Freitag, 9. Mai 2014

08.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 8, wieder aufrappeln

Bei mir läuft es leider nicht immer geradeaus. Manchmal enttäusche ich mich selbst.
Nun muss ich mich wieder aufrappeln, denn Raucherin (schon allein das Wort, bäh) will ich nicht sein.
Wenn man mich fragt, wo ich mich in fünf Jahren sehe, dann möchte ich sagen: auf der Halbmarathonstrecke. Im Fitnessstudio, an Eisen ziehen. Im Wald, laufen. Am Flutsaum, laufen. Auf der langen Gerade, laufen. In den Bergen, wandern, herumklettern. Auf dem Jakobsweg. Auf jeden Fall in Bewegung.
Also. Rauchen passt da so gar nicht rein.
Weiter gehts. Der Mann strauchelt nicht, der strauchelt nie. Der läuft geradeaus, wie ein Duracellhäschen. Wie aufgezogen. Beneidenswert. Ich muss immer kämpfen und  manchmal verliere ich. Ich weiß aber auch aus Erfahrung, dass ich gewinnen kann, wenn ich mir nur genug Mühe gebe.

Der Tag war trotz vieler trüber Gedanken unerwartet ganz toll, meine Schwägerin (meine Traumfrau für meinen Bruder) hat uns spontan besucht.
Da sie gerade Geburtstag hatte, habe ich ihr schnell ein paar Energiekugeln gebastelt aus meinem neuen Buch 'Vegan regional saisonal' von Lisa Pfleger. (Zu dem Buch sage ich Euch in ein paar Tagen etwas, ich habe es heute erst erhalten. Ich kann jetzt schon sagen: Hammer! Ich bin hingerissen, weggeschleppt! Das war ein Kauftipp meiner Freundin Lisbeth, sie ist auch ganz angetan.)
Zusammen mit Blumen - Verbene - hatten wir ein kleines nettes Geschenk für meine Schwägerin, mit Liebe gemacht.
Das war schön, sie unerwartet hier zu haben und gemeinsam zu klönen. Übrigens habe ich mal wieder die Kaffeemaschine angeworfen, aber nur für sie. Ich trank Getreidekaffee und der Mann Matetee.

Die Energiekugeln (nach dem Foto sind sie in ein kleines Celophantütchen mit personalisierter Geburtstagskarte gewandert, mit Schleife.)


Da sind drin: verschiedenen Nüsse gemahlen, Rosinen, Trockenpflaumen, Kokosraspel und Haferflocken. Außen ist Nussmehl (hell) und Mohn (Überraschung: dunkel). Kein zugesetzter Zucker oder Sirup.

Das zweite Gute heute war ein Anruf meiner Freundin seit Kindertagen, sie wollte was zu Sojacuisine wissen und sie hat mir gesagt, dass sie nun Vegetarierin ist. Sie meinte, ich wäre schuld.
Das hat mich stolz gemacht und ungeheuer gefreut; auch für sie selbst, weil es ihr damit gesundheitlich spürbar besser geht. Ich war und bin sehr gerührt und glücklich.

Diese beiden Ereignisse haben mir den eigentlich traurigen Tag doch wieder erhellen können und mir wieder Mut gemacht.  

Unser Smoothie des Tages



Handvoll Radieschengrün, 1 Apfel, 1 Kiwi, 1 Orange, bisschen Petersilie, bisschen Zitronenmelisse, 3 getrocknete Feigen, 150 ml Wasser. Reicht für diese beiden Gläser.

Gekocht habe ich abends nicht mehr, ich musste dringend Fernseh gucken. Heute haben wir bestellt, die Buddhistische Fastenspeise. Mann und ich hatten das Gleiche.


Kommentare:

  1. Oh, Du hast es auch, das Büchel ;-) Bei mir liegt's schon ein Wöchlein hier - faszinierend, wie einfach es gehen könnte, wenn man wollte.
    lg
    Almut

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    1. meinst Du Lisas Buch? Man kann doch immer noch einen draufsetzen, wenn man will.
      Ich wollte, ich habe Kokos in meine Kugeln gemischt. :-)
      Liebe Grüße
      Susi

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