Sonntag, 3. November 2013

03.11.13 Béchamelkartoffeln mit Roter Bete

Ewig lange habe ich überlegt, was ich nur kochen soll. Alle Schubladen aufgezogen, Kühlschrank auf, Gefrierschrank auf, gegrübelt.
Dann habe ich auf meine Rezepteseite geguckt und schnell sprang mich das Wort Béchamelkartoffeln an, das war's.
Seit Jahrzehnten eines meiner absoluten Lieblingsessen. Genaugenommen seit 1983; da war ich in der Hauswirtschaftsschule und musste das kochen. Ganz schlichtes Essen ohne Schnickschnack und Tamtam, nur lecker. Im Original wird Speck verwendet. Das zu ersetzen ist gsd die leichteste Übung für uns. Jemand hat netterweise den Räuchertofu erfunden.

Béchamelkartoffeln

Hier mit marinierter (kalter) Roter Bete, auf Wunsch eines einzelnen netten Herren, der Rote Bete liebt. Mir ist sie ziemlich gleichgültig. Ich esse sie zwar, aber sie fegt mich nicht vom Stuhl.


Die sieht hier nicht rot aus sondern braun. Schade, eigentlich. In Natura wirkte sie dunkelpink.

Ich habe wieder voll zugeschlagen. Sehe schwanger aus. Am besten schwinge ich mich in den bequemen Fernsehanzug und lasse Bauch Bauch sein. Freiheit für die Bäuche! Weg mit den Jeans und den Gürteln!

Heute gab es ansonsten noch einen Rest der Kürbiskartoffelsuppe: mit Reiseinlage, der Schlagcreme, gebratenem Räuchertofu und Kürbiskernöl.
Nachmittags Honigmelone. Dann ein Stück meiner weißen Mandeltorte.

So bald der Bauch in Abschwellung begriffen ist, werde ich dem Mann noch ein paar Erdnüsschen entreißen. Wenn er mal gerade nicht guckt.

Für morgen habe ich noch keine Kochidee, wir sollten besser erstmal Gemüse einkaufen.

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