Mittwoch, 25. September 2013

25.09.13 Vegan Wednesday #58

Alle zeigefreudigen VeganerInnen posten Mittwochs Bilder ihrer veganen Gerichte auf ihren Blogs. Die Links zu den Postings werden diese Woche von Regina von muc.veg gesammelt und auf einem Pinterestboard zusammengeführt. Wo die vielen veganen Gerichte am darauffolgenden Sonntag bewundert werden können. Unter der Kochmütze findet Ihr weitere Infos:

hier wird gesammelt

Mein Frühstück war erstens langweilig und zweitens habe ich es vergessen zu fotografieren, war aber nur ein ömmeliges Brot mit Marmelade.

Mittags habe ich mich schon gesteigert und mir einen Apfel mit Karamell und Brombeeren gemacht. Ich war heute alleine und wollte es mir besonders nett machen.


Aber so richtig aufgedreht habe ich erst abends, für mich allein habe ich Sushi gemacht. Sushi satt:



Als Füllung bzw. Auflage hatte ich Gurke, Möhre, Tofu gebraten/karamellisiert, veganer Kaviar, Sesam, Wasabi (von Arche), Frühlingszwiebeln und Shiitakepilze. Und ein Brotaufstrich Mango irgendwas ist auch noch drin. Da fällt mir auf, ich habe vergessen, Avocado reinzutun, schade. Vorbei, vorbei.

Die Ingwerscheiben habe ich übrigens seinerzeit selbst gemacht, so gehts:



Ingwer für Sushi selbst eingelegt (Gari)

100 g frische Ingwerknolle
100 ml Reisessig
90 g Zucker
½ TL Salz
150 ml Wasser
 
Ingwer dünn schälen. Mit einem Hobel oder einem scharfen Messer quer in sehr feine Scheiben schneiden und anschließend in einen Topf mit etwas kochendem Wasser geben. Ca. 1 -2 Minuten kochen.
Danach in einem Sieb abtropfen lassen. Ingwerscheiben mit Küchenkrepp abtrocknen und in ein vorbereitetes ausgekochtes Glas mit Schraubdeckel einfüllen.

In den noch warmen Topf den Reisessig geben, den Zucker und das Salz und mit ca. 150 ml Wasser zum Kochen bringen. Flüssigkeit rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Flüssigkeit zu dem Ingwer ins Glas schütten, so viel wie reinpasst. Glas verschließen und auf den Kopf stellen.

Mindestens 24 Stunden einwirken lassen.
Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich Monate. Meines ist vom 26. März.

Der Mann sollte eigentlich über Nacht wegbleiben, Herrenabend. Kurz vor Ende meiner Sushisession ruft er an und verkündet, dass er doch nicht übernachtet und heute schon heimkommt! Man kann sich auf nichts verlassen, ich dachte schon darüber nach, eine gepflegte Ladynight zu machen und mir einen Nacktputzer kommen zu lassen. Dafür hätte ich mein Sparschwein geschlachtet. 
Was hätte das gegeben! Der Mann wäre nach Hause gekommen und hätte die Situation sofort richtig erfasst. Da nützt es auch nichts, wenn ich das Klischee bemühe und sage: "ich kann dir alles erklären!".
Das hätte bestimmt Alarm in der Hütte gegeben und ich hätte mich nicht mit einer dann sauberen Wohnung herausreden können. 
So ist noch mal alles gut ausgegangen, kein Nacktputzer, nur Sushi, welches ich teilen muss. Leider.


Kommentare:

  1. Da hätte ich heute gerne mitgegessen, verstehe schon warum Du das alleine genossen hast, ich hätte auch nichts abgegeben. ;) Ich muss eeeendlich wieder Sushi selbst machen.
    Liebe Grüße,
    Johanna

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    1. ich hatte genug da, da habe ich etwas abgeben können. Der hat bestimmt geahnt, dass ich was Leckeres mache. Männer :-)
      Liebe Grüße

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  2. Yummy, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen bei Deinem süßen Apfel zum Mittag! Lecker! Aber auch um Dein Sushi beneide ich Dich, ich hab schon seit langem so einen Appetit drauf...

    Liebe Grüße,
    Marzipani Ententeich

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    1. ich bin verrückt nach Karamell.
      Liebe Grüße Susi

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  3. Wow wie toll! Ein Tag mit gleich zwei kulinarischen Highlights! Bei diesen Fotos läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Das gleicht auch ein unspektakuläres Frühstück mehr als aus!

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    1. Danke schön Natalie! *freu*
      Liebe Grüße Susi

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  4. Ich kann mich nur anschließen: WOW!!! :)

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