Dienstag, 27. Mai 2014

27.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 27, Fazit

Hier ist alles regenverhangen und kühl, bei Euch auch?
Selbst die Schnecken suchen höhergelegene, trockene Regionen auf:


Muss man können, eine Kugel hochrutschen! Was?! Respekt. Ich vermag das nicht. 
Könnte ich diesen Schnecken etwas abgewinnen, ich hätte ihr auf die Schulter geklopft. Wenn ich sie gefunden hätte. Also die Schulter. Wer weiß schon, wo die ihre Schultern haben. Und ob überhaupt. Fragen über Fragen.

Die hier unten kreuzte meinen Weg, hat sich vor der Nässe in Sicherheit bringen wollen.
Ich nahm sie auf und wollte sie umsetzen, aber sie zog sich nicht ein sondern drehte ihren Kopf in meine Richtung. Keine Ahnung, ob ihr nach Konversation war, aber ich war tief ge- und berührt und habe sie dann ganz sanft wieder an Ort und Stelle abgesetzt. Sie ist sofort weitergeglitten. Ebenfalls Richtung Kugel.
Morgen werde ich es bedauern, wenn ich abgefressene Blüten vorfinde. Aber wer bringt es übers Herz, eine derart niedliche kleine Schnecke umzusetzen, das war eine Teenieschnecke, ein halbes Kind. Es kann sein, dass ich mich in momentaner Situation mit den Schnecken besonders verbunden fühle, weil ich selbst gerade schlecht vom Fleck komme.

 
Wollt Ihr nach der kurzen Kleintierexkursion trotzdem noch eine low carb - Suppe sehen? Ich gestehe, der Bruch ist nicht elegant. Aber wie leitet man nach sowas geschickt zum Essen über?

Sollen wir erst mit Gummibärchen loslegen, damit sich das vorherige Thema setzen kann?

Nach anderthalb Jahren veganem Dasein habe ich anständige vegane Gummibärchen und vegane Colafläschchen gefunden, die ihren Namen wahrlich verdient haben, und dass, ohne sie gesucht zu haben. Sie lagen bei Alnatura im Kassenbereich; in Quengelhöhe. Musste mit in den Korb. Frühere vegane Gummibärchentests verliefen für mich unbefriedigend, geschmacklich zwar top, aber die Konsistenz doof - in zwei Sekunden aufgegessen, da viel zu weich. Da hatte man nur ein ganz kurzes Vergnügen. Nicht so hier.



Firma SOBO Naturkost, Bio-Bärchen, Fruchtsaft Gummibären mit Gummi arabicum, Bio-Aromen aus Bio-Früchten, 1,49 Euro bei Alnatura, 75 g
und
Firma SOBO Naturkost, Cola-Fläschchen mit Gummi arabicum, ebenfalls 1,49 Euro, 75 g

Leute, die sind so klasse! So, wie sie sein sollen. Ganz intensiver fruchtiger Geschmack und langer schöner Kauspaß. Fest und elastisch. 100%ige Kaufempfehlung.
Vegan. Und es geht doch! Yay! Mann ist genauso begeistert.

Jetzt aber die Selleriecremesuppe, low carb (abgesehen von den Croutons). Das Rezept fand ich auf einer bevorzugten Seite im Internet, ich habe sie für uns alle veganisiert.


Für Zwei (ca. 4 volle Teller)

400 g Sellerie
ca. 600 ml Gemüsebrühe
100 g Sojajoghurt Natur
50 g Hafercuisine
1 Zwiebel
2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Lorbeerblatt
Prise geriebenen Kümmel
Salz
Pfeffer
Petersilie
ggf. Croutons - wie hier - zur Deko (dann war es das allerdings mit low carb)

Sellerieknolle schälen, in Scheiben schneiden und würfeln; Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel in Öl glasig dünsten. Die Selleriewürfel hinzugeben und kurz mit dünsten lassen. Dann das Lorbeerblatt, die Gemüsebrühe, Kümmel und Salz hinzufügen. Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Das Lorbeerblatt herausfischen und die Suppe mit Mixer oder Pürierstab fein pürieren. 
Sojajoghurt und Hafercuisine miteinander verrühren und in die Suppe geben. Die darf nun nicht mehr kochen.
Abschmecken und mit kleingeschnittener glatter Petersilie bestreuen. Ich habe noch aus einer Scheibe Roggenbrot Croutons in etwas Rapsöl gebraten.

Die Suppe schmeckt toll, als wäre sie gebunden; also mit Kartoffeln oder so. Wirklich super lecker.

Aktualisierung 05.08.14
Diese Selleriesuppe gibt es auch in grün - hier wurden Selleriestangen verwandt. Nach dem Kochen habe ich die Suppe in den Mixer gepackt, für zwei Minuten. Hier ist übrigens kein Sojajoghurt drin. Sonst ist alles gleich:



Heute Abend möchte ich Wraps bauen. A) selber welche machen und B) füllen und falten. Mir schwebt eine Art hausgemachter Dürüm (wie bei CigköfteM) nach Blaubehimmelt-Art vor. Allerdings mit Couscous statt Bulgur.
Ich werde berichten. Bleibt dran und mir gewogen!

Ach nee, einen habe ich noch: ich wollte Euch doch meine beiden neuen Obstkörbe zeigen:

Der linke ist von meiner Freundin, da kann ich aufgrund der breiten Auflage gut empfindliche Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten reinlegen. Rechts ist ein riesiger Obstkorb mit integriertem Bananenhalter.
Seit dem wir den Mixer haben, reichte unsere bisherige kleine Obstschale nicht mehr aus.






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