Montag, 30. September 2013

30.09.13 Lauchquiche und Bratapfel mit Vanillesoße

Vorräte verbrauchen, Tag 8 von mindestens 14 

Lauchquiche nach dem Rezept von Veganes Nom

Statt Zwiebeln habe ich anderthalb Stangen Lauch genommen und nur eine dicke Zwiebel. Beim Räuchertofu musste ich improvisieren, ich habe immer noch keinen. Stattdessen habe ich Tofu Natur-Würfelchen mit Rauchsalz und Liquid-Smoke mariniert. Ging auch! Ich brauchte übrigens für den Teig etwas mehr Mehl.
vor dem Backen

nach dem Backen
...... und danach ein Bratapfel mit Vanillesoße


Apfel waschen und Kerngehäuse entfernen. Gehackte Walnüsse und Haselnüssel in einer Pfanne drei Minuten rösten und mit einem Esslöffel Agavensirup karamellisieren.
Die Nussmischung zusammen mit einem Teelöffel Konfitüre, mit einer kleingeschnitten Trockenfeige und Gojibeeren befüllen. Ein Stückchen Alsan oben auf den Apfel legen und in das Loch ein Zweiglein Rosmarin stecken. Das duftet herrlich und gibt dem Ganzen eine besondere Note.

Dann den Apfel auf ein Stück Alufolie setzen und diese oben schließen.

Auf das Rost mittlere Einschubleiste setzen und in den vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen.

Vanillesoße für Zwei

125 ml Sojacuisine oder Hafercuisine mit zwei Teelöffeln Vanillezucker, einer Messerspitze Vanilleextrakt und einem in etwas Wasser verrührten Teelöffel Stärke aufkochen lassen, vom Herd nehmen.
Auf die Äpfel gießen.

Apfel aus der Folie heben, das Fruchtwasser aus der Folie auf den Apfel schütten, den Apfel mit Vanillesoße begießen und mit etwas Puderzucker und einem Häuchlein Zimt bestreuen.


Merkt Ihr was, ich locke den Oktober!

30.09.13 Der Schlüsselbund und wieder Tiere im Essen

Ein Wunder! Lasset uns niederfallen! Der Schlüsselbund vom Mann ist wieder da.
Oder lasst mich präziser werden: er war nie weg..........
Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: ich mache mich spätnachmittags auf den Weg und helfe dem Mann beim Suchen seines Schlüsselbundes. Hetze fast zwei Stunden durch den Wald weil die Dämmerung drohte. Den ganzen Waldboden, alle Parkbänke, Mülleimer, Pariser, Baumstümpfe, einfach alles habe ich mit meinen möhrenscharfen Veganeraugen abgescannt, nichts.

Sogar gebetet habe ich zum Heiligen Antonius. Das ist der, der für Verlorenes in der katholischen Kirche zuständig ist.
Jaaa doch, ich weiß! Er ist tot. Aber es funktioniert trotzdem. Er 'lenkt' einen zu verlorenen Gegenständen (meist Schlüssel, Brillen, Kreditkarten).
Als wir nichts fanden dachte ich noch, siehste! Die katholische Kirche ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
Ich gebe zu, ich war enttäuscht. Mein Supertrick zog nicht. Der Teufel hatte seinen Schwanz auf dem Schlüsselbund und er war mit nichts dazu zu bewegen, seinen Schwanz zu lüften und ihn freizugeben, den Schlüssel. Selbst der Heilige Antonius hat versagt.
Dachte ich. Gestern.

Heute Morgen springt mich der Mann gutgelaunt und quietschfidel an als er vom Gassigehen heimkam. Drückt und herzt mich. Das ist höchst ungewöhnlich wenn man der Generation 60+ angehört.
Da dachte ich gleich, Obacht! Da ist doch was im Busch. Der hat was ausgeheckt. Braucht der Geld, hat er sich in eine andere Hundehalterin verguckt? Kann unser Hund Handstand?

Oh nein. Haltet Euch fest: der Schlüsselbund ward gefunden. Der lag die ganze Zeit wohlig daheim im Warmen während ich mir im Wald einen Wolf lief, tief unten in der Gürteltasche zusammen mit den Hundeleckerlis und lachte sich einen Ast!

Ich gehe am Stock, echt jetzt. Du glaubst es nicht, du kriegst die Tür nicht zu. Was ich hier mitmache. Was habe ich mit dem Mann gelitten und mitgefiebert und gesucht. Dann das.


Ich muss gleich ganz schnell in die Kirche, ein Kerzchen anzünden und Abbitte leisten beim Heiligen Antonius. Der hat seinen Job erstklassig gemacht; nur anders als ich mir das vorstellte. Das Ergebnis zählt, die Schlüssel sind da. Was will ich?
Ich schäme mich fast, aber ich dachte schon, der lahmt, der Antonius.




Vorräte verbrauchen Tag 8 von mindestens 14

Die Aufregung zollte ihren Tribut, ich habe mir heute Mittag schnell eine seelenwärmende entspannende Haferflockensuppe gemacht. Damit das Händezittern aufhört. Habe mit Feigen und Walnussöl  gearbeitet. Die Rosinen sind untergangen, da dachte ich, Öl schwimmt. Dann habe ich was worauf ich draufgucken kann. Natürlich war wieder Tier in der Suppe. Das ist die heißgeliebte Müslischüssel vom Mann. Geschieht ihm Recht; nun esse ich heimlich daraus. Das hat er nun davon, mich völlig umsonst im Wald zu verschleißen.



Für eine Person

ca. 0,5 l Hafermilch
3 gehäufte EL feine Haferflocken*
2 Teelöffel Vollrohrvanillezucker (mache ich selbst)
ein Stückchen Alsan
eine Prise Salz (wichtig!)
eine halbe Handvoll Rosinen
Chili aus der Mühle

Alle Zutaten in einen Topf geben, rührend aufkochen lassen, fertig. Nach Bedarf mit getrockneten Datteln oder anderen Trockenfrüchten oder auch gehackten Nüssen belegen. Ich habe auch noch etwas Walnussöl darauf geträufelt. Haselnussöl ist auch gut.
  
*hier waren es 4 EL längst abgelaufene Schmelzflocken von Kölln, die lösen sich völlig auf, deswegen sieht die Suppe so glatt aus. Glatt wie 'n Kinderpopo.

30.09.13 Monatsabschluss / Bilanz September 2013

Monatsabschluss / Bilanz September 2013

9 Monate vegan! 


Im September hatte mich die Kochlust endlich wieder. Mit sinkenden Temperaturen kam der Appetit zurück, das dachte ich mir schon.
Auch dieser Monat war relativ günstig, 152,38 Euro (Vormonat 130,77 Euro) beträgt mein Anteil an den Lebensmittelkosten. Den Bioanteil schätze ich bei ca. 75 - 80% ein. Wenn man sich die Bilder meiner Vorräte näher betrachtet wird man das schnell bestätigt finden, Bio über Bio.


In der Summe ist übrigens eine große Bestellung von Alles-Vegetarisch eingerechnet die mich erst im Oktober erreichen wird.

Am 31.12.13 werde ich den monatlichen Durchschnittswert für ein ganzes Jahr veganes Essen ermitteln. Dieser Wert ist dann auf jeden Fall aussagekräftig, Vorräte hin oder her. Denn auch sämtliche veganen Vorräte sind dann berücksichtigt. Momentan liegt der Durchschnitt bei neun Monaten bei ca. 177 Euro.

Kennengelernt habe ich in diesem Monat Chiasamen und Flohsamen; beide haben ihren festen Platz in meinem Vorratsschrank eingenommen. Dann habe ich das legendäre Life Changing Bread ausprobiert und für lecker befunden.

Ich war auf einer Großkirmes, ließ mich durchschütteln und fand Veganes zum Essen.
Eine Pleite bei meinem Stammitaliener musste ich hinnehmen; die Nudeln waren mit Ei. Unsinnigerweise. Aber auch das habe ich für für Zukunft mit dem Besitzer geklärt. Der besorgt für mich eifreie Nudeln.

Nussmilch habe ich hergestellt (ich kann es noch besser) und das Snickersbrötchen für mich entdeckt.
Konfitüre habe ich selbst gemacht, ganz ohne Kochen, mit Chiasamen. Spektakulär, grandios, lecker.
Meine Highlights waren die Spinatlasagne, die grüne Erbsensuppe, die papas arrugadas mit mojo, Semmelknödel mit Pilzragout, der Nudelsalat mit Cocktailsoße. Der war überhaupt das Beste! Das ist mein neues veganes Baby, ich liebe es!



Im September bin ich kulinarisch ganz schön herumgekommen. Gekocht/gebacken/gegessen habe ich chinesisch, japanisch, indisch, spanisch, italienisch, deutsch, österreichisch, indonesisch. Die Welt zu Gast bei Blaubehimmelt.

Ich hatte ein paar Fragen an Euch eingestellt mit der Bitte um Resonanz, so ein Blog ist nun mal recht einseitig. Ich schreibe munter ins Blaue (im wahrsten Sinne des Wortes). Die bisherige Bilanz Eurer Antworten: es soll bleiben wie es ist. Sehr deutsch :-) aber okay, dann rühre ich nicht an dem bewährten Konzept. Ich werde auch in Zukunft keine Gewinnspiele anbieten. Ihr vermisst sie nicht, bestens.

Danke an Alle, die mir eine Rückmeldung und etwas von ihrer Zeit schenkten und die eine oder andere Frage beantworteten, sehr lieb von Euch!

Gesundheit:
Migräne hatte ich im September nur an drei Tagen, dafür hat mir der Rücken arg wehgetan. Da kann aber das Essen nichts für. Das liegt an der Wohnungsrenovierung. Übernommen. Kann man nichts machen. Mehr Spinat essen hilft nicht wirklich. Bin ich Popeye?
Mein Gewicht steigt langsam wieder, was gut ist.

Fazit: guter veganer leckerer Monat.

 (Ich sage auch noch mit Rilke 'Herbst'...!)
Schönen Oktober liebe Leserinnen und Leser! Wie meiner wird werdet Ihr erfahren, bleibt dran, bleibt mir gewogen.


Meine veganen Gerichte im September 
(ohne Dopplungen, Reste)




Alu Gobi, Blumenkohl, Kartoffeln, Reis (Indisch)
Apfel mit Karamellsoße und Brombeeren
Bananecreme mit Kiwi
Bratapfel mit Vanillesauce
Buchteln mit Pflaumenmus und Vanillesoße
Buchtelscheiben in heißer Vanille-Haferflockensoße
Chana Chat, Kichererbsensalat (Indisch)
Chicorée mit Kartoffeln, Soße, Sojagehacktes und Tomaten
Chinesische Nudelpfanne mit Gemüse
Currygemüsereis mit Gemüsepfanne
Ebly-Gemüsepfanne
Erbsensuppe mit Räuchertofu und Würstchen
Feigenbrotaufstrich mit Chiasamen
Fritten
Gemüse aus dem Wok mit Ebly und Woknudeln
Gemüsereispfanne
Gemüserisotto mit Tempeh und Rest Palak Dal
Haferflockensuppe mit Rosinen
Haselnuss-Kokosmakronen mit Schokoladenfüßchen
Haselnussmilch
Himbeer-Cashew-Torte
Kartoffelsalat und Grillwürstchen
Lauchquiche
Life Changing Bread
Linguine mit Guacamole
Lou-Hang-Chai, Buddhistische Fastenspeise
Mandel-Kokos-Makronen
Mandelmilch
Möhrengemüse rustikal
Nudeln mit Tomatensoße
Nudelsalat mit Cocktailsoße
Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Thymian, Sojajoghurtsoße
Palak Dal mit Weißbrot
Papas arrugadas mit mojo verde und Feldsalat
Pizza selbstgemacht
Rouladen, Erbsen, Möhren, Kartoffeln
Schokoflakes mit Dinkelpops
Schokomousse mit Heidelbeeren
Sellerieschnitzel mit Kapernsoße u. Kartoffeln
Semmelknödel mit Pilzragout
Spinatlasagne
Sushi
Tempeh mit Eisbergsalat
Traumstücke (Gebäck)
Veganer Brunch (Bistro Nash Bonn)

Sonntag, 29. September 2013

29.09.13 Gemüsereispfanne

Vorräte verbrauchen, Tag 7 von 14

Gemüsereispfanne




Zucchini, Paprika rot und gelb, Lauch, getrocknete Shiitakepilze und Pfifferlinge, Reis, Hafercuisine, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Teriyakisoße, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Curry, Paprika, Schutzengelgewürz. Man weiß ja nie.

 
Es musste heute schnell gehen, ich war nachmittags fast zwei Stunden im Wald einen verlorenen Schlüsselbund vom Mann suchen. Nicht gefunden.

Meine Vorräte sind nur unmerklich geschrumpft nach einer Woche Vorräte verbrauchen (außer Obst/Gemüse und Sojamilch / -joghurt).

29.09.13 Brunch im Bonner Bio-Bistro/Cafe Nash am Rhein

Wir haben das Bio-Bistro/Cafe Nash am Brassertufer 1 in Bonn besucht; gegenüber der Köln-Düsseldorfer-Anlegestelle in der City; unmittelbare Nähe zum Alten Zoll, am Rhein. Das Nash hat erst vor einem Jahr eröffnet.



Blick zum Rhein (ein Schiff wird kommen....)
In dem kleinen feinen Bistro (16 Plätze) gibt es nicht nur ausschließlich Biolebensmittel sondern auch leckere kleine Gerichte / Kuchen etc. für VegetarierInnen und VeganerInnen. Zudem Mottotage. Mittwochs ist der Veganertag.
Das liebevoll und mit Herzblut geführte Bistro von Necla Kreutz offeriert Sonntags einen Brunch für 12,50 Euro pP (außer Getränke). Ergo: wir mussten das heute mal testen!

Bei Reservierung ist es günstig, auf die vegane Ernährungsform hinzuweisen, dann ist sichergestellt, dass genügend Auswahl vorhanden ist. Denn so groß ist die Nachfrage nach veganen Lebensmittel noch nicht.

Ich bin mehr als satt geworden. Ich hätte noch -frisch vor meinen Augen- gemachte Pesto haben können, schaffte ich aber nicht mehr. Das hier habe ich gegessen bzw. getrunken:

Der Brötchenkorb enthält auch Croissants (nicht vegan, hat der Mann gegessen), die hellen Brötchen sind vegan
Zu sehen ist eine Obstschale, die Brötchen, Tomate/Gurke, Alsan-Margarine, selbstgemachte Konfitüre, Sojajoghurt Vanille (ein Traum, lecker lecker!). Die Backwaren kommen von der Vollkorn-Mühlenbäckerei DLS aus Hennef.

Eine riesige Tasse Milchkaffee mit geschäumter Sojamilch

 Verschiedene Antipasti (Aubergine, Paprika, Zucchini und Lauch -der ist aber nicht auf dem Bild)


Große Schüssel mit Kürbissuppe

Blaubehimmelt, versteckt hinter der großen Tasse Sojamilchkaffee
Die Seele des Bio-Bistro/Cafes Nash, Frau Kreutz:


Ein paar Impressionen:




Besonders gefallen hat uns die liebevolle und sehr aufmerksame Gastfreundschaft von Frau Kreutz. Sie hat uns ständig ermuntert nachzufragen wenn wir etwas vermissen und war darauf bedacht, uns satt und zufrieden zu stellen.
Nun, sie war damit sehr erfolgreich und wir haben schnell beschlossen, dass wir dort nicht zum letzten Mal waren.
Vermisst habe ich wenn überhaupt nur einen veganen herzhaften Brotaufstrich und vielleicht auch etwas veganen Aufschnitt (wie z.B. von Taifun die Biowurst Flamingo). Ich hoffe und glaube, dass mehr VeganerInnen Nash für sich entdecken und die Nachfrage weiter erhöhen, so dass irgendwann auch diese Dinge zur Auswahl stehen.
Trotzdem kam ich auch so auf meine Kosten. Hier gab es mehr für mich als in jedem anderen Lokal mit Frühstück in Bonn.

Das Preisleistungsverhältnis finden wir hervorragend.
Was darüber hinaus Charme hat: hier können wir unsere Mischköstler-Freunde (Omnivoren) zum Brunchen mitbringen. Auch die werden alles, was sie gern essen vorfinden, in Bioqualität, Wurst, Fleisch, was auch immer.
Ein Cafe/Bistro wie das Nash brauchte Bonn dringend! Das Nash zeigt, dass alle Ernährungsformen gut bedient werden können.

Da das Bistro citynah liegt werden wir öfter einen Abstecher machen wenn wir in Bonn einkaufen. Denn dort gibt es z.B. Salat, Pasta, Sesamkartoffelecken, selbstgemachten Eistee, eigene Teemischungen, Gemüseburger, vegane Wraps etc. Wenn das kein tolles Angebot für uns VeganerInnen ist, für den kleinen Hunger, dann weiß ich auch nicht.
Der Mann hat übrigens angekündigt, dass er beim nächsten Mal auch rein vegan essen möchte.....holla!

Unser Fazit: Wir kommen gerne wieder!

Bio-Bistro/Cafe Nash
Am Brassertufer 1 gegenüber KD-Anlegestelle
info@nash-bistro.de
0177-8562582

Samstag, 28. September 2013

28.09.13 Rücken, Möhrengemüse rustikal und 'Traumstücke'

Vorräte verbrauchen, Tag 6 von 14

Schönes Eintopfgericht; Möhrengemüse rustikal:

 

Für Zwei 
Eine dicke grob gewürfelte Zwiebel und eine Knoblauchzehe anbraten, Kartoffelwürfel (700 g), Möhrenscheiben (500 g), Selleriewürfel, Lauchstückchen hinzugeben, ggf. Liebstöckel, mit Gemüsebrühe auffüllen, salzen, gut 20 Minuten kochen lassen.

gerade aufgesetzt

Etwas Brühe abgießen und anderweitig verwenden. Den Rest des Gemüses teilen. Eine Hälfte mit Pürierstab pürieren; dann wieder zur anderen Hälfte geben.
Mit Rauchsalz, falls vorhanden flüssigem Raucharoma, geräuchertem Paprikagewürz und Pfeffer abschmecken.

Wer hat kann eine Fakepaprikawurst oder eine andere Wurst kleinschneiden; ich hatte nicht mal Räuchertofu; deswegen habe ich Tofu Natur gewürfelt und zusammen mit größeren Zwiebelschnitzen mehrere Minuten scharf angebraten und mit Rauchsalz und geräuchertem Paprikagewürz (Pimentón de la Vera) gewürzt.
Auf dem Eintopf mit etwas Petersilie anrichten.



Günstiges Gericht; sehr lecker und wärmend.

Der Sohn und Freundin haben sich für Nachmittags angesagt; glücklicherweise habe ich just heute ein nettes Rezept eines anderen Blogs gefunden und Traumstücke gemacht.
War genial einfach und kam bestens bei uns allen an:



Ich habe Rücken! Seit Mittag tut der heute besonders weh. Habe ich nun schon eine geraume Weile; ich fürchte, ich muss einen Doc aufsuchen.
Überhaupt die Tatsache, dass ich nun mit einem Wärmpflaster herumlaufe und Salbe zum Einreiben besitze! Ich! Alle wollen alt werden, komisch. Ich sage Euch: schön ist das nicht!

Nur gut, dass wir noch die Sackkarre von meiner Freundin haben.
Darauf soll mich der Mann abstellen; kann er mich prima zum Arzt rollen.
Nee, echt jetzt: hoffentlich kommt bald ein Wärter und holt mich hier raus; ich werde bekloppt!! Wie mag es erst sein wenn ich auf die 60 zugehe? Geschweige 70 und älter. Irgendwann lande ich bei Tai Ginseng und Stützstrumpfhosen; dann werfe ich mich sofort mit Anlauf hinter einen Zug. Das mache ich nicht mit.
Schon alleine beginnende Wechseljahre; ja! Zumutung! Geht gar nicht, geht überhaupt nicht. Kein Mensch braucht diese plötzlichen Hitzewallungen.
Höchstens heute und zwar am Rücken. Aber bitte nur da. Das wäre nett.

Liebe Läuschen, liebe Liebenden, liebe vegetarisch/vegane Gemeinde, ich lege mich wieder.

Freitag, 27. September 2013

27.09.13 Nudel-Ei-Thema und papas arrugadas

Vorräte aufbrauchen Tag 5 von 14

Heute Abend habe ich mit dem Besitzer des italienischen Restaurants gesprochen und mein Leid geklagt, dass ich gerne mein Geld zu ihm hintragen würde aber leider alle seine Nudeln Ei enthalten. Wir gingen zusammen mit unseren Hunden Gassi. Tapfer habe ich mir ein Herz gefasst. Das fällt mir echt schwer, ich kritisiere ungern einen anderen; aber hier durfte ich nicht schweigen. Aufrecht in den Kampf für unsere Sache!

Er war sehr betroffen und hat sich entschuldigt; daran hatte er nicht gedacht. Er bot an, für mich zukünftig eierlose Nudeln zu kaufen. Für das nächste Mal.
Und ich könnte Risotto z.B. aktuell mit Pfifferlingen bestellen, das würden die dann auch für mich machen.
Bin hochzufrieden! Wir werden sehen. Eine Chance bekommt das Lokal noch, wir sind nämlich sehr gerne da. Ich nehme ihn beim Wort.

Tagsüber habe ich schon wieder Fritten gegessen. Wieder Baumarkt, nur ein anderer. Ich habe die Bedienung des kleinen Restaurants nach dem Frittenöl gefragt. Als gebranntes Kind. Er ging nach hinten und kam mit einer riesigen Flasche Öl zurück, ein Kanister eigentlich schon. Pflanzlich! :-)
Die waren auch sehr lecker. Dem Salat traute ich nicht so ganz, den nahm ich nicht.

Heute Abend habe ich papas arrugadas mit mojo verde gemacht. Das sind kleine Kartoffeln in Salzkruste die mit einer kalten Knoblauchsoße (hier: mojo verde = grüne Knoblauchsoße) gegessen werden. Kennt Ihr vielleicht aus dem Spanienurlaub oder vom Spanier.
Ich habe dieses Gericht auf Teneriffa kennen- und liebengelernt.

Das Rezept habe ich gestern hier gefunden. Aber Achtung, das Rezept enthält einen Fehler, bei der mojo verde hat der Blogger eine rote Paprika angegeben, es muss eine grüne Paprika sein. Die hatte ich leider nicht hier, sonst hätte ich das Rezept sofort korrigiert. Mache ich das nächste Mal.
Davon abgesehen ist das Rezept Klasse.


die Farbe passt leider nicht, aber es ist die mojo verde. Schmeckt auch so. Denkt sie Euch grün, wie bei den Ampeln, das passt scho!

Wir waren sofort und mit einem Knall im Wurmloch und saßen wieder in Puerto de la Cruz auf Teneriffa in einem Lokal.
Das Bild hier ist von 2007. Da waren wir heute wieder nachdem wir das dunkle Wurmloch passiert hatten, zurück in die Vergangenheit:

2007 trug ich noch Brille! Seit 2009 bin ich gelasert.

Die papas arrugadas von ganz nah: 
das hier war die mojo picón bzw. mojo rojo; die rote Knoblauchsoße

Da, Teneriffa. Meer. Ich. Sonne. Sommer. Ich würde am liebsten sofort packen.


Mann und ich schwelgten in unseren Kartoffeln. Der Mann hat mir nach dem Essen einen Handkuss gegeben und sich für das wunderbare kulinarische Erlebnis bedankt.
Man höre und staune.
Das hat mich verwirrt. So viel Euphorie ist für ihn ungewöhnlich. Schnell habe ich meine Hand selbst geküsst, macht man wohl so. Habe schließlich auch davon gegessen. Bestimmt zehnmal habe ich "mein Gott ist das geil!" gesagt. Werde meinen Mund nachher mit Seife auswaschen (ich glaube, dass besonders die Kombi in dem Satz ungünstig ist für mein Karma).

Wo wir schon mal bei den Fotos sind, hier ein brandaktuelles. Tagesfrisch.


Donnerstag, 26. September 2013

26.09.13 Nudeln ohne Ei

Vorräte aufbrauchen, Tag 4 von 14

Nudeln ohne Ei gibt es bei meinem Lieblingsitaliener nicht. Letzten Sonntag habe ich also unwissentlich Eiernudeln gegessen und der Bedienung völlig umsonst eindringlich gesagt, dass ich nichts Tierisches in meinem Essen brauchen kann. Was die dort wissen.
Ich bin echt beleidigt.

Als ich das heute Abend erfahren habe musste ich schnell in mein Zimmer gehen, bügeln und ET-Filmmusik hören um wieder runterzufahren.
Den Besitzer des Restaurants kennen wir vom Gassigehen. Dem werde ich das schon verklickern, dass sein Restaurant künftig nicht mehr infrage kommt. Höchstens noch für die Pizza ohne Käse. Obwohl, verdient haben sie das nicht.
Bin enttäuscht. Irgendwie immer noch. Bügeln kann ich nicht mehr, alles liegt im Schrank.

Heute Nachmittag habe ich wieder Pasta gegessen, aber eigene, gekaufte. Also eifrei. Linguine mit Guacamole. Mein Lieblingsnudelrezept, schon ein paar Mal gemacht. Habe allerdings die schwarzen Oliven vergessen, wären da gewesen.


Die Avocado ist frisch gekauft, alles andere (Pasta etc.) kommt aus den unendlichen Weiten des Weltraumes Vorratsschrankes.
Das gab es heute weil es spät war und schnell gehen musste. Mir war schon schlecht vor Hunger, kam erst nachmittags nach Hause, denn heute hat sich der Makler meine Wohnung angeguckt. Die heiße Phase beginnt, bald geht sie online, die Wohnung. "Hach ist das aufregend!" Um mit Hallervorden zu sprechen. Bin echt froh, wenn das Teil an den Mann / an die Frau gebracht ist und wieder Ruhe einkehrt.

Zu Abend habe ich nur eine Nektarine und einen Apfel gegessen. Gleich werfe ich noch ein paar Paranüsse ein.

Mittwoch, 25. September 2013

25.09.13 Vegan Wednesday #58

Alle zeigefreudigen VeganerInnen posten Mittwochs Bilder ihrer veganen Gerichte auf ihren Blogs. Die Links zu den Postings werden diese Woche von Regina von muc.veg gesammelt und auf einem Pinterestboard zusammengeführt. Wo die vielen veganen Gerichte am darauffolgenden Sonntag bewundert werden können. Unter der Kochmütze findet Ihr weitere Infos:

hier wird gesammelt

Mein Frühstück war erstens langweilig und zweitens habe ich es vergessen zu fotografieren, war aber nur ein ömmeliges Brot mit Marmelade.

Mittags habe ich mich schon gesteigert und mir einen Apfel mit Karamell und Brombeeren gemacht. Ich war heute alleine und wollte es mir besonders nett machen.


Aber so richtig aufgedreht habe ich erst abends, für mich allein habe ich Sushi gemacht. Sushi satt:



Als Füllung bzw. Auflage hatte ich Gurke, Möhre, Tofu gebraten/karamellisiert, veganer Kaviar, Sesam, Wasabi (von Arche), Frühlingszwiebeln und Shiitakepilze. Und ein Brotaufstrich Mango irgendwas ist auch noch drin. Da fällt mir auf, ich habe vergessen, Avocado reinzutun, schade. Vorbei, vorbei.

Die Ingwerscheiben habe ich übrigens seinerzeit selbst gemacht, so gehts:



Ingwer für Sushi selbst eingelegt (Gari)

100 g frische Ingwerknolle
100 ml Reisessig
90 g Zucker
½ TL Salz
150 ml Wasser
 
Ingwer dünn schälen. Mit einem Hobel oder einem scharfen Messer quer in sehr feine Scheiben schneiden und anschließend in einen Topf mit etwas kochendem Wasser geben. Ca. 1 -2 Minuten kochen.
Danach in einem Sieb abtropfen lassen. Ingwerscheiben mit Küchenkrepp abtrocknen und in ein vorbereitetes ausgekochtes Glas mit Schraubdeckel einfüllen.

In den noch warmen Topf den Reisessig geben, den Zucker und das Salz und mit ca. 150 ml Wasser zum Kochen bringen. Flüssigkeit rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Flüssigkeit zu dem Ingwer ins Glas schütten, so viel wie reinpasst. Glas verschließen und auf den Kopf stellen.

Mindestens 24 Stunden einwirken lassen.
Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich Monate. Meines ist vom 26. März.

Der Mann sollte eigentlich über Nacht wegbleiben, Herrenabend. Kurz vor Ende meiner Sushisession ruft er an und verkündet, dass er doch nicht übernachtet und heute schon heimkommt! Man kann sich auf nichts verlassen, ich dachte schon darüber nach, eine gepflegte Ladynight zu machen und mir einen Nacktputzer kommen zu lassen. Dafür hätte ich mein Sparschwein geschlachtet. 
Was hätte das gegeben! Der Mann wäre nach Hause gekommen und hätte die Situation sofort richtig erfasst. Da nützt es auch nichts, wenn ich das Klischee bemühe und sage: "ich kann dir alles erklären!".
Das hätte bestimmt Alarm in der Hütte gegeben und ich hätte mich nicht mit einer dann sauberen Wohnung herausreden können. 
So ist noch mal alles gut ausgegangen, kein Nacktputzer, nur Sushi, welches ich teilen muss. Leider.

25.09.13 Karamellisierter Apfel mit Brombeeren

Vorräte verbrauchen, Tag 3 von 14

Ich wurde ausgesetzt. Zurückgelassen. Der Mann ist hinfort. Auf einem Herrenabend. Der kommt erst morgen wieder, wenn überhaupt. Man weiß ja nie....
Eine andere, ebenfalls zurückgelassene Frau aus diesem Kreis ist nach Nizza geflüchtet. Die macht es richtig.
Bei meinem Flugzeug ist zufällig vorhin ein Tragflügel abgebrochen, sonst wäre ich auch dahin geflogen. Oder nach Cannes. Oder Saint-Tropez, Mailand vielleicht auch. Das wäre mein Preis gewesen, Mist. Bei meinem anderen Flieger ist gerade der Tank leer. Kommt halt immer alles zusammen. Wenn man einmal weg will! Ihr kennt das.

Keine Frage, ich musste mich anders trösten.

Karamellisierter Apfel mit Brombeeren




Für eine ausgesetzte, von Gott und den Menschen verlassene Person zur Tröstung:

1 Bioapfel mit Schale
1 TL Vollrohrzucker
ein Spritzer Zitronensaft
eine Prise Zimt

125 g Brombeeren
1 EL Agavensirup

5 TL Zucker
etwas Wasser

ggf. vegane Sahne, Puderzucker, grüne Blättchen

Apfel waschen und mit Schale reiben. Das Geriebene in ein Sieb legen und abtropfen lassen.
Mit Zucker, Zimt und Zitrone vermischen, dann den Apfel auf einem Teller halbkugelig formen.

Von den Brombeeren einige Früchte beiseite legen, die anderen kurz anpürieren, mit Agavensirup süßen.
Neben den Apfel geben, die einzelnen Brombeeren dazulegen.

Fünf Teelöffel Zucker in einen kleinen Topf geben und auf höchster Hitze rührend karamellisieren lassen. Erst tut sich nichts, dann geht es sehr schnell. Der Zucker schmilzt und wird schnell brauner (und gleichzeitig bitterer, also Achtung. Auch, weil der Zucker enorm heiß wird und schwerste Verbrennungen verursachen kann).
Wenn das Karamell die gewünschte Farbe erreicht hat mit etwas Wasser ablöschen. Verühren, noch mal aufkochen lassen, dann sollte er eine sirupartige Konsistenz haben.
Über den Apfel gießen.

Sahne, Blättchen und Puderzucker auf dem Teller verteilen.

Zucker über Zucker. Das kann ja nicht gesund sein, aber wer will das schon so genau wissen. Ich nicht.
Das Obst war übrigens frisch und neu, nur die anderen Zutaten kamen aus dem schier unerschöpflichen Vorrat.

Wenn ich in Stimmung bin mache ich mir heute Abend noch Sushi. Gurke und Avocado ist da. Das wäre doch sehr stilvoll und edel. Alles andere ist im Vorrat (Vorratswochen bei Blaubehimmelt!).

Was isst man eigentlich auf einem Herrenabend, Pizza? Budweiser? Chips? Noch mehr Bier? Keine Ahnung. Bestimmt kein Sushi. Wäre er mal lieber hiergeblieben unser junger Freund. Jetzt entgeht ihm was.

Dienstag, 24. September 2013

24.09.13 Waffeln mit heißen Kirschen und Reissahne

Vorräte aufbrauchen Tag 2 von 14

Mein Nachmittags-Schönheitsschlaf ist vorbei (ich bin übrigens betrogen worden: ich sehe noch exakt so aus wie vor dem Schlafen, nix mit schöner, aber auch gar nichts, eher im Gegenteil, die Haare, die Haare!) - und ich verspürte ein Hüngerchen.

Eigentlich wollte ich die Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne abends machen wenn der Mann zurück ist; aber was nützt es, wenn ich Hunger habe? Eben. Da kann ich jetzt auch nichts für. Dinge geschehen. Der Mann hat heute Mittag drei  (3!!!!!!!) Teller Wokgemüse gegessen. Das sollte doch nun wirklich eine Weile vorhalten. Nichts mit Waffeln heute! Mensch. Nachher kann man den noch rollen, dann wird er träge und mag nicht mehr in meine Wohnung fahren und renovieren. Ist doch wie mit den Fußballspielern wenn sie vor dem Spiel mit ihrer Flamme noch schnell ... ähhh, ich merke, das war etwas anderes. Aber egal, geht in die gleiche Richtung. Man darf nicht allen alles gestatten.

es geht los
 


Rezept ist aus dem Buch Vegan lecker lecker, allerdings habe ich drei EL Agavensirup statt einem genommen. Beim ersten Mal (Monate her) waren mir die Teile nicht süß genug. So ist besser.

24.09.13 Gemüse aus dem Wok

Vorräte verbrauchen Tag 2 von 14

Gemüse aus dem Wok mit Woknudeln und dem Rest Ebly


Mit Paprika, Möhren, Lauch, Kohlrabi, Woknudeln, Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe, Sojasoße und den Rest Ebly der im Kühlschrank verharrte. Getreu dem Motto 'alles muss raus!'

Ein bisschen Verbrauchtes befindet sich bereits auf den Sprung nach draußen, es hat die Tür schon erreicht:


Als wir Papiermüll aus unserer Schublade zur Tonne gebracht haben ist mir doch tatsächlich noch ein Rest Vorrat aufgefallen. Liegt da und sagt nichts:


Ein großer Sack Sojamedaillons (so viel Volumen kann ein Kilogramm haben), mein Sack Basismüsli und ein Müslibeutel vom Mann.

Heute Abend gibt es voraussichtlich noch Bananenwaffeln mit heißen Kirschen und Sahne. In der Kühle steht nämlich noch ein angebrochenes Glas mit Kirschen. Muss dringend verbraucht werden.

Montag, 23. September 2013

23.09.13 Sellerieschnitzel mit Kapernsoße

Vorräte verbrauchen Tag 1 von 14

Sellerieschnitzel mit Kapernsoße


Gab es im Februar schon mal, hier.

Heute habe ich kein Paniermehl genommen sondern ein altes hartes Brötchen selbst gerieben und zusammen mit Sesam als Panade benutzt.
Erst dachte ich, das wird nicht schön regelmäßig und habe mich ein bisschen geärgert. Auf dem Teller dann die große Überraschung: ganz dünn die Panade und knusprig bis zur letzten Sekunde. Aber nicht zu hart sondern zart. Klasse. Sagt mir: mein gekauftes Paniermehl wird hier bei mir aussterben. Ich brauche es auf - will Lebensmittel nicht wegwerfen ohne trifftigen Grund - aber kein neues mehr kaufen.
Da liegen Welten zwischen, hätte ich so nie vermutet, niemals ausprobiert. Die Teile lagen auf dem Teller in der Soße und die Brötchenpanade waren trotzdem knusprig. Zauberei!

Das Mehl-Sojamilchgemisch der Panade habe ich übrigens dieses Mal direkt gesalzen und gepfeffert. Damals habe ich die Sellerieschnitzel vorher gesalzen und gepfeffert und dann ins Mehlgemisch gelegt, ich frage mich, warum nur? Unnötige Arbeit und Fummelei.


Etwas Frischgekauftes gab es heute nicht, alles hatte ich da. Der Mann hat aber heute Bierhefe gekauft, die war leer, brauchen wir aber regelmäßig, für sein Müsli, für meinen Hefeschmelz und der Hund bekommt es am Wochenende, wenn er seine beiden Veggiedays hat, kommt auf sein Gemüse.
Ein weiterer Artikel ist mir eingefallen den ich nachkaufen muss wenn er leer ist: Sojajoghurt.
Einen Becher haben wir noch. Der reicht nicht weit. 
Und Öle kann ich nicht ersetzen, die brauche ich ständig, sonst bleibt die Küche kalt.

Morgen Früh werde ich mir mal ein Dinkelpop/Cornflakesmüsli machen, damit die Tüte leerer wird. Die werden wie ich nicht jünger. Meist esse ich morgens Brot oder Brötchen. Die Vorräte liegen da und gucken mich stumm und anklagend an.
Hier hausen zwei Tüten Amaranthpop, ich finde das Zeug nicht sooo toll. Muss ich mal verbrauchen. Nimmt viel Platz weg. 

Sonntag, 22. September 2013

22.09.13 Wahlabend und ein Restaurantbesuch

Der Mann werkelt viele Stunden für mich in meiner Wohnung, da muss ich ihn gut pflegen. Heute habe ich ihn zu unserem Lieblingsitaliener La Vita eingeladen. Ich habe überlegt, dass ich ihn voraussichtlich bis zum Jahre 2021 wöchentlich einladen muss um seinen Einsatz einigermaßen wieder gutzumachen.

Wir lieben das Restaurant. Und die netten italienischen Jungs dort unsere Hündin. Wohl weil sie blond ist und sexy kurvig, also das Gegenteil von mir. Die reichen dem Tier schneller was zu trinken als uns! Ha! Bin etwas eifersüchtig, muss ich zugeben. ;-)
Ich war nur mit leckerer Pasta zu besänftigen. Und dem obligatorischen Espresso.

Gewählt habe ich heute zweimal, mittags an der Wahlurne und abends von der Tagestafel: Fettuccine mit Zucchini und Cherrytomaten in roter Pesto. Für mich in veganer Version. Sehr gut! Der Chef meinte später, ich sollte doch beim nächsten Mal Bandnudeln mit Pfifferlinge bestellen, würden die für mich machen. Dann steht das nächste Gericht also auch schon fest. Über zu wenig Möglichkeiten dort vegan zu speisen kann ich nicht klagen, die geben sich alle Mühe.

Editiert: Bild rausgenommen wegen ist nicht; unvegan! Ei in der Nudel.

die blonde kurvige Schönheit hat schon ihren Drink

Der Wahlabend ist spannend. Mal sehen, wie das alles noch endet. Wir haben unser Stückchen Macht genutzt und mitgewählt. Ich trug speziell für diesen wichtigen Anlass einen meiner Lieblingspullis.