Donnerstag, 19. September 2013

18.09.13 Großes Resteessen und Makronen

Da hinke ich doch schon wieder hinterher mit meinen Aufzeichnungen. Den Tag gestern bekomme ich aber noch zusammen.

Mittags habe ich mir die restlichen Buchteln vorgenommen und sie in Scheiben geschnitten. Den Rest von seiner Vanillesoße habe ich mit Nussmilch, Haferflocken, Chili und Zimt gestreckt und erhitzt. Da hinein habe ich die Buchtelscheiben gebettet und etwas Kakao darüber gesiebt. Es war vorzüglich. Das Gleiche habe ich abends noch mal für den Mann gemacht als er hungrig heimkam, als Nachtisch.


Er renoviert immer noch meine Wohnung, da muss ich ihm was bieten. Wenigstens bekochen. Und lieb gucken.
Zuvor haben wir aber die Rouladenreste von vorgestern gegessen. Alles war noch da, aus den Salzkartoffeln habe ich Bratkartoffeln mit Räuchertofu und Zwiebeln gemacht.



Tagsüber habe ich überlegt, was ich mit dem Nussrest aus der Haselnussmilch mache, der sich im Tuch über dem Sieb beim Durchseihen absetzt. So sieht er aus, der 'Nusssatz'. Der hockte im Kühlschrank und wartete auf seinen Einsatz:

 Ich habe mich dann auf Makronen eingeschossen. Erschien mir nicht aufwändig und alle Zutaten sind vorrätig.

Haselnuss-Kokosmakronen

der Nusssatz/Nussrückstand aus ca. 60 g Haselnüssen von der Nussmilch
Ca. 100 g Puderzucker
ca. 90 g Kokosflocken
3 TL NoEgg Eiersatz
6 TL Wasser
Msp. Vanilleextrakt
ganz kleiner Schuss Nussmilch

1/2 Tafel Bitterschokolade (hier: Alnatura)

alles gut miteinander verrühren und Häufchen davon auf Backpapier (oder Oblaten) absetzen, das geht am besten mit Teelöffeln. Bei 175° C Umluft in den vorgeheizten Backofen schieben, mittlere Einschubleiste.
vor dem Backen
  Meine habe ich 16 Minuten dringelassen, ich habe ständig geschaut, bis mir die Farbe perfekt erschien. Komplett durchgetrocknete Makronen mag ich nicht, meine müssen innen noch einen gut feuchten Kern haben. Dann liebe ich sie.  Wer sie gerne trockener mag sollte sie etwas länger drinlassen.
Das hat geduftet! Holla. 19 Stück habe ich aus der Menge herausbekommen.

nach dem Backen

Nach dem Abkühlen habe ich eine halbe Tafel Schokolade geschmolzen und die Makronen darin getunkt, so, dass nur der Fuß (wie bei Schnecken, die haben auch Füße, nämlich genau einen!) schokoladig wird.
Auf einem Gitterrost abkühlen und festwerden lassen.


Die waren großartig. Glaube, das waren meine bislang leckersten veganen Plätzchen. Muss ich im Hinterkopf behalten für Weihnachten. Allerdings musste ich sie behandeln wie ein rohes Ei, sie besitzen nicht die Bindung und Festigkeit wie die Makronen meiner Mum (mit Eischnee). Nachdem mir die dritte Makrone kaputt gegangen ist habe ich es auch begriffen und sie vorsichtiger vom Papier gelöst.

Im Geschenktütchen (für meinen Sohn und seine Lebensgefährtin -ich hätte sie gern als Schwiegertochter aber psssst) sahen sie dann so aus:

Heute habe ich auch drei davon zu meiner Friseurin getragen zum Probieren, sie interessiert sich immer für meine veganen Sachen. Sie fand sie auch klasse.

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