Mittwoch, 12. März 2014

12.03.14 Vegan Wednesday '81: Folienkartoffeln mit Fake-Heringsstipp

Mittwoch, das schreit mal wieder nach einer Teilname beim  Vegan Wednesday #81!

Hier bei muc.veg werden die Beiträge für den Vegan Wednesday gesammelt.

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Erst dachte ich, zwei Bilder reichen nicht aus, weil ich außer Kartoffelchips und Orangen abends nichts mehr gegessen habe. Aber der Fake-Heringsstipp verdient es, gezeigt zu werden.

Morgens gab es zwei Scheiben Roggenbrot mit Konfitüre von Alnatura, Himbeere. Großes Glas, sehr lecker!
Mittags hatten wir

Folienkartoffeln mit Fake-Heringsstipp


 Als Heringsersatz dient hier eine in breite, dünne Streifen geschnittene und geschälte große Aubergine. Die Streifen habe ich in Gewürzgurkensud, etwas Wasser, viel Salz, einem TL Apfelessig und einem fein geschredderten Norialgenblatt sechs Minuten gedünstet. Danach im Sud komplett abkühlen lassen.

So sahen sie dann aus:


Abgekühlt kamen sie in die Joghurtzubereitung:

1 Becher Sojade Sojajoghurt, abgetropft
Saft einer halben Zitrone
1 EL Essig
Salz
Weißer Pfeffer
1 Apfel, kleinschneiden
2 Zwiebeln, in Ringe schneiden
Dill
Schnittlauch
Petersilie

Dazu  hatte ich vier Folienofenkartoffeln, zwei kleinere (eine davon oben auf dem Bild) und zwei riesige, die waren vermutlich mindestens doppelt so groß. Die Folienkartoffeln habe ich mit einem Kartoffelpiekser an mehreren Stellen angepiekt, dann eingeölt und in Alufolie eingewickelt. Die kleineren Kartoffeln waren 1 Stunde bei 210 Grad Umluft im Ofen auf dem Rost, die großen ca. 1,5 Stunden.

Wir haben eine gigantische Menge gegessen. Hätte ich nie für möglich gehalten, dass wir das schaffen. Es war wie früher beim echten Heringsstipp, wir konnten nicht aufhören, bis die Teller und Schüsseln leer waren.


Zum Kaffee haben wir den großen Cookie aus der Vegan-Box brüderlich geteilt:


Der war sehr lecker. Wir stellten aber auch fest, dass konventionelles Backwerk oft süßer ist als selbstgemachtes.

Abends gab es nur noch das hier, kein wirklich gesundes Abendbrot (gottseidank bin ich kein Orthorektiker, sonst müsste ich jetzt weinen).


Kommentare:

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    1. die Ursprungsidee, Aubergine als Heringsersatz zu nehmen, las ich letztes Jahr hier bei Linda vom Blog Veltenbummler: http://veltenbummler.blogspot.de/2013/02/vegan-wednesday-am-aschermittwoch-is.html
      Liebe Grüße
      Susi

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  2. Der "Hering"salat sieht absolut lecker aus. Sind die Chips tatsächlich vegan, bin erstaunt ? :D
    LG, Sandrina

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    1. Danke Sandrina, ja, die sind vegan. Die Oriental. Das wechselt immer mal wieder, muss man von Zeit zu auf deren HP gucken, die Packung ist da nicht aussagekräftig.
      Die Chipsfrisch Ungarisch sind es leider nicht, das waren immer meine Lieblinge. Aber an die Oriental habe ich mich gut gewöhnt. Ich wollte auch immer mal solche Kesselchips ausprobieren.
      Liebe Grüße Susi

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  3. Den Heringsdip werde ich auf jeden Fall ausprobieren.Ich.bin immer noch ganz begeistert von deinem dänischen Herungssalat!Und ab und zu muss so ein Abendessen einfach sein!:-)
    Liebe Gruesse
    Steffi

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    1. das ist klasse, der 'Dänische Bohnensalat' ist mein Liebling, den finde ich so unfassbar lecker, immer schon. Was war ich froh, dass ich den nach vegan hinüberretten konnte.
      Der Heringsstipp wird Dir dann auch gefallen.
      Liebe Grüße
      Susi

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  4. Huhu! als ich in Thailand war, wurde Aubergine von den Thais auch immer als Fischalternative genutzt - das war immer sehr lecker und jetzt weiß ich - dank dir - wie sie es machen! :)

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  5. Hi liebe Regina!
    Eigentlich Dank Linda vom Blog Veltenbummler, dort las ich das erste Mal darüber, Aubergine als Heringsersatz zu verwenden. Ich muss sagen, die Aubergine (der ich eigentlich nicht sonderlich viel abgewinnen konnte) eignet sich perfekt dafür.
    Liebe Grüße
    Susi

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  6. Hallo, blöde Frage, aber kleiner oder großer Becher Joghurt. Bei einer Aubergine erscheint mir ein kleiner zu wenig, aber gleich 400/500 g wiederum zu viel... *verwirrt* Liebe Grüße, Katrin

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    1. das ist der Sojadebecher, 400 Gramm! :-) Die Aubergine war auch ziemlich groß.
      Liebe Grüße
      Susi

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  7. Wie lange muss die Aubergine denn im Sud ziehen?

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