Mittwoch, 30. April 2014

30.04.14 Vegan Wednesday #88

Heute zum Vegan Wednesday ist von mir nichts Spektakuläres zu erwarten; seit dem frühen Nachmittag bin ich migränig, war heute arg angespannt und ziemlich gestresst. Die Steuererklärung macht mich echt alle. Wer hat das bloß erfunden. First world problems. Gibt Schlimmeres.

Deswegen schnell mein Essen. Das bisschen, wozu ich mich heute aufraffen konnte, zeige ich gerne.

Gesammelt wird der Beitrag zum Vegan Wednesday bei Cookies & Style. Weitere Infos unter der Kochmütze.

Hier wird gesammelt

Nudelsuppe mit allem. Alles, was der Kühlschrank an Gemüseresten hergab.



Und abends Tomatenschnitten, mit Mayo, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Basilikumblättchen.


Meine zwei Vanilledoppelkekse hätte ich noch fotografieren können, die ich zum Kaffee aß.
Oder morgens mein Brot mit Grafschafter Rübenkraut.

Hoffentlich geht es mir morgen besser. Denn morgen beginnt unser Experiment Vegan & Poisonfree.


30.04.14 Monatsabschluss / Bilanz April 2014

Monatsabschluss / Bilanz April 2014

Der April hatte es in sich! Der Hochleistungsmixer puro 4 von Bianco zog bei uns ein, da drehte sich Vieles nur noch um ihn. Und er drehte für uns richtig auf. Es tun sich neue Welten auf, mit diesem Mixer.

Mein Anteil an den Lebensmittelkosten betrug im April 204,06 Euro (Vormonat: 199,57 Euro).
Der Bioanteil lag aufgrund des vielen Obst und Gemüse bei locker 90 - 95 Prozent.
Ich wundere mich echt, dass wir so günstig weggekommen sind; ich habe mehr erwartet.
Unglaublich, wieviele Früchte, Avocados und Gemüse hier durchwandern. Die haben kaum eine Chance sich im Obstkorb oder im Kühlschrank häuslich einzurichten, zack, sind sie im Mixer.

Gesundheitlich war der April erfreulich; meine Migräne hat mich nur an zwei Tagen ordentlich belästigt, das ist grandios für mich. An manchen Tagen fühlte ich sie herannahen, konnte sie aber immer voll zurückkämpfen.

Meine Highlights

der Mixer, ein Geschenk Gottes äh von Biancokonstrukteuren und Designern. (War nicht geschenkt, ist natürlich gekauft, aber es ist trotzdem ein Geschenk. Jawohl. Und zwar ein Geschenk an die Menschheit.)



Das neue vegan magazin hat mich froh gemacht. Ich bin gespannt auf weitere Ausgaben.


Ostern war sehr schön, in Zeltingen-Rachtig an der Mosel, im Hotel Nicolay zur Post und dessen veganes Restaurant Die Weinstube.




Ein paar Gerichte, die ich besonders mochte

Eis, Eis, Eis, hier Walnusseis mit gerösteten, karamellierten Walnüssen:


Erdbeereis mit Erdbeersoße


Schokomuffins


Sonnen-Anlock-Smoothie


Brot mit Avocado und Kala-Namak-Salz (das vegane Eierbrot)


Kirsch-Apfel-Streuselkuchen


Lauchquiche (Hildmann), immer wieder der Knaller


Endlich eine gute Ersatzsoße für die Sauce Hollandaise kreiert, mit dem göttlichen Produkt MyEy Eygelb (z.B. Radixversand)


Doppel-Veggie-Burger


Tex-Mex-Bohneneintopf mit Kartoffeln



Meine veganen Gerichte und Zubereitungen im April, ohne Resteessen und etwaigen Dopplungen

'Eierplätzchen'
Ananas-Kokos-Smoothie
Ananassmoothie
Apfel-Kirschkuchen mit Sahne (Leha)
Auberginenmus mit Grissini
Avocadobrot mit Kala Namak-Salz (veganes Eibrot)
Bananeneis mit Karamellsoße (von Biovegan)
Blumenkohlsuppe
Bruschetta mit Avocado und Oliven
Burger mit BicMac-Soße, vegan
Cantaloupe-Melonen-Smoothie
Cashewbananeneis
Cherimoya-Bananen-Dessert mit Leha-Sahne
Deftige Bauernpfanne
Die Weinstube, Ostern: Caipirinha-Panna Cotta mit Kirschen
Die Weinstube, Ostern: Kräuterschaum-Cappuccino
Die Weinstube, Ostern: Räuchertofuwürfel und Gemüse im Brickteig mit Kartoffeltalern, grünen Bohnen und einer dunklen Soße mit Rosmarin
Die Weinstube, Ostern: Rhabarbervariation, Vanilleeis
Die Weinstube, Ostern: Salat mit Kräuterseitling carpaccio
Die Weinstube, Ostern: Tomatenconsommé mit Bärlauchravioli
Die Weinstube, Ostern: Verschiedene Brotsorten mit Rote Beere-Aufstrich und Kresse
Die Weinstube, Ostern: Vorspeise Spargelsalat
Die Weinstube, Ostern:Halbe Avocado mit geräucherter Paprika im Tempuramantel frittiert auf Spargelragout und Erdbeeren mit rosa Pfeffer, Bärlauch, Jus und Pommes Parmentier
Doppel-Veggie-Burger mit eigenem Ketchup
Erdbeereis mit Erdbeersoße
Erdbeermilchshake
Feld- und Rucolasalat mit Pomelo
Feldsalatsmoothie
Gebackene Banane mit Löwenzahnsirup (veg. Honig)
Gebratene Nudeln mit MyEy
Gelbe Erbsensuppe mit Veggiewürstchen und Räuchertofu
Gemüsesaft
Große Rohkostplatte mit Salat, Gemüse und grüner Soße
Grüner Smoothie mit Babyspinat
Grüner Smoothie mit Kapuzinerkresse, Möhrengrün und Obst
Hirsesalat
Hummus
Hummus, drei Sorten, Baguettebrot
Kaltes Gurkenschaumsüppchen
Käsespätzle mit Röstzwiebeln
Labskaus mit veganem Spiegelei (Produkt MyEy)
Lasagne mit Salat (Mae's)
Lauchquiche (nach Hildmann)
Mango-Smoothie
Matchashake mit Banane u. Sojamilch
Mettbrötchen vegan
Mineralwasser mit grünen Smoothie-Eiswürfeln (Punk!)
Nudelsuppe
Nussmilchshake
Obst und Snickersbrot
Obst-Gemüsesmoothie
Obst-Spinatsmoothie
Obstsalat mit Fruchtspiegel Mango und Kiwi
Paprika-Champignon-Reispfanne
Pasta mit Bärlauchpesto
Pikant belegter Pfannkuchen mit Minze-Joghurt-Dip
Pomelo-Smoothie
Ratatouille mit Naturreis
Reisesmoothie
Rohkost mit Hummus
Rucolasmoothie
Salat mit gebratenen Champignons (Café Mae's)
Scharfer Gemüsereissalat mit Frikadellen
Scharfer Tomatensaft
Schokomuffins
Smoothie Heinz mit Roter Bete
Smoothie mit allem, u. a. Möhrengrün
Soljanka (Suppe im Mae's)
Spargel mit veganer Sauce Hollandaise, Petersilienkartoffeln mit Pesto
Spargelcremesuppe mit Spargelstücken
Sportlersmoothie mit Eiweißdröhnung
Tagliatelle mit Guacamole, mit Tomaten und Oliven
Tex-Mex-Bohneneintopf
Tomaten-Champignons-Reis
Tomatencremesuppe
Turm aus gebratenem Reis mit Räuchertofu Avocadocremehäubchen, Blumenkohlpüree u. Gemüsestäbchen
Vanilleeis
Veganes Frühstücksbuffet im Hotel Restaurant Nicolay, Zeltingen
Waldbeer- und Erdbeereis (Eiscafé Bressa, Bonn)
Walnusseis mit karamellisierten Walnussstückchen
Weißer Spargel mit Kartoffeln und Petersilienpesto
Wokgemüse mit Mienudeln

29.04.14 Veganer Filmabend mit Essen (veganes Rudelgucken)

Gestern Abend war unser Veganer Filmabend, alle paar Wochen treffen wir uns zu sechst (gestern waren wir leider nur zu fünft) reihum, essen zusammen und gucken danach/oder dabei einen vorher ausgesuchten Film.
Gestern waren wir wieder dran. Es gab den Film Mr. Nobody, Ein Mann, drei Leben mit Jared Leto. Trailer hier.

Ich habe uns einen großen Topf Tex-Mex-Bohneneintopf mit Petersilienkartoffeln gekocht (Rezept J. Eckmeier, Buch Vegan tut gut - schmeckt gut). Allerdings habe ich sein 4-Personenrezept deutlich erhöht und statt Seitan Lupinengeschnetzeltes verarbeitet.


Danach gab es, obwohl wir alle ziemlich satt waren, ein Eis aus dem Mixer, hier Bananeneis mit Karamellsoße (Biovegan). Anfangs war es eine Kugel - alle haben es gesehen, aber bis ich alle gut versorgt hatte und mir einfiel, dass wir ein Bild brauchen, war es schon ziemlich weich. Also am besten sofort essen.

Rezept

Drei Bananen, in Stückchen tiefgefroren, 2 EL Mandelmuss, 1/4 TL Vanilleextrakt, 1 EL Walnussöl, 2 EL Agavensirup, 30 ml Hafermilch. Alles in den Mixer, Dauer 1 Minute im puro 4.


Nach dem Nusseis habe ich für uns mit den Eisresten im Mixer ein Bananenshake gemacht, ca. 500 ml Hafermilch in den Mixer gegossen; Mixdauer ca. eine Minute.

Unsere veganen Freunde hatten Auberginenpüree (Baba Ghanoush), Grissini, Microwellenpopcorn mit Karamell von Seeberger, Oreokekse und eine Packung mit drei verschiedenen Hummus mitgebracht. Das heißt King Cuisine, Hummus Trio. Gekauft im Rewe. Werde ich mir merken.
Dazu hatte ich noch Baguettebrot. Foto habe ich davon nicht, es war zu dunkel im Wohnzimmer; wir guckten dabei den Film.
Wir konnten alle nur noch wenig davon essen, weil wir vom Eintopf total satt waren. Da fehlte im unserem Kreis wieder der sechste Veganer unserer Runde, der hätte sonst mitgeholfen.



Nur noch ein Mal schlafen bis zum Experiment Vegan & Poisonfree! Yay!

Dienstag, 29. April 2014

29.04.14 Doppel-Veggie-Burger

Sorry, äh, ich noch mal, wollte Euch noch schnell unseren Doppel-Veggie-Burger zeigen.



Dafür brauchte ich aber Ketchup. Eigenen, klar.


Blaubehimmelts Tomatenketchup


3 Tomaten (ca. 300 g)
3 EL Tomatenmark
1/2 Schalotte
1 paar Blättchen Basilikum
1 EL Agavensirup
kräftiger Spritzer Zitronensaft

1 TL Olivenöl
Salz (ordentlich...)
Weißer Pfeffer

Die Tomaten vierteln, Blütenansatz abschneiden, Kerne mit Teelöffel entfernen.
Tomatenstücke zusammen mit Tomatenmark, halber Schalotte, Basilkumblättchen und dem Agavensirup im Mixer pürieren.
Anschließend die Masse in eine Schüssel umfüllen und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren.

Ich senkte den Mixbehälter Richtung Schüssel und nichts kam raus. Die Tomatenmasse hockte steif und unbeweglich unten am Boden. Dann plötzlich schoss die Tomatenmasse als Ganzes in die Schüssel. Kein Wunder, kennt man: Ketchup. Ich Blödi, da hätte ich doch mit rechnen müssen! Das macht Ketchup immer.

Doppel-Veggie-Burger 
Für 2 Burger


4 Buns (Burgerbrötchen)
4 dünne Patties (der Veggiefleischfladen), hier aus Famitra Sojafrikadellenmasse, gewürzt mit Salz und Pfeffer
2 Scheiben veganer Käse (hier Wilmersburger, Cheddar), aufteilen in vier Stücke
1 saure Gurke, leicht längs in Scheiben geschnitten,
1 Tomate
paar Blätter Salat, hier glatte Petersilie
ein paar Scheibchen Avocado
1/2 Schalotte, kleingewürfelt
Ketchup


Die Patties habe ich von jeder Seite angebraten, zum Schluss je ein Stück Käse obenauf abgelegt. So bald der Käse weich wurde, habe ich die Patties aus der Pfanne gehoben.

Ober- und Unterteil des Burgerbrötchens habe ich mit Ketchup bestrichen.
Dann kam der erste Patty mit Käse. Darauf Tomatenscheiben mit Zwiebelstückchen, an der Seite Avocadostücke. Darauf wieder ein Patty mit Käse. Darüber die Gürkchen, die Petersilie, den Ketchup und dann den Deckel.
Hätte ich Salat gehabt, wäre der ganz nach unten zu Liegen gekommen. Denkt Euch den einfach dazu. Habe ich auch gemacht.



29.04.14 Heinz, der braune Smoothie, ein ganz böses Shirt und große Pläne

Hier haben wir es mit einem grünen Smoothie zu tun, der nur ein bisschen grün ist. Eigentlich gar nicht. Eher rot, bräunlich. Ich taufe ihn auf den Namen Walter. Nee, Heinz! Genau. Heinz:


Ich habe eine Rote Bete darin versenkt. Ferner eine vollreife Mango, eine große Banane, eine Zitrone, eine Kiwi, eine Selleriestange inkl. Grün, ein paar Radieschenblätter und glatte Petersilie.
Und: eine halbe Handvoll Cashewkerne sowie 200 ml Wasser.
Als Deko habe ich Borretschblüten und glatte Petersilie vewandt.
Meine Sexbombe, der puro 4 von Bianco, hat 1,56 Minuten fröhlich gerödelt und herrlichen glatten, cremigen Smoothiepudding zubereitet.

Wir essen Heinz gerade mit dem Löffel, schön langsam. Süß, fruchtig. Die Selleriestange, die Euch manchmal Angst macht, schmeckt man auch hier nicht heraus. Ehrenwort.

Gestern aßen wir den Hirsesalat, ein kleiner Rest ist noch da. Den esse ich gleich zusammen mit meinen letzten fünf kleinen Frikadellen aus der Fertigmischung von Famitra.
Abends haben wir wieder Spargelcremesuppe gegessen. Dazu habe ich die restliche Spargelbrühe (weniger als ein 1/4 Liter) in die Reste der Spargelsauce geschüttet; mit dem Schneebesen herumgefuhrwerkt und kurz aufgekocht. Superlecker! Musste nichts mehr dran. Meine beste vegane Spargelcremesuppe bislang. Liegt wohl an der guten Soßengrundlage.
Ach ja, ein Avocado-'Ei'brot gab es für mich auch noch.

Und ich war erneut sportlich:  45 Minuten habe ich mich in Yoga geübt. Heute wird wieder gewalkt, das könnte bald in Laufen übergehen. Walken ist eigentlich so gar nicht meins. Auf meinem Shirt von Achim Achilles steht:

Damit möchte ich natürlich nicht in Verbindung gebracht werden. Dann sagen die Leute, "guck' mal da, isst vegan aber macht sowas!" Das geht nicht.
Am besten laufe ich eine Minute und walke dann drei. Von Mal zu Mal werde ich mich dann steigern.

Da man sich immer machbare und messbare Ziele setzen sollte, komme ich mal aus dem Quark: mein Laufziel ist: mit meiner Freundin Lisbeth beim nächsten Lauffest in München Laufen gegen Leiden mitzulaufen, sofern sie Zeit hat. Und sofern die Veranstaltung nächstes Jahr stattfindet, das hoffe ich doch sehr. Sie läuft dieses Jahr schon mit und ich ärgere mich, dass ich eine Lusche bin (war) und noch nicht mit kann.

Heute Abend ist unser veganer Filmabend, da mache ich den Tex-Mex-Bohneneintopf von Jérôme Eckmeier. Da zeige ich Euch morgen Bilder.

Das waren die rauchfreien Nachrichten aus dem Studio Blaubehimmelt.
Liest auch morgen wieder wenn es heißt: von wegen laufen, sie fällt über ihre eigenen Füße!
Veganes Rudelessen, schöner essen mit lieben Freunden.



Nur noch zwei Mal schlafen bis zum Experiment Vegan & Poisonfree! Yay!



Montag, 28. April 2014

28.04.14 Über Spargelsoße, Prägung, Blitz ohne Donner und Yoga zum Anschmachten.

Der Spargel gestern, das wurde was, trotz Cold Turkey! Jawohl!
Keine Stange zerbrochen. Ich erwarte Standing Ovations. Mindestens.

Mein Vorhaben, eine Soße zuzubereiten, die ungefähr wie Sauce Hollandaise schmeckt, wird auch immer besser. Mir ist wichtig, dass sie wirklich leicht zitronig frisch schmeckt, absolut glatt ist, nicht zu dünn aber auch nicht zu dick und leicht gelblich. Es gibt haufenweise Rezepte im Netz, aber ich will doch was Eigenes (nachdem es mit dem Jodeldiplom nicht geklappt hat).

Spargel mit heller Sauce und Salzkartoffeln (Petersilienpesto als Deko)


Wenn ich jetzt noch ein Häuchlein weniger Mehl genommen hätte, wäre sie - für mich - perfekt. So war sie einen kleinen Tick zu dick.
Dann schreibe ich Euch mal das Rezept auf (weniger Mehl ist bereits berücksichtig, ich nahm gestern ca. 30 g Mehl).

1/4 l Spargelbrühe
50 g Alsan Bio
20 g Mehl
2 TL Senf
1 gehäufter EL MyEy Eygelb mit 20 ml Wasser verrührt
80 ml Hafercuisine
ca. Saft einer halben Zitrone
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Alsan im Topf schmelzen, Mehl drüberstäuben, gut verrühren, langsam und ständig rührend mit Spargelbrühe auffüllen, immer wieder andicken lassen und rühren, immer wieder auffüllen.
Alle anderen Zutaten hinzugeben und noch mal aufkochen lassen. Abschmecken mit Zitrone, Salz, Pfeffer.

Gestern habe ich auch einen pikanten Hirsesalat zubereitet, allerdings noch nicht gegessen.
Kommt gleich! In Eckmeiers Buch Vegan tut gut - schmeckt gut ist ein ganz ähnlicher Salat beschrieben, mit Couscous, glaube ich. Hildmann hat auch sowas. Und ich natürlich auch. Aber schon vor veganen Zeiten, wir mögen gern Hirse, immer schon.


Für 2 -3 Personen

1,5 Tassen Hirse mit 3 Tassen Wasser, etwas Gemüsebrühepulver und Salz in kleinem Topf aufsetzen und 5 Minuten kochen. Dann abschalten und 10 Minuten quellen lassen, dann ist das Wasser verdunstet.

1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 Stück Zucchini
1 kleine Karotte 
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
1 Frühlingszwiebel
5 EL Olivenöl (2 fürs Anbraten, 3 für den Salat)
2 TL Harissa (diese Anregung habe ich von J. Eckmeier geklaut! Jawohl!)
Saft einer Biozitrone
Chili gemahlen
Salz
Bunter Pfeffer
ggf. frische Kräuter wie Petersilie

Schalotten und Knoblauch schälen, würfeln, Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden, alles andünsten. Das Gemüse in feine Streifen/Scheiben schneiden und hinzugeben, ca. 2 - 3 Minuten mit andünsten. Abschalten.

Dann die Hirse hinzufügen und unterheben, mit Olivenöl, Zitronensaft, Harissa, Salz, Chili und Pfeffer pikant abschmecken. So vorhanden frische Kräuter darübergeben. Schmeckt sowohl noch leicht warm als auch kalt.

Das hier ist Harissa, darüber las ich das erste Mal in Jérôme Eckmeiers Buch, es ist eine pastöse Würzmischung, schön scharf. 


Der Mann hatte gestern Wanderntag mit seiner Gang. Abschließend kehren sie immer ein, wie sich das gehört. Und siehe da, der Mann hat Penne mit Bärlauchpesto und gerösteten Rucola bestellt und sich erkundigt, ob die Penne auch ohne Ei sind. Waren sie! Er sagt, sonst hätte er Fritten gegessen.
Zudem durchfuhr ihn ein Blitz, als er seinem Essen zu Leibe rücken wollte, dass er es vorher fotografieren muss. Dabei war ich überhaupt nicht dabei!
Der arme Mann! Hier muss es sich um eine Art Prägung handeln....
Ich weise alle Schuld von mir....

Weil er sich so viel Mühe gegeben hat, zeige ich Euch sein Essen auch noch:

links schon angetastet, bis ihn der Blitz traf; die Erkenntnis, dass es erst fotografiert werden muss...
Das ist doch mal ein Prachtkerl, der Mann! Oder! Held, der!
Zudem ist er nach seiner langen Wanderung noch mit mir 35 Minuten sehr schnell gewalkt. Als ersten Einstieg in mein Sportprogramm für das Experiment Vegan & Poisonfree.
Ihm gebührt Ehre und Anerkennung.
Er war übrigens im Waldrestaurant Einkehrhaus Waidmannsruh in Königswinter, Siebengebirge.  

Mir auch, ich habe gestern die Schubladen mit der Sportkleidung aufgeräumt und sortiert.
Jetzt werden hier andere Saiten aufgezogen! Schluss mit Durchhängen!

Morgen veranstalten wir bei uns wieder den Veganen Filmabend! Wir werden dieses Mal fünf Veganer sein, zuerst essen wir zusammen; morgen gibt es einen Tex-Mex-Eintopf (wieder Eckmeier) und danach Eis mit Karamellsoße, danach gucken wir einen Film, Mann hat Mr. Nobody mit Jared Leto ausgeliehen. Das wird fein!

Nun schließe ich, die Yogamatte will ausgerollt werden. Ich mache übrigens immer das Programm von Ralf Bauer, das hier und das hier. Da habe ich zwei Vorteile auf einmal: ich kann diesen wunderbaren Mann unauffällig anschmachten und ich tue was für meinen Körper. (Und bin von der Straße weg)

Bleibt fröhlich. Ich auch, ich werde berichten. Bleibt dran und mir gewogen.



Nur noch drei Mal schlafen bis zum Experiment Vegan & Poisonfree! Yay!




Sonntag, 27. April 2014

27.04.14 Krückenweitwurf

Heute um Punkt 13.47 Uhr habe ich meine Krücke weit von mir geworfen. Als Vorbereitung auf mein Projekt Vegan & Poisonfree von und mit Stefano Vicinoadio (1. - 31. Mai, über Facebook)  habe ich meine letzte Zigarette geraucht. Das war mir wichtig, am 1. Mai bin ich dann schon aus dem Gröbsten raus und kann mich den anderen Feldern widmen wie Kaffeeentzug.
Ich will den totalen Entzug!
 
Ein großer Akt, der 'Krückenweitwurf'. Musste sofort mit einem gesunden, süßen Smoothie begossen werden.

Früchtesmoothie


1 Cantaloupe-Melone, 1 Orange, 1/2 Zitrone, 1/2 Banane, 1 Kiwi. Menge reicht für zwei normal große Trinkgläser.

Der Hund hat meinen großen Moment mit einem gelangweilten Gähnen zur Kenntnis genommen und die Augen wieder geschlossen. Dem habe ich was zu beweisen! Der wird sich noch umgucken. Der wird sich bewegen müssen, spätestens, wenn ich heute Nachmittag meine Yogamatte ausrolle.
Erfahrungsgemäß muss ich dann sehr schnell sein, weil er sich sofort darauf legt. Mit einer gottgegebenen Selbstverständlichkeit.

Um den ganzen Mist in mir schnellstens loszuwerden, werde ich heute sehr viel trinken. Zitronenmelissetee. Der hilft gegen alles. Behaupte ich einfach.


Heute Abend gibt es schon wieder Spargel, ich hätte keinen mehr gewollt, der Mann hat ihn angeschleppt. Er kaufte ganz dicke Stangen in der Hoffnung, die würden dieses Mal heil bleiben, wenn ich sie schäle. 
Wir werden sehen. Sollte ich einen Cold Turkey haben, sehe ich schwarz. Wenn ich anfange zu zittern, garantiere ich für nichts.
Drissegal, ob der Spargel kaputt geht, Hauptsache, ich rauche nicht mehr. Das ist dann ein sehr kleines Opfer, da muss er mit mir durch. Er hätte sich auch was mit Kartoffeln ausdenken können oder Nudeln, die sind nicht so empfindlich.




Nur noch vier Mal schlafen bis zum Projekt Poisonfree! Yay!!

Samstag, 26. April 2014

26.04.14 Gleich zweimal Besuch

Vormittags hatten wir Besuch! Das war der Hund von einem der Besucher:


Ich habe gegrübelt, ob und was ich anbieten könnte, und mich dann für Lauchquiche von Hildmann, Vegan For Fun, entschieden. Die kann man heiß, kalt und warm essen, sie schmeckt göttlich und so vertraut, dass die Hemmschwelle selbst für beinharte Omnis höchst niedrig ist. 

Der Duft allein (Räuchertofu) sorgt bereits für freudige Erregung. Bis auf ein letztes Tortenstück haben wir vier Erwachsenen die Quiche aufgegessen. Der stolze Besitzer von obigem Hund hatte was Eigenes.

Lauchquiche



Übrigens nehme ich weniger Mehl als Hildmann, nur insgesamt 300 g, 165 g Alsan, etwas weniger Backpulver, Rohrzucker, Salz und Wasser. Mir ist das sonst viel zu viel Teig. So ist es schon reichlich. Die anderen Mengen Lauch und Hafercuisine sind bei mir ungefähr gleich.

Danach habe ich schnell meinen Kirsch-Apfel-Kuchen gereicht, auch den kennt Ihr schon.

Der kam gut an, ich bin echt froh!

Danach brachte mein DHL-Bote ein Paket von alles-vegetarisch; das ist so schön auszupacken! Ich liebe es. Wenn ich schon das V auf dem Paket lese, bin ich voll verzückt.


Links in Bildmitte seht Ihr die Karamell Dessertsoße von Biovegan. Die werde ich erstmalig ausprobieren. Bin ich ganz wild drauf. Benötige ich für mein Eis, die Bananen gefrieren bereits. Ich bin total der Karamelltyp, wisst Ihr.

Danach habe ich unsere Nachbarin auf Kaffee und Kuchen hereingebeten. Auch sie mochte den Kuchen. Ihr seht mich zufrieden. Ich glaube, sie weiß gar nicht, dass wir vegan leben. Sie sprach ein Gegeneinladung aus. Das wird schwierig. Ich fürchte, ich muss ihr sagen, dass wir etwas anders gestrickt sind und ihr anbieten, ggf. etwas mitzubringen. Ich mag die nette ältere Dame nicht in Schwulitäten bringen.

Eben gab es für mich den Rest von diesem pikanten Tomatensaft hier

Zum Abend werde ich noch einen grünen Smoothie zaubern und ein Brot essen, mit Erdnussbutter. Und das letzte Stück Quiche essen, bevor der Mann heim kommt. Nicht, dass der noch denkt, er könnte.... nix da!

Ich hätte manchmal gerne so einen Hund wie oben. Du ziehst leicht an der Leine und er folgt dir wackelnd. Mein Hund lässt sich nicht ziehen. 30 kg bewegen sich nicht vom Fleck, wenn sie nicht wollen. Meistens wollen sie nicht. Auch nicht, wenn Autos schnell heranrollen. Der Hund bewegt sich keinen Millimeter, aber mir bricht der Schweiß aus. Sicher wieder eines von diesen seltsamen physikalischen Gesetzen.
Oder wieder nur eine dieser Herausforderungen, an denen man wachsen soll. Im Sinne von "Das Problem ist dein Lehrer. Begrüße ihn freudig!" Tolle Wurst. Findet der Hund auch.


Nur noch 5 mal schlafen bis zum Projekt Poisonfree! Yay!





Freitag, 25. April 2014

25.04.14 Ein neues Projekt wirft seine Schatten voraus...

Blaubehimmelt nimmt an Stefano Vicinoadios Experiment 'Vegan & Poisonfree' vom 1. - 31.5.2014 teil (Veranstaltung über Facebook).
  • 30 Tage keinen Alkohol
  • keine sonstigen Drogen/Suchtmittel wie Nikotin etc.
  • vegane Ernährung
  • Bewegung / Sport
  • keinen Kaffee für die, die viel davon trinken (wie ich)

Das geht schwer in Richtung Straight Edge, was mir grundsätzlich höchst sympathisch ist; wenn ich auch nicht unbedingt das Etikett brauche und mich schon gar nicht der entsprechenden Szene zugehörig fühle. Mittelalter Spießer trifft Hardcore-Punk - passt nicht so wirklich. Muss es auch nicht. Wenn ich die obigen Punkte, alle wie sie da sind, umgesetzt bekomme, reicht mir das völlig aus. 


Momentan bereite ich mich auf das Experiment vor. Ich bin ziemlich ungeduldig und voller Vorfreude.
Mich spricht das voll an, mal einen Monat komplett auf alle nahezu gesellschaftsfähigen Krücken zu verzichten und zu gucken, was das mit einem so macht, wenn man die Krücken von sich wirft.
Ich grübele schon seit Monaten nach, wie ich einen neuen, gesunden, sportlichen Anfang finde. Das hier ist der perfekte Aufschlag.

Ich werde berichten. Der Mann macht übrigens mit.
Hey! Frohlocken, frohlocken!

Heute  habe ich nur ein Foto für Euch. Ich habe das Rezept 'Pikant belegter Pfannkuchen mit Minze-Joghurt-Dip' aus dem Buch von Jérôme Eckmeier, Vegan tut gut - schmeckt gut, nachgekocht. Mangels Minze habe ich Zitronenmelisse genommen. Guter Ersatz.


Da fällt mir noch was ein: Kommentieren in meinem Blog wird nun leichter für Euch; das Captcha ist weg, die Sicherheitsabfrage. Ich habe das nach Leserwunsch versuchsweise herausgenommen. Mich nerven die nämlich auch.

Donnerstag, 24. April 2014

25.04.14 Ein Kirschstreuselkuchen am späten Abend

Kurz und schmerzlos, mein Tag:

Grüner Ananas-Smoothie
1 Scheibe frische Ananas, 100 ml Kokoswasser, 1 Kiwi, 1 Apfel, 100 ml Wasser, große Handvoll Babyspinat, ca. 10 Cashewnüsse


Mittagessen, der Rest der Champignon-Paprika-Reispfanne von gestern, dieses Mal mit zusätzlichen Tomaten und noch mehr Champignons


Für zwischendurch, ein pikanter Tomatensaft
4 vollreife Biotomaten, zwei dünne Stangen Sellerie, 1 kleine Karotte, 1 Scheibe Zitrone, 1 Knoblauchzehe, ein paar Blätter Basilikum, 1/2 TL Pizzakräuter, Tobasco, Salz, Pfeffer


Auf dem Nachhauseweg vom Fitnessstudio (nur angemeldet, noch nichts getan) und deswegen eigentlich auch noch nicht das Eis verdient:

Waldbeereis und Erdbeereis. Der Mann hatte Karamelleis, das fand ich total gemein. Das war immer mein Lieblingseis früher. Seines nicht. Wieso bestellt der sich das jetzt? Ich muss unbedingt wieder selbst eines basteln. Wenn er mal nicht da ist.


Wir kommen zur Spargelsuppe:


Und landen endlich beim köstlichen Apfel-Kirschkuchen; ein Streuselkuchen. Das superleckere Rezept liegt auf diesem Blog. Ich liebe diesen Kuchen! Schmeckt wie er soll. Wie ich ihn vor meinem geistigen Auge sah und erhoffte. Danke an Tines vegane Backstube! Gute Backstube, jawoll!


und auf dem Teller mit Sahne (Leha)


Seltsamerweise gab es den Kuchen erst nach 22.00 Uhr. Meine Planung ist heute etwas durcheinandergeraten. Was soll ich sagen, so ein leckerer Kuchen schmeckt auch am späten Abend noch.

Mittwoch, 23. April 2014

23.04.14 Vegan Wednesday #87

Für den 87. Vegan Wednesday sammelt Cara von think. care. act. die Postings der Blogger ein. Von jedem teilnehmenden Blog werden zwei Bilder ausgesucht und mit den Bildern der anderen auf einem Pinterestboard zusammengeführt. Eine stetige Quelle der Inspiration! Vielen Dank Cara!

Nähere Infos unter der Kochmütze:

hier wird gesammelt
Ich beginne mit dem Matchashake,


wir gehen weiter zu unserem Mittagsstop im Café Mae's in Bonn, eine Lasagne mit Salat war heute das Tagesgericht. Ich bin ganz großer Lasagnenfan, da konnte ich unmöglich nein sagen.

Die Lasagne ist leider etwas verrutscht, das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch! Ganz wunderbar lecker.

Abends habe ich uns zuerst ein kaltes Gurkenschaumsüppchen mit dem Puro 4 gemixt; ein Drittel Gurke, eine halbe grüne Paprika, 200 ml Sojamilch, zwei EL Sojajoghurt, ein Blättchen Borretsch, eine halbe Knoblauchzehe, ein paar Spritzer Zitronensaft. Nach dem Mixen mit Salz und Pfeffer würzen und kühlstellen. Kalt servieren. Sie bleibt übrigens schaumig. Bis zum letzten Löffel. Sehr erfrischend, was für die heißere Jahreszeit.


Danach gab es eine Paprika-Champignon-Reispfanne


Für Zwei
Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe kleinwürfeln, in Olivenöl anbraten. Eine Tasse Reis hinzufügen, glasig werden lassen. Mit zwei Tassen Gemüsebrühe auffüllen.  Eine rote und eine grüne Paprika in schmale kurze Streifen schneiden, auf den Reis legen. Mit Salz, Curry und Paprika würzen. Deckel auf die Pfanne legen, ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze dünsten.

In der Zeit eine halbe kleine Zwiebel würfeln, 100 g Räuchertofu (hier Mandelnusstofu aus Verlegenheit) würfeln und 100 g Champignons vierteln.
Zuerst den Räuchertofu anbraten, dann die Champignons und die Zwiebeln hinzufügen. Einige Minuten braten. Zur Seite stellen.

Wenn die Reispfanne fertig ist, etwas Sojacuisine und etwas Sojasoße hinzufügen. Zum Schluss das Champignon-Tofu-Gemüse auf die Reispfanne legen und servieren, pfeffern.

Als Dessert habe ich erstmals was mit der Cherimoya gemacht. Diese tropische Frucht ist mir bislang nicht untergekommen. Meine kamen aus Spanien.
Die Schale und das Fruchtfleisch ist essbar, die Kerne nicht - die sind giftig.
Das Dumme ist, dass nach dem Entkernen (sehr cremig/schleimig) nicht mehr viel von der Frucht übrig ist. Ich entkernte, entkernte und entkernte und dachte dann: "Wo ist das Fruchtinnere hin? Huch!" Aber das Wenige, was noch da war, schmeckte sehr gut.






Ich habe die Cherimoya (inkl. Schale) zusammen mit einer Banane und dem Saft einer halben Zitrone, 70 ml Hafercuisine und 1 TL Agavensirup in den Mixer gepackt.
Danach sah das Dessert aus wie brauner Karamellpudding. Gleiche Konsistenz! Verrückt!
Mit Sahne, Kiwischeiben und Blütenblättchen einer Kornblume war das richtig gut!

Cherimoya - Bananendessert mit Sahne (Leha)


Wir fühlen uns heute ziemlich satt. Weiß auch nicht, wie das passieren konnte.