Samstag, 19. Juli 2014

18.07.14 Essen gehen mit Familie / Café Von & Zu, Bonn

Der Mann hat gestern die Familie zum Essen in das Café Von & Zu in Bonn eingeladen, anlässlich seines Geburtstages. Am Geburtstag selbst hatten wir zwei Freunde da, ich berichtete.

Wir waren 9 Erwachsene und ein Baby.
Obwohl nur Mann und ich vegan leben, sind mehrere vegane + vegetarische Gerichte bestellt worden!
Zweimal die vegane Pizza mit Pfifferlingen


Einmal die vegane Pizza mit Spinat und Knoblauch


und einmal die vegane Pizza Bollywood, also indisch inspiriert. Leider haben wir von der kein Bild.

Das Bonner Café Von & Zu bietet Gerichte für Omnis als auch für Veganer an. Letztere finden eine eigene Karte mit diversen Gerichten vor.
Ich habe noch nie erlebt, dass dort etwas nicht schmeckt. Alles lecker, die Bedienung wie immer ausgesprochen freundlich, das Ambiente Bonner-Südstadt -mäßig und kultig/gemütlich. Die Preise absolut im Rahmen (im wahrsten Sinne des Wortes preiswert), zudem gibt es günstige Angebote für die Studenten unter uns.

Wir saßen draußen, an einem so heißen Tag ist es angenehm, nicht innen zu sitzen.
Für uns als Veganer ist so ein wunderbares Restaurant/Café Gold wert, wenn wir mit Nichtveganern essen gehen wollen. 

Weil wir abends essen gingen, haben wir tagsüber nichts Neues gekocht. Wir aßen tagsüber eine riesige Schüssel Eisbergsalat mit Tomaten und Frieda Gedächtnissoße, das letzte Stück vom Zwiebelkuchen, den letzten göttlichen Rest Himbeereis. Bloß nicht zu viel Heißes.

Zeigen möchte ich Euch noch mal meine aktuelle Teewurst, die ich die Tage gemacht habe.
Damit Ihr die wunderbare Konsistenz sehen könnt. Ich sage Euch, ein Hochleistungsmixer macht einen riesigen Unterschied zu herkömmlichen Mixern und den Zauberstäben (Pürierstäben) dieser Welt, und was für einen.

Hier also ein Blick auf mein Brötchen heute morgen, links eine Brötchenhälfte mit Veggie-Aufschnitt von Aldi-Süd. Er schmeckt wie kalter Braten, ich esse ihn - Tradition in meiner Familie - mit Mayonnaise und Gewürz 3 von Maggi (ist vegan). Beides liegt unter der Scheibe, damit man sich beim Anfassen nicht die Finger versaut.
Rechts die Teewurst:


 Diese Teewurst ist normalerweise etwas rötlicher, dieses Mal fehlte mir ein weiterer Löffel Tomatenmark. Macht geschmacklich nicht viel aus, aber an der Farbe.
Ganz trifft der Farbton übrigens nicht die Wirklichkeit, meine Teewurst ist altrosa, auf dem Bild sieht sie gelbstichig aus.
Aber Ihr seht die Konsistenz, sehr cremig, glatt. Wunderbar zum Verstreichen. Kühlschrankkalt.

Zum Vergleich hier ein Bild einer früheren Teewurst, noch mit Zauberstab, da ist die Konsistenz leicht körnig. Geschmacklich auch einwandfrei und top, aber nicht so schön cremig.


Meine Freundin, der ich die Tage eine Dose der Teewurst mitgegeben hatte - sie kannte sie schon und fand sie klasse, hat mich zwei Tage später angerufen und mir mitgeteilt, dass diese Teewurst eine Offenbarung ist und sie auch ihrer (Omni)Kollegin ausgezeichnet schmeckt.
Ich kann es nicht anders sagen, wer Teewurst liebt (früher war Rügenwalder mein Favorit), wird diese vegane Teewurst lieben.
Wer immer einen Omnivor hereinlegen will, kann das damit getrost tun. Ich rate allerdings davon ab; ich finde das nicht nett und wir VeganerInnen haben das auch nicht nötig; wir brauchen kein trojanisches Pferd.

Hier noch mal der Link zu Peters Teewurst, Blog Die Umsteiger


Heute werden wir weiter den Kuchen niederkämpfen, dann essen wir wieder Salat und ich mache Blätterteig-Räuchertofuschnecken und eine Gazpacho Andaluz für morgen, das bringt der Mann mit zu seiner Wandergang. Zusammen mit Sekt, dann kann er mit seinen Wanderkumpels auch noch mal feiern.

Und Ihr: Haltet Euch bloß kühl! Mütze auf! Wenig bewegen. Trinken, trinken, trinken. Nicht, dass ich Eure sonnenverbrannte Haut mit Sojajoghurt kühlen muss.
Denkt daran, ich kann Euch sehen! Mütter haben hinten Augen und können überall durchgucken.



Kommentare:

  1. Guten Morgen, liebe Adoptivmami!
    Sag', hast Du vielleicht meine Adresse vergessen - die Teewurst ist noch nicht angekommen....
    Treibt's die vielleicht schon mit der Pfifferlingpizza??? Örcks!
    glgdieverhungernde

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    1. selber machen junge Frau! :) Vor allem, weil Du auch so einen coolen Mixerferrari da stehen hast.
      Lohnt sich unbedingt, sich das anzurühren! Aufteilen in Portionen und einfrieren. Auftauen (im Kühlschrank) und genießen. Am besten auf frischem dicken Brot oder Brötchen. Oder Ciabatta und sowas! Gürkchen dazu. Denn: spießig ist supergeil.
      Frag' mich!
      In Kürze mache ich auch die Leberwurst wieder, ebenfalls das erste Mal im Mixer. Ich bin so aufgeregt! Das wird völlig toll, das weiß ich.

      Liebe Grüße
      die Adoptivmami

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  2. Na gut, okay, dann mach ich's mal selber ;-) Hast ja iwie Recht mit dem Ferrari ;-)))

    Auf das Posting mit dem Leberwursterlebnis freu' ich mich übrigens schon!

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  3. Liquid Smoke ist schon bestellt ;-)

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