Donnerstag, 31. Oktober 2013

31.10.13 Monatsabschluss / Bilanz Oktober 2013

Monatsabschluss / Bilanz Oktober 2013

Mein Anteil an den Lebensmittelkosten beträgt für den Oktober 171,16 Euro (Vormonat: 152,38 Euro, Durchschnitt über 10 Monate: 176,40 Euro). Der Bioanteil liegt schätzungsweise wie meistens bei um die 80%.

Zutaten für eine Kräftigungssuppe bei Erkältungen
Meine Highlights diesen Monat
Die Vegan-Box, mein veganes Frikassee, mein neuer Apfelkuchen (Rezept kommt am 5.11.), dreihundert Tage veganes Leben, die Hochzeit meines Bruders, die Zugriffszahl von 100.000 wurde von Euch lieben Lesern geknackt und die Rotweincreme war cool. Grünkohl war auch super. Ach, das war einiges, was gut gelungen ist.
Lecker war alles, wie immer. Keinen Reinfall gehabt.

Kalte Schnauze

Gesundheitlich lief es auch bestens, nur an einem einzigen Tag Migräne. Rekord. (Ich sage auch noch ganz leise: go vegan!)



Meine veganen Gerichte/Lebensmittel im Oktober
(Ohne Resteessen/Dopplungen)



Apfelkuchen mit Nusskruste und Sahne
Avocadocreme
Ayurvedische Pfannkuchen mit Salat
Bananenmilch
Brot mit Veganslices Salami und Papillonwurst, Guacamole
Butterkekse vegan
Chai-Latte mit geschäumter Sojamilch
Feldsalat Avocado und Kürbiskernöl
Fritten
Gebratener Tofu mit Djuvecreis
Gebratener Tofu-Mediterran mit Quinoa
Gefüllte Paprika mit Cashewrahm
Gemüseplatte mit Bratkartoffeln
Gemüsereispfanne
Gemüsesuppe mit Kartoffeln u. Nudeln
Gnocchi mit Tomatensoße, schwarzen Rauchböhnchen und gebratenen Kürbisspalten
Grünkohl mit Süßkartoffelstampf und Wheaty Chorizobratwurst
Haferflockensuppe
Kalte Schnauze (Schoko-Keks-Schichtkuchen)
Kartoffel- u. Kürbiswedges mit Tzatziki
Kartoffelsalat mit veganen Wienern
Kartoffelsuppe
Kirschjoghurt mit Cranberries
Kirschkuchen
Knoblauchcremesuppe
Kohlrabi-Cashewsüppchen
Kraussalat mit Avocado und Tomaten
Kürbis-Maronensuppe (Hochzeit)
Kürbissuppe
Lauchquiche
Maronen
Maronencreme mit Weinbrand
Mett vegan (Eckmeier)
Mojo verde
Nudeln mit Tomatensoße
Obstsalat mit Apfelmus und Vanillepudding
Ofengemüse mit veganem Joghurtdipp
Pasta Primavera
Pfifferlingrisotto (Hochzeit)
Pizza Spinaci (geliefert ohne Käse)
Pommes mit eigener Mayo, Krautsalat
Quinoa, Virginia-Steak (Wheaty), Gemüsevariation, Soße
Ratatouille u. versch. Gemüse (Hochzeit)
Rosenkohl, Salzkartoffeln und Soße
Rote Linsensuppe
Rotweincreme
Salat mit Kaki
Salzkartoffeln mit mojo und Guacamole
Seitan-Champignon-Geschnetzeltes mit Djuvecreis u. gebr. Apfelscheiben
Seitanfrikassee (Veganisierung Hühnerfrikassee)
vegane Leberwurst-Schnittchen (die Umsteiger)
vegane Teewurstschnittchen (die Umsteiger)
veganer Soyananda-Kräuterkäse auf Brot
Veggie-Pizza o. Käse (Lieferservice)
Wildtomaten mit Käsecreme

Seitangeschnetzeltes mit Djuvec-Reis

Beitrag zum Herbstrezepteboard vom Vegan Wednesday
 
Guacamole vom Mann zur Maus umgearbeitet





























Schönen November liebe LeserInnen! Bleibt dran, bleibt mir gewogen und klickt wenn es auch morgen wieder heißt: was koche ich bloß? Ich werde bekloppt. Kühlschrank voll und ich weiß nix. Vegan, bunt, lecker, gesund und überhaupt! 

31.10.13 Unterwegs, Bio-Bistro/Cafe Nash

Mit der Renovierung meiner Wohnung und den letzten Tätigkeiten sind wir soweit fertig, endlich.

Anschließend waren wir mal wieder beim Aldi-Süd, dort fand ich das 'Bio-Knusperbrot Vitalkorn' von Aldente (ist Aldi, oder?). Laut der Zutatenliste müsste es vegan sein. Ich habe es auch heute gegessen. Trotzdem habe ich eine Produktanfrage gestellt. Man weiß ja nie. Sollten Rückmeldungen kommen gebe ich Laut, vielleicht interessiert es Euch auch.

Eine zweite Produktanfrage ging raus an die Firma Neumarkter Lammsbräu. Die haben Biobiere. So eines hat der Mann heute im Bio-Bistro/Cafe Nash getrunken. Er fand es lecker. Mir war das zu heikel, ich habe mir dann lieber einen Chai-Irgendwas-Gedönsrat mit Sojamilch gegönnt:

 Der Schaum war dichter als bei herkömmlichen 'Latten' mit Milch. Und blieb standhaft, die ganze Zeit. Er kommt ohne eine kleine blaue Pille aus. Zauberei!
Dazu habe ich eine Kartoffelsuppe bekommen. Die schmeckte lecker und ganz anders als ich sie kenne/mache. Irgendein geheimnisvolles Kraut drin.


Die Uhr aus dem Nash hat uns amüsiert, der Schneebesen fungiert als Pendel und schlägt sekündlich aus. Wollte ich Euch nicht vorenthalten.


Das Nash habe ich hier schon mal ausführlicher vorgestellt.
Ich finde es schön im Nash. Die Inhaberin reißt sich drei Beine für einen aus und zaubert immer etwas Veganes für mich. Das ist ein kleines liebevolles (im wahrsten Sinne des Wortes) Bistro. Da ist Seele drin.

Ursprünglich wollte ich heute Abend noch kochen, aber da wir spät die beiden letzten Stücke von meinem tollen Kuchen gegessen haben, war nur noch für Brote Platz im Bauch. Sonst hätte ich Broccoli gemacht, entweder nach Hildmann oder nach meinem Rezept mit Weißwein. Macht nichts, vielleicht morgen, wenn es passt.

von links: Papillon, Flamingo, Soyananda, Salami

Heute waren wir noch am Rhein und haben die allerallerletzten Oktobersonnenstrahlen auf unserem Bonner Fährschiff Rheinnixe genossen. Das war ein Ausflug, sozusagen. Kreuzfahrt. :-)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

30.10.13 Beitrag zum Herbstrezepteboard vom Vegan Wednesday

Cara vom Blog think.care.act. hat zu einem Herbstrezepte-Special (saisonaler Ableger des Vegan Wednesday) aufgerufen. Erwünscht ist ein Herbstrezept für das große Herbstrezepteboard.
Unter der chicen braunen Kochmütze findet Ihr alle nötigen Infos:

Cara sucht für das Herbstboard herbstliche Rezepte. Klick mich!
Damit kann ich heute dienen. Mein Gericht ist herbstlich, sogar stellenweise orange. Es wärmt und man steht eine kleine Weile in der Küche. Es ist gekocht und gebraten. Es schmeckt fruchtig (Tomatensoße) und rauchig, leicht scharf (Bohnengemüse) und kartoffelig/nudelig (Gnocchi). Einfach göttlich. Es ist eines der Gerichte zum Reinhauen als gäbe es keinen Morgen. Opulenz vegan. 
Das Gericht ist sehr variabel, die einzelnen Komponenten passen gut zu anderen Gerichten. Machen aber auch als Solo eine gute Figur.

Gnocchi mit Tomatensoße, Schwarzen Rauchböhnchen und gebratenen Kürbisscheiben 


Die Gnocchi habe ich selbstgemacht. Heute hatte ich es allerdings einfach, ich hatte noch einen Gnocchiteig eingefroren.

Für 2 Personen

Gnocchiteig
175 g Kartoffeln (mehligkochend wäre gut, hatte ich aber nicht)
ca. 100 g Mehl
Salz
etwas Muskat
1 TL Sojamehl + 1 EL Wasser als Eiersatz
ein kleiner Schuss Sojamilch
1 EL Olivenöl

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden, in Salzwasser 10 Min kochen, abtropfen und mit Salz, Muskat, Sojamehl/Wasser, Sojamilch und Olivenöl mit Kartoffelstampfer sehr fein stampfen.
Nach und nach das Mehl hinzugeben bis der Teig formbar ist und nicht mehr klebt. Ggf. weniger oder mehr als angegeben nehmen.
Teig zur Kugel formen, dann rollen bis zur dünnen Wurst. Davon ca. 1 cm breite Streifen abschneiden und anschließend mit der Gabel seitlich etwas eindrücken.
Die Gnocchi in siedendes Salzwasser geben. Wenn sie nach ein paar Minuten freiwillig nach oben steigen sind sie gar und können mit der Schöpfkelle rausgefischt werden.


Tomatensoße
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Dose Tomaten (oder Tomatenstücke)
1 TL Oregano
1 TL Pizzagewürz
1 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Basilikum

Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl anbraten (nicht braun), die Dose Tomaten hinzugeben und ggf. klein zerteilen. Dann alle anderen Zutaten. Einige Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen. Basilikum kommt erst zum Ende auf den Teller.

Schwarze Rauchböhnchen
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Dose schwarze Bohnen (240 g Netto)
50 g Räuchertofu
1 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
1 EL Mandelmus
50 ml Wasser

Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl ca. 3 Minuten in der Pfanne braten. Den Räuchertofu klein würfeln und zu den Zwiebeln geben, auch ca. 3 Minuten braten. Anschließend die Bohnen mit ca. einem Drittel des Einweichwassers in die Pfanne geben, Hitze herunterdrehen, kurz ziehen lassen. Mit Tomatenmark, Salz  und Pfeffer würzen. Mandelmus mit etwas Wasser und etwas Salz verrühren und kurz vor Anrichten über die Bohnen geben. Bohnen gut verrühren bis das Mandelmus andickt.
Abschließend abschmecken.

Gebratene Kürbisscheiben

3 EL Olivenöl
ca. 450 g Hokkaido
Grobes Meersalz
Pfeffer
Frische Kräuter wie
Rosmarin
Thymian
Salbei
Oregano

Kürbis entkernen und in ca. 1 cm breite Spalten schneiden. In einer großen Pfanne in Olivenöl von jeder Seite ca. drei Minuten scharf anbraten. Mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen. Nach dem Braten die kleingeschnittenen Kräuter darüberstreuen und mit den Kürbisspalten gut vermischen.

Beim Anrichten frischen Basilikum auf der Tomatensoße verteilen.


Dienstag, 29. Oktober 2013

29.10.13 Von veganer Wurst und einer grünen Maus

Da dachte ich, ich bin mal nett und richte dem Mann ein eigenes Abendbrottellerchen zum Mitnehmen in sein Zimmer (die Schaltzentrale der Macht, von da lenkt er das Universum. Falls Ihr je wissen wolltet, wer das macht. Das macht er. Der Mann. Und nein, er ist nicht Gott. Der isst keine Schnittchen. Ihr müsst wieder ganz neu überlegen).

helle Wurst: Papillon von Taifun, dunklere: Veganslices Salami von Wheaty/Topas
 Mit Wheaty Veganslices Salami, Papillon von Taifun und einer Avocadocreme, damit er nicht in seinen PC-Tätigkeiten unterbrochen wird und in Ruhe tüfteln kann und dann kommt er nach kurzer Zeit zurück und zeigt mir das hier:



Wie oft sage ich: mit dem Essen spielt man nicht! Tolle Wurst. Darüber hinaus: Mäuse im Essen sind nicht vegan! Auch nicht, wenn sie grün sind. Muss ich denn in der eigenen Familie immer wieder von vorne anfangen.
By the way: der eigene Sohn rief mich gestern an und erkundigte sich, wie man Böllekes (Hühnerschlegel - ich weiß, kommt man nicht drauf. Ruhrpottslang) zubereitet. Der traut sich was.
Sowas fragt man eine vegane Mum doch nicht! Ich warte immer noch auf den Wärter, der mich hier raus holt. Diaspora, hier. Ehrlich. Oh liebe Veganfreunde, da ist noch viel Aufbauarbeit zu leisten für unsere gemeinsame Sache.

Übrigens tatsächlich tolle vegane Wurst heute, beide. Die Salami (2,29 Euro in meinem Bioladen) hat für mich zwar nicht viel von einer Salami, aber sie schmeckt sehr gut und angenehm kräftig/würzig. Ich hatte mal einen Salamiaufschnitt von Hobelz, den fand ich nicht so gut.

Die Papillon (2,49 Euro in meinem Bioladen) kannte ich schon und finde sie sowieso ausgezeichnet.
Beide Sorten sind natürlich Bio.


So. Das war das nötige Wort zum Dienstag. Nun habe ich Euch ins Boot geholt, Ihr wisst nun, was hier abgeht und könnt den Wärter mit dem Schlüssel schicken, damit ich hier rauskomme.

29.10.13 Lebenszeichen aus dem Backlabor inmitten von Salami, Seife und Lebkuchenherzen

Liebe Tier- und Menschenfreunde, treue LeserInnen,

heute habe ich meinen Tag hauptsächlich in der Küche verbracht und beim Friseur. Beides war erfolgreich.

Ich habe ein Kuchenrezept für Katharina vom Blog 'Die wunderbare Welt der Frau von Blaubeer' entwickelt. Katharina ruft dazu auf, sich an ihrem herbstlichen veganen Backspecial im November zu beteiligen. An jedem Tag im November postet ein/e andere/r BloggerIn sein Herbstrezept mit Bild.

Das sind die Bedingungen:

- vegan und herbstlich
- Blog vorhanden
- ggf. Einbindung Ihrer Backspecialgrafik (Bild: alle Rechte bei Katharina)
mehr Infos bei Frau von Blaubeer, klick mich!

Es sind noch Termine frei, hier zu sehen. Macht mit! :-)

Ich selbst mache am 5. November mit. Mein Werk nennt sich Apfelkuchen mit Nusskruste. Das habe ich heute in meinem Küchenlabor unter strengster Geheimhaltung (Hund hatte Augenbinde auf) entwickelt. Ich kann nur verraten: es ist saugut geworden. So ganz fassen kann ich das nicht, Backen ist nicht mein Ding. Fällt auf, wenn man sich meine Rezepteseite anguckt, da steht nicht viel unter Backen. Aber heute..., Mensch. Das lässt hoffen.

Zum Kochen war dann keine Zeit mehr. Aber ich hatte noch genug Djuvec-Reis von gestern über, den habe ich 'verlängert' und dazu Tofuscheiben (in Teriyakisoße mariniert) kurz angebraten.


Bei DM habe ich gestern Lebkuchenherzen von Alnatura erstanden, sie sehen mir vegan aus. Es sei denn, einem von Euch fällt etwas Unveganes auf. Dann müsste ich die Tüte an den Mann abtreten.


Um wieder ein bisschen Frische und Sonne in den Oktober zu locken habe ich auch noch die Seife Carpe Diem von Speick mitgenommen.
Seit gestern hänge ich ständig meine dicke Nase in das Loch der Packung neben meinem Läppi und schnuppere bis fast zum Koma.
Da sind ätherische Öle drin wie Grapefruit-, Limetten-, Orange- und Krauseminzeöl. Herrlich herrlich.
Bio, vegan und überhaupt. Bin gespannt wie meine Hände sie finden. Die Nase macht schon standing ovations.
Ich liebe den typischen Speickduft sehr, meine Lieblingsseife von denen, die Originalseife sozusagen, in rot/grüner Packung, ist leider nicht vegan.
Carpe Diem hat das Zeug mich darüber hinweg zu trösten.






























Gleich werden wir die Wurst Veganslices Salami von Wheaty/Topas essen und die Papillon von Taifun. Die kenne ich schon vom unserem Sommerurlaub in dem Hotel Biogasthaus Sonne in Simmersfeld, die hatten die dort morgens offeriert. Die ist richtig gut.

Wie die Veganslices Salami von Wheaty schmeckt werde ich in Kürze berichten. Bleibt dran, bleibt mir gewogen! :-)

Montag, 28. Oktober 2013

28.10.13 Seitan-Champignon-Geschnetzeltes mit Djuvec-Reis

Voll der Herbst, was. Todesmutig (oder leichtsinnig, wie man's nimmt) sind wir heute in den Wald gegangen, bei Sturmböen. War aber schön. Und sehr laut. Wirklich schlimm war es hier nicht. Mir ist nicht mal eine Eichel auf den Kopf gefallen. Wir sind zwar alle drei abwechselnd gestolpert, aber keiner ist hingefallen. Ich habe ein paar Tannenzapfen mitgebracht um daheim herbstliche Stimmung einzuläuten. Ich überlege noch, wo ich die Teile platzieren soll damit wir auf angenehme Weise an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert werden.
Wobei das nicht wirklich nötig ist, ich brauche nur morgens versuchen schwungvoll aus dem Bett auszusteigen, schon weiß ich genau, wie alt ich bin und dass die Uhr längst abläuft.

Bevor es soweit ist schnell noch mal stärken.

Unser Mittagessen, Seitan-Champignon-Geschnetzeltes mit Djuvec-Reis und gebratenen Apfelscheiben


Djuvec-Reis

Ihr kennt den sicher, gibt's im örtlichen Balkanrestaurant. Gemüsereis. Tolle Sache! Früher beim Jugoslawen (vor deren Krieg) freute ich mich immer schon auf diesen Reis. Das Fleisch war mir egal, die Fritten auch. Djuvec-Reis und ich war glücklich.
Ihr sollt auch glücklich sein:

Für 2 - 3 Personen

2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprika
1 Möhre
200 g Reis
1 kl. Dose Tomatenstücke
100 g Aivar
ca. 50 g Erbsen (TK oder Dose)
Salz
300 ml Wasser

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln, in Olivenöl glasig dünsten. Sehr klein gewürfelte Paprika und Möhre hinzugeben, etwas mitdünsten lassen.
Reis hinzugeben, umrühren. Die Tomatenstücke und das Aivar (Paprika-Auberginenmus, gibt es fertig in Gläsern, unterschiedliche Schärfegrade) hinzufügen, umrühren. Salzen und mit ca. 300 ml Wasser aufgießen. Gut umrühren und auf ganz kleiner Stufe 20 - 25 Minuten köcheln lassen.
Kurz vor Garende die Erbsen (wenn Dose, dann erst zum Ende) hinzufügen.
Nach der Garzeit den Djuvec-Reis abschmecken und umrühren.
In eine gefettete rundliche Form geben und stürzen.

Seitan-Champignon-Geschnetzeltes

Für 2 Personen

3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Seitan (hier: Viana)
180 g Champignons
Gyrosgewürz
Salz
Pfeffer
Paprika
ggf. frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian

Zwiebel und Knoblauchzehe grob würfeln. Seitan in schmale Streifen schneiden. Champignons bürsten und kleine ganz lassen, größere halbieren oder in dickere Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch zusammen mit Seitanstreifen einige Minuten scharf anbraten. Seitan herausheben und auf einen Teller legen. Nun kurz die Champignons braten, ohne Deckel, ohne Salz.
Wenn sie etwas gebräunt sind Seitan wieder hinzufügen und das Gericht würzen.


Gebratene Apfelscheiben

Einen Apfel vierteilen, schälen, Kerngehäuse entfernen, in Scheiben schneiden. In die Pfanne von dem Seitangedöns legen und ganz kurz anbraten. (Oh nein Freunde! Die Pfanne vorher nicht auswischen.)
Auf dem Teller als kleine fruchtige Beilage ablegen. Was die Berliner mit ihrer Leber, dem Apfel und den Zwiebeln können, können wir Veganer auch. (An dieser Stelle weil es gerade passt: Bonn grüßt Berlin!)


Seitan kann man auch selbst machen, wäre wohl erheblich günstiger als ihn fertig zu kaufen. Aus mir unbekannten Gründen schrecke ich stets davor zurück. Vermutlich habe ich in Foren und bei Facebook von zu vielen Seitan-Pannen gelesen. Keine Ahnung. Da habe ich sowas wie Schwellenangst, und das, obwohl ich nie bei der Deutschen Bahn AG gearbeitet habe.
Da ich mit dem Seitan von Viana prima klarkomme sehe ich noch keine Veranlassung, aktiv meine Seitanherstellungsblockade zu lösen.
Wie auch immer! Das Gericht ist super. Okay, ist ein wenig aufwändiger wegen des Djuvec-Reises, aber lohnt sich. Macht glücklich! Macht kernige echte sturmzerzauste Männer und deren Frauen zufrieden. :-)

Sonntag, 27. Oktober 2013

27.10.13 Frühstück auswärts, Wedges u. Tzatziki, Schnittchen, Maronen

Heute war das Frühstück zu dem wir eingeladen waren. Ich habe mein Frühstücks-Survival-Täschchen für den kleinen Veganer gepackt damit ich was zu essen habe. War klug, sonst hätte ich ganz blöd im Regen gestanden.

In meiner Tasche war Mett (Eckmeier), Zwiebeln, Teewurst und Leberwurst (Umsteiger). Zudem Alsan und Sojamilch. Alle drei Sachen habe ich gestern auf Vorrat zubereitet.
Die Brötchen haben wir mitgebracht. Da weiß ich, dass meine Sorte vegan ist.

Leider habe ich vom Frühstück selbst nur diesen kleinen zufälligen Fotoausschnitt, wir haben nicht daran gedacht meine genialen leckeren Werke zu fotografieren.

Macht aber nichts! Abends habe ich meine Sachen noch mal daheim aufgetischt, Bild folgt gleich.


Das war unser Mittagessen, Kartoffel- und Kürbiswedges aus dem Ofen mit Rosmarin, Thymian, Salbei und geräuchertem Paprikagewürze sowie Gyrosgewürz.
In Tateinheit mit Tzatziki. Da war allerdings nur eine ganz klitzekleine Knoblauchzehe drin, weil wir nachmittags noch auf eine Veranstaltung gefahren sind. Ich wollte den Saal ungern für mich alleine haben...


Abends nach dem Konzert habe ich ein paar Spießerschnittchen gemacht. Die 70er lassen grüßen.

von oben nach unten Leberwurst, Teewurst, Mett m. Zwiebeln
 

Und hier sind leckere riesengroße ofenheiße Maronen, damit schließe ich diesen herbstlichen Tag ab:




Samstag, 26. Oktober 2013

26.10.13 Wie man Spülberge produziert

Wie man Spülberge produziert ist schnell erzählt,

hintereinander weg Mett, Teewurst, Leberwurst  und Salat machen. Dann zwei dicke Büschel Kräuter zum Einfrieren schneiden. Ruckzuck ist das Küchenchaos da.
Wir haben gerade 21.37 Uhr und ich komme erst jetzt aus der Küche raus. Seit frühem Nachmittag bin ich da drin, seit unserem Großeinkauf im Bioladen.
Zwischendurch habe ich allerdings gegessen, aber nicht viel, weil das ständige Abschmecken satt gemacht hat. Telefoniert habe ich auch. Und die SWR1-Rheinland-Pfalz - Hitparade gehört und mitgefiebert. Und getanzt. Für mich, in der Küche. Wenn nicht gerade der Blick des Mannes oder des Hundes auf mir ruhte. Dann kann ich nicht.

Etwas von dem Mett und der Wurst werde ich morgen brauchen, den Rest habe ich portioniert und in kleinen Dosen eingefroren.
Dill und Petersilie habe ich kleingeschnitten und eingefroren; das geht gut. Bei künftigen Salaten habe ich mit den Kräutern schon mal nichts am Hacken.

Zeigen kann ich Euch vorerst nur meinen Salat. Alles andere ist eingedost! :-)

Das ist ein riesiger 'Kraus-Salat' mit Avocado, Tomaten und Frühlingszwiebeln. Das Dressing besteht aus 2 EL Rapsöl, 1 EL Walnussöl, 1/2 TL Heuöl, Salz, Pfeffer, Gute-Laune-Kräuter und 1 EL Zitronensaft.


Danach gab es zum Nachtisch die letzten beiden Schälchen meines Apfelmuses mit Vanillepudding.
Nun ist der Gefrierschrank und der Kühlschrank randvoll. Die Küche ist wieder begeh- und überschaubar. Und ich bin fertig.
Da fällt mir ein, dass für heute Abend noch Maronen eingeplant waren. Ich habe ganz riesige französische bekommen. Die wollte ich im Ofen parat machen und dann mit dem Mann vorm Fernseher essen. Vergessen. Kommt übermorgen. Wenn man sich nicht alles aufschreibt. Isses nich schlimm?

Freitag, 25. Oktober 2013

25.10.13 Gefüllte Paprika mit Cashew-Safranrahmsoße

Dafür, dass es eines von unseren Lieblingsgerichten ist mache ich es eher selten. Liegt wohl daran, dass es so viel zu essen und auszuprobieren gibt.

Das Rezept habe ich am 11. Februar schon mal gepostet; heute war es genauso, nur größere Mengen und die Sojaschnetzel-Zuchinifüllung wurde um kleingeschnittene Paprika ergänzt. Zudem habe ich auf die Füllung, bevor ich den 'Deckel' darauf legte, pro Paprika einen EL Hafersahne gesetzt.
Die ganze Chose war 20 Minuten bei 180 Grad im Umluftofen.

Gefüllte Paprika mit Cashew-Safranrahmsoße

So kommen sie aus dem Ofen raus (alles so schön bunt hier)


Und so liegen sie dann auf Manns Teller


und auf meinem


Während der Mann den ersten fertigen Teller fotografiert kümmere ich mich i. d. R. um den zweiten. Wenn er mit dem Foto fertig ist, bin ich mit meinem Teller fertig. Manchmal finden wir den zweiten Teller besser, dann fotografiert er den auch noch.
Dann gehen wir ins Wohnzimmer essen. Mann mit Kamera und Teller, ich mit Teller und Besteck, hinten dran der Hund.

Am Tisch gucke ich, welcher Teller schöner ist (meist der Fototeller) oder größer von der Portion her, den bekommt er dann (der Mann, nicht der Hund). Es sei denn, es handelt sich um eine grüne Paprika, die muss ich essen. Immer. Das ist meine Lieblingspaprika.
Da lasse ich auch nicht mit mir reden. Irgendwo muss Schluss sein. Das Leben ist kein Ponyhof.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

24.10.13 Obstsalat mit Vanillepudding und Apfelmus

Obstsalat mit Vanillepudding und Apfelmus


Im Obstsalat wurden filetierte Zitronenscheiben, Kiwi, Möhre, Apfel, Kaki, Banane, Birne, Datteln, Haselnüsse und ein EL Ahornsirup verarbeitet.

Das Apfelmus besteht aus mehreren geschälten Äpfeln, mit etwas Wasser (ca. 40 ml), Vollrohrzucker und etwas Zimt 15 Minuten gekocht.

Der Vanillepudding ist von Alnatura, nach Anleitung gekocht aber zusätzlich mit Ahornsirup gesüßt.

Der Teller wurde mit Flower Power von Sonnentor verschönt. Auf dem Apfelmus liegt eine Kakischeibe (Stern in der Mitte, sieht hübsch aus) und eine Paranuss.


24.10.13 Wie man Freunde verliert.....

Nee alles Quatsch! Es ist nur ein harmloses Knoblauchcremesüppchen! Wenn wirkliche Freunde unsere Verzauberung in vegan hingenommen haben, dann werden sie die Knoblauchcremesuppe auch aushalten können.


Für Zwei

5 - 6 Knoblauchzehen
1 dicke Schalotte
2 EL Rapsöl
30 g Mehl
500 ml Gemüsebrühe
130 ml Hafersahne
Salz
Prise Zucker

Petersilie, Schnittlauch oder Croutons als Deko. Kleine Stückchen gebratener Räuchertofu machen sich bestimmt auch gut als Topping. Ich sehe es vor meinem geistigen Auge, es sieht gut aus!

Diese Schalotte und dieses Häuflein Knoblauchzehen schälen.


Das geht gut mit diesem 'Knoblauchentschälungsgerät aus gummiartigem Material in kurzer Schlauchform'. Eine (oder mehrere) darin einführen: 


Mit etwas Druck rollen! Zwei bis dreieinhalb Sekunden. Hin

Und her!

Ta ta! Knoblauchzehe geschält


Knoblauchzehe klein schneiden und "Huch ist das viel!" sagen, "ich werde alle meine Freunde verlieren, ich weiß es."


Zwiebeln würfeln und in Rapsöl glasig andünsten, den Knoblauch hinzugeben, ca. 1 Minute mitdünsten lassen. Beides darf nicht bräunen! Wird leicht bitter, können wir nicht brauchen.
Dann Mehl darübergeben und gut mit Schneebesen rühren, langsam die Brühe hinzuschütten, immer rühren. Bis kurz vor Tennisarm.
Deckel drauf. 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Anschließend mit Pürierstab glatt pürieren und die Hafersahne hinzugeben, noch mal aufkochen lassen.
Zum Schluss abschmecken mit Salz und etwas Zucker und mit Deko belegen.

Ich koche Apfelmus, ich werde später noch einen schönen bunten Obstsalat basteln mit Apfelmus und Vanillepudding.

Der Mann berichtet gerade von 3D-Drucker der Pizza macht. Für Astronauten. Tolle Wurst.
Diese Welt ist bekloppt! Bringt Euch in Sicherheit. Rennt weg! Schnell.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

23.10.13 Hochzeitstag und über 100000 Zugriffe auf meinen Blog

es ist passiert, heute habe ich meine eigens für mich gekauften eifreien Nudeln bei meinem Lieblingsitaliener bekommen. Der Chef persönlich hat das überwacht.

Und einen leckeren Vorspeisensalat mit Avocado und Brot. Die Bilder sind von der Handykamera, nicht perfekt.

Zuerst Brot...


dann der Salat mit Avocado, Feldsalat und Kürbiskernöl


und dann meine Pasta Primavera mit verschiedenen Gemüsen und Pilzen





Schöner vierter Hochzeitstag!

Mann und ich haben gerade auf über 100000 Zugriffe seit Bestehen des Blogs Blaubehimmelt - seit Ende Januar - angestoßen. Vegan lebe ich seit 28.12.12.

Einhunderttausend mal Dank an alle meine Leser!

Dienstag, 22. Oktober 2013

22.10.13 Ayurvedische Zucchinipfannkuchen mit Salat

Ha ha! Einen habe ich noch:

Ayurvedische Zucchinipfannkuchen mit Salat


Für die Pfannkuchen habe ich diese Pfannkuchen-Backmischung benutzt und nach dem Rezeptvorschlag auf der Packung geraspelte Zucchini untergerührt.

Meine Freundin hat mir heute geschrieben, dass sie diese Backmischung mit Pilzen zubereitet hat und sehr zufrieden war. Da wollte ich das auch schnell ausprobieren.
Diese Packung lag der Vegan-Box bei.

Enthalten ist Kichererbsenmehl, Paprika, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Meersalz, Ingwer, Gelbwurzel (Anmerkung Blaubehimmelt: Kurkuma) und Bockshornkleesamen.
Ich würde empfehlen, die Mischung etwas zu salzen, wenn man wie ich eine Zucchini mitverarbeitet.
350 g sind enthalten, für sechs kleine Küchlein - siehe Bild, da sind zwei drauf - benötigt man 100 g Backmischung. Und 150 ml Mineralwasser.


Jo, war prima und duftete indisch. Da werde ich mich informieren müssen wo ich den Artikel nachkaufen kann.

Der Salat besteht wie gestern aus Salatherzen und Feldsalat. Dazu Frühlingszwiebelröllchen, Zitronenthymian, ein paar winzige Naschpaprika, Peperoni, geröstete/gesalzene Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne. Das Dressing besteht aus dem Öl aus meinem Glas mit eingelegtem Tofu (Olivenöl), Salz, Pfeffer, Saft einer halben Zitrone.
Die Blume - auch die wurde gegessen - ist eine Ringelblume.

Und das hier ist kein Foto von einer steckengebliebenen Kartoffel in meinem Hals wie im vorherigen Post sondern ein Foto auf dem man sieht, wie mein Vater damals mit mir "Flugzeug" gemacht hat. Es war zufällig auf der anderen Seite des Fotoalbums. Ich dachte, vielleicht interessiert Euch das auch.


Ich war unersättlich, konnte nicht genug davon bekommen. Damals im Wald (der gleiche, wo ich letztens Manns Schlüssel gesucht habe) trafen wir auf eine ältere, spazierende Dame. Die meinte wohl, ich sähe traurig aus. Bei der habe ich mich dann beschwert, dass mein Vater nicht mehr mit mir fliegen wollte. Sie hat geantwortet, manche Menschen hätten eben Flugangst, das müsse ich doch verstehen.
Nee, verstand ich damals irgendwie nicht, weil ich ja geflogen bin, nicht er.

Man macht echt was mit als Kind. Dramen, Dramen.