Sonntag, 10. Februar 2013

10.02.13 Von Resteessen und einer nötigen Kleiderschrankinventur

Rote Linsensuppe! Vegan For Fit.






















Die weiße Schoko ist fertig! Pünktlich, das ist klasse. Die ist so lecker! Schmilzt herrlich süß und cremig auf der Zunge.






Hier schmilzt Kakaobutter! Ich mache heute weiße Schokolade! Mit Cranberries. Aus Vegan For Fit.























Zum Frühstück gab es ein Dinkelvollkornbrötchen mit Aufstrichen und einen Matcha.

Gerade habe ich Reste gegessen, das Gemüse mediterran mit Salzkartoffeln. Nun ist es leider aufgegessen, nichts mehr von da, schade. Gottseidank war der Mann außer Haus, ich musste nicht teilen! Es bekleckert mich nicht mit Ruhm, aber ich muss gestehen, dass ich extrem unter Futterneid leide. Nie will ich was von meinem Essen abgeben. Ich Rabenmutter nahm davon auch meinen Sohn nicht aus, früher. Ein Glück, dass der Junge nicht verhungert ist.

Es kommt wohl daher, weil ich jüngstes Kind von Dreien war. Da muss man schon mal um sein Essen kämpfen. Ich hatte schon als kleines freches Mädchen eine 1a-Strategie: ich liebte es, beim Essen die anderen mit Fragen abzulenken. Dann kamen die ins Reden und ich machte mir schnell die Backen voll! Das funktioniert übrigens auch heute noch. Aber sagt es nicht weiter, das ist mein Trick. Entblößt mich nicht!



Da ich heute ein wenig Zeit nur für mich hatte, nutzte ich die Gunst der Stunde und habe mich vor meinem Kleiderschrank aufgebaut und beherzt alles rausgenommen, was Tier enthält, in irgendeiner Form. Zumindest da, wo es direkt erkennbar ist. Wie Leder, Daune. Wolle. Seide.
Das meiste habe ich entsorgt. Meine teuren Lieblingsteile habe ich in gute Hände abgegeben und für einen günstigen Preis verkauft.

Dann habe ich im Badezimmer weitergemacht und jede Menge nicht angebrochener Kosmetik aus dem Luxussegment zusammengesammelt und ebenfalls verkauft, im Bundle. Ist alles schon weg, muss ich nur noch versenden.
Von dem Erlös der Kleidung und der Kosmetik kann ich was Veganes kaufen.
Das sieht seltsam aus in meinem Kleiderschrank, ganz viele freie Bügel! Aber auch befreiend. Vollen Schränken kann ich eh nichts abgewinnen. Da kann man mal sehen, wieviel Tier sich im Kleiderschrank verbirgt. Man denkt doch, die einzigen Tiere im Kleiderschrank wären die Kalorien, die nächtens die Klamotten engernähen. Alter Scherz, ich weiß. Bin schon still. :-)

Da habe ich dumm geguckt, ungefähr ein Viertel meiner Kleidung hat erkennbar tierische Anteile. Das ist viel! Wenigstens liebe ich Fleece, weil ich schnell friere. Sonst wäre der tierische Anteil noch höher.

Nun habe noch immer ein paar Teile mit Tier. Alles ersetzen geht noch nicht, der Lottogewinn steht noch aus. Trotzdem bin ich sehr stolz auf mich. Ich bin tapfer und auf einem guten Weg.

Ich werde weiter berichten. Bleibt dran und mir gewogen. :-)

Kommentare:

  1. Hahahaha, du bist so lustig! Ich klicke mich grade so durch deinen Blog und erkenne so viel von mir wieder. Ich bin der Futterneider, wie er im Buche steht. Ich glotze auch immer auf die Teller anderer und fühle mich benachteiligt, wenn da mehr drauf ist. Oder wenn jemand im Restaurant eine größere Pizza kriegt als ich :)

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    1. ja, kenne ich gut. Das sind schwere Stunden im Restaurant wenn ich auf andere Teller blicke! Schön, dass ich eine Gleichgesinnte gefunden habe.
      Liebe Grüße Susi

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