeis; Rezept für Eismaschine; (ergibt ca. 8 Kugeln, ca. 1/2 Liter Eis)

16 g MyEy Eygelb mit 50 ml Wasser verrührt
90 g Zucker
1,5 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
1 Prise Salz
400 ml Sojacuisine (hier: Provamel)
2 TL Stärke

Alle Zutaten in einen Topf geben und rührend aufkochen lassen, dann wenige Minuten auf kleinster Stufe köcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen, abkühlen lassen.
Die Eismischung hin und wieder umrühren. So bald die Masse erkaltet ist, in eine Eismaschine einfüllen. Unsere Eismaschine hat ca. eine halbe Stunde gebraucht.  Wir haben im Sommer eine Philips Cucina HR2305 gebraucht erstanden.

Dann mit Eisportionierer Kugeln formen.

Die Birnen:

Zwei Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse vorsichtig herausschneiden. Birnenhälften in einem Sud aus Wasser, 90 g Zucker und dem Saft einer halben Zitrone ca. 15 Minuten ziehen lassen (also ganz leichtes Sieden, keine Blubber). Die Birnenhälften im Sud erkalten lassen. Vor dem Auftragen herausnehmen und vorsichtig abtropfen lassen.

Die Schokosoße:

1/2 Tafel Zartbitterschokolade und eine 1/2 Tafel weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Die Teller habe ich vor Befüllung mit Puderzucker bestäubt. Ferner habe ich Leha-Sprühsahne verwandt, Minze und eine Cosmea-Blüte, die ist essbar.

Hier ein Teil der Reste, wir haben noch jede Menge Vanilleeis übrig gehabt.


Der Hund bekam vom Dessert nichts ab, der war mit seiner Möhre zufrieden. Zumindest hat er sich nicht negativ geäußert. Eigentlich gar nicht. Wenn ich recht überlege, hat der noch nie mit uns gesprochen. Schade.

Montag, 27. Oktober 2014

27.10.14 Holzschuh's Schwarzwaldhotel / Hoteltipp

Glücklicherweise konnte ich heute im Kugelfisch in Bonn Sushi essen. Sushi satt.


Die Misosuppe war leider nicht vegan, aber trotzdem kamen wir voll auf unsere Kosten. Das rechte Sushitablett in der Buffettheke war vegan, das linke nicht. Jedenfalls hatten wir keine Mühe, uns sehr gut und mehrfach zu bedienen. Köstlich!
Mittagsbuffet mit einem Glas grünem Tee 12,90 Euro.
Heute habe ich 19 Stück gegessen. Und einen Algensalat (oben rechts).

Seven of Nine(teen)...

Ich habe eine weitere Hotelempfehlung für Euch! Familiär geführte Hotels mit (u. a.) veganem Angebot kann man nicht genug kennen; noch sind die veganen Möglichkeiten für uns dünn gesät:

Holzschuh's Schwarzwaldhotel in Baiersbronn. Ich war noch nicht da, aber es macht einen sehr guten Eindruck auf mich. VeganerInnen sind sehr willkommen!

Das Holzschuh's ist ein 4 Sterne - Wellnesshotel mit Felsenschwimmbad, Sauna, Dampfbad, Anwendungen, Restaurants und einer Bar und es hat alles, was man/frau schätzt, wenn man es sich gutgehen lassen möchte.


Wie auch im Hotel Nicolay in Zeltingen-Rachtig an der Mosel ist es die junge Generation, die das Hotel von den Eltern übernommen hat und beherzt und mit Leidenschaft neue Wege einschlägt.
Das Holzschuh's baut seit Jahren verstärkt seine Zimmer zu Bio-Zimmern um und spricht mit dem Vegan-Arrangement gezielt VeganerInnen und VegetarierInnen an.


Das allein überzeugt Euch noch nicht? Wie wäre es denn, wenn ich Euch noch verrate, dass der Chef vom Holzschuh's Veganer ist und sogar die Restaurantleiterin? Na? Das klingt doch gut, nicht wahr!


Es geht spürbar voran, liebe Freunde der veganen LebensArt!

We are not alone!

Sonntag, 26. Oktober 2014

26.10.14 Das Café Mae's hat Geburtstag

Das vegane Café Mae's ist heute ein Jahr alt geworden!

Grund genug, schnell hinzufahren und eine Kartoffelsuppe und ein Chili zu essen:


Happy Birthday Du schönes Mae's!


Wieder daheim gab es nur noch eine große Schüssel Eisbergsalat mit Frieda Gedächtnissoße und Stullen!


Samstag, 25. Oktober 2014

25.10.14 Rote Bete - Suppe, Kürbissuppe und Tuna-Salat

Gestern gab wieder den Apfelkuchen-  in dem auch Birnen waren - und der nicht mehr zu nass war. Notiere für nächstes Mal: Kuchen komplett abkühlen lassen kann helfen. Obwohl er warm ein Gedicht war. Das muss gesagt werden.

Da, das sieht doch schon ganz anders aus. Da kann man doch mit arbeiten!


Ferner gab es gestern die Rote Bete - Suppe: Leider habe ich das Bild abends aufgenommen, im Tageslicht käme die Farbe besser raus.


Da Suppen schön wärmen und farbenfrohe der Seele gut tun, gab es heute die Kürbissuppe.


Und einen bunten Salat, den veganen Tuna-Salat:


Und natürlich immer noch Apfelkuchen, aber ein Foto reicht.


Donnerstag, 23. Oktober 2014

23.10.14 Apfelkuchen mit Nusskruste am Hochzeitstag

Der Mann hatte heute 5. Hochzeitstag, zusammen mit mir. Da habe ich ihm einen Apfelkuchen gebacken.

Ich bin nach meinem Rezept vorgegangen, allerdings habe ich teilweise sehr reife Birnen verwandt, ich hatte nicht mehr genug Äpfel. Das schmeckte super, hat aber leider den Kuchen flüssiger gemacht als sonst. Der ist ohnehin schon saftig, heute war er noch saftiger.



Wir wollten abends wie sonst immer an diesem Tag ausgehen, aber dank Apfelkuchen und Lauchquiche (jeder zwei Stücke) waren wir zu satt.
Vielleicht sage ich ihm (dem Mann) noch ein Gedicht auf. Oder ich bringe das im nächsten Jahr. Zu viel verwöhnen ist nicht gut.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

22.10.14 Vegan Wednesday #113 / Insalata Caprese am Stiel u. Lauchquiche

Bevor mir wieder ein Vegan Wednesday durch die Lappen geht, hier schnell mein Beitrag.
Gesammelt wird diesmal bei Regina vom Blog muc.veg. Unter der Kochmütze sind weitere Informationen verlinkt.
Herzlichen Dank für Deine Mühe Regina! 

hier wird gesammelt

Den Rest Graupensuppe vom Vortag gab es zum Mittag:


Kurz danach die Lauchquiche von Hildmann (Buch Vegan For Fun).


Am Stück sieht es dann so aus:


Am Abend dachte ich wieder an Insalata Caprese. Da kam mir der Gedanke, einfach mal Insalata Caprese am Stiel zu machen. Überbacken. Ging mit dem Flohzarella (so mache ich ihn) wunderbar.
Ca. 10 Minuten im vorgeheizten Backofen, 230 Grad Umluft, die letzten 5 Minuten Grill einschalten.

Der Flohzarella schmilzt und bräunt leicht. Ich hätte ihn noch dunkler bekommen können, reichte mir aber gerade so. Salzen, pfeffern, fertig. 


Das Highlight des Tages: Das Buch Kick it vegan! von Ilja Lauber wurde geliefert, darauf wartete ich viele Monate; ist nun endlich herausgekommen. Es kostet 19,90 Euro.
Es ist ziemlich groß, sehr dick, sehr schwer. Der erste Eindruck vom Durchblättern ist schon mal klasse. Ilja macht das Vegan-Forum, kennt Ihr sicher. Und sie hat einen sehr lesenswerten Blog (This Vegan's life.)

Das Buch befasst sich mit den Themen vegane Ernährung und Sport. Deswegen auch die zwei Hanteln im Hintergrund. Damit übe ich bereits. Muss doch mal was werden mit den Muckis.


Ja liebe Läuse, das war mein Vegan Wednesday! Schaltet klickt mich auch nächstes Mal wieder an, wenn es heißt: was kann man noch aus Tomate und Flohzarella basteln?
Bleibt dran und mir gewogen!

Dienstag, 21. Oktober 2014

21.10.14 Kaffeecreme, Eintopf

Haltet mich auf, ich bin im Kochfieber. Das Wetter ist dermaßen gruselig, da habe ich mich in der Küche versteckt, Rigoletto gehört und in mich hinein, worauf ich Appetit habe.

Eintopf, ganz klar. Manns Lieblingssuppe, die Graupensuppe


Nachdem ich noch einen Flohzarella her- und im Kühlschrank abgestellt habe, widmete ich mich einem sehr drängendem Gelüst, ich wollte unbedingt eine Kaffeecreme bauen. 

Kaffeecreme mit Oreokeks, Sahne, Schokoraspel und Kaffeesirup 'Chocolat Blanc'.


Leider hatte ich kein Instantkaffeepulver. (Ich weiß auch warum. Ein hier wohnender Mann hat vor kurzer Zeit gesagt, Instantkaffee bräuchten wir nicht...)
Ich musste mir anderweitig helfen, mit gekochtem Kaffee und dem Malzkaffeepulver von Alnatura. War wunderbar - alles andere hätte ich niemals zugelassen -  aber ich möchte das noch ein zweites Mal machen, mit richtigem Instantkaffee. In Kürze. Dann schlage ich erneut hier auf, mit anständigem Rezept. Harret aus, es lohnt sich.

Edit: Rezept hier!

Gleich werden wir noch Tomate/Flohzarella essen. Der Flohzarella ist nun kalt und schnittfest, stürzbar; sozusagen.



Eine Scheibe Stollen fand heute ebenfalls noch eine freie Stelle in meinem Magen.

Morgen backe ich die Lauchquiche von Hildmann, Vegan For Fun. Die wollte ich heute schon machen, kam aber nicht mehr dazu. Ich musste wegen der Oper sehr viel dirigieren (mich sieht ja keiner in der Küche, außer der Hund, der ist Kummer gewöhnt); das hält auf, ich kam in Verzug.

Montag, 20. Oktober 2014

20.10.14 Burgenländischer Kartoffelsterz, Rote Bete - Carpaccio

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt seit den neunziger Jahren fünf Portionen Obst/Gemüse am Tag.
Aufgrund von - nichts. Es gibt nicht eine Studie, die diesen Schluss zwingend nahelegt. Diese Anzahl der empfohlenen Portionen von Obst und Gemüse ist rein willkürlich gesetzt worden. Es könnten auch drei oder vier sein. Oder sieben. Grünzeug ist gesund, das legen 'Beobachtungstudien' wohl nahe. Aber wieviel genau? Niemand weiß es.
Ich habe mal eine Sendung gesehen, wo die DGE das zugeben musste, dass der Wert von denen einfach so gesetzt wurde. Herrlich.
Das nur mal so am Rande, für die zur Beruhigung, die am Tag nur auf drei Portionen kommen. Oder gar keine.

Also Entspannung an der Obst-Gemüsefront!

Trotzdem habe ich uns heute einen Obstsmoothie gemixt mit fünf Früchten. Banane, Kiwi, Ananas, Banane, Datteln. Ich nenne ihn: DGE, du kannst mich mal.


Unser Mittagessen:

Rote Bete - Carpaccio mit einer Vinaigrette aus Sonnenblumenöl, Passionsfruchtessig, Salz, Pfeffer, Zwiebeln 


Burgenländischer Kartoffelsterz, Rezept aus dem Buch Vegan, regional, saisonal von Lisa Pfleger.
Hier zusammen mit gemischtem Salat und einer Joghurtsoße.


Mist, mit dem Obstsmoothie und dem Salat sowie der roten Bete komme ich auf mehr als fünf Portionen Obst/Gemüse am Tag. Ich bin dem Tode geweiht. Mindestens. Ganz klar.
Ich spüre schon so ein Ziehen im Spann. Vorhin musste ich etwas hüsteln. Es geht dem Ende zu.

Sonntag, 19. Oktober 2014

19.10.14 Salat und Tomatenschnitten

Noch ein kleiner Nachtrag zum Tag.

Gemischter Salat, Gurken, Tomaten und Joghurt/Senfdressing



Tomatenschnitten für mich, mit Mayo und Zwiebeln, Salz und Pfeffer:


Der Mann hat den Rest vom Pilzrisotto bekommen.

Alle zufrieden, gute Nacht!

18. - 19.10.14 Von einem Geburtstagskaffee, Besuch und einem Sommertag

Bevor ich der Bilder nicht mehr Herr werde, zeige ich sie Euch schnell.

Gestern Vormittag habe ich Muffins gebacken, wir waren nachmittags zu einem Geburtstagskaffee eingeladen.
 Dann habe ich noch ein großes Blech Schoko-Dinkel-Pops hergestellt. Ich hatte ein sehr schönes Foto von dem vollen Blech mit den leckeren Schokohäufchen. Und auch von unserer weißen Bohnensuppe zu Mittag und von der Geschenktüte mit Beschriftung, in der die Schokopops nachher drin waren.
Leider war keine Speicherkarte in der Kamera, was mir beim Fotografieren nicht auffiel. Da erscheint zwar ein kleines rotes Blinklicht mit der Aufschrift 'No card', aber ansonsten verhält sich dieser Apparat wie immer, focussiert, blitzt, was auch immer. Da kommt man doch nicht drauf, dass der nur so tut als ob.

Jetzt könnt Ihr nur noch den kleinen Rest begucken, den wir für uns übrig behalten haben. Und selbst der überlebte die ersten 10 Minuten des Fernsehabends nicht:


Die weiße Bohnensuppe, abends habe ich den Rest gegessen, sonst hätte ich gar kein Bild. Das wäre fatal! Das darf nicht sein.


Ich bin mit mir nach langem Überlegen übereingekommen, dass das meine Lieblingssuppe ist. Der Mann meinte, seine auch, aber das kann ich natürlich nicht gelten lassen. Der macht es sich einfach, macht immer alles nach. Nein, ich habe darauf bestanden, dass er sich eine eigene Lieblingssuppe wählt. Wir sind doch keine siamesischen Zwillinge! Was sollen denn die Leute sagen?
Er hat sich dann auf die Graupensuppe festgelegt. Das ist eine sehr gute Wahl, finde ich.

Hier die Muffins am Ort des Geschehens, Familiengeburtstag. Mit Kerzen, die wieder angehen, wenn man sie auspustet. Zauberei!


Und von etwas näher dran:


Das sind die Apfel-Zimt-Muffins aus dem Buch Vegan lecker lecker. Die gehen immer. Erst wollte ich Kirschmuffins machen. Geht aber ohne Kirschen schlecht. Dann griff ich auf Bewährtes zurück.

Vor Ort waren vegane Teilchen von Alnatura für uns - und Sojamilch. Das macht mich immer sehr glücklich, wenn an uns gedacht wurde.
Eines der Teilchen bestand aus gepopptem Amaranth mit Schokolade. Die waren total lecker, die Teile. In Form gepresst ähnlich wie ein großes Knoppers.
Gut zu wissen, können wir auch mal holen.

Abends habe ich dann wieder zwei Teller der Bohnensuppe gegessen und war glücklich. Die Stärke der weißen Bohnen bindet etwas beim Kochen, das liebe ich!
Eine total simple und sehr günstige Suppe kann mich arg glücklich machen.

Apropos glücklich, was das nicht ein wunderbarer Herbsttag? Bonn, Sonne, ca. 25 Grad. Traumhaft. Alles was Beine hatte, zwei oder vier oder auch Räder, war draußen.

Die Bonner Personenschifffahrt hatte just heute ihre Saisonendefahrt und fuhr mit all ihren Schiffen im Konvoi den Rhein aufwärts.
Es war wie im Sommer, der 'Rheinstrand' dicht bevölkert von Sonnenhungrigen, spielende Kinder, Hunde, Spaziergänger und dann die Schiffe mit lauter Musik und winkenden Menschen darauf!
Es war einer dieser perfekten Momente, bei denen ich ganz gerührt bin, weil ich die Schönheit der Stimmung kaum aushalten kann. Ich bin ein echtes Weichei, nah am Wasser gebaut. Wenn ich dann sowieso noch direkt am Wasser stehe wie heute, dann bin ich verloren. Dann überwältigen mich meine Emotionen.

Neun Schiffe
Hund und Mann kann ich Euch noch anbieten


und meine Kleinigkeit. Die Bilder sind vom Handy, die könnten besser sein.


Heute Mittag hatten wir lieben veganen Besuch, da habe ich uns eine riesige Schüssel mit Kürbiswedges, Ofengemüse und Tzatziki (aber ohne Knoblauch, im Gemüse war genug) gemacht. 2 Bleche voll. Das ist nicht viel Arbeit, geht sehr schnell und schmeckt hervorragend.


Kürbiswedges (Hokkaido), Potatowedges, ein paar Möhren, eine Paprika, mehrere Knoblauchzehen, drei Zwiebeln, Rosmarin, Thymian und Salbei. Verrührt mit drei EL Olivenöl, ein TL Paprika, ein TL Gyrosgewürz (ha!), Salz. Bei 230 Grad (Umluft) für 15 - 20 Minuten in den Backofen. Ofenbarung. Immer wieder. Werde ich wohl niemals leid, dieses Gericht.
Dazu der kalte, angemachte Joghurt:


Das ist abgetropfter Sojadejoghurt, eine halbe Gurke, entkernt und in Stückchen, zwei EL Olivenöl,  eine Frühlingszwiebel in Ringen, Salz, Pfeffer, ein EL Weißweinessig, ein Schuss Sojacuisine.



Ein Bild möchte ich Euch noch zeigen, das ist vom 10.10., aufgenommen auf unserer Terrasse. Die Forsythien blühen. Schon wieder. Oktober. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Bonn, nicht Insel Mainau im Bodensee, wo immer alles blüht. Verrückt.