Freitag, 28. Juni 2013

28.06.13 Tempeh mit Salatbeilage

Tempeh besteht aus gekochten fermentierten Sojabohnen. Sehr gesund. Und sehr lecker, wie der Mann findet, der isst das schon über 20 Jahre.
Ich mochte es nie. Habe mich heute mal überwunden und es noch mal probiert. In der Facebookgruppe "Ich packe auf mein veganes Tellerchen" wird das immer wieder erwähnt.
Will sagen: als VeganerIn kommt man an Tempeh nicht vorbei.

Ich habe das Stück in dünne Scheiben geschnitten, mit Sojasauce mariniert (einpinseln geht sehr gut) und bei mittlerer Hitze in viel Rapsöl ein paar Minuten von jeder Seite gebraten. Danach auf Küchenkrepp gelegt und mit Rauchsalz bestreut.

Der Mann hat ihn vom Asiashop. Dann trägt er seinen Schatz immer glücklich heim. Und legt ihn mir erwartungsvoll vor die Füße, sozusagen. Wie eine Katze.




Dazu unser Lieblingssalat, der Eisbergsalat mit Frieda Gedächtnissoße.Heute habe ich auch Kapuzinerkresse verarbeitet.



Okay okay, man kann es essen. Aber das Prädikat "superlecker" wie so ziemlich alles, was ich koche, bekommt Tempeh von mir nicht.

Kommentare:

  1. Hi Susi!
    Ich hab mich bis jetzt, also seit ca. 2,5 Jahren vegan-essend, noch nicht an Tempeh getraut, eben weil ich öfter schon Negatives las, dass er wie gammeliger Camembert schmeckt zB.
    Und jetzt kommst Du und sagst auch, das Zeug ist nicht der Bringer..
    wird er denn richtig knusprig beim Braten? Und wie ist das mit diesem ....nun ja.. Käsefüße-Aroma? Stimmt das?

    Viele Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. knusprig war es nicht, dann hätte ich es wohl mit noch mehr Öl und/oder heißer braten müssen, vielleicht die Scheiben auch dünner schneiden.
      Aber nach gammeliger Camembert schmeckt es nicht. Ich kann leider schlecht einen Geschmack beschreiben. Versuche es einfach mal, wenn es nichts ist, dann weißt Du wenigstens Bescheid. Einen Versuch ist es wert.
      Wie gesagt, der Mann ist verrückt nach dem Zeug.
      Liebe Grüße Susi

      Löschen
  2. Huhu!

    ich trau mich da auch nicht ran. Das Wort "fermentiert" schreckt mich ab, das kenne ich nur vom "fermentiertem Entenei" das irgendwo auf der Welt ne Delikatesse ist, aber übelst scheckt und Brechreiz vorprogrammiert ist *schiefgrins*

    Grüßle, Jessi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. es ist nichts Ekeliges, wirklich nicht. Nur irgendwie ungewohnt, fremd. Beim nächsten Mal werde ich es mal auf eine andere Art probieren, Vegan Guerilla hat hier was Interessantes: http://www.veganguerilla.de/orangen-tempeh/
      Liebe Grüße Susi

      Löschen
  3. Also lecker sieht's jetzt auch nicht aus xD, das Tempeh ... zumindest im "rohen" Zustand!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. stimmt, attraktiv ist anders. Mal sehen, ob wir im Laufe der Zeit doch Freunde werden.
      Liebe Grüße
      Susi

      Löschen
  4. Ich hatte es bei meinem Besuch in einem veganen Restaurant in Stuttgart gegegessen. Und schließe mich dir voll umfänglich an. Ja man kann es essen. Aber richtig toll ist es irgendwie nicht.
    Dafür hab ich jetzt endlich Würstchen gefunden, die mein Bedürfnis nach Würstchen voll und ganz befriedigen. Und ich hatte schon dutzende versucht und war kurz vorm Aufgeben. Nun habe ich die Bauernknacker von Wheaty. Hattest du die schon einmal? Ich bin seelig!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. die hatte ich noch nicht, bislang habe ich erst wenige ausprobiert, weil ich auch früher kaum Würstchen gegessen habe. Aber trotzdem hätte ich gern mal eine Wurst für die Suppe. Oder so. Wheaty finde ich toll, der Grillmix von denen war klasse oder die Roulade, die mochte ich sehr. Dann werde ich den Bauernknackern mal eine Chance geben. Ist der eher wie ein Wienerwürstchen oder wie ein Bratwürstchen? Kalt oder warm?
      Liebe Grüße Susi

      Löschen
  5. Ich habe sie in der Pfanne angebraten, bin mir aber sicher, die gehen auch auf dem Grill. Kalt hab ich sie noch nicht versucht. Kalte Würstchen sind nicht so meins.
    Sie sind eigentlich ne Mischung aus Wiener und Bratwurst würde ich sagen. Ein fast schinkenartiger Geschmack. Rauchig mit toller festern Konsistenz. Ganz anders, als die Würstchen auf Tofu-Basis.
    Ich mag Würstchen sehr gern. Ob in eine Kartoffelsuppe, zu Linsen oder einfach als kleines Warmes Abendessen. Oder für ein Würstchengulasch.
    Ich werde mal noch die anderen Wheaty Würstchen testen. Da gibt es auch Weißwürste und so Sachen...

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. in Eintopf liebe ich Würstchen. Ich werde sie mal kommen lassen und schauen. :-)

      Löschen
  6. Komisch, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.
    Ich habe dieses Frühjahr (nachdem ich über 1,5 Jahre vegan lebte) im Urlaub in New York zum ersten Mal Tempeh gegessen und dann gleich vier, fünf Mal, weil ich so begeistert war.
    Erst habe ich mich auch nie rangetraut, aber für mich hat es sich gelohnt :)

    Übrigens: Dein Blog ist so sympathisch geschrieben! Ich bin dein Fan :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja, die Geschmäcker sind verschieden, selbst in der eigenen Familie. ;-) Gut möglich, dass ich die optimale Zubereitung einfach noch nicht gefunden habe. Ich entwickele weiter in meinem fast geheimen Versuchslaboratorium!
      Liebe Grüße Susi

      Löschen