Dienstag, 30. April 2013

30.04.13 Monatsabschluss / Bilanz April 2013

Monatsabschluss / Bilanz April 2013

Mein Anteil an Lebensmittelkosten im April beträgt 168,84 Euro (Vormonat 195,16 Euro).

Der Bioanteil war in diesem Monat wieder etwas höher, schätze um die 85%.  

Insgesamt, über alle Sparten des täglichen Lebens, gebe ich viel weniger Geld aus als früher. Ich kaufe bewusster, ökologischer, weniger.

Da ich nun ein Schüppchen Geld spare gegenüber meinem früheren Leben, kann ich etwas davon weitergeben: Wir haben eine Patenschaft für eine Kuh aus dem Kuhaltersheim Stiftung Hof Butenland übernommen. 

Die gesundheitlichen Vorteile, die ich seit Umstellung auf vegane Ernährung genießen durfte, sind weiterhin vorhanden. Immer noch deutlich weniger Migräne als früher.
Ich habe kaum noch mit Reizdarmgeschichten zu tun, schlafe erholsamer, habe mehr Elan, bin ausgeglichener und habe mehr Lebensfreude. Ich halte mein Traumgewicht, ganz von allein. Trotz aller Leckereien wie zum Beispiel hochkalorischer „Kalte Schnauze“.

Was mir zunehmend fehlt ist der persönliche Kontakt zu anderen VeganerInnen, ich fühle mich oft wie von einem anderen Stern. Ich habe Freundinnen, die ungefähr zeitgleich mit mir anfingen vegan zu essen / zu leben, aber sie wohnen in anderen Teilen Deutschlands, leider. Wir können uns schreiben, das rettet mich oft und tut mir gut. Aber mal schnell treffen geht nicht.

Es gibt eine Tierrechtsgruppe in unserer Stadt, sie veranstalten mehrmals im Jahr einen Veganerbrunch. Am Ende gebe ich mir einen Stoß und nehme daran teil. Ein Versuch ist es wert. Sie werden mich schon nicht beschimpfen wegen meiner Lederschuhe, die ich auftrage. Hoffe ich.
Ich habe nur etwas Schwellenangst. Leider gehöre ich zur Gruppe der hochsensiblen Menschen. Der persönliche Kontakt zu anderen Menschen ist für mich ohnehin sehr schwierig.

Der Plan für den nächsten Monat lautet: Veganer/Innen kennenlernen.

Ich werde berichten. Bleibt dran, bleibt mir gewogen! 

 An dieser Stelle wie gewohnt meine Gerichte in der monatlichen Dia-Show im Sinne von: was bitte kann der arme Veganer überhaupt noch essen?



Die Aufstellung meiner 65 veganen Gerichte (ohne Restessen, keine Dopplungen):


Ananasmüsli mit Kokos
Apfelkuchen
Auberginenschiffchen Mexican
Auberginen-Tomatencurry mit Cashewkernen - vegan
Auswärts beim Chinesen: Mongolisches Buffet
Bananen-Mandel-Schokokuchen (Vegan Guerilla)
Bärlauchkartoffelpüree, Grilltomate, Bärlauch-Butter, Spinat-Champignongemüse
Bauernpfanne mit Süßkartoffeln
Bestellpizza Vegetaria mit Kapern und Algenkaviar mit eigenem Tofutti Mozzarella Style
Bienenstich
Bohnensuppe mit Kartoffeln und Möhren
Bratkartoffeln
Bunter Salat mit Tofu
"Butterkekse" vegan
Caprese Vegan Style + Spargel-Kartoffelsalat Reste
Chicorée-Auflauf
Couscous-Salat mit Orange
Crepes mit Mangozubereitung und Schokocreme
Dessert Ananascreme mit Kokoschips
Dessert Himbeertraum
Eigenes Brot mit Aufstrichen
Eis (Kokos, Banane, Zitrone, Erdbeereis)
Eis Erdbeer/Zitrone
Eisbergsalat
Frikadellen nach Jerome Eckmeier + Seitan fix
Gebackene gefüllte Champignons mit Salat
Gebratene Banane mit Heidelbeersauce
Gebratene Nudeln mit Frikadelle
Gebratene Zucchinischeiben
Gemischter Salat mit Weißbrot im Restaurant
Gemüsevariationen mit Reis und Seitan
Geschnetzeltes in Weinsoße mit Reis, Erbsen und Möhren
Guacamole
Kalte Schnauze (Schoko-Keks-Schichtkuchen)
Karottenkuchen mit Haselnüssen und Zitronenguss
Kartoffel-Broccoli-Pfanne
Kartoffelpüree mit Möhren
Kartoffelsalat mit veganer Bockwurst und Senf
Kartoffel-Spargelsalat
Kürbiscremesuppe
Mariniertes Frühlingsgemüse mit Reis
Mett mit Zwiebeln auf eigenem Vollkornbrot
Spaghetti mit Tomatensoße
Orecchiette an Rucolarahm
Pasta mit Pesto
Pizza Vegetaria ohne Käse aber mit eigenem Tofutti Mozzarella Style
Pommes Frittes (gekauft) mit eigener Mayo
Quinoa mit Kohlrabigemüse und Möhren
Laugenbrezel
Risotto mit rotem Mangold, Tofu im Mantel und Mango-Chutney
Rosmarinrouladen mit Broccoli, Erbsen/Möhren und Salzkartoffeln, Rotweinsoße
Rote Bete-Apfel-Karottensalat
Rote Linsensuppe
Rübstiel-Mischsalat m. karamellisiertem Paprika
Salat mit Kidneybohnen, Gurken und Karotten
Sandwich "Offenbarung"
Seelenschmeichler: heißer Kakao mit Haselnussmus u. Sprühsahne
Tofu Satay mit Erdnusssauce an Basmatireis
Tofu-Rührei
Tomatenbrot mit Zwiebeln und Mayo
Tomatenrisotto mit Seitan
Vanillepudding mit Mandeln
Vollkornbrot
Zucchinicremesuppe
Zwiebelkuchen von veganesnom
 

30.04.13 Rezept Kalte Schnauze Version 1.0

Lange habe ich über meine Kalte Schnauze gegrübelt mit dem Ergebnis, dass ich das Rezept nicht verändern werde.

Seit Tagen essen wir den Kuchen - immer nur kleine Scheiben, und finden ihn perfekt, obwohl die Schokoladencreme außen etwas weich ist. Wir haben uns sogar schon um die Schokocreme gezankt! Wer mehr davon am Kuchen hat. Gewonnen hat der, der am schnellsten seine Gabel in die Hand des Anderen hauen kann. Ich wäre mit dem Hammer geschlagen, würde ich an dem Rezept etwas ändern wollen.

Deswegen stelle ich Euch nun mein entwickeltes Rezept ein, ohne Änderungen.
Wenn Ihr diesen Kuchen härter haben wollt, müsst Ihr selbst ran und die Sojacuisine verringern und z.B. den Schokoladenanteil erhöhen um, sagen wir mal, eine halbe Tafel (50 g).

Ich selbst lasse die Kalte Schnauze wie sie ist. Der Mann und ich sind uns einig: bloß nicht dran rühren! Der Geschmack ist genial, die Schoko schmilzt auf der Zunge, ab und zu kommt ein Kaffeekrümel vorbei - grandios! Wir sind begeistert! Diese Kalte Schnauze schmeckt mindestens so gut wie die meiner lieben Mum früher. Sie wäre stolz auf mich. Ganz sicher. Veganisierung der Kalten Schnauze erfolgreich abgeschlossen.

Genug der Sentimentalitäten. Was brauchen wir: vegane "Butterkekse". Das Rezept habe ich am 24.04.13 veröffentlicht, auch die habe ich veganisiert / entwickelt und befinde die Kekse für sehr gelungen:

Vegane "Butterkekse"

Für die Kalte Schnauze brauchte ich ca. 20 Kekse, das Rezept oben ergibt ca. 40 Kekse wenn man sie dünn ausrollt - 3 mm - wozu ich rate.

Hier noch mal Bilder von der Kalten Schnauze




die letzten vier Stückchen. Alles hat ein Ende. Grausam.




Kalte Schnauze (oder kalte Hundeschnauze, kalter Hund, Kellerkuchen)

200 g Zartbitterschokolade
100 g Kakaobutter
170 g Sojacuisine
200 g Puderzucker
2 EL Rum
4 TL löslicher Kaffee

ca. 20 vegane Butterkekse (Leibnizgröße) für eine kleine 24 cm- Kastenform.

Kakaobutter bei geringer Hitze in Schüssel über Wasserbad auflösen. Schokolade hinzugeben, langsam schmelzen lassen. 

Die Sojacuisine mit dem gesiebten Puderzucker gut mixen.  Rum hinzugeben. Das Kakaobutter-Schokogemisch esslöffelweise unterrühren, zum Schluss den löslichen Kaffee hinzugeben. Hintergrund ist folgender: die Kaffeestückchen sollen sich nicht komplett auflösen. Weil die Zunge vor Verzückung tobt wenn ein herbes Kaffeekrümelchen die süße cremige Schokolade kreuzt.

Kastenform mit Folie auslegen. Ich nahm eine Silikonform, die braucht kein Fett und keine Folie.  
In die Form Kekse legen (falls die Kekse einen Schriftzug haben wie meine, dann die erste Lage Kekse mit der Schrift nach unten legen. Beim Stürzen kann man dann die Aufschrift lesen. Ich habe es beim ersten Aufschlag falsch gemacht.)
Darauf die Schokocreme verteilen, dann wieder Kekse, beides immer im Wechsel. Mit der Creme abschließen.

Wer Lust hat kann den Kuchen verzieren mit buntem Chichi. Ich hatte keine Lust.

Die Kalte Schnauze mindestens ein paar Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank einsperren. Am anderen Tag befreien und aus der Form stürzen. Mit einem scharfen Messer in schmale Scheiben schneiden und anrichten.

Für Kinder Alkohol weglassen. Der Kaffee war entkoffeeiniert. Der darf und sollte drin bleiben.Gehört so.

Hinweis: Dieser Kuchen ist nach einer Nacht im Kühlschrank schnittfest, aber die Creme außen ist recht weich. Härter als Buttercreme aber trotzdem weich.
Bitte den Kuchen bzw. seine Reste deswegen immer bis kurz vor dem Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
Beim Anrichten nicht nach draußen in die Sonne stellen. Sonst rutscht der Kuchen heimlich bis zum Nachbarn. Das würde zwar das nachbarschaftliche Verhältnis drastisch bessern falls es nicht ohnehin schon untadelig ist, aber man selbst stünde ohne Kuchen da. Katastrophe!

30.04.13 Patenschaft für eine Kuh




Heute teile ich mit Euch etwas Wunderschönes: 

seit Anfang April haben der Mann und ich eine Patenschaft für eine Kuh aus dem „Kuhaltersheim“ der Tierschutz Stiftung Hof Butenland übernommen. 

Wir freuen uns über unsere Patenkuh, eine ehemalige Tierversuchskuh,  und sind glücklich, dass wir auf diese Weise der Tierwelt etwas zurückgeben können. 
  


Im Hof Butenland leben Kühe, Schweine, Pferde, Gänse, Hühner, Katzen und Hunde. Sie alle können dort in Frieden von ihrem Vorleben (als Nutztier, Versuchstiere, schlechte Haltung) genesen und sich ihres Lebens freuen, so artgerecht wie es nur möglich ist. Bis zu ihrem natürlichen Ende.

Die Stiftung Hof Butenland kümmert sich in beispielhafter Weise um die vielen Tiere. Es macht mich glücklich, dass ich nun auch ein kleiner Teil davon bin und mithelfen kann.
Ein Besuch der Webseite ist lohnend. Dort gibt es ganz viele Infos über Mensch und Tier, Youtubefilme und verschiedene Fernsehbeiträge.
Die Stiftung kann jede finanzielle Unterstützung gebrauchen.

Das hier sind zwei private, eigene Bilder von Kühen. Eine haben wir in Österreich fotografiert:


und die hier im Bergischen Land, Deutschland


Ich liebe Kühe! Endlich kann ich denen mit reinem Gewissen in die Augen schauen.  

Diese beiden Tiere hatten es leider nicht so gut wie die Tiere vom Hof Butenland. Sie leben längst nicht mehr.
Eine Kuh, die als Nutztier (was für ein Wort...) gehalten wird, wird  i. d. R. nicht älter als max. 5 - 6 Jahre. Eine Kuh könnte bis zu 30 Jahre alt werden. Wenn man sie nur lassen würde. 

Schauen wir mal, wie es unserer Manuela weiter ergehen wird und was sie so erlebt im Kuhaltersheim, zusammen mit ihren kuhlen Freunden. Sie wird diesen Sommer schon 8 Jahre alt! 

Manuela Bild von Tierschutzstiftung Hof Butenland


So könnt auch Ihr helfen wenn Ihr mögt: Helfen


Die Erlaubnis zur Verlinkung des Bildes und der Seiten von Stiftung Hof Butenland liegt mir vor.




Montag, 29. April 2013

29.04.13 Geschnetzeltes in Weinsoße, gebratene Zucchini und ein Vollkornbrot

Von gestern Abend habe ich noch ein Bild von gebratenen Zucchinischeiben:



Leider hat mich heute wieder mal wieder ein Migräneanfall erwischt.
Gut, dass ich noch vom Ostermenü das Geschnetzelte in Weinsoße im Gefrierfach hatte, so brauchte ich das nur auftauen und Basmatireis zu kochen und Gemüse aufzuwärmen.


Endlich weiß ich auch, wie mein Geschnetzeltes Ostern geschmeckt hat, als wir Besuch hatten. Da war ich leider stark erkältet und konnte nichts schmecken.

Es war gottseidank so lecker wie es sein sollte. Gut zu wissen, was ich da gegessen habe.  



Wo ich schon mal in der Küche war, habe ich auch gleich ein Brot gebacken. Es sieht ein bisschen krumm aus.
Macht aber nichts, wenn es in Scheiben geschnitten ist merkt das keiner mehr.
Ich schätze mal, dass ich ungefähr drei dieser Brote im Monat backe. Morgens esse nur ich Brot, der Mann isst sein Frischkornbrei und abends essen wir manchmal Brot oder machen uns irgendwas Kleines warm. Unser Brotverbrauch ist nicht gerade groß. Ich habe immer nur ein paar Scheiben draußen, den Rest friere ich ein.


Sonntag, 28. April 2013

28.04.13 Von Mett und seltsamen Wesen

Veganes Mett mit tausend Zwiebeln.



Heute haben wir mittags Spaghetti gegessen mit Tomatensauce und vorhin je zwei Stücke unserer Kalten Schnauze.
Das ist alles nicht neu und spannend und deswegen gibt es kein Foto, aber von meinem Malzkaffee von Alnatura wollte ich trotzdem eines haben, ich bemerkte nämlich die Luftbläschen vom Umrühren und sah, wie sie bunt schillerten. Das erfreut mein Romantikerherz:



In groß:
 

Das sieht aus wie Augen. Vielleicht sind es auch Augen!!! Was wissen wir schon, wir kleinen Menschlein. Wir sind nur Fliegenschiss im Weltall.  Wenn es Augen sind, wie nimmt es (das vieläugige Kaffeewesen) mich Menschlein wahr, der ich in die Tasse hineinschaue? Bestimmt sehe ich für das Wesen so oder ähnlich aus:


Ich fürchte, ich mache meinem Kaffee Angst.
Heute Nacht werden wir beide nicht schlafen können, ich nicht und der Kaffee mit seinen 30 Augen auch nicht.

Samstag, 27. April 2013

27.04.13 Crepes für das Samstagfrühstück

Seit zwei Tagen bin ich endlich glückliche Besitzerin eines Crepeverteilers. Wollte ich schon lange haben.
Er ist vorhin zum Samstagfrühstück zur Anwendung gekommen, ich habe mir Crepes mit Mangofüllung und mit Schokoladencreme gemacht.



Crepes

Für 2 große Crepes (28er-Pfanne)

60 g Mehl
1 TL Sojamehl
120 ml Sojadrink Natur
1/2 TL Sonnenblumenöl
1/2 TL Zucker (nur bei süßen Crepes)
Prise Vanille gemahlen
Prise Salz

 Mehl sieben, langsam Sojadrink hinzugießen und gut verrühren, dann die anderen Zutaten hinzugeben.
Der Teil sollte recht flüssig sein, damit er sich gut in der Pfanne verteilt.


Herdplatte erhitzen und Pfanne mit Küchenkrepp einmalig mit ein paar Tropfen Öl getränkt ausreiben. Teig mit Suppenkelle einfüllen und sehr schnell durch Schwenken der Pfanne den Teig verteilen. Am einfachsten geht das Verteilen mit einem Crepeverteiler, siehe Bild. (Meiner ist von ebay, für ganz kleines Geld, Buchenholz.)
Auf mittlere Hitze herunterdrehen.
Crepes auf großem Teller abkühlen lassen und weitere Crepes backen.


Nur für das Protokoll, meine Mangofüllung:

1/2 Mango klein würfeln, in 2 TL Kokosmilchfett leicht erwärmen, 1 TL Kokosraspeln hinzufügen, 1 TL Agavensirup, 2 EL Hafersahne. Umrühren und fertig.

Statt Mango geht auch jedes andere Obst.


Crepe mit der Füllung versehen, Seiten umschlagen und Crepe mit Puderzucker bestäuben, mit Gewürzblüten und ein paar Obststücken dekorieren.

Der andere Crepe wurde nur mit Schokocreme bestrichen.




Freitag, 26. April 2013

26.04.13 Ausgehen, Restaurant Nan King Bonn

Es gibt Hoffnung! Heute waren wir im Restaurant Nan King in Bonn und haben das "Mongolische Buffet" genossen.

Bei Ansicht der Speisen am großzügigen Buffet war mir zuerst zum Heulen, aber dann eilte ein sehr netter Ober herbei und zeigte mir, wie ich als Veganer auf meine Kosten komme: die gebratenen Nudeln mit Gemüse gab es speziell für mich auch ohne Eier und der Koch bekam die Anweisung, mein ausgesuchtes Gemüse mit Tofu statt mit Fleisch oder Fisch anzubraten. Perfekt. Letzeres bekam ich an den Tisch, zusammen mit einer schönen, leicht scharfen Soße. Auch bei deren Auswahl wurde ich von der Bedienung gut beraten und umsorgt.
Überhaupt war das Personal von ausgesuchter Höflichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich hatte in keinster Weise das Gefühl, mit meinen veganen Sonderwünschen lästig zu sein, sondern sehr willkommen.

Mein Salatteller:



mein frisch gebratenes Gemüse mit versch. Pilzen, Tofu, Currysoße und Sambal Oelek


Hinzu kam noch eine Schüssel mit Deckel nur für mich mit den gebratenen Nudeln und Gemüse ohne Ei. 
Ich hätte so oft zum Buffet gehen können wie ich wollte, klar. Aber mir reichte das, was hier abgebildet ist, zusammen mit den Nudeln. Habe ich nicht mal alles geschafft, viel zu viel. Nicht mal Nachspeise ging noch rein. Ich war angenehm satt. Da ging nichts mehr rein. Mann, war ich glücklich! Dass ich als Veganerin in Bonn so toll essen kann, unglaublich!

Hey, ich war König! Das hat absolut toll geschmeckt!

Dazu trank ich grünen Tee und zusammen mit meinem Bruder ein Glas Merlot. Ob der Merlot vegan war weiß ich nicht, da war wieder der Punkt erreicht, wo ich Zugeständnisse mache. Daheim trinke ich nur veganen Wein, aber auswärts sehe ich das nicht so eng. Ebenso der Balsamicoessig zum Salatteller.


Also liebe Veganer/innen: wenn Ihr in Bonn seid: das Nan King, ganz zentral, mitten in unserer schönen City, lege ich Euch wärmstens ans Herz! Besser geht es kaum.

Daumen hoch für Nan King, vielen Dank!

26.04.13 Bohnensuppe und Kalte Schnauze Version 1.0

Vorhin habe ich uns eine schnelle Bohnensuppe gemacht. Zum Aufwärmen, draußen haben wir es mit einem Temperatursturz zu tun, ich glaube es ja nicht. Wo ich endlich wieder die Figur für bauchfreie Shirts habe. Regen ist draußen. Regen! Frechheit.



 Der Plan war, Euch heute mein veganisiertes Familienrezept der Kalten Schnauze zu präsentieren.
Leider bin ich noch nicht hundertprozentig mit der Ergebnis zufrieden. Die Creme schmeckt unverschämt gut und auch die Kekse machen sich gut in dem Schichtkuchen, aber die Konsistenz ist mir zumindest außen am Kuchen zu weich geraten.
Der Kuchen hat Form, sieht man auf den Bildern, aber das reicht mir nicht.
Da muss ich noch mal ran.

Ein paar Bilder habe ich trotzdem für Euch. Nicht dass Ihr denkt, ich würde nur gackern und kein Ei legen:



Gestürzt
(direkt aus einer 24er-Silikon-Form, ohne Folie)



















die
Schnittkante



















Meine Portion:


Ich vermute, dass diese beiden Stückchen zusammen wohl mindestens 13658 Kalorien haben. Ich schmecke jede einzelne heraus, glaube ich....! Herrlich unanständig mächtiges Stück Kuchen!


Dazu passt ein starker Kaffee. Für mich bitte Malzkaffee.




Dieser Kuchen wird uns eine Weile begleiten. Ich schätze, dass ich erst wieder in ca. zwei oder drei Wochen einen erneuten Kalte-Schnauze-Versuch starten werde.
Dann werde ich an ein paar Stellschrauben drehen und dann sollte es perfekt sein. 

Wenn ich schon einen neuen Kuchen mache, dann lege ich die Kekse mit dem Schriftzug nach unten, dann kann man den Namen nach dem Stürzen lesen. 

Donnerstag, 25. April 2013

25.04.13 Gemüsereis und Tomatenbrot


 Mein Mittagessen: ein Resteessen, es war noch viel Basmatireis, Gemüse und etwas Tofu von gestern übrig, so habe ich eine Gemüsereispfanne gemacht mit Paprika, Zucchini, Ingwer, Tofu, Seitan, Zwiebeln und Lauch. Und Sojasauce.



Vorhin gelüstete es mich nach einem Tomatenbrot. Davon habe ich vier Stück gegessen. Und vorher sogar noch einen Rest von der Gemüsepfanne.
Tomaten, viel eigene Mayonnaise, Salz, Pfeffer, ganz viele Zwiebeln. Zum Reinsetzen lecker. Aber nichts für ein nachfolgendes Meeting oder Date.

Ich war so hungrig, dass ich sogar vergaß, rechtzeitig ein Foto zu bestellen. Nun blickt man auf mein angebissenes Brot!



 Im Kühlschrank wartet meine Kalte Schnauze auf ihren Einsatz! Morgen wird sie in Scheiben geschnitten, dann stelle ich Bilder ein und das Rezept. Aber nur, wenn es was geworden ist. Wenn nicht, muss ich weiter experimentieren.
Die Schokocreme schmeckt verheißungsvoll. Die Kekse sind auch super. Müsste eigentlich richtig gut werden.

Mittwoch, 24. April 2013

24.04.13 Vom Vegan Wednesday, veganen Butterkeksen und Tofu Satay mit Erdnusssauce

Vegan Wednesday! Schon wieder, hurra! 

Alle die wollen zeigen am Mittwoch ihre veganen Mahlzeiten. Die Links zu den jeweiligen Posts werden gesammelt und die Bilder werden im Pinterest-Board des Vegan Wednesday veröffentlicht. Das gibt immer eine schöne bunte vegane Gerichtelandschaft. Heute sammelt Cara, Näheres siehe unter dem Link des Logos:



Wie war er denn, der Mittwoch:

Morgens aß ich eigenes Vollkornbrot mit Alsan und Rübenkraut. Lecker aber zu langweilig für ein Bild. 

Mittags gab es "Rote Bete-Apfel-Karottensalat", aus dem Buch "Vegan lecker lecker"; über das Buch habe ich gestern schon berichtet.


Zur Kaffeezeit habe ich mich an die Veganisierung von Butterkeksen gemacht und zusammen mit dem Mann getüftelt und ausprobiert. Sie schmecken sehr gut.





„Butterkekse“ vegan

Menge reicht für ca. 40 - 45 vegane Kekse in üblicher (Leibniz)-Größe.

ca. 300 g Weizenmehl (ggf. etwas mehr)
160 g Alsan Bio Margarine
160 g Zucker
1 EL Sojamehl
6 EL Sojasahne
1 EL Karamellsirup
Msp Vanille gemahlen
abgeriebene Schale einer ½ Zitrone
½ Fläschchen Butteraroma (z.B. von Ruf da vegan)
Prise Salz

Mehl zum Ausrollen

Zucker und Alsan mit Knethaken gut verrühren. Sojamehl mit Sojasahne vermischen und hinzufügen. Dann den Sirup, die Vanille, die Zitronenschale, das Butteraroma und Salz hinzufügen, weiterkneten.
Zum Schluss Mehl hinzugeben und mit Knethaken kneten, dann mit den Händen weiterarbeiten, danach zu einer Kugel formen.
Der Teig ist recht mürbe. Er klebt nicht an den Händen.
Abgedeckt den Teig eine halbe Stunde kühl stellen.

Teig danach mit den Händen durchkneten und auf einer bemehlten Fläche mit einem bemehlten Nudelholz vorsichtig dünn ausrollen. Die Kekse mit einer Teighöhe von ca. 3 mm wurden am besten.

Die Plätzchen mit einer Keksform (ich hatte die Brigitte-Ausstechform, da kann man selbst Wörter/Namen bilden) ausstechen. Teig mit Gabelspitze etwas einpieken und auf einem mit Backpapier oder Backfolie ausgelegten Backblech im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft auf mittlerer Schiene ca. 10 – 15 Minuten backen. Bitte die Kekse unbedingt im Blick haben, sie sollten nicht dunkel werden.

„Butterkekse“ abkühlen lassen, trocken und kühl lagern und bald verbrauchen. 

Ich selbst werde die meisten meiner Kekse in einer „Kalten Schnauze“ weiterverarbeiten. Das ist ein Schokolade-Keks-Schichtkuchen, hat ganz viele Namen. Wie kalter Hund, Kellerkuchen und und und.

Rezept Kalte Schnauze hier!

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Heute Abend habe ich - auch aus dem Buch "Vegan lecker lecker" von Marc Pierschel -
Tofu Satay mit Erdnusssauce zubereitet. Hammer!! Oberlecker, wie im Chinarestaurant.


Dienstag, 23. April 2013

23.04.13 Buch: "Vegan lecker lecker" von Marc Pierschel



Heute ist das Buch Vegan lecker lecker von Marc Pierschel angekommen, ich bin sehr angetan, so mein erster Eindruck.
 Sehr viele Basic-Rezepte, absolut übersichtlich, sinnvolle Kapiteleinteilungen, knappe kurze Erklärungen (nicht so episch wie mitunter bei mir), wenige Zutaten und dann welche, die man meist daheim hat. Nichts Exotisches, wo man für teures Geld ein halbes Pfund kauft weil man 17 Gramm davon braucht, dann braucht man es nämlich erst wieder, wenn das Vorhandene schlecht geworden ist und weggeworfen werden musste.
Das Buch hat einen Spiraleinband, die Seiten lassen sich somit sehr leicht umblättern, praktisch!

Es freut mich darüber hinaus, dass dieses kleine Buch fast nichts kostet (nur 7,90 Euro) und der Marc Pierschel bzw. die Autoren absolut uneitel auf mich wirken. Denn in diesem netten Buch ist das vegane Essen der alleinige Star.

Denke, das Buch richtet sich in erster Linie an Anfänger. Da ich mich mit meinen gerade mal vier Monaten veganem Leben auch noch dazu zähle passt auch das für mich. Der interessierte Leser wird dort abgeholt wo er steht, um mal diese abgenudelte Phrase zu verwenden, sie stimmt hier auf angenehme Weise. 

Fast zu jedem Gericht hat der Autor Tipps parat und benennt mögliche Variationen.
Sogar auf chemische Vorgänge, die zum Gelingen eines Gerichtes notwendig sind, geht er ein. Kennt Ihr die Maillard-Reaktion? Ich kannte sie vorher nicht. Jetzt schon. Ich muss mir noch ein Opfer suchen welches ich damit beeindrucken kann. Mal sehen, wie man geschickt dahin überleitet.

Ich bin total froh über das Buch! Einen einzigen klitzekleinen Minuspunkt habe ich anzumerken. Den Titel finde ich äh: Scheiße unschön. Echt jetzt:  "Vegan lecker lecker." Also wirklich! Wer hat sich das ausgedacht? Oje oje. Der Titel alleine hätte mich fast vom Kauf abgehalten, kein Scherz. Dann dachte ich an The Rocky Horror Picture Show und der Songzeile "Don't judge a book by its cover". So gab ich "Vegan lecker lecker" glücklicherweise eine Chance. Mir wäre sonst was entgangen.



Ein Buch über Veganes Grillen habe ich auch noch erhalten, dazu kann ich noch nicht viel sagen. Außer, dass bestimmt ein Fünftel des Buches von den Grillbasics- und -vorbereitungen (alles was Sie schon immer übers Grillen wissen wollten aber sich nie zu fragen trauten) handelt. Bevor es losgeht mit den Rezepten. Ich bräuchte das jetzt nicht, aber mal sehen.
Wenn ich mich mit dem Buch näher befasst habe, gebe ich Laut!

23.04.13 warum ist es am Rhein so schön

........weiß ich auch nicht, aber schön ist es am Rhein wirklich.

Am selbigen waren wir heute spazieren, wegen des Hundes.



In Bonn-Plittersdorf direkt am Rhein befindet sich ein sehr hübsches Lokal, dort haben wir eine kleine Pause eingelegt.
Das ist der Schaumburger Hof. Ein Gasthaus seit 1755. Sehr schönes Gebäude.


Nach langem Studium der Karte habe ich mich für den gemischten Salat mit Balsamicodressing entschieden. Und für Tee. Ob der Essig und das Weißbrot nun vegan waren - ich habe es nicht weiter hinterfragt. Dann wäre nichts mehr zum Essen übrig geblieben.
Mit der kleinen Wissenslücke kann ich leben. Daheim nicht, aber draußen schon.



Roiboostee im Kännchen

Blaubehimmelt - hier mit ein paar Wölkchen durchsetzt - habe ich am liebsten. :-)



Daheim habe ich noch eine große Portion Pommes von unserem Frittenmann verdrückt, mit meiner Mayo. Satt werden musste ich ja auch noch.


Montag, 22. April 2013

22.04.13 Kartoffelsalat mit veganen "Bockwürstchen"

Heute geht es um den Kartoffelsalat meiner Mutter.
Ich habe ihren wunderbaren Kartoffelsalat erfolgreich veganisiert. Er ist sehr saftig (durch die Salatgurke) und würzig, aber nicht zu schwer.

Kennt Ihr diese schweren mayonnaisigen, fast weißen, fetten Salate auf Salatbuffets? Meist aus dem Eimer? Man möchte aus Höflichkeit nur einen Esslöffel voll probieren aber leider ist der Salat derart fest, dass man ein halbes Pfund auf dem Löffel hat. Da will sich kein Teil ablösen. Immer wenn man versucht den Salat abzustreifen landet nur noch mehr auf dem Löffel. Leider hat man die andere Hand nicht frei, die hält den Teller: denn freie Abstellfläche ist Mangelware. Und wenn es fällt, dann alles auf einmal. Zack, plötzlich kommt Bewegung in die Pampe und das halbe Pfund fällt runter auf den Teller, mitten auf den Senf, der die Hemden der Umstehenden bespritzt, was die nicht sehr beglückt.
Man zuckt entschuldigend mit den Schultern und isst den Salattrümmer pflichtbewusst auf, mit rotem heißem Gesicht.

Man hat keine Chance, noch andere Sachen zu probieren, satt bis Oberkante Halskrause. Der Salat hockt dann im Hals. Das ganze halbe Pfund. Rutscht und rutscht nicht. Das sieht aus, als hätte man einen Kropf. Die anderen Gäste, die man im Laufe des Abends trifft, sprechen einen deswegen darauf an, ob man auch von dem leckeren Salat gegessen hat. Fällt auf, so ein Kropf. Man kann froh sein, nicht für eine Stockente gehalten zu werden.
Genau solche Salate mag ich nicht und mache ich nicht. Aber das nur am Rande. Ich schweife ab. Zurück zu meinem Salat:

Er macht sich als Solokünstler sehr gut, passt aber auch hervorragend zu Gegrilltem oder Gebratenem. Und zu veganer Wurst. Zu allem. Er macht keinen Kropf. Schmeckt auch am nächsten Tag noch klasse.



Mamas Kartoffelsalat

Für 2 - 3 Personen


Soße
1 mittlere Zwiebel
3 gehäufte EL Mayonnaise
2 EL Sojajoghurt
1 EL Senf
etwas Schnittlauch
1/3 Bund Petersilie
etwas Dill
1 TL Salz
Pfeffer aus Mühle
----------------

600 g Pellkartoffeln
180 g Salatgurke (bei mir war es die Hälfte der Gurke)
4 kleine saure Gurken
1 Tomate für Deko



Zuerst die Soße zubereiten. Zwiebel schälen und würfeln, Kräuter waschen und hacken. Zusammen mit den übrigen Soßenzutaten vermischen.

Abgekühlte Pellkartoffeln pellen*, in Scheiben schneiden. Salatgurke schälen, hobeln und die Gurkenscheiben mit der Hand etwas auspressen, dann zu den Kartoffeln geben.
Die sauren Gurken längs in Scheiben schneiden, diese wiederum in Streifen, dann die Gurken in sehr feine Würfel schneiden.
Diese Zutaten miteinander vermischen und dann die Soße vorsichtig unterheben.
Der Salat schmeckt am besten, wenn er ca. zwei Stunden ziehen konnte. Beim Ziehen gelegentlich vorsichtig umrühren.
Vor dem Servieren abschmecken und mit Tomatenachteln dekorieren.

Wer weniger Mayonnaise in dem Salat haben möchte, kann dafür den Sojajoghurtanteil erhöhen, dann muss er allerdings mehr würzen und ggf. noch Essig bzw. Zitronensaft hinzufügen. 

*Wenn man die Pellkartoffeln mit Schale abkühlen lässt und erst nach dem Erkalten pellt, sind die Kartoffelscheiben nicht bröckelig sondern glänzend und fest. Das ist gut für den Salat, für die Optik.

das Bild sieht ein bisschen porno aus, so sorry! Ich war das nicht. Der Mann macht hier meist die Pics.


Bei der veganen Bockwurst handelt es sich um die Veggie Bockwurst von Vantastic. Die Packung mit 2 Stück (200 g) kostete bei alles-vegetarisch.de 2,99 Euro.

Bislang ist diese Wurst das Wurstersatzprodukt, welches mich am meisten überzeugen konnte.
Auf der Verpackung steht, dass man sie in Wasser erhitzen kann (habe ich getan) und zu Kartoffelsalat, Sauerkraut oder sogar gebraten oder als Currywurst essen kann.
Werde sicherlich die eine oder andere Methode genauer untersuchen wollen.


 


22.04.13 Dessert Ananascreme

Die Ananascreme wird ganz ähnlich zubereitet wie mein Himbeertraum von gestern, die Himbeere ist allerdings eine Ananas und statt Agavensirup habe ich Ahornsirup genommen. Beim Topping kommen noch Kokoschips hinzu und ein kleiner unschuldiger Oreokeks:


Ananascreme



Für 2 Personen

120 g Ananasstücke
200 g Seidentofu
2 EL Kokosmilchfett
50 ml Sojacuisine
ca. 2 EL Ahornsirup
Msp Vanille gemahlen
vegane Sprühsahne
Kokoschips
zwei Oreokekse
"Flower Power"-Gewürz-Blüten-Zubereitung von Sonnentor



Seidentofu, Kokosmilchfett (das, was sich bei den Kokosmilchdosen in Bioqualität absetzt), Sojacuisine, Ahornsirup und Vanille mit Pürierstab mixen.

Die Kokoschips drei Minuten in der Pfanne rösten bis sie anfangen zu bräunen.

Die Ananasstücke in die Creme einrühren.
Die Creme in Gläser oder Schalen verteilen. Darauf die Sprühsahne geben. Darüber kommen nun die gerösteten Kokoschips und ein paar Gewürzblüten. Zuletzt einen Oreokeks in das Topping stecken.


Meine Ananasstücke waren nur aus der Dose (und auch nicht Bio), frisch wird es noch viel toller schmecken, war so schon richtig lecker.
Angerichtet habe ich dieses Dessert in unseren großen Rotweingläsern.



Der Mann hat sich heute sehr um mich verdient gemacht. Auf seiner Einkaufspirsch (er liebt das Einkaufen) hat er Sallos von Villosa entdeckt. Weil er wusste, dass ich die gerne aß, hat er sich in die Inhaltsliste versenkt und festgestellt, dass dieses Produkt vegan ist. Das habe ich daheim verifiziert, tatsächlich! Ich bin gebügelt und froh! Terraveggia hat hier eine super Aufstellung eingestellt, danke dafür!
Übrigens habe ich nun auch Neapolitaner von Manner. Auch vegan. Und Oreokekse. Die habe ich noch nie vorher gegessen, ich finde sie absolut klasse.

Ein guter Tag! Verzicht sieht anders aus, nicht wahr! Go vegan! ;-)

Heute Abend gibt es Mamas Kartoffelsalat mit "Bockwürstchen"....., der (Kartoffelsalat natürlich) zieht gerade durch und wartet auf seinen Einsatz. Ich werde berichten. Bleibt dran und mir gewogen!

Sonntag, 21. April 2013

21.04.13 Pasta mit Pesto und Dessert "Himbeertraum"

Pasta mit Pesto

Eine Mischung aus Vollkornfarfalle und Fusilli an Basilikumpesto mit Walnuss, geröstet, gemahlen, gewürzt mit Meersalz und einem Teelöffel Hefeflocken. Einfach aber unglaublich gut.




Zum Nachtisch habe ich mir ein sauleckeres Dessert ausgedacht. Wie so oft ist es entstanden bei der Überlegung: was habe ich da, was kann ich damit machen und wer soll das essen? Wenn es lecker wird natürlich ich. Sollte dann noch was übrig bleiben bekommt der Mann was ab. Dafür muss der schöne Fotos machen. So gleicht sich alles aus.

Himbeertraum



Für 2 Personen

120 g Himbeeren (TK)
200 g Seidentofu
2 EL Kokosmilchfett
50 ml Sojacuisine
ca. 2 EL Agavensirup
vegane Sprühsahne
Msp "Flower Power"-Gewürz-Blüten-Zubereitung von Sonnentor

Himbeeren bei Zimmertemperatur auftauen.
Seidentofu, Kokosmilchfett (das, was sich bei den Kokosmilchdosen in Bioqualität absetzt), Sojacuisine, Agavensirup und zwei Drittel der Himbeeren mit Pürierstab mixen.

In Gläser oder Schalen verteilen. Darauf das letzte Drittel der Himbeeren geben. Ggf. auf die Himbeeren noch etwas Agavensirup geben. Dann kommt etwas Sprühsahne, darauf eine Himbeere und getoppt wird das Ganze mit ein paar Gewürzblüten "Flower Power" von Sonnentor. Die machen fröhlich!





Die Gewürzblüten sind für Süßspeisen (Desserts, Kuchen usw.) vorgesehen.


Das Dessert war cremig, fruchtig, sahnig, mit feiner unaufdringlicher Kokosnote. Schön anzusehen, lecker, gesund. Vegan. Bio. Toll.

Oben seht Ihr eines der großen Ikeagläser. Das ist die Portion vom Mann gewesen, ich habe die Portionen nicht gerecht verteilt, er hat eine größere Portion als ich, weil ich von den Nudeln schon ziemlich satt war. Zudem ist es Sonntag, die Sonne scheint, ich wollte mal nett sein.
Also denkt Euch etwas weniger in dem Glas, dann kommt es hin mit meiner Mengenangabe.



Samstag, 20. April 2013

20.04.13 Roulade in Rotweinsoße, Broccoli, Salzkartoffeln und Erbsen-Möhrengemüse

Wir haben die Rosmarin-Roulade von Wheaty, Firma Topas, erstmalig zubereitet, zusammen
mit Salzkartoffeln, Broccoli (frisch), Erbsen und Möhren (Dose). Die dunkle Soße habe ich selbst gemacht, es ist eine Rotweinsoße, das Rezept findet sich hier: Weitestgehend habe ich mich an das Rezept gehalten. Der Rotweinanteil war bei mir geringer als dort angegeben.




Eigentlich hätte ich das heute nicht kochen dürfen, das ist ein Sonntagsgericht und heute ist erst Samstag. Vermutlich wird mich die Tage noch ein Blitz treffen. Eine tiefe Stimme wird mir aus dem verdunkelten Himmel zurufen: "Du hättest Eintopf kochen müssen! Flegel!"

Mal sehen. Wenn mich was trifft sag ich Euch Bescheid. Wenn ich dann noch kann.

Ich kann Euch sagen, mein lieber Scholli, absolut göttlich diese Rouladen. Habe sie innen mit Senf bestrichen und eine halbe Gurke und ein Scheibchen Räuchertofu reingelegt und dann wieder zugewickelt, mit einem Zahnstocher verschlossen.
Dann in der fertigen Soße versenkt und aufgewärmt.

Beim nächsten Mal werde ich die saure Gurke und große Zwiebelstücke mit in die Soße geben und mitköcheln lassen. Wenn die Soße fertig ist baue ich die Teile in die Roulade ein. Damit die in dem ganzen Suppengemüse nicht verloren gehen werde ich sie in ein Teefiltertütchen reinlegen und verschließen. Das ist übrigens auch mein Tipp für Gewürze die man beim Kochen im Gericht nicht verlieren möchte, wie Nelke, Lorbeerblatt und so.

Der Mann war schwer begeistert von dem Essen, ich aber auch. Das wird ein Nachkaufartikel, definitiv. War übrigens eine persönliche Empfehlung von Bekannten gewesen, diese Rouladen zu probieren.

Volle Punktzahl, 10 Punkte.

Die Packung Rosmarin-Rouladen (2 Stück) hat 3,85 Euro bei alles-vegetarisch gekostet.

20.04.13 Samstag, Lust auf Tofu-Rührei mit Zwiebeln und Schnittlauch!

Ich habe hier im Blog noch nicht notiert, wie ich mein Tofu-Rührei am liebsten habe.



Tofu-Rührei

das ist die komplette Menge die das Rezept ergibt


Für 2 Personen

1 EL Rapsöl
1 kl Zwiebel
75 g Tofu Natur
Msp Kurkuma
1 TL Cashewmus
1 gehäufter EL Seidentofu
Kala Namak – Salz
Pfeffer aus Mühle
Schnittlauch






Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Tofu Natur mit Küchenkrepp ausdrücken und abtrocknen (dann springt er weniger in der Pfanne) und mit der Gabel auf einem Teller klein zerdrücken.
Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden.

Zwiebelwürfel in Öl anbraten, wenn sie gelb und glasig sind den Tofu Natur hinzufügen, 1 kleine Messerspitze Kurkuma hinzugeben und verteilen, ca. 2 Minuten auf mittlerer Hitze braten, gelegentlich wenden. Kurkuma macht den Tofu schön gelb, duftet und schmeckt sehr gut.

Von der Herdplatte ziehen, einen Teelöffel Cashewmus und einen ordentlich gehäuften Esslöffel Seidentofu vorsichtig unterheben.
Mit Kala Namak (für die „Eier-Schwefelnote“) und Pfeffer nach Geschmack würzen. 

 
Zuletzt etwas Schnittlauch über das Tofurührei geben.

Man kann sehr gut Räuchertofu in kleinen Würfelchen separat anbraten und hinterher hinzufügen, ebenso kleine Paprika- oder Tomatenstückchen. Wer es scharf mag kann etwas  Chilischote kleingeschnitten hinzugeben.
Das Tofu-Rührei passt zudem prima zu Bratkartoffeln (Bauernpfanne) oder gebratenen Nudeln oder gebratener Reis. Gerne auch zusammen mit Gemüsestückchen. Der vielen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. 

Wir haben mit obiger Rezeptmenge zwei große Brötchenhälften und zwei Scheiben Brot belegt. 

 
Tofu-Rührei auf Vollkornbrot, dekoriert mit veg. Caviar der Firma Stührk

 Liebe treue Leserinnen und Leser, ich wünsche Euch ein wunderschönes sonniges blaubehimmeltes und fröhliches Wochenende, lasst es krachen und esst was Leckeres, macht es Euch nett!

Freitag, 19. April 2013

19.04.13 Rote Linsensuppe

ein feines kleines Abendsüppchen, die Rote Linsensuppe von Attila Hildmann, Vegan For Fit

Geht schnell und schmeckt gut. Lässt sich prima in einer Thermoskanne mit breiter Öffnung mitnehmen. Das Topping in ein separates Döschen packen.


19.04.13 Ananas-Kokosmüsli und Apfelkuchen mit Sahne


Das war mein Frühstück. Mal wieder ein Müsli: Cranberry-Kokos-Ananas-Müsli von Attila Hildmann aus Vegan For Fit. Immer wieder lecker. Mit gerösteten Kokoschips obendrauf. 




Heute habe ich uns einen Apfelkuchen gebacken, den hatte ich am 1.3. schon mal gemacht, es handelt sich um das Rezept vom "Koch's vegan".
In meinen Kuchen habe ich Rosinen, Cranberrys und Gojibeeren getan und als Eiersatz nahm ich nicht Lupinenmehl, sondern drei EL Sojamehl mit 6 EL Sojocuisine. Zudem habe ich in den Kuchen Zimt reingegeben, ca. einen Teelöffel.
Heute hatte ich eine Kuchenform die scheinbar nicht genormt ist, sie ist 27 cm groß. Weder 28 noch 26. Seltsam. Besser wäre eine kleinere Form, vielleicht sogar nur eine 24er - Form. 


 Frisch aus dem Ofen

abgekühlt und mit Puderzucker

und schon auf dem Teller, mit veganer Sprühsahne

 Dazu Malzkaffee, perfekter Nachmittag!

Ob und was ich zu Abend esse weiß ich noch nicht, mal sehen, was mich aus dem Kühlschrank anspringt.