Samstag, 31. Mai 2014

31.05.14 Blogpause!

Liebe Leserinnen und Leser,

Blaubehimmelt geht für einige Wochen in Sommerpause! Irgendwann im Juli lesen wir uns wieder, wenn Ihr mögt. Das betrifft auch meine Blaubehimmelt-Facebookseite.

Kommentare und Nachrichten über das Kontaktformular dieses Blogs werde ich in dieser Zeit trotzdem beantworten, bleibe also für Euch erreichbar, wenns brennt.


Bleibt gesund, fröhlich und habt eine gute Zeit!

31.05.14 Bilanz / Monatsabschluss Mai 2014

Bilanz / Monatsabschluss Mai 2014

Der Mai geht dahin, Zeit für den Monatsabschluss.

Mein Anteil an den Lebensmittelkosten betrug im Mai 189,18 Euro (Vormonat 204,06 Euro). Der Anteil an Bioprodukten liegt bei ca. 90 Prozent.

Gesundheitlich war der Mai eher schlecht, wieder vermehrt Migräne zum Monatsanfang und ein anderes schmerzhaftes Problem gegen Monatsende, was mich an sportlicher Betätigung - generell an Bewegung - stark gehindert hat.
Ich hoffe, der Juni wird besser.

Mein Experiment, gesünder und giftfreier zu leben, war vom Erfolg her durchwachsen; da ist noch das eine oder andere, an dem ich arbeiten möchte.
Gut ist, dass ich nun einen Jahresvertrag im Frauen-Fitnessstudio habe.

Meine Highlights im Mai:

Ich hatte im Mai Geburtstag und entgegen meiner bisherigen Gewohnheiten habe ich einen Teil meiner Lieblingsmenschen bekocht. Abgesehen davon, dass ich viel zu viel gekocht habe (mangels Erfahrung, für neun Erwachsene zu kochen) war alles lecker.


Meine Freundin hatte kurz nach mir auch Geburtstag und ebenfalls alle bekocht. Ihr Menü/Buffet war komplett vegan! Obwohl die meisten Gäste Omnis waren. Hammer! Bio war es übrigens auch. Das kommt noch als Sahnetupfer obenauf.
Eine weitere Freundin wiederum hatte vor mir, für ihren Geburtstag habe ich einige Gerichte in großer Menge gekocht, weil es dort nichts Veganes gab. Auch das hat gut geklappt. U. a. viereinhalb Liter Chili!

Der Mai war besonders lecker und vielseitig; ich kann mich nur schwer entscheiden, was ich Euch zeigen möchte.

Mousse au Chocolat


Tatar von Tomate und Avocado (aus Buch 'Wir kochen vegan', Kröpfl)


Mein Wrap (meine Füllung ist fantastisch, am perfekten Teig arbeite ich noch, bis dahin empfehle ich fertige Wraps zu kaufen und dann zu befüllen)


Einer meiner vielen Smoothies exemplarisch für alle


Arme Paprika-Tofu-Ritter


Bayerischer Kartoffelsalat mit Brühe von meiner Freundin, nur gut. Zum Niederknien.


Bio-Pommes mit Currywurst, die beste, die ich je vegan aß. Faszinosum! Von einem Bio-Imbissstand auf dem Veganen Markt in Bad Neuenahr - Ahrweiler. Tiefe Verbeugung! (Ich möchte noch hinzufügen: und es geht doch!)

die Pommes sind mit Schale, deswegen so dunkel!

Alles, was ich im Mai gegessen habe, ohne Resteessen / Dopplungen:


Apfel-Zimt-Muffins
Arme Paprika-Tofu-Ritter
Avocado mit Mayo, veganem Caviar und Kala Namak-Salz
Bayerischer Kartoffelsalat mit Brühe (von Freundin zubereitet)
Bohnensalat
Buddhistische Fastenspeise (bestellt)
Cashewmus selbstgemacht
Chiapudding mit Beerenmischung
Chili sin carne mit Joghurttopping
Ciabatta mit Jalapenos und eines mit Oliven
Oliven, Tomaten (von Freundin)
Couscous-Salat mit Orangenfilets
Couscous-Wrap mit Salat und Minze
Djuvecreis mit Rosmarin-Potatowedges, Seitangeschnetzeltes und gebratene Apfelscheiben
Djuvecreis mit Zwiebeln und gebratenem Räuchertofu
Dürüm (Wrap) von CigköfteM, Bonn
Eisbergsalat mit Frieda Gedächtnissoße
Energiekugeln (Früchtepralinen)
Erdbeeren mit Sahne
Erdbeerkuchen
Fenchel-Kartoffelsuppe
Flohzarella mit Tomate (veganer Mozzarella)
Fritten mit Mayo und Ketchup
Gazpacho Andalus (kalte spanische Gemüsesuppe)
Gebratene Nudeln mit MyEy
Gebratener Reis Tofu, Zwiebel, Paprika und Sojabohnenkeimlinge
Gefüllte gebackene Champignons (von Freundin nach meinem Rezept zubereitet)
Gefüllte Paprika mit Cashew-Safran-Sauce
Gemüsefrikadellen (von Freundin zubereitet)
Gemüseravioli aus der Dose
Gemüsereispfanne mit Sesam
Gemüsesüppchen mit Fadennudeln (von Freundin gekocht)
Grillen mit Wheaty-Steak, Griechischer Bauernsalat, gegrillten Kartoffeln, Maiskolben und Knoblauch-Alsan
Hirsesalat mit Gemüse
Kaffeecremetorte (Café Mae's)
Kaiserschmarrn mit Cranberries und Apfel
Kerniger Maissalat
Köfte CigköfteM, Bonn
Life Changing Bread
Linsen-Tomatensuppe
Mango-Banane-Kokos-Eis (Mixer)
Mango-Sorbet (gekauft bei Alnatura)
Matchashake mit Banane u. Sojavanillemilch
Mousse au Chocolat
Nudel-Gemüsesuppe
Nudelsalat mit Spargel und Cocktailsoße
Nussstriezel
Ofengemüse mit Joghurtdip
Ofenkartoffeln mit Guacamole und Tomaten
Ostfriesischer Bauernauflauf mit veganer Wurst
Pac Choi-Päckchen auf Curryreis mit Seitangeschnetzeltem und Petersilientopping
Pak Choi-Gemüse mit Kokosreis
Palatschinken mit Schokocreme
Pestoblume
Pikantes Frühstück im veganen Café Mae's
Pizzakartoffeln
Pommes mit Mayo, Currywurst mit Ketchup (Veganer Markt Bad Neuenahr-Ahrweiler)
Riesen-Vegarnelen in Knoblauchöl mit Tomatenreis und Dillsoße
Rumkugel groß (Gebäck)
Schoko-Haselnuss-Kirschkuchen (Café Mae's)
Schokonuss-Schneckchen
Selleriecremesuppe
Smoothies, ganz viele verschiedene
Spaghetti mit Bolognesesauce
Spaghetti mit scharfer Avocadosauce
Spargelsalat aus grünem und weißem Spargel mit Erdbeeren (von Freundin zubereitet)
Taifun-Grillwürste + Wheatysteaks (von Freundin zubereitet)
Tatar von Avocado und Tomate
Tofu Satay mit Erdnusssauce
Tomatensalat
Tortiglioni mit Pfifferlingrahmsauce und Parmezzano
Türkischer Couscoussalat (von Freundin)
Tzatziki (von Freundin zubereitet)
Vanilleis (Eismaschine)
Vegane Spinatpizza Café Von & Zu
Veganes Rührei auf Brot
Wheaty-Virginia-Steaks vom Grill
Zucchinicremesuppe mit Croutons, Sesam und Sahne
Zucchinicremesuppe mit Tofuspießchen und Beilagensalat (Café Mae's)
Zucchinipuffer mit Dip

31.05.14 Abschluss Experiment Vegan & Poisonfree

Das Experiment Vegan & Poisonfree von Stefano Vicinoadio ist heute Morgen zu Ende gegangen.

Das waren die Regeln, ergänzt um eigene Regeln für mich selbst:

  • 30 Tage keinen Alkohol: geschafft bis auf eine klitzekleine Ausnahme
  • Nicht rauchen: nicht geschafft, immer wieder Rückfälle
  • Vegane Ernährung: zu 100 % geschafft
  • Bewegung / Sport: aus gesundheitlichen Gründen nur teilweise geschafft, bin aber jetzt voll dabei, MrsSporty sei Dank
  • Keinen Kaffee: zu 100 % geschafft
  • Keine Chips: zu 100 % geschafft

Wie geht es weiter:

Auf Kaffee werden wir weiterhin - bis auf einzelne Tassen auswärts - verzichten. Ebenso auf Chips.
Alkohol werden wir wieder gelegentlich trinken.
Sport mache ich nun mindestens dreimal pro Woche bis maximal fünf Mal.
Vegan ernähren wir uns ohnehin, das wird bis an unser Lebensende so bleiben. Das fällt uns nicht schwer, im Gegenteil.

Bleibt noch das Rauchen. Das muss weg, da führt kein Weg daran vorbei. Das ist mein Juniprojekt.



Die Facebookgruppe in der ich war, war super. Ganz tolles Klima, keine nervenden veganen Oberlehrer drin.
Wir Ehemaligen machen in einer neuen geschlossenen Gruppe weiter, weil es uns so gut gefallen hat.
Und weil ich weitermachen muss; meine Ziele habe ich im Mai nicht voll erreicht.


Für die Neuen wird es eine ganz neue Gruppe geben. Wer interessiert ist - so bald ich Näheres weiß, werde ich Euch Bescheid sagen. Kostet nichts, macht aber Spaß! Und es ist eine geschlossene Gruppe. Was Ihr schreibt, bleibt unter Euch.

Ich habe doch tatsächlich Mördermuskelkater vom gestrigen Besuch im Fitnessstudio! Hätte ich gestern und heute Morgen noch nicht vermutet, wird stündlich schlimmer.
Das ist vielleicht ein tolles Gefühl! Stehe ich drauf, total. Ist genauso schön wie völlig verschwitzt vom Sport zu sein, das liebe ich auch.
Es geht sowieso nichts über das Gefühl, Sport gemacht zu haben...!

Wir haben heute einen Ausflug gemacht, Familie Blaubehimmelt hat den Veganen Markt in Ahrweiler besucht!


 Hund und ich an veganer Bio-Imbissbude


Mein Mittagessen, Bio-Pommes mit Mayo, Currywurst und Holunderblütensaft


Fürs nachmittägliche Kuchenessen haben wir uns von einer Tierrechtsinitiative Kuchen mitgenommen.

Oben ist ein Kirschstreusel, darunter eine riesige Rumkugel, und ganz unten ein rohveganer Mango-Nusskuchen. Ist alles noch in unserer Transportbox. Wir als vegane Spießer haben natürlich in weiser Voraussicht Tupperdosen mit zu dem Markt genommen. Ist etwas uncool. Aber Matschkuchen und Brösel im Rucksack wären noch viel uncooler.






Freitag, 30. Mai 2014

30.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 30, Fazit

Wer war das erste Mal seit Jahren im Fitnessstudio? Ha! Ich natürlich. Jawohl, Held ich, verdammt aber auch! Ganz harter Hund.

Da habe ich mir doch wirklich ein wildes, veganes, cooles Essen verdient.

Here it comes, Blaubehimmelt present Arme Paprika-Tofu-Ritter, weitestgehend nach Stefano Vicinoadios Rezept aus seinem Buch 'Cook wild vegan':





Das rockt! 

Gleich mixe ich uns noch einen gepflegten Nachmittagssmoothie. Heute Abend werde ich nicht kochen; da essen wir Brot und Tomatensalat.

Kleine Vorankündigung: morgen blogge ich das letzte Mal.
Ab Juni mache ich eine kreative Sommerpause. Nach über 600 Blogartikeln werde ich mich mal für eine Weile zurücklehnen und den Mann einen guten sein lassen. Und meine Finger still halten. Kein Facebook, kein Blog.
Im Juli lesen wir uns dann wieder, wenn Ihr mögt.
Aber wie gesagt, morgen schreibe ich noch. Da kommt der Monatsabschluss Mai und mein abschließendes Fazit zum Experiment Vegan & Poisonfree.

Bleibt dran, bleibt fröhlich und mir gewogen!


Donnerstag, 29. Mai 2014

29.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 29, Fazit

Smoothie des Tages: Fruchtiger Grünling


1 Handvoll Kohlrabiblätter
1 Handvoll junger Spinat
paar Rucolablätter
paar Sellerieblätter vom Stangensellerie
1 Banane
1 Orange
1/2 Zitrone
2 getrocknete Datteln
1 getrocknete Feige
100 ml Kokosmilch
200 ml Wasser

Der ist ziemlich grün. Man schmeckt das grüne Gemüse nicht heraus. Er ist süß und fruchtig, ganz mild. Im Abgang.

Ansonsten kann ich Euch noch Spaghetti mit scharfer Avocadosauce von Stefano Vicinoadio aus seinem Buch Cook wild vegan anbieten. Da ist Rucola drin. Schön scharf! Und wild.


 Das lässt sich doch sehen, nicht wahr? Der Mann hier war hingerissen weggeschleppt. Der mag das, der steht auf Rucola und mag es gern scharf.



Mein Sohn war zu Besuch. Ich bekomme sein bisheriges Smartphone (das ist dann mein erstes, Hilfe, ich kann das gar nicht) und er bekommt meinen Vorgängerlaptop. Ich habe noch einen Eiweißsmoothie obendrauf gelegt. Ich denke, das ist ein guter Deal.

Erdbeer-Kokos-Eiweiß-Smoothie 


200 g Erdbeeren, 1 Banane, 1 Orange, 1 Kiwi, 3 getrocknete Datteln, 30 g Protein, 200 ml Kokosmilch, 300 ml Wasser. Zwei Minuten in Hochleistungsmixer packen. Ergibt 1 Liter. Für Sportler mit erhöhtem Eiweißbedarf.

Das Proteinpulver, was hier zur Anwendung kam, habe ich bei Myprotein bestellt. Es ist das vegane Sojaprotein. Ich konnte keinerlei störenden Geschmack feststellen. Das Pulver fügte sich harmonisch in die Smoothielandschaft ein.

Mittwoch, 28. Mai 2014

28.05.14 Vegan Wednesday #92

Es ist wieder soweit; wir haben Vegan Wednesday #92.

Heute werden die Postings der Foodblogger bei Cara von think. care. act. gesammelt. Unter der Kochmütze sind weitere Infos. Vielen Dank für das Einsammeln liebe Cara und die ganze Mühe! :-)

gesammelt wird hier

Gestartet bin ich mit einem Roggenbrot mit dem Aufschnitt Papillon von Taifun und Rübenkraut, ohne Bild weil langweilig. Lecker aber langweilig. Morgens sind keine coolen Fotoergüsse von mir zu erwarten. Da laufe ich noch auf Stand by.

Das war der Smoothie des Tages:


1 Banane, 1 Orange, 1 Kiwi, 2 Trockenpflaumen, eine Handvoll Rucola, Fenchelgrün, 2 TL geschälte Hanfsamen und 200 ml Wasser. Ergibt genau zwei volle Gläser.

Gegen Mittag haben ich uns wieder Wraps gebastelt, die ähnlich schmecken wie die Wraps bei Cigköftem. An dem perfekten Wrapteig arbeite ich noch immer. Zwei Versionen habe ich jetzt ausprobiert, den ultimativen Teig habe ich noch nicht entdeckt.
Wie ich den Wrap gemacht habe könnt Ihr am Vortag sehen. Auch das Bild ist vom Vortag, weil die heutigen genauso aussahen. Falls Ihr ein cooles gelingsicheres Wrap-Teig-Rezept wisst - ich nehme Hinweise dankbar an.

Blaubehimmelts scharfer Couscous-Wrap


Zum Abendessen habe ich uns Tofu Satay mit Erdnusssauce aus dem Buch Vegan lecker lecker von Marc Pierschel et al.  zubereitet. In leichter Abwandlung was die Spießchen angeht allerdings. Auf Basmatireis. Schade, dass Ihr das nicht riechen könnt. Ein herrlicher Duft.




Dienstag, 27. Mai 2014

27.05.14 Couscous-Wrap mit Salat und Minze

Der Plan war, Wraps nachzubauen, die ähnlich wie die extrem leckeren Dürüms von CigköfteM schmecken. Frisch, scharf, fruchtig, minzig.

Bulgur habe ich nicht, aber Couscous; der ist hervorragend für meinen Plan geeignet. Hirse geht auch.

Ich nenne meinen Wrap Blaubehimmelts scharfer Couscous-Wrap.



Ich schreibe Euch mal auf, was ich alles benutzt habe. Ich habe vier Wraps gemacht, für jeden zwei. Hinterher hatte ich noch etwas von der Couscousmasse über, auch noch Salat und Erdbeersoße. Ja, richtig gehört. Erdbeersoße. Denkt nicht gleich: "Ach du meine Güte, jetzt ist sie total durchgeknallt! Hält sie denn niemand auf?". Oh nein, ich schwöre, megalecker. Der Mann hat aus der Wohnzimmer "Super, super!" gerufen. Die Mischung aus allem macht es.
Die Reste werde ich morgen wieder für neue Wraps verbrauchen. Dann mache ich noch eine andere Variation, mit Tomaten und Avocado.

Den Wrapteig habe ich selbst gemacht, aber ich muss noch ein wenig schrauben. So bald ich ein gutes Rezept habe, stelle ich es hier ein. Bis dahin empfehle ich, fertige Wraps zu kaufen.


Nachtrag: einen Tag später habe ich Wraps nach diesem Rezept von Chefkoch gemacht.

Meine Couscousmasse
125 g Couscous
180 ml Gemüsebrühe
Salz
3 - 4 EL Tomatenmark
3 EL Olivenöl
Pfeffer
Chili gemahlen
Paprikapulver
etwas Curry
1 TL Kräutermischung (hier Schutzengel v. Sonnentor)
Saft einer halben Zitrone
3 TL Harissa (scharfe Gewürzpaste)

Couscous nach Anleitung mit kochender Gemüsebrühe und Salz übergießen und Couscous 10 Minuten ziehen lassen.
Dann alle anderen Zutaten hinzufügen und stets gut verrühren. Die Masse muss gut gewürzt und scharf sein.

Die Fruchtsoße
200 g Erdbeeren
1 TL Agavensirup
Saft einer halben Zitrone
Prise Salz
viel Pfeffer

Erdbeeren pürieren und mit den anderen Zutaten verrühren.

Wrapfüllung

Couscousmasse
Eisbergsalat, in Streifen geschnitten
Rucola
frische Minzblättchen
Gurkenscheiben
Frühlingszwiebeln
Erdbeersoße
Pfeffer

In dieser Reihenfolge habe ich Wraps belegt. Oben und an den Seiten etwa 2 cm Platz frei lassen, den unteren Teil des Wraps ganz freilassen, siehe Bild.

Es fehlt nur noch die Erdbeersoße und etwas Pfeffer. Die habe ich zum Schluss mit dem Teelöffel überall verteilt. So ungefähr sollte der Wrap vor dem Falten aussehen:


Die untere Hälfte des Wraps nach oben umschlagen. Dann die rechte Seite zur Mitte umklappen, dann die linke bis über die Mitte falten.

Jetzt sollte es so aussehen.


Der Wrap ist dicht, trotzdem empfehle ich einen Teller darunter zu legen. Gut festhalten, reinbeißen und genießen.

27.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 27, Fazit

Hier ist alles regenverhangen und kühl, bei Euch auch?
Selbst die Schnecken suchen höhergelegene, trockene Regionen auf:


Muss man können, eine Kugel hochrutschen! Was?! Respekt. Ich vermag das nicht. 
Könnte ich diesen Schnecken etwas abgewinnen, ich hätte ihr auf die Schulter geklopft. Wenn ich sie gefunden hätte. Also die Schulter. Wer weiß schon, wo die ihre Schultern haben. Und ob überhaupt. Fragen über Fragen.

Die hier unten kreuzte meinen Weg, hat sich vor der Nässe in Sicherheit bringen wollen.
Ich nahm sie auf und wollte sie umsetzen, aber sie zog sich nicht ein sondern drehte ihren Kopf in meine Richtung. Keine Ahnung, ob ihr nach Konversation war, aber ich war tief ge- und berührt und habe sie dann ganz sanft wieder an Ort und Stelle abgesetzt. Sie ist sofort weitergeglitten. Ebenfalls Richtung Kugel.
Morgen werde ich es bedauern, wenn ich abgefressene Blüten vorfinde. Aber wer bringt es übers Herz, eine derart niedliche kleine Schnecke umzusetzen, das war eine Teenieschnecke, ein halbes Kind. Es kann sein, dass ich mich in momentaner Situation mit den Schnecken besonders verbunden fühle, weil ich selbst gerade schlecht vom Fleck komme.

 
Wollt Ihr nach der kurzen Kleintierexkursion trotzdem noch eine low carb - Suppe sehen? Ich gestehe, der Bruch ist nicht elegant. Aber wie leitet man nach sowas geschickt zum Essen über?

Sollen wir erst mit Gummibärchen loslegen, damit sich das vorherige Thema setzen kann?

Nach anderthalb Jahren veganem Dasein habe ich anständige vegane Gummibärchen und vegane Colafläschchen gefunden, die ihren Namen wahrlich verdient haben, und dass, ohne sie gesucht zu haben. Sie lagen bei Alnatura im Kassenbereich; in Quengelhöhe. Musste mit in den Korb. Frühere vegane Gummibärchentests verliefen für mich unbefriedigend, geschmacklich zwar top, aber die Konsistenz doof - in zwei Sekunden aufgegessen, da viel zu weich. Da hatte man nur ein ganz kurzes Vergnügen. Nicht so hier.



Firma SOBO Naturkost, Bio-Bärchen, Fruchtsaft Gummibären mit Gummi arabicum, Bio-Aromen aus Bio-Früchten, 1,49 Euro bei Alnatura, 75 g
und
Firma SOBO Naturkost, Cola-Fläschchen mit Gummi arabicum, ebenfalls 1,49 Euro, 75 g

Leute, die sind so klasse! So, wie sie sein sollen. Ganz intensiver fruchtiger Geschmack und langer schöner Kauspaß. Fest und elastisch. 100%ige Kaufempfehlung.
Vegan. Und es geht doch! Yay! Mann ist genauso begeistert.

Jetzt aber die Selleriecremesuppe, low carb (abgesehen von den Croutons). Das Rezept fand ich auf einer bevorzugten Seite im Internet, ich habe sie für uns alle veganisiert.


Für Zwei (ca. 4 volle Teller)

400 g Sellerie
ca. 600 ml Gemüsebrühe
100 g Sojajoghurt Natur
50 g Hafercuisine
1 Zwiebel
2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Lorbeerblatt
Prise geriebenen Kümmel
Salz
Pfeffer
Petersilie
ggf. Croutons - wie hier - zur Deko (dann war es das allerdings mit low carb)

Sellerieknolle schälen, in Scheiben schneiden und würfeln; Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel in Öl glasig dünsten. Die Selleriewürfel hinzugeben und kurz mit dünsten lassen. Dann das Lorbeerblatt, die Gemüsebrühe, Kümmel und Salz hinzufügen. Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Das Lorbeerblatt herausfischen und die Suppe mit Mixer oder Pürierstab fein pürieren. 
Sojajoghurt und Hafercuisine miteinander verrühren und in die Suppe geben. Die darf nun nicht mehr kochen.
Abschmecken und mit kleingeschnittener glatter Petersilie bestreuen. Ich habe noch aus einer Scheibe Roggenbrot Croutons in etwas Rapsöl gebraten.

Die Suppe schmeckt toll, als wäre sie gebunden; also mit Kartoffeln oder so. Wirklich super lecker.

Aktualisierung 05.08.14
Diese Selleriesuppe gibt es auch in grün - hier wurden Selleriestangen verwandt. Nach dem Kochen habe ich die Suppe in den Mixer gepackt, für zwei Minuten. Hier ist übrigens kein Sojajoghurt drin. Sonst ist alles gleich:



Heute Abend möchte ich Wraps bauen. A) selber welche machen und B) füllen und falten. Mir schwebt eine Art hausgemachter Dürüm (wie bei CigköfteM) nach Blaubehimmelt-Art vor. Allerdings mit Couscous statt Bulgur.
Ich werde berichten. Bleibt dran und mir gewogen!

Ach nee, einen habe ich noch: ich wollte Euch doch meine beiden neuen Obstkörbe zeigen:

Der linke ist von meiner Freundin, da kann ich aufgrund der breiten Auflage gut empfindliche Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten reinlegen. Rechts ist ein riesiger Obstkorb mit integriertem Bananenhalter.
Seit dem wir den Mixer haben, reichte unsere bisherige kleine Obstschale nicht mehr aus.





26.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 26, Fazit

Mein unaussprechliches Leiden hat mich vorgestern Abend wieder erwischt, ich musste den heiß ersehnten allerersten Trainingstermin verschieben. Alle Kühlung half nichts. Bin daheim im Schneckentempo gekrochen und versuchte mich zu schonen, denn abends waren wir bei meiner Freundin zum Essen eingeladen.
Das hätte ich trotz meiner elenden unaussprechlichen Malaise nie absagen können, denn sie hat trotz 'allesessender' Gäste abgesehen von uns ihr gesamtes Essen vegan zubereitet. Sie selbst isst seit kurzer Zeit vegetarisch.
Das hat noch nie einer für mich gemacht! Ich war und bin sehr gerührt. Ich bin ja schon glücklich, wenn ich eingeladen bin und derjenige hat Sojamilch oder einen Salat, den ich essen kann. Aber durch die Bank alles vegan, wow! Sie hat mich damit reich beschenkt, dabei hatte sie doch Geburtstag! Sie lebe hoch!

Da ich mit dem Auto bis zum Haus gefahren wurde und mich dann da seitlich auf dem Stuhl abgelegt habe, ging das alles gut mit mir. Daheim konnte ich mich dann wieder schonen und behandeln. Deswegen auch kein Posting mehr.

Vorab gab es ein klares Gemüsesüppchen mit Fadennudeln


Gefüllte gebackene Champignons (nach meinem Rezept. Bin stolz.)


Am Buffet gab es

Ciabatta mit Jalapenos und eines mit Oliven,
Oliven, Tomaten

Türkischer Couscoussalat


Bayerischer Kartoffelsalat (mit Brühe)


Spargelsalat aus grünem und weißem Spargel mit Erdbeeren


Gemüsefrikadellen


Wheatysteaks vom Tischgrill und zwei verschiedene Sorten Taifun-Grillwürstchen, nicht auf Bild. Und
Tzatziki (ich glaube, auch mein Rezept, weiß es aber nicht mehr so genau)



Und zum Nachtisch Erdbeeren, auch ohne Bild.

Sehr lecker alles, meine Freundin hat sich aus Hemd und Hose gekocht!
Die Gäste schienen mir vor dem Essen skeptisch zu sein und haben sich gegenseitig vorgewarnt und Mut gemacht, dass das Essen komplett fleischlos und sogar vegan ist. Aber mir schien, dass es allen gut schmeckte und sie zufrieden waren.
Die Gerichte waren so lecker (und Bio außerdem), da blieben wohl kaum irgendwelche Wünsche offen.

Ich glaube, ich könnte mich von dem bayerischen Salat bis zu meinem Lebensende ernähren, ich liebe ihn. Meine Freundin muss ihr altes Familienrezept herausrücken; da führt kein Weg daran vorbei.

Mittags gab es bei uns Resteverwertung, das viele Knoblauchöl vom Vortag (worin ich die enttäuschenden Vegarnelen gebraten habe) habe ich erneut verwendet und Paprika und Zucchini darin angebraten, und danach den restlichen Tomatenreis. Gewürzt mit Chili und Curry.
Als Topping gab Gomasio, Sesam mit Meersalz geröstet, obendrauf.


Gemüsereispfanne




Sonntag, 25. Mai 2014

25.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 25, Fazit

Den Maissalat habe ich gestern nicht mehr gemacht, ich wollte mich lieber in den Chefsessel knallen und Obst essen.
Aber heute Morgen war es soweit; denn der Mann hatte Wandertag. Da habe ich ihm wieder ein veganes Wanderköfferchen gepackt.

'Kerniger Maissalat' v. Lisa Pfleger; Saftschorle, Apfel, Spacebar von Wheaty und - ich weiß nicht, was mich geritten hat, ich habe ihm meinen allerletzten, heiligen, göttlichen, unnachahmlichen, wunderbaren White Nougat Crisp - Riegel von Vivani eingepackt. Wenn das nicht Liebe ist. Offengestanden tat es mir schon leid, so bald ich ihn in seinem Rucksack verschwinden sah.



Der Mann war hinfort und ich hatte viel Zeit. Was könnte ich alles machen, mit so viel Zeit? Tausende Möglichkeiten. Weites, unbemaltes Feld. Ich hätte alles tun können, frei wie ich war. Um diesen Zauber nicht zu zerstören, habe ich vorsichtshalber gar nichts getan. Bloß nicht dran rühren!
Okay, ich war natürlich wählen, der Hund wurde bewegt und ich habe die Spülmaschine angeworfen.
Darüber hinaus blieb ich untätig und guckte einfach lieb und gelassen aus meinem kleinen Gesicht heraus. Wie es so meine Art ist. Das Gute ist, dass ich so länger frisch bleibe. Ich habe mich nicht abgenutzt.

Der Mann kam zurück, er hatte alles aufgegessen bis auf den wunderbaren Nougatriegel! Der war unangetastet. Er gab ihn mir zurück. Ich fasste es nicht! Gepriesen sei der Herr!
Das muss Liebe sein.

Um mich dieses wunderbaren Mannes würdig zu erweisen, habe ich mich überredet, endlich mal seine "Riesen-Vegarnelen' von Lord of Tofu zuzubereiten. Die hatte er stolz von einem seiner Biolädenausflüge geschossen. Da schlug wohl noch mal der alte Pescetarier in ihm durch.
2,29 Euro in unserem Bioladen.


Riesen-Vegarnelen in Knoblauchöl mit Tomatenreis und Dillsoße


Für Zwei

Reis
2 Tassen Reis
4 Tassen Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
ca. 200 g Tomaten (drei kleinere)


Vegarnelen
1 Packung Vegarnelen
5 Knoblauchzehen
viel Olivenöl
Salz
Chili gemahlen
Pfeffer

Dillsoße
150 ml Hafercuisine
150 ml veganer Weißwein trocken
2 gehäufte EL Dill
Soßenbinder
1 EL Sojacuisine
Salz
Zucker
weißer Pfeffer

Wie geht:

Die Zwiebel würfeln und andünsten. Den Reis hinzufügen und rühren, bis er glasig ist. Mit 4 Tassen Gemüsebrühe auffüllen. 15 Minuten dünsten lassen.
Derweil die Tomaten zwei Minuten mit kochendem Wasser übergießen; danach abschütten und häuten. Teeren, federn und Vierteilen, Blütenansatz wegschneiden, Kerne entfernen, in kleine Würfel schneiden. Der Großteil der Tomatenklötzchen kommt in den fertig gekochten Reis, der Rest wird beiseite gelegt bis zum Anrichten.

Die Hafercuisine, den Weißwein und den Dill aufkochen lassen, drei Minuten köcheln lassen. Binden, salzen, etwas Zucker oder Agavensirup hinzugeben, pfeffern. Nach dem Kochen und wenn die Soße schön gebunden ist, einen EL Sojacuisine hinzufügen.

Die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden. 
Das Olivenöl sehr heiß werden lassen. Die Riesen-Vegarnelen von allen Seiten kurz und scharf anbraten; salzen und pfeffern. Ziemlich zum Schluss den Knoblauch hinzugeben und kurz mitbraten lassen, Hitze zurücknehmen. Er darf nicht zu dunkel werden, sonst wird er bitter.

Aus dem Tomatenreis mittels Tasse oder Form einen Turm bauen. Darauf eine Vegarnele ablegen, die anderen daneben. An den Fuß des Türmches kommen die restlichen Tomatenklötzchen zu liegen.
Soße dazugeben, ggf. Türmchen dekorieren (hier Rosmarinzweig).

Die waren gar nicht mal so gut... die Vegarnelen. Geschmeckt hat mein Gericht insgesamt schon, aber im Ernst: die Vegarnelen haben nicht wirklich was mit Garnelen zu tun. Weder Geschmack, noch Aussehen, noch Farbe, noch Konsistenz. Also nicht, dass Ihr da falsche Hoffnungen hegt! Wie man es dreht und wendet. Es bleibt lecker angebratener Tofu.


Morgen ist mein Fitnessstudiotag, freue mich schon! Ich werde gleich mal meine Turnhose herauslegen und die Indoorschuhe. Ich werde sie streicheln und ihnen sagen, dass sie morgen an etwas Großem teilhaben werden, die Frau macht wieder Sport.
Morgen werde ich ins Studio gehen und mich gleich zehn Zentimeter größer fühlen. Mein Bauch wird vermutlich schon mit Durchschreiten der Eingangstür deutlich flacher sein.

Samstag, 24. Mai 2014

24.05.14 Vegan & Poisonfree Tag 24, Fazit

Mir geht es zunehmend besser, ich kann wieder krauchen, wie meine Eltern es genannt hätten. Ruhrpottslang. Will sagen, ich kann wieder laufen. Und auch besser sitzen.
So bald es mir einigermaßen geht, ruft die Küche. 
Ja doch, ich komme schon!!!


Ostfriesischer Bauernauflauf mit veganer Wurst nach Jérôme Eckmeier 'Vegan tut gut - schmeckt gut' - nur noch mit zusätzlichem Broccoli. Als Wurst nahm ich Hanfwurst. Ich liebe sie. Das duftete hier während des Überbackens, unfassbar lecker. Wer immer das hätte riechen können, wäre am liebsten aus dem Stand vegan geworden. Nur gut, dass ich das Küchenfenster aufstehen hatte, bestimmt habe ich ein paar nichtsahnende, vorbeispazierende Omnis erwischt! Ich glaube, die sind nun alle vegan. Gut so. Für sie selbst und für die armen Tiere. Und überhaupt.



Auf dem Teller:


Zum Nachtisch Palatschinken (Rezept aus 'Wir kochen vegan' v. Melanie und Siegfried Kröpfl) mit dunkler Schokocreme und Puderzucker:



Dicht gefolgt von einem sehr fruchtigen, exotisch schmeckenden und cremigen Mango-Sorbet, gekauft bei Alnatura. Ich hatte heute Nachmittag unheimlichen Hunger auf was Süßes.



Sollte ich heute Abend noch einen Energieschub bekommen, mache ich Maissalat aus dem Buch Vegan region saisonal von Lisa Pfleger.

Übermorgen habe ich meinen ersten Termin im Fitnessstudio. Dort habe ich vor Wochen einen Jahresvertrag abgeschlossen, bisher wurde es noch eingerichtet. Das ist einer der Bausteine für mein Projekt Vegan & Poisonfree. Sport! Dazu kommt noch laufen und Yoga sowieso. Und Ergometer auch. Das steht in meinem Zimmer. So bald ich ganz heil bin (fragt nicht!), kann ich auch da wieder drauf sitzen.
Das sollte dann reichen.

Ich werde berichten! Bleibt dran und bleibt mir gewogen.