Freitag, 11. Oktober 2013

10.10.13 Maronencreme

Heute Abend habe ich mich den gesammelten Esskastanien gewidmet. Ich habe sie kreuzweise mit scharfem Messer angeritzt (die gewölbte Seite) und bei 220 Grad Ober-Unterhitze in den Backofen gepackt, für ca. 15 Minuten.
Danach haben wir sie geschält und das Häutchen enfernt.
Dann konnte es an die Weiterverarbeitung gehen.
Nochmal machen wir das wohl nicht, Maronen sammeln und selbst verarbeiten; das ist was für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat. Ich bin einfach nicht die Zielgruppe, das war's!
Wenn ich noch mal Hunger auf die zugegebenermaßen geile Maronencreme habe, dann kaufe ich Esskastanien die vorgegart und geschält sind.
Im Netz fand ich eine Maronencreme die mir gefiel (vom Grundsatz her) und die ich deswegen veganisierte.


Maronencreme


Für Zwei

140 g geröstete Maronen (ohne Schale)
120 ml Hafermilch
40 ml Hafersahne
20 g Vollrohrzucker
Msp Vanilleextrakt
20 g Alsan Bio
20 g Puderzucker
1 kleine Prise Salz
2 TL Weinbrand


Die Maronen mit Hafermilch, Hafersahne, Vollrohrzucker und Vanillextrakt zum Kochen bringen, 25 Minuten auf kleiner Stufe kochen, die letzten fünf Minuten ohne Deckel, bis die Flüssigkeit verdunstet ist.
Anschließend die Masse zu Mus stampfen und erkalten lassen.

Alsan und Puderzucker mit Mixer cremig schlagen, das Gemisch unter das Maronenmus geben; eine klitzekleine Menge Salz und 2 TL Weinbrand unterühren.

Mit Sahne servieren. Hier habe ich mit einer Dattel und Krokant gearbeitet.


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Die letzten Tage habe ich von der Gemüsesuppe gelebt (2 Liter Wasser und ganz viel Gemüse), von den Resten des Grünkohls, von Butterbrot mit Veggiewurst, von Obst. Und viel Kaffee. Ich war heilfroh, dass ich einen riesigen Topf Gemüsesuppe hatte. Was hätte ich ohne den gemacht.
Wir hängen momentan viel in der Wohnung und arbeiten, gestern Abend bis fast 23.00 Uhr. Denn heute kam der Makler und machte Fotos, da sollte die Braut natürlich schön sein.

Die Erkältung hat mich noch im Griff, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Mein eigener Hustensaft ist so klasse. Bestimmt hilft der. Und wenn der mir nur hilft, weil ich es mir einbilde, egal. Was hilft hat Recht.

Wenn Ihr also nichts von mir hört - mir geht es gut, ich arbeite nur oder stöhne in meine Taschentuch.

Ein Bild habe ich doch noch, gestern Abend, Lieferpizza. Pizza Spinaci ohne Käse. Klingt nicht lecker, war sie aber. Unschönes Bild, auf der Fensterbank im Stehen Pizza gegessen, mitten im Renovierungskram, aus der Hand.
Später setzte ich mich zum Hund auf den Boden. Das hat ihn gefreut. Manchmal fällt ein Stück Rand ab.

Erwähnte ich eigentlich, dass ich gestern mehrere Stunden -nachmittags bis spät abends- jede einzelne Fuge in meinem Bad mit der Zahnbürste und Putzstein säuberte? Ich bin vom Wahnsinn befallen. Wenn Ihr je einen hasst - verdonnert ihn zu dieser Blödmannsarbeit. Dann spricht er allerdings nie mehr mit Euch, aber das kann Euch nur Recht sein.
Ich kenne leider niemanden den ich hasse, ich musste es selbst tun. Dumm gelaufen.
Diese Art Arbeit, der immer noch schmerzende Rücken und die Erkältung sind Schuld, dass wir mich  vor dem Schlafen gehen doppelt einreiben: der Mann meinen Rücken mit Wärmesalbe, ich die Brustseite mit Erkältungssalbe.
Ich sage Euch, wenn man mal die 40 hinter sich gelassen hat, da erwartet einen nicht nur Gutes. Schon allein, dass man beim Aufstehen morgens genau fühlt, was man am Vortag getan hat. Das klingt nicht gut, ist es auch nicht.
Bleibt fröhlich, gute Nacht!

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