Dienstag, 30. Dezember 2014

Monatsabschluss / Bilanz Dezember 2014

Monatsabschluss / Bilanz Dezember 2014
 
Die Birne ist geschält, der Drops gelutscht, der letzte Einkauf getätigt. Silvester und Neujahr können kommen. Ich bin sowas von bereit! Zeit für die letzte öffentliche Bilanz bei Blaubehimmelt.

Mein Anteil an den Lebensmittelkosten beträgt im Dezember 221,23 Euro (Vormonat: 176,76 Euro). Der Bioanteil lag wieder bei ca. 70 - 80 Prozent.


Der Jahresdurchschnitt 2014 für Lebensmittel liegt bei 175,70 Euro (Vorjahr 172,58 Euro) pro Person. Schon interessant, dass wir ungefähr bei dem Betrag vom Vorjahr gelandet sind. Angestrebt hatten wir das nicht.

Meine kulinarischen Highlights im Dezember waren das Gulasch,


und die Entdeckung der Passionsfrucht - hier als Dessert 'Tropentraum'.

  
Und natürlich das Weihnachtsfest mit viel gutem Essen.

...Und mit dem Weihnachtshund natürlich!



Ach ja, den kleinen Schneemann mochte ich noch sehr. Kleines, kaltes Kerlchen. Schade, dass er von uns gegangen ist. Das war ein Netter.


Meine veganen Gerichte / Lebensmittel im Dezember



Avocadobrot mit Kala Namak und Mayo
Apfel-Mandel-Musli
Baba Ghanoush mit Weizentortillas
Bauernpfanne mit Broccoli
Bohnen-Linsensuppe
Broccolisuppe
Curry, mit gebratenem Tempeh
Dessert Tropentraum (Kokossahne/Passionsfrüchte)
Fussili mit Gulasch
Gebratene Knödelscheiben mit Bratensoße und eingem. Cranberries
Gemischter Salat
Gemüse aus der Pfanne mit Wildreismischung
Gemüsesuppe mit Bauernknacker (Wheaty)
Glühgugelhupf
Gulasch mit Knödeln
Gurken-Tomatensalat
Heidesandplätzchen
Hirsesalat mit Orange
Knödel mit Broccoli und dunkler Soße
Lebkuchenweihnachtsmänner
Mandelpudding mit Erdbeer- und Karamellsoße
Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße
Papas arrugadas con mojo rojo
Penne mit Mac-Cheese-Soße
Pilzrisotto mit gebratenem Tempeh
Quinoa-Buletten mit Tomaten-Dip, dazu Gemüse/Wildreis
Rote Bete-Suppe
Rote Bete-Salat
Roten Linsensuppe mit Haselnusstopping (Hildmann)
Rucolasalat mit Tomaten, Paprika, Möhrenstreifen und eingemachten Cranberries
Schneemann, Dessert aus Beereneis und Sahne
Süßkartoffeln aus dem Ofen mit Gemüse und Mac-Cheese-Soße
Tex-Mex-Eintopf (J. Eckmeier) mit Pellkartoffeln
Tofu-Rührei auf Schwarzbrot
Tomate mit Mozzarella-Alternative-Sandwich (Mae`s, Bonn)
Vanillekipferl
Weiße Bohnensuppe
Zucchinischiffchen


Heiligabend 2014
Amuse Gueule:
Avocadospießchen mit Veggiekäse, Mango und Kaviar
Französische Zwiebelsuppe
Trilogie von edlen Biopilzen: Steinpilze, Kräuterseitlinge u. Shiitake
Gefüllte Rosmarinrouladen (Wheaty) an dunkler Rotweinsoße,
dazu Prinzessböhnchen, Knödel (Eden) und eingemachte Cranberries
Beereneis mit Sahne
Festlicher Weihnachtsteller mit Plätzchen, Alkoholpralinen,
Rumkugeln, Schokolade und Dominosteinen


1. Weihnachtsfeiertag 2014
Gruß aus der Küche:
Wheaty-Gran Chorizo mit Kirschtomate
Bunter Salat mit Kaki, Nüssen
und sahnigem Senfdressing
Spargelröllchen
Vegane Fleisch-Gemüsespieße an Pilzrisotto
Pharisäer
Festlicher süßer Weihnachtsteller


2. Weihnachtsfeiertag 2014

Zarte Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne
Vorspeisenteller (Cafè Von & Zu)
Spinatpizza (Café Von & Zu)


Silvester 2014

Nudelsalat mit Cocktailsoße
Kartoffelsalat
Verschiedene Veggie-Würstchen
Möhren-Ingwer-Suppe (Eckmeier)
Mini-Quinoafrikadellen (Hildmann)
Avocado, Remoulade & Caviar (Tangkorn v. Ikea)
versch. Oliven
Tomaten mit Basilikum
Käsespießchen (Wilmersburger) mit Mandarinen




Fröhliche Feierlichkeiten an Silvester und ein saugutes, veganes Jahr 2015 wünsche ich Euch! Lasst es in neuem Jahr mit Mitgefühl krachen!


Sonntag, 28. Dezember 2014

28.12.14 Der letzte (tägliche) Post von Blaubehimmelt

Gestern gab es Reste, Tempeh, Pilzrisotto und Rucolasalat mit Tomate, Paprika, Karotte, Wilmersburger Käse (am Stück) und eingemachten Cranberries.



Danach musste der Schneemann dran glauben. Da ich nur einen hatte, musste er geteilt werden (das ist der Deal, wenn man verheiratet ist).


Der sah mich schon kommen und sagte: "Hilfe!!! Sie wird doch nicht....?"
Er versuchte noch zu entkommen.






Er kam nicht weit. Am zweiten Teller habe ich ihn eingeholt, er wollte noch zur Tischkante rutschen.
Wer immer schon mal wissen wollte, wie der Schneemann von innen aussieht: hier ein Blick auf das rote Beereneisinnenleben (ziemlich blutig gruselig; oder? Sieht nicht vegan aus, ist es aber)


Genau heute lebe ich zwei volle Jahre vegan, Jahrestag! Zwei Jahre lang habe ich die Öffentlichkeit an meinem veganen Leben teilhaben lassen.
Den ersten Monat (ich machte die Challenge von Hildmann) war ich im Challengerforum aktiv und postete da meine täglichen Bilder. Als mir nach der Challenge klar wie Kloßbrühe war, dass ich für immer vegan bleibe - das war Januar 2013 - , erstellte ich diesen Blog. Später kam die Facebookseite dazu und ein Pinterestaccount mit meinen schönsten Bildern.

Ständig wurde vom Umfeld die Frage gestellt, was ich denn noch essen könne, und dass ich auf alles verzichten müsse. Kennt Ihr auch, die ewig gleichen Fragen. Mit dem Blog konnte ich zeigen, was ich esse. Und den Gegenbeweis antreten.
Aber zwei Jahre und 791 Blogpostings sind genug. Der Gegenbeweis wurde tausendfach gezeigt, bunt auf bunt.


Wie schon Anfang Dezember angekündigt, wird es ab heute merklich ruhiger hier im Blog. Ich blogge nicht mehr täglich sondern nur noch in besonderen Fällen. Wenn mir was total Neues oder Außergewöhnliches über den veganen Weg läuft.

Am 31.12.14 vervollständige ich noch ein letztes Mal meine Übersicht über die monatlichen Lebensmittelkosten.

Keine Ahnung, ob ich künftig überhaupt essen kann, ohne das Gericht vorher zu fotografieren und anschließend zu posten....! Aber ich will es versuchen. Vermutlich zucken Mann und ich noch lange zusammen, während wir essen, weil wir kein Bild gemacht haben. Da müssen wir durch.

Vielen Dank für Eure Treue in den letzten zwei Jahren, Eure Kommentare (ungefähr 1700 sind von Euch, rund 1700 von mir) und Denkstöße. Eure Ermutigungen, Tipps, Hinweise und Korrekturen, Lob und Kritik, Eure Komplimente und Euer Interesse! Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euren Humor. Vielen Dank fürs Anklicken in guten und weniger guten Zeiten.

Der Blog bleibt auf jeden Fall bestehen; Rezepte retten müsst Ihr nicht. Auch auf Kommentare, Fragen etc. werde ich natürlich weiter antworten.

Ich wünsche Euch ein glückliches, neues, erfolgreiches Jahr! Möge 2015 bringen, was Ihr Euch erhofft.
Schöne Grüße auch vom Mann!


Bis dann, beste vegane Grüße, Eure Susi



Samstag, 27. Dezember 2014

27.12.14 Melting in a winter wonderland

Melting in a winter wonderland; Dessert mal anders



melting snowmann mit drei Kugeln pinkem Beereneis im Innern; die Knöpfe sind Sauerkirschen, die Augen Wacholderbeeren, die Nase klassischerweise Karotte; Schal und Mütze sind aus Marzipan. Für die Arme kamen Vanillestangen zum Einsatz. Der Schnee ist natürlich Puderzucker.
Die weiße Verkleidung besteht aus Soyatoosahne (zum Schlagen; keine Sprühsahne, die wäre zu weich).

Zuerst wurden drei Kugeln Eis mit dem Eiskugelformer geformt. Die beiden dicksten Kugeln flachte ich mit dem Messer ab, damit später die oberen Kugeln besser halten. Dann kam das Eis für 90 Minuten in den Gefrierschrank. Zusammen mit dem späteren Teller, der Unterlage vom Snowman, und das komplette Dekomaterial. Nur die Sahne nicht.

Nach ca. 90 Minuten baute ich alles draußen auf der kalten Terrasse zusammen. Das ging schnell. Zuerst verkleidete ich die unterste Kugel mit Sahne, dann setzte ich die zweite obenauf, verkleidete sie und und zuletzt die dritte. Als alle Kugeln gut verkleidet waren, ging es ans Dekorieren.

Durch das gefrorene Beereneis fror die Sahneschicht zügig fest. Vorsichtshalber stellte ich den fertigen Schneemann noch mal in den Gefrierschrank.

Das Eis selbst besteht aus 400 g Beerenmischung (TK), 100 g Sojajoghurt Natur (Sojade) und einer Packung Eiszauber für Früchte, von Diamant.

So sieht das Eis aus, wenn es nicht gerade in einem Schneemann steckt. Das Foto ist von Heiligabend.



Und ja doch, ich habe Langeweile.
Ich will immer Weihnachtslieder singen, Gedichte aufsagen und Geschenke auspacken. Man lässt mich nicht. So still hier, nichts los. Da suchte ich mir Beschäftigung.




26.12.14 Zweiter Weihnachtstag, Waffeln und Megapizza

Liebe Geschenkpapierglattstreicher, liebe Spülende, liebe Tannennadelaufsammler, liebe Weihnachtsmusikgenervte; es ist vollbracht, Weihnachten ist vorbei. Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest! Falls nicht, nächstes Jahr kommt wieder eins. Dann geht wieder alles zurück auf Los.

Am 26.12.14 besuchten uns nachmittags Manns Sohn, Schwiegertochter und der jüngste Enkel.
Ich buk Waffeln. 'Zarte Waffeln mit Kirschsauce' nach Jérôme Eckmeier (Vegan tut gut - schmeckt gut!). Ich hätte auch noch eine Kugel Beereneis drauflegen können; wollte aber keiner; am zweiten Tag waren alle irgendwie schnell satt. Warum weiß ich nicht. Mir sagt ja keiner was.
Solltet Ihr mal an das Buch kommen (ich liebe es, wisst Ihr ja), macht diese Waffeln nach! Knusprig (sehr lange!) und so gut. Herrlich.


Weil ich Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag aufwändig kochte; streikte ich am Zweiten. Da musste mich der Mann zum Essen einzuladen.  Mindestens.

Vorzugsweise ins Bonner Café Von & Zu.

Vorspeisenteller mit Brot, den teilten wir uns:


Die Fotoqualität lässt wegen der schlechten Lichtverhältnisse zu wünschen übrig.

Der Mann wählte ein nordindisches Dal, es hieß 'Turka'.



Ich betete - man sieht es hier noch - dass Gott mir eine schöne, große, leckere Spinatpizza schenken möge. Meine Gebete wurden erhört:


Augen auf: Gott macht wohl Witze! Halloo? Äh.... Tja, das war dann wohl die definitiv größte Pizza meines Lebens.


Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder etwas essen werde. Ich höre damit auf. Und ich werde nie wieder um eine große Pizza beten. Nur noch um kleine. Ach nee, ich höre ja ganz auf mit dem Essen.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

25.12.14 Menü zum ersten Weihnachtstag

Fröhliche Weihnachten liebe vegane Freunde des Glühweins und der geschmückten Tannenbäume!

Der Mann hat mir zwei große Mistelbüsche auf die Terrasse gehangen. (Die hat er auf dem Friedhof geerntet. Gibt das schlechtes Karma? Wir sind unsicher.)
Leider kommen auf der Terrasse wenige Menschen vorbei; um nicht zu sagen, gar keine. Muss ich mich selbst unter den Mistelzweigen küssen. Das geht aber nicht. Nur Hand-, Fuß- und Knieküsse - so man gelenkig ist. Bin ich. Aber Ellbogen küssen geht nicht.

Das ist vernachlässigenbar, oder? Wer will schon am Ellbogen geküsst werden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals den Mann dort geküsst hätte. Ob ich ihn frage, ob er was vermisst? Besser nicht, nachher zählt der eine Latte an Dingen auf, die ihm fehlen! Das bekomme ich nicht mehr gestoppt. Da halte ich mich wohl besser bedeckt. Bloß nicht die Büchse der Pandorra öffnen.

Lieber zeige ich Euch, womit ich meine Familie versucht habe, kulinarisch und weihnachtlich zu verwöhnen. Wir waren heute auch zu dritt. Oh, da bellt einer! Okay, zu viert! Ist ja gut!

Weihnachtsfrühstück


Wir hatten Wheaty-Salami, Veggie-Aufschnitt, Remoulade, Leberwurst (Rezept vom Blog Die Umsteiger), Antipasti (die Pilze von gestern Abend), Himbeerkonfitüre, Mango, Kaki, Snickersbrötchen bzw. Erdnusscreme, dunkle Schokocreme und Karamellsoße; Rübenkraut, Wilmersburger Käse, Brötchen und den großen Weihnachtsteller, der sich unheimlicherweise immer wieder füllt, so bald Lücken entstehen. Mirakelisch!


Der Hund glaubt, das wäre seine Stunde! Er postiert sich vorzugsweise neben die kleine Frau, die ist sehr weichbeherzt und lässt manchmal ein Stückchen Veggieaufschnitt fallen. Ganz heimlich.



Menü 1. Weihnachtstag 2014


Gruß aus der Küche:
Wheaty-Chorizo mit Kirschtomate
Bunter Salat mit Kaki ,
Nüssen und Senfdressing
Spargelröllchen
Vegane Fleisch-Gemüsespieße an Pilzrisotto
Pharisäer
Festlicher Weihnachtsteller mit Plätzchen, verschiedenen Alkoholpralinen, Schokolade, Dominosteinen und Rumkugeln



Und in Bildern

Der Gruß aus der Küche


 Der Salat


Das Röllchen


 Der Hauptgang


Der Pharisäer


Und zur Abrundung noch mal der große Weihnachtsteller


Der Pharisäer tut seine Wirkung; erkennt man daran, dass ich ständig versuche, ob ich nicht doch meinen Ellbogen küssen kann.
Beachtet mich einfach nicht; tut so, als wäre alles normal.




Schöne beschauliche Weihnachtsstunden wünschen Euch 
Susi, der Mann und der Hund! 


Mittwoch, 24. Dezember 2014

24.12.14 Frohe Weihnachten!

Während Mann und kranker Sohn 'Schöne Bescherung' gucken, habe ich Zeit, Euch ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen. Und meine Bilder einzustellen. Und Euch den AdvenZkalender ein letztes Mal zu zeigen.

Frohe Weihnachten liebe Leserinnen und Leser! Ich hoffe, Ihr feiert schön mit Euren Lieblingsmenschen und esst was Leckeres!

Wir sind fertig mit essen, ich kann entspannen. Also nach hinten fallen und alle Viere von mir strecken.

Unser Menü:

Menü Heiligabend 2014


Amuse Gueule:
Avocadospießchen mit
Veggiekäse , Mango und Caviar
Trilogie von edlen Biopilzen:
Steinpilze, Kräuterseitlinge
und Shiitake, mediterran mariniert
Französische Zwiebelsuppe
Gefüllte Rosmarinrouladen an
dunkler Rotweinsoße, dazu Prinzessbohnen,
Knödel und eingemachte Cranberries
Beereneis mit Sahne
Festlicher Weihnachtsteller mit Plätzchen,
verschiedenen Alkoholpralinen, Rumkugeln, Schokolade und Dominosteinen



Und in Bildern

Der Baum steht; die Stühle haben ihre Weihnachtsmütze. Es kann losgehen. 



Gruß aus der Küche


Die Pilze


 Die Suppe


Der Hauptgang, ganz traditionell


Kleine Pause; Mann, Sohn und Hund warten, dass es weitergeht


Das Dessert


Und abschließend der große Weihnachtsteller


Noch mal der Baum


Die Krippe


Wir haben einer armen Familie Unterschlupf gewährt, die waren unterwegs zu einer Volkszählung und die Frau war hochschwanger. Sie hat hier in unserem Stall ein Kind geboren und es in eine Krippe gelegt. Das konnte ich nicht mitansehen, ich habe das Baby dann zwischen die warmen Tierleiber gelegt, so friert keiner. Das Baby nicht und die Tiere auch nicht.
Vermutlich schreien jetzt alle auf: "Die furchtbaren Veganer! Nein wie grausam!"
Sakrileg! Skandal! Jawohl. Das Kind hat es direkt neben der Kuh besser. Die Nächte sind kalt. 
In die Krippe hat sich ein Lamm gelegt. Wenn das nicht passt....


Schöne Bescherung! Nachher muss ich noch ein Gedicht aufsagen und wir müssen noch zwei Weihnachtslieder singen. Das wird total schief, ich sehe es schon kommen. Wir bewahren trotzdem Haltung.

Feiert schön!



Dienstag, 23. Dezember 2014

23.12.14 papas arrugadas con mojo rojo

Ihr habt sicher schon gedacht, ich wäre unterm Tannenbaum begraben! Mitnichten; ich halte mich wacker. Um mich herum fallen alle um wie die Fliegen. Aber dazu später mehr.

Hier ist Euer AdvenZkalender! 

Heute habe ich uns papas arrugadas con mojo rojo gemacht. Und einen gemischten Salat.
Falls Ihr das nicht kennt: das sind kanarische Schrumpfkaratoffeln mit Salzkruste und einer roten pikanten Soße. (Die gibt es ebenfalls in grün, auch sehr lecker, die heißt dann mojo verde.)



Das ist wirklich nicht viel Arbeit; besonders, wenn man es sich leicht macht wie ich heute und auf eine fertige mojo rojo zurückgreift:

Sanchon, mojo rojo, Bio, 125 g. Kostet um die 2,50 Euro. Mit diesem kleinen Gläschen sind wir super für zwei reichliche Portionen ausgekommen.



Wir fanden sie beide prima, hätte ich nicht so gut erwartet. Die Soße ließ Urlaubsgefühle wachwerden.

Die grüne Soße habe ich schon mal selbstgemacht; auch sehr lecker.
Mir war heute nach diesem Gericht. In wenigen Monaten kann ich es vor Ort essen; ich werde mit dem Sohn eine Woche nach Teneriffa fliegen und mich dort vegan durchschlagen.
Ich wollte dem Sohn und mir eine Freude machen. Zudem brauchen wir beide Sonne. Der Hund hütet in der Zeit den Mann.

Gestern hat mir der Mann nach der Gegendemo 'Bonn stellt sich quer' (als Protest gegen Bogida, was ein Ableger der unsäglichen Pegida ist) einen Dürum von CigköfteM mitgebracht und Köfte.
War wie immer total lecker. (Das hätten wir übrigens nicht essen können, wäre die braune Brut an der Macht. Was alle Menschen, die Verstand und das Herz auf dem richtigen Fleck haben, zu verhindern wissen.)

Vorgestern gab es einfach nur Penne mit dem Rest Mac-Cheese-Soße.


Ja liebe vegane Weihnachtsfreunde, gestern habe ich stundenlang das Essen für mein Mehrgängemenü vorgekocht und vorbereitet und erfahre heute, dass zwei nicht kommen, krank. Der dritte, mein Sohn, ist zwar auch krank, kommt aber. Ich werde ihm hier ein Krankenlager aufschlagen.
So sieht es aus. Gibt's das! Das sind die Omnis, die halten einfach nicht durch. Die schwächeln!

Der Mann hat mir gerade mehrere Mistelzweige besorgt. Es darf geknutscht werden. Wir haben heimlich schon geprobt, obwohl noch nicht Weihnachten ist. Sagt es nicht weiter.



Sonntag, 21. Dezember 2014

21.12.14 Buchtipp: Seelenschrei

Heute findet sich auf meiner Arbeitsplatte mal nichts Essbares:


Dieses Buch, ein Krimi, hat Nadine Buranaseda geschrieben.

Ich bin kein ausgesprochener Krimifan (meine Nerven sind dünn), aber ich habe mir vorgestern dieses Buch bei Thalia bestellt, weil ich sehr neugierig war. Denn die Schriftstellerin Nadine Buranaseda ist eine Leserin meines Blogs, sie lebt vegan und der Krimi Seelenschrei  spielt in Bonn. Wo sie lebt. Und ich auch. Aber es kommt noch viel besser: sie hat mir geschrieben, dass ihre Ermittler oder Hauptfiguren ebenfalls vegan leben. Wenn das nicht mal der Knaller ist! Wenn der Satz 'wie geil ist das denn!' nicht so abgelutscht wäre, würde ich nun sagen: wie geil ist das denn!

Zudem hat mich ihre atemberaubend gut gemachte Homepage neugierig gemacht.

Sie ist übrigens auch Autorin von rund 12 Jerry Cotton - Romanen; der erfolgreichsten Krimiserie aller Zeiten (3000 Hefte bislang). Nachzuhören hier, im WDR 2 - Interview.

Gestern Abend - naja, Nacht - fing ich also an, das Buch zu lesen und habe schon ein Drittel geschafft, dabei wollte ich nur ein paar Seiten lesen. Dann noch ein Kapitel, noch eines, ich konnte nicht aufhören. Das Buch ist äußerst spannend und ich hoffe, die kriegen das Schwein. Also den Täter.
Und ferner hoffe ich, dass ich das Buch über Weihnachten fertig bekomme. Muss.
Meint Ihr, es wäre arg schlimm, wenn ich Heiligabend nichts zu essen für meine Familie habe? Die sagen doch immer, dass die mich liebhaben. Bestimmt haben sie Verständnis.
Ich muss wissen, wie das ausgeht.

Also mein Tipp, wenn Ihr noch schnell ein veganes gutes Geschenk sucht - das wäre meine Wahl!

Nun aber zurück von Mord, Totschlag und gellenden Frauenschreien in mein friedliches, kleines, veganes Leben.
Der Mann und ich haben beschlossen, uns Weihnachten ausnahmsweise nicht zu zanken. Wir schlagen den anderen gleich nieder! Er meinte, es wäre gut, wenn wir uns Ruprechtruten besorgen würden und uns damit um den Tisch jagen würden. Finde ich eine großartige Idee! Sollten wir machen. Haben wir gleich ein bisschen Bewegung. Dann sitzt man nicht nur vorm Baum und isst.

Heute war es bislang noch sehr harmonisch, wir haben in friedlicher Eintracht unsere Weihnachtspost geschrieben. Rund vierzig Briefe sind nun auf dem Weg zu unseren Menschen. Meine Finger tun ziemlich weh, das viele Schreiben von Hand bin ich gar nicht mehr gewohnt. Aber tippen ist unschön an Weihnachten.
Wir bekommen selber immer viele Karten und ich finde, dass das eine bezaubernde Tradition ist, die ich gerne pflege. Immer schön zu sehen, wie viele Menschen man doch kennt, denen man zugeneigt ist und denen man viel zu verdanken hat, mit denen man angenehme Erinnerungen teilt.
Wenn man nur einen Menschen hätte, der einem zugetan ist, wäre das Leben schon nicht umsonst.

Rechts sieht man unseren fertigen Briefstapel noch. Die werden doch hoffentlich bis Heiligabend ankommen, die Briefe.



Der Mann hat sie gerade zur Post gefahren. Gleich dort ist der Weihnachtsmarkt mit den Glühweinständen. Keiner bei ihm der sagt: "Halt' ein, Mann!". Wenn das mal gut ausgeht! Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Bis dahin beguckt den AdvenZkalender und vergnügt Euch mit Plätzchen. Ich selbst werde gleich in die Küche wandern und was Nudelartiges zaubern und ein Dessert für Weihnachten vorbereiten.

Wenn der Mann zurück ist, werde ich ihn mit der Baumaufstellung beauftragen. Ich hoffe, der Baum wird gerade. Wegen des Glühweines. Sonst muss ich heute schon die Ruprechtrute rausholen. Hilft ja nichts.


Samstag, 20. Dezember 2014

20.12.14 Süßkartoffeln aus dem Ofen, Gemüse und Käsesoße


Süßkartoffeln aus dem Ofen, zusammen mit Porree und Sellerie, gedünstet, und einer großen Schüssel Mac Cheese-Käsesoße.

Von der Käsesoße ist noch so viel über, die kippen wir morgen über Nudeln. Dann sind wir für morgen auch schon versorgt.

Hier ist Euer AdvenZkalender.

Morgen stellen wir (also der Mann, ist klar, ne? Ich will ja nicht gepiekst werden) unseren Baum auf. Der Mann wird sich um das Licht kümmern und ich werde ihn am 23.12. schmücken. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit. Chefsache, natürlich.

Ich bin sehr froh, dass wir den wechselseitigen Geschenketerror in der ganzen Familie und bei Freunden abgeschafft haben. Das entstresst die Weihnachtszeit doch ganz enorm.
Nur noch die Allerkleinsten, die kleinen Kinder unter 18 Jahren, bekommen ein Geschenk.



Freitag, 19. Dezember 2014

19.12.14 Dunkle Soße zum (veganen) Braten

Viel zu zeigen habe ich nicht; die letzten Tage hat mich ganz schön mein Feind, die Migräne, malträtiert. Das war nicht mehr feierlich. Hier ist alles liegen geblieben; ich hinke hinterher mit meinen Weihnachtsvorbereitungen.

Gestern und heute gab es Fussili mit verlängerter Gulaschsoße. Ich mache mir die Tage keinen Stress mit dem Kochen. Alles easy.


Die Plätzchen gehen auch zur Neige; ich werde wohl noch mal eine Ladung backen müssen. Keine Ahnung, wer die hier aufisst. Die Keksdosen haben Löcher im Boden. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Aktuell köchelt eine wunderbare dunkle Soße für Weihnachten vor sich hin, schon seit Stunden. Das duftet herrlich.


Die werde ich einfrieren wenn sie fertig ist und Heiligabend auftauen, abschmecken und ggf. binden.

In diesem Video mit Nicole Just kann man sehen, wie leicht es ist, eine dunkle, vegane Soße herzustellen ist. Alle anderen veganen Köche/Köchinnen, die ich kenne, machen das auch so in der Art.


Hier ist übrigens noch der AdvenZkalender. Sind nur noch ein paar Tage!