Donnerstag, 28. Februar 2013

28.02.13 Monatsabschluss, Bilanz

Der zweite vegane Monat in meinem Leben läuft in wenigen Stunden ab.

Das war der erste Monat nach der Challenge von Attila Hildmann. Ich gehe immer mehr eigene Wege und schaue mich um, was es so an Veganem in der Welt gibt.
Ich sehe, dass es eine große Vegan-Community gibt, unzählige schöne Blogs, Gruppen, nette User. Viele coole und nette Veganköche.

Bilanz
Ich führe seit Jahren Haushaltsbuch, so kann ich auf den Cent genau sagen, was ich im Monat für Lebensmittel (vegan + zu 95 % Bio) ausgegeben habe.
In diesem Monat waren es 183,90 Euro. Das ist nur mein Anteil.

Zum Vergleich: im Durchschnitt habe ich letztes Jahr 147 Euro pro Monat ausgegeben, Ernährung Allesesser (wenig Fleisch), nur teilweise Bio. Zudem habe ich bei weitem nicht so gut gegessen und so unheimlich viel gekocht, gebacken, gebraten, schokoliert. Dann habe ich sehr viele Produkte gekauft um sie überhaupt mal kennenzulernen. Man kann es eigentlich nicht vergleichen.

Nie hätte ich vermutet, dass eine vegane Ernährung mit hauptsächlich Bioprodukten so günstig ist. Nicht bei dem, was ich alles zubereitet habe. Es ist der Wahnsinn. Gut, dass ich das mal dokumentiere, ich hätte es sonst selbst nicht geglaubt. 

Ich bin so froh, dass ich mich dafür entschieden habe, vegan zu leben. Auch wenn ich das eine oder andere Fleischgerichte manchmal vermisse, zurück möchte ich nicht mehr.
Von dem Schutz der Tiere mal ganz abgesehen: meine Gesundheit ist viel besser. Kaum noch Migräne. Was habe ich nicht alles probiert in meinem Leben. Vegan war die Lösung. Das macht mich glücklich.
Dann in dieser hohen Qualität essen: schwer vorzustellen, dass Veganer manchen (Unwissenden) leid tun.

Hier die Liste, was ich im Monat Februar alles gegessen habe. Resteessen und Wiederholungen (z.B. Unmengen Vollkornbrot mit verschiedenen Aufstrichen morgens oder abends) habe ich rausgelöscht.

 Hier meine Februar-Gerichte in einer Diashow bei Youtube: 




Die vom Januar kann man hier sehen: Januar Gerichte (Challenge)
 

Amaranth-Joghurt-Pop mit Banane/Kiwi
Apfel-Möhren-Kokossalat
Auberginenschiffchen Mexican
Backofengemüse mit Tofu-Cubes
Backofenrosenkohl m. Champignon-Cashewrahm im Amaranthbett
Bohnensuppe
Bratkartoffeln, Avocadocreme, Tomatensalat
Breakfast-Crunch mit Mandelmilch
Broccoholic
Brot, Rest Mett und grüner Salat
Brotaufstrich Rote Beete von MrAtarac
Burger selbstgemacht
Challenger Frühstück m. Bratkartoffeln, Cashewm.
Chokoflakes handmade by mum
Cranberry-Kokos-Ananas-Müsli
Crumble in the Jungle
Dänischer Bohnensalat mit "Heringen" 
Dicke Bohnen mit Räuchertofu
Dinkelwaffeln mit Puderzucker
Erdnuss-Schoko-Müsli
Erdnusstaler
Ernuss-Schoko-Crunch
Feldsalat-Smoothie
Fingergemüse mit Dip
Früchtebrot 
gebratene Spaghetti mit Räuchertofu u. Champignons
Gefüllte Paprika m. Sojageschnetz
Gemüse mediterran mit Basmatireis
Gemüsepaella mit Tomatenragout
Heidelbeermuffins
Hirsebrei mit Obst
Hirsekekse von MrAtarac
jede Menge Obst
Kartoffelcremesuppe m. Möhren/Zucchini + Topping
Kartoffeln mit Gemüse Mediterran
Kartoffelsalat
Kürbiscremesüppchen
Kürbispommes mit Avocadocreme
Lauchpilzröllchen
Lauchquiche
Low Carb Pizza mit Spinat
Marmorierte Heidesandplätzchen
Mehrkornbrötchen, Tomatenaufstrich + Rübenkraut
Mett mit Vollkornbrötchen
Mixed Forces Plate m. Hummus
Nudelalarm
Orangengelee an Cashewsahne
Orangen-Kokos-Smoothie
Pancakes mit Bananen und Mousse au Chocolat
Panna Cotta mit Karamellsoße
Pellkartoffeln mit Tzatziki
Porridge mit Obst
Postelein Salat mit Soße
Quinoa mit Sellerieschnitzel an Kapernsoße
Radiesblättersüppchen
Ravioli mit Lauchpilzfüllung an Petersilienpesto
Reispfanne mit Steinpilzen u. Pfifferlingen
Röggelchen m. Rübenkraut u.Tomatenaufstrich, Mandarinen
Röggelchen m. Tofuei + Rübenkraut
Rosa Tropischer Fruchtsmoothie
Rote Linsensuppe
Salat mit Frieda-Gedächtnis-Soße
Schnittchen m. Fingerfood + Hummus
Schnittchen m. Meerrettichaufstr. + Schnittlauch
Schokolade mit Cashewnüssen 
Schokomuffins
Scones mit Sojatoo-Schlagzeug und Aufstrich
Sellerie im Nusskrüstchen mit Bouillonkartoffeln an Meerrettichsoße
Spaghetti mit Alnatura veg. Bolognese Klassik + Walnuss-Varmesan
Spinat, Kartoffeln, Möhren, Rührei m. Seident.
Tofugulasch mit Rotkohl und Salzkartoffeln
Tomaten mit Tofuzarella
veganes Mett mit Weltmeisterbrötchen
Vollkornbrot mit Aufstrichen
Vollkornbrot mit Karamell und Leberwurst vegantastic
Vollkornbrot mit Meerrettichaufstrich, Tomaten + Krese
Vollkornbrot mit Tofurührei
Weiße Bohnensuppe
Weiße Schokolade
Zimtpfannküchlein
Zucchini mit Amaranthfüllung

28.02.13 Seitanpremiere

Abendessen:

Asiagemüse mit Tofubällchen 


Lecker und low carb. In den Tofubällchen ist ein wenig Burgerbrötchen, vernachlässigenbar. 

400 g Mungbohnenkeime

3 EL Sesamöl
80 g Möhre
80 g Porree
40 g Zwiebel
1 kleine Frühlingszwiebel
kleines Stück Ingwer, ca. 5 g
Sojasoße
Samba Oleg

Mungbohnenkeime 10 Minuten in Salzwasser kochen, abschütten, zudecken

Das Gemüse in ganz feine Streifen schneiden, in heißem Öl wenige Minuten anbraten, mit Sojasoße und Samba Oleg würzen. Ich hoffe, das Zeug ist vegan, ich konnte auf dem Gläschen nichts Gegenteiliges feststellen. Falls nicht: dann werde ich mich später mit Schnittlauch (das ist vegan) peitschen. Leder geht ja nicht. Aber ich schweife ab:

Die Tofubällchen heiß anbraten. (Sie bestehen aus dem Restteig meines Burgerunglückes von vorgestern. Mit eingeweichtem Burgerbrötchen vermischt und in kleine Bällchen geformt können sie immer noch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie von der Konsistenz her nicht gelungen sind.
Diese blöden Teile. Die hätten sich wirklich mal zusammenreißen können.)

Keime, Gemüse und Tofubällchen anrichten.

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Seit zwei Monaten lebe ich vegan und erst heute hatte ich Erstkontakt mit Seitan!

Eigentlich sollte der Mann mir aus den Bioläden Seitanfix mitbringen für weitere Burgerexperimente, stattdessen brachte er uns Seitan am Stück mit, von der Firma Viana. (Deren Räuchertofu ist schon der Hammer, das ist mein Tofuliebling, noch vor Taifun!)

Heute wollte ich das mal testen, versprach mir aber nicht allzu viel davon. Bei meinem Lieblingskoch wurde ich mal wieder fündig; er hatte ein prima Rezept für

Seitangeschnetzeltes Koch's vegan

Das war das Rezept und so sieht es aus, Seitangeschnetzeltes im Reisrand:



Alle Zutaten hatte ich daheim, zufälligerweise auch genau den Seitan den er im Film hatte.

Was soll ich sagen, ich flippe echt aus. Das war so lecker, das konnte ich kaum aushalten. Das hätte ich nie für möglich gehalten, dass das so gut schmecken kann!
Unfassbar.
Ich habe mich gar nicht mehr eingekriegt. Ärgern kann ich mich, in den kleinen Ar... beißen, dass ich nicht mal eher Seitan ausprobiert habe. Hatte irgendwie Bedenken, Vorurteile, was auch immer. Wirklich gut sieht der "roh" nicht aus. Oder. Aber was man daraus machen kann! Mir tut sich gerade eine weitere neue Welt auf.

Vorhin habe ich zum Mann gesagt, dass ich viel eher vegan geworden wäre, wenn ich nur ansatzweise geahnt hätte, wie toll man sich alles machen kann. Was es für vielfältigste Möglichkeiten gibt. Never ever habe ich mir vorstellen können, vegan so geschmackvoll und bunt speisen zu können.
Leider habe ich sehr lange meine Vorurteile und Bedenken gepflegt, zusammen mit einem festen Verschließen der Augen vor der (grausamen) Wirklichkeit in Bezug auf den Umgang mit anderen Lebenwesen. Weil - wenn ich hingeguckt hätte, hätte ich handeln müssen.
Aber egal, das ist ein anderes Thema. Nun ist alles gut, ich bin auf der grünen Seite gelandet.

Vom Rezept her habe ich mich an das von MrAtarac gehalten, nur bei der Soße bin ich abgewichen, bei mir sind ein Rest Hafer - und Sojacuisine drin und ein kleines Schüsschen Rotwein. Und etwas Sojasoße.
Was den Knoblauch angeht - er gibt den erst mit der Hafersahne zum Gericht, ich habe sie ein paar Minuten eher in die Pfanne gegeben. Bei mir wird Knoblauch nicht bitter, das ist mir noch nie passiert.
Leute, das war so lecker.
Hätte Gott mich nach dem Essen abberufen - ich wäre ihm nicht böse gewesen. Nicht nach diesem Essen.
Reis war leer, große Pfanne war leer, ich habe die Soßenreste mit dem Finger aus der Pfanne geleckt.
Nee falsch. Können Finger lecken? Glaube nicht. Meine jedenfalls nicht.
Ach Ihr versteht mich auch so. Die Begeisterung geht mit mir durch.
Die fruchtsäuerlichen Aromen der roten Paprika korrespondierten herrlich mit der hellbaunen rahmigen Soße mit der leichten Rotweinnote und dem Hauch von Zwiebel von Knoblauch.
Die Seitanstücke waren fest aber nicht zu fest, sie waren genau richtig. Dann das Pilzige der braunen Rahmchampigons, die Zartheit der Zucchini.

Wenn es gleich klingelt und Gott vor der Tür steht, dann sagt ihm bitte, ich hätte es mir zwischenzeitlich anders überlegt, ich kann noch nicht mitkommen, ich muss noch viel mehr ausprobieren. Er möge bitte später wiederkommen. Und fragt ihn, wenn er schon mal da ist, ob er je Seitan gegessen hätte und wie er es findet, interessiert mich einfach.

Ebenso, wie Ihr Seitan findet. Und was Ihr glaubt, was ich noch alles testen könnte. Ich freue mich über Eure Kommentare.

Später trage ich in einem neuen Post ein, was ich im Monat Februar für Lebensmittel und Co ausgegeben habe. Und eine Liste, was ich alles gegessen habe.
Bleibt dran und mir gewogen.



Frühstück: ich hätte den Smoothie von gestern austrinken müssen. Tat ich aber nicht, ich habe Vollkornbrot mit Aufstrichen gegessen. Ich konnte mich nicht überwinden den Smoothie zu trinken, erst mittags. Für ganz früh ist das wohl nichts, im Laufe des Tages bin ich eher bereit für etwas derart Gesundes.

Mittwoch, 27. Februar 2013

27.02.13 Vegan Wednesday und der erste Smoothie


Sellerie in Nusskrüstchen mit Bouillonkartoffeln und Meerrettichsoße



Für Zwei

Bouillonkartoffeln

20 g Alsan
400 g Kartoffeln
70 g (1 kleine) Möhre
50 g Sellerie
70 g Lauch
Gemüsebrühe aus dem Glas
3/8 l Wasser
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauch
Salz
Pfeffer

 Sämtliches Gemüse bis auf Zwiebel und Knoblauch ungefähr 1 cm groß in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch in sehr kleine Würfelchen schneiden und in Alsan andünsten.
Das Gemüse bis auf den Lauch in den Topf geben, mit Wasser auffüllen und mit der Brühe und dem Salz würzen. 18 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Den Lauch 5 Minuten vor Kochende hinzufügen.
Nach dem Kochen einen Teil der Brühe für die Soße zur Seite legen (am besten in einem Gefäß sonst fließt es weg, fällt mir gerade so auf)
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Sellerie für Sellerieschnitzel (Tofu geht auch) in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden

Panade herstellen wie folgt:

Nass:
1 TL NoEgg mit 2 EL Wasser in einem Teller verrühren, etwas Sojasoße hinzufügen, Salz und Pfeffer. 2 EL Mehl hinzufügen und einen Schluck Sojadrink. Mit Schneebesen verrühren bis die Textur dick zähflüssig ist.

Trocken:
ca. 30 g Cornflakes (ungezuckert) zerkleinern - geht in einem Beutel mit Nudelholz drüber besonders gut.
25 g Walnüsse fein zerkleinern (Küchenmaschine oder selbst hacken)
Beides miteinander vermischen.

Sellerieschnitzel erst in Nass, dann in Trockenpanade wälzen und mehrere Minuten von jeder Seite anbraten bis sie schön Farbe angenommen haben.

Meerrettichsoße

Mehlschwitze aus 20 g Alsan und 20 g Mehl zubereiten, mit 1/4 l der Bouillonbrühe ablöschen und mit Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. noch etwas Sojamilch hinzufügen.
Mit Schnittlauch garnieren.

Alles auf den Tellern anrichten und mit Petersilie oder Schnittlauch oder was auch immer Ihr da habt garnieren.

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Teatime! Wie versprochen mit englischem Teegebäck, Scones!

Im Netz habe ich einige Rezepte gefunden und mich dann für eines entschieden was ich veganisieren musste: Scones
Statt Butter habe ich Alsan genommen und statt Milch Sojadrink natur.
Die "Clotted Cream" konnte ich ganz vergessen, basiert auf Sahne! Stattdessen nahm ich Sojatoo Schlagcreme; ging auch. Die schmeckt auch ungeschlagen sehr sahnig und sie hat eine relativ feste Konsistenz, was mir hier entgegenkam.
Der Fruchtaufstrich ist von Alnatura, Himbeere-Rhabarber.
Ich habe 2/3 der Menge gemacht, das reichte für 11 Scones.

Der Teig erschien mir arg feucht. Das war eine ganz schöne Kleberei! Der Teig war überall. Ich dachte, hoffentlich muss ich nicht Pipi oder hoffentlich klingelt jetzt keiner, ich könnte nicht öffnen. Derjenige würde mich für einen Zombi halten müssen, mit den Teig- und Mehlfetzen an den Händen. Einmal mehr habe ich mich gefragt, wofür mache ich das alles??? Dann fiel es mir wieder ein: weil ich Hunger habe.

Hier sind die künftigen Scones auf dem Blech;
sie sind fertig, sie werden in ein Küchentuch
eingeschlagen damit sie warm bleiben und nicht austrocknen.

 Kommt zu Mama!




Offengestanden hatten sie keine Zeit kalt zu werden. Der Mann saß am Tisch und hat 8 von 11 Teilen gegessen. Acht. A - acht!





Die waren ausgesprochen klasse. Kleine warme Brötchen mit Marmelade und Veggie-Rahm. Die haben geduftet.

Nun bin ich gespannt wie der Mann das Abendessen schafft, da kommt ja noch so einiges....



Immer wieder schön, wenn Ihr mir Kommentare oder eMails schickt. Leider ist die Sicherheitsabfrage ziemlich lästig nicht wahr, meist erkenne ich überhaupt nicht, was ich eingeben soll. Das hasse ich. Aber diese Hürde ist wohl wichtig um Roboter abzuwehren.

Heute ist Vegan Wednesday, der Mittwoch kommt irgendwie häufiger als früher! Was schön ist, ich mag das. Alle die wollen zeigen Mittwochs ihre veganen Mahlzeiten. Die Bilder werden auf Pinterest von einer der vier netten Vegan Wednesday-Macherinnen gestaltet.




Dieses mal sammelt twoodledrum den Link zu Eurem Post ein, wenn Ihr mitmachen wollt: verewigt Euch mit dem Link zu Eurem Post in ihrem Kommentarfeld.
Hier gibt es noch mehr Infos zum Vegan Wednesday: Info auf FB über veganwednesday










Ich mache mit! Hoffentlich nehmen die mich. Hey, ich schleime mich mit einem grasgrünen Smoothie ein! Das müsste doch ziehen.

Das ist zudem eine Premiere: Das ist der erste Smoothie mit Obst und Gemüse überhaupt, den ich getrunken habe!
Hintergrund: in möchte mich dem Thema Rohkost annähern, und zwar gaaaaanz langsam. Mit den Smoothies fange ich an. Dann sehe ich weiter.
Bitte holt die Zwangsjacke wenn ich anfange das Essen ganz einzustellen und mich nur noch von Luft und Liebe ernähre. So bald es in die esoterische Ecke geht: rettet mich vor mir selbst! 




Feldsalat-Smoothie mit Ananas und Banane
Feldsalat
1/2 Bd Petersilie
Ananas
1/2 Salatgurke
1 Banane
400 ml Wasser
1 Stück Ingwer









So schön das aussieht, aber ich musste mich lange überwinden davon zu trinken.
Im ersten Aufschlag hatte ich nur die Ananas als Obst drin, das reichte nicht aus......., ich wollte dem Mann sagen, der soll mich ganz schnell an einen anderen Ort bringen. Dann fiel mir wieder ein, dass ich den Tipp bekam, die Sache mit einer Banane zu retten, wenn es nicht schmecken sollte. Danke, genau das half. Ich wünschte, man könnte alles auf der Welt mit einer Banane heilen.

Der Mann wollte wissen, was nun mit mir passiert, nachdem ich den Smoothie getrunken habe. Ich erwarte, dass mir Flügel wachsen. Mindestens. Was sonst.
Sollten mir stattdessen Haare aus Nase und Ohren wachsen wie bei alten Männern dann setze ich das sofort ab. Gesund ist nicht alles, ja!


Leute, hier mein Plan für den heutigen Tag. Ernährungstechnisch:

Smoothie (erledigt)
Matchashake (erledigt)
Scones zum Tee (erledigt)
Sellerie mit Bouillonkartoffeln und Meerrettichsoße (erledigt)

Ich werde berichten, bleibt dran und mir gewogen! Lasst mich nicht alleine hier mit all dem gesunden Zeugs.

Montag, 25. Februar 2013

26.02.13 Kürbiscremesüppchen + veganisierter Dänischer Bohnensalat mit "Heringen"

Heute habe ich einen weiteren Erfolg, ein geliebtes Gericht mit tierlichen Anteilen zu veganisieren, errungen. Ich habe das Uraltrezept "Dänischer Bohnensalat mit Hering" von meiner Mum umgebaut und für uns VeganerInnen passend gemacht.

Bei dieser lieben Bloggerin habe ich die richtige Idee gefunden, den Hering zu "veganisieren", das hat mir den Salat gerettet:  Vielen Dank liebe veltenbummler -in! Entliehen habe ich mir von ihr die Aubergine und die spezielle Zubereitung!

Dänischer Bohnensalat in memoriam Mum

Für Zwei (als Hauptgericht)

650 g Pellkartoffeln (kalt)
1 Glas Brechbohnen (nicht Schnittbohnen! Das gibt Matsch)
1 Aubergine
1 TL Meersalz
etwas Sud von Gewürzgurken
1 Zwiebel kleingewürfelt
1 Noriblatt, in kleine Stückchen reißen

Marinade
4 EL vegane Mayonnaise
100 g Sojajoghurt (Sojade) ungezuckert
Saft einer halben Zitrone
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL Senf
Pfeffer
1/2 Bund Petersilie


Aubergine mit Sparschäler schälen, in Scheiben schneiden - ca. 1 cm dick, dann in Stücke von ca. 2 cm Größe schneiden. In einen kleinen Kochtopf geben, etwas Wasser hinzufügen, etwas Sud aus einem Gewürzgurkenglas und gut einen Teelöffel Meersalz. Gemüse etwa 5 Minuten dünsten. Danach Aubergine in ein Sieb geben und abkühlen lassen.

Pellkartoffeln in Scheiben schneiden (große Kartoffeln zunächst längst teilen). Brechbohnen in Sieb abgießen, zu den Kartoffeln geben. Zwiebel hinzufügen, ebenso die kleinen Fetzen vom Noriblatt. Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen.

Die vegane Mayonnaise für meine Salatmarinade habe ich nach diesem Rezept gemacht und bin sehr zufrieden damit. Kann ich empfehlen! So sah sie bei mir aus:



Alle Zutaten der Marinade zusammenrühren, abschmecken und auf den Salat geben. Den Salat erneut gut vermengen und ca. 1/2 - 1 Stunde ziehen lassen.

Vor dem Anrichten bitte noch mal erneut umrühren und abschmecken, ggf. noch nachsalzen/pfeffern. Das wär's! Echt voll lecker!


Dem Mann habe ich gesagt, dass ich ein Gott bin, und dass der sich mir nur noch auf Knien rutschend nähern darf. Er meint, das würde er sowieso immer tun. Na gut, dann ist ja alles in Ordnung!
























Nachmittags gab es die hochleckeren Plätzchen von gestern und einen Matchashake.

Mittags:
Kürbiscremesüppchen 

Groß Lust zu kochen habe ich heute nicht, ich kann nicht viel herumlaufen und stehen, bin erneut indisponiert.
Für ein Süppchen hat es gerade noch gereicht:



Jeder kennt Kürbiscremesuppe und Rezepte gibt es wie Sand am Meer, der Vollständigkeit halber hier nun meine Vorgehensweise. Das Rezept verträgt gut Abweichungen.

Für Zwei 

2 EL Rapsöl

320 g Möhren
230 g Hokkaido Kürbis (das war genau der Rest der noch im Kühlschrank lag, deswegen die Suppe!)
1 kleine Zwiebel
kleines Stück Ingwer
1/2 l Wasser
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
1/4 TL Koriander
ca. 50 ml Kokosmilch
Zitronensaft

Für die Deko, das Auge isst mit: 
Hafersahne (oder andere)
Kürbiskernöl
Kürbiskerne

Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, Kürbis in kleine Stücke schneiden, Zwiebel würfeln, Ingwer schälen und würfeln (die Schalen überbrüht und 30 Min ziehen gelassen ergeben Ingwerwasser, lecker, scharf, gesund).
Die Zwiebel in ca. 2 EL Rapsöl andünsten, sie sollen nicht braun werden, das würde leicht bitter werden und Röstaroma brauchen wir hierbei nicht.
Wenn sie glasig sind den Kürbis, die Möhren und den Ingwer hinzufügen, andünsten. Mit Wasser auffüllen und mit einem TL Salz und Gemüsebrühepulver würzen; Koriander hinzufügen. Wenn es kocht Herdplatte herunterschalten und ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Eine halbe Handvoll Kürbiskerne  3 Minuten in einer kleinen Pfanne rösten.  Ich habe zwei Tropfen Walnussöl hinzugefügt und etwas Salz. (Dachte mir, das wäre lecker. War auch so. Glück gehabt.)

Nach 20 Minuten Kürbissuppe vom Herd ziehen und pürieren.  Mit Kokosmilch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit Hafersahne, Kürbiskernöl und Kürbiskernen bestreuen und aufessen.

Kürbiskernöl


Wir haben aufgegessen, es ist kein Rest übrig geblieben! Ihr wisst, wenn man aufisst, dann scheint am anderen Tag die Sonne. Genau darauf warte ich. Sonne, schickt  mir Sonne!


Zum  Frühstück gab es Vollkornbrot mit Fruchtaufstrich und Veggie-Lebervurst.



Sonntag, 24. Februar 2013

24.02.13 Sonntag im Schnee, Plätzchen und selfmade Ravioli

Es ist vollbracht, die Ravioli sind fertig und sie waren grandios. Macht etwas Arbeit und Mann und ich sind bemehlt - sogar der Hund - aber lohnt sich.

Im Netz fand ich viele Teigrezepte, keines gefiel mir wirklich, dann habe ich mir einen eigenen Teig ausgedacht.

Ravioli mit Lauch-Pilz-Walnussfüllung an Petersilienpesto

Teig:
200 g Weizenmehl (550) mangels gem. Hartweizengries
 80 ml Wasser
1 Eiersatz "No Egg", das ist ein gehäufter Teelöffel "No Egg" mit 2 EL Wasser verrührt
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
Messerspitze Kurkuma für die Farbe

Füllung:
Als Füllung habe ich den Rest der Lauchfüllung von gestern genommen - siehe hier und die Creme ergänzt in dem ich 50 g Walnüsse mit Meersalz fein gemahlen hinzugefügt habe. So wurde die Creme fester und trockener.

Die Herstellung der Ravioli:

Mehl auf Arbeitsfläche sieben und eine Kuhle herstellen, dort hinein etwas Wasser gießen, die No Egg-Zubereitung hinzugeben, Salz, Olivenöl und Kurkuma. Teig langsam mischen und sorgsam kneten bis der Teig glatt und nicht mehr klebrig an den Händen ist. Ggf. Mehl hinzufügen.
Dann die Teigkugel in Frischhaltefolie einpacken und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen damit der sich ausruht. Der hatte viel hinter sich und noch mehr vor sich.

Danach erneut durchkneten und eine Wurst bilden. Von der Wurst Teile abschneiden und mehrmals durch die Nudelmaschine schicken, ca. 2 mm dick sollte das Teigband dann dünn sein.
Flache Nudelschicht auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und mit einem größeren Glas Kreise ausstechen.


Auf die Kreise einen Klecks der Füllung ablegen und eine Hälfte des Kreises über die andere legen, mit den Zinken einer Gabel eindrücken und verschließen. Darauf achten, dass die Ravioli auf bemehlten Flächen zu liegen kommen, da fühlen sie sich wohl und kleben nicht fest.





Wenn dieser Arbeitsgang abgeschlossen ist, die Ravioli in einen großen Nudeltopf mit siedendem Salzwasser nacheinander gleiten lassen, ca. 5 - 6 Minuten ziehen lassen, es sollte nicht sprudelnd  kochen. 
Bei meinem Teigrezept kleben die Ravioli nicht aneinander. 

Pesto:
1 Bd Petersilie
1/2 Bd Basilikum
80 ml Olivenöl
20 ml Walnussöl
ca. 1-2 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Mit allen Zutaten ein Pesto mixen. Darauf achten, dass nicht zuviel Zitrone in dem Pesto ist, es soll nicht herausschreien und den Ravioli mit dem zarten Geschmack der Füllung die Schau stehlen.

Die wartenden Ravioli auf dem Teller mit dem Pesto beglücken. 



Mit dem angerichteten Teller den Mann - oder die Frau - beglücken. Oder sich selbst. Nie verkehrt.

So ist aus einem Rest vom Vortag ein neues Gericht entstanden. Das hätte ich sicherlich sonst nicht gemacht.


Kaffeezeit, Plätzchenzeit:
Bis Weihnachten ist nicht mehr lang hin..., man kann nie früh genug anfangen! Mir war einfach nach süßen Plätzchen, als ich draußen den Schnee sah.
Ta taaaaa: Marmorierte Heidesandplätzchen, nach dem Rezept meines veganen Lieblingskoches: MrAtarac Koch's vegan

Ich finde diesen Mann einfach toll!
Der ist hochkreativ, kann gut erklären
und ist dabei ganz bescheiden. Und
humorvoll! Echt netter lieber Vegankoch.
Gott schenke ihm und den Seinen ein langes
glückliches Leben. Mindestens!

Was immer der sich ausdenkt, es gelingt.
Nie im Leben hätte ich für möglich gehalten, dass
vegane Plätzchen derart gut sein können.


Ach, ist es nicht schön! Kaum zu glauben, dass ich als Omnivor nie gebacken habe. Ich konnte Backen nicht ausstehen. Das Vegansein beflügelt, in viele Richtungen.


Die Kaffeetasse sollte unbedingt fotografiert werden, das ist die des Mannes, ich trinke keinen Kaffee mehr. Ich finde, dass eine Tasse Kaffee schön aussieht zu Gebäck. Besser als Tee. Obwohl: es gibt spezielles Teegebäck, ich meine mich dunkel zu erinnern. Irgendwas aus England? Ich muss darüber nachdenken. Wäre ja auch mal eine Alternative.

Heute haben alle meine Ledergürtel eine gute Heimat gefunden, ich bin froh! Behalten habe ich nur einen einzigen Ledergürtel, und auch das nur, weil ich die Schnalle von dem so sehr liebe und hoffe, ein Schuster kann mir diese Schnalle an einen Vegangürtel anbringen. Dann wird daraus ein tragbarer Gürtel für mich.


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Später wird es vermutlich Ravioli geben, wenn ich sie denn hinbekomme! Da muss nämlich meine Füllung rein, die Avocadolauchcreme von gestern.
Vermutlich mache ich ein helles Sößchen dazu, mal sehen!

Sonntag! In Bonn liegt doch tatsächlich Schnee! Ein paar wenige Zentimeter. Immer wieder ungewöhnlich für uns. Viele Bonner fassen sich ans Herz und fürchten, mit ihrem Auto morgen die Arbeitsstelle nicht zu erreichen. Schon zwei Zentimeter Schnee führen in Bonn und Umgebung zu einem absoluten Schneechaos! Den Menschen steht die nackte Angst in den Augen. Das ist ja auch schlmm. Das Weiße ist überall! Keiner hilft.

Ein Vitamix wird vermutlich doch nicht hier einziehen, ich habe gestern darüber berichtet, es mittlerweile aber wieder gelöscht. Wie es aussieht braucht man den Trockenbehälter zum Nussmus herstellen, das ist mir dann aber insgesamt zu teuer. Ich bin mir einfach unsicher, was am besten wäre. Jedenfalls gebe ich nicht mehrere Hundert Euro aus für etwas, was nur bedingt taugt.
Da muss ich mich einfach mehr informieren. Vielleicht gibt es irgendwo die eierlegende Wollmilchsau. Sie soll Smoothies machen können wie sie Rohköstler wünschen (aufgeschlossene Pflanzenfasern), Eis herstellen und sämtliche Nussmuse ohne Ölzugabe in Rohkostqualität machen können. Der VM kann das wohl nicht, auch nicht mit Trockenbehälter. Wer was weiß, ich bin dankbar für Tipps.

Bis dahin begnüge ich mich mit dem Kitchenaid-Blender:


Roter tropischer Fruchtsmoothie zum Mittag:


Für zwei große Gläser


2 Blutorangen
1/3 Mango
1/2 großer Apfel o. einer kleiner,
mit Schale
100 ml Kokosmilch inkl. Fett
150 ml grüner Tee

Orangen auspressen, Mango und Apfel in Stücke schneiden, mit dem Saft und
den anderen Zutaten
in den Mixer geben, eine Minute pürieren















Frühstück: Tofurührei, Vollkornbrot mit Mousse au Chocolat, feinherb und Pilzröllchen von gestern Abend. Dazu wie immer ein Matchashake. Und ein Grüntee. Seit neuestem trinke ich meine Matchashakes ganz ohne Agavensirup. Nur 1/3 Banane, 1/4 Soja- o. Hafermilch, 3/4 Wasser (nicht heißer als 80 Grad C.) und ca. 1/3 TL Matcha. Mit Pürierstab paar Sekunden pürieren.


Ich habe noch keinen Schimmer was ich kochen soll. Von gestern habe ich noch ziemlich viel von der Lauchavocadofüllung über, von dem Innenleben der Pilzröllchen.
Was kann ich damit bloß machen, ich habe keine Idee. Drei riesige braune Champignons habe ich hier liegen, die könnte ich befüllen. Aber dann habe ich immer noch zu viel über.
Ich muss darüber nachdenken. Spätestens heute Abend könnt Ihr sehen, was ich gemacht habe. Wenn mir was Gutes einfällt, so sicher ist das noch nicht.

Samstag, 23. Februar 2013

23.02.13 Wochenende, Pancakes, Dicke Bohnen


Abendessen:

Pilzröllchen mit Lauchfüllung von MrAtarac Koch's vegan


Mittagessen:


Nachdem ich mich mit einer Freundin über Fleisch ausgetauscht habe und, dass ich manche Fleischgerichte vermisse, beschloss ich beim Einkaufen, eines meiner früheren Lieblingsessen zu veganisieren. Ich mutmaßte, dass mir bestimmt vor gefülltem Teller die Tränen kommen, ich meinen geliebten Bauchspeck arg vermissen würde und richtete mich darauf ein, ganz umsonst! Weit gefehlt. 



Dicke Bohnen wie von meiner Mum!




Ich habe hin und her überlegt wie ich es machen soll, und bin dann wie folgt vorgegangen:

Für zwei jämmerlich verkommene Verfressene (ich muss es schlicht sagen wie es ist):

650 g Kartoffeln
1 großes Glas Dicke Bohnen (420 g Nettogewicht)
1 kleine Zwiebel
3 EL Rapsöl
120 g Räuchertofu Viana
20 g Alsan-Margarine
2 EL Dinkelvollkornmehl
etwas Sojamilch
1 EL Weißweinessig
Salz
Prise Zucker
Pfeffer
Bohnenkraut
Petersilie


Salzkartoffeln kochen.

Derweil die Bohnen mit Einweichwasser in kleinen Topf tun, eine halbe gewürfelte Zwiebel hinzugeben, etwas Salz, 1/4 TL Bohnenkraut. Aufkochen und 10 Minuten auf kleinster Stufe köcheln lassen. Danach Bohnen in einen Durchschlag geben und die Brühe auffangen. Bohnen wieder zurück in ihren Topf fallen lassen, Deckel drauf bis zu ihrem Einsatz.

Räuchertofu in ganz feine Scheiben schneiden, 2-3 mm dick, dann in Stücke. In heißem Rapsöl (Olivenöl wäre zu dominant und schließlich sind wir nicht am Mittelmeer, hier ist kalt) einige Minuten scharf anbraten, bis er richtig knusprig wird. Das gelingt mit Viana Räuchertofu am allerbesten. Ich separiere den Tofu gern wenn ich ein knuspriges Ergebnis möchte, der brät allein und kommt später zum Essen hinzu.

Margarine in einen großen Topf geben und die restliche halbe fein gewürfelte Zwiebel anbraten, so bald sie glasig ist das Mehl hinzugeben und eine Mehlschwitze bereiten. Mit der Bohnenbrühe rührend ablöschen. Etwas Sojamilch hinzufügen. Soße abschmecken mit Essig, Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker. Bohnenkraut hinzugeben. Mit dem Essig vorsichtig sein, er darf auf keinen Fall durchdringen. Er soll sich im Hintergrund mit den anderen Komponenten unauffällig vereinigen. Der ist kein Solist, passt auf, dass der sich bedeckt hält, der Essig. Ein EL ist Maximum, eventuell reicht schon ein Teelöffel aus.

Die Bohnen in die Soße geben, den Tofu hinzufügen und mit Kartoffeln und Petersilie anrichten.

Ich ging davon aus, dass wir das morgen auch noch essen können, es war arg viel. Pustekuchen. Wie Bescheuerte haben wir uns darüber hergemacht als gäbe es kein Morgen! Manchmal habe ich Angst vor mir selbst.
Man sollte sich nicht selbst loben, schlechter Stil. Aber ich muss doch Eines sagen, seht es mir nach: ich glaube, ich bin ein Gott.


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Am Wochenende mache ich mir gern etwas mehr Mühe mit dem Frühstück.

Pancakes a la Attila Hildmann, Vegan For Fit; hier in einer Version mit Bananen, Ahornsirup und einer Mousse au Chocolat von Alnatura.






Freitag, 22. Februar 2013

22.02.13 Nudelalarm! Rot und scharf wie die Liebe

Abendbrot:




Zum späten Nachmittag ein Orangen-Kokos-Smoothie:

1 Orange
1 Blutorange
1 Zitrone
1 Banane
1 Kiwi
100 ml Kokosmilch inkl. Kokosmilchfett

Orange, Blutorange und Zitrone auspressen,
Saft mit Banane, Kiwi und Kokosmilch in
den Blender geben und je nach Gerät ca.
1 Minute mixen.


Hier kommt die Sonne!

Wenn draußen schon nicht Frühling ist, dann
wenigstens im Glas.







Nudelalarm!




Für Zwei

250 g Spirellinudeln (Hartweizengries)
1 große knallrote Paprika oder zwei kleine
5 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel
1 Peperoni
Balsamico Bianco (Weißweinessig)
jodiertes Meersalz
Pfeffer
¼ Bd Petersilie
30 g Walnüsse

Backofen vorheizen, 230 Grad

Nudeln nach Anweisung kochen

Paprika halbieren, das Innere und den Ansatz entfernen, mit der Außenseite nach oben auf ein Backpapier auf das Backblech legen. Ca. 15 Minuten in den Backofen auf oberer Schiene belassen bis die Paprika ganz dunkel wird.
So ungefähr sollte es dann aussehen:


Dann rausholen, mit feuchtem Küchenpapier abdecken, abkühlen lassen, häuten.
Danach in kurze Streifen schneiden.

Während die Paprika im Ofen ihrer Vollendung entgegen sieht die Walnüsse in einer kleinen Pfanne drei Minuten anrösten, danach mit etwas Meersalz fein hacken, bis die Konsistenz von Parmesan erreicht ist. (Ich verwende dazu eine kleine Küchenmaschine).
Petersilie waschen, schütteln und kleinhacken. Das geht gut mit einem Wiegemesser.
Beides zur Seite stellen.

Knoblauch schälen und in Streifen, Zwiebel schälen und in Spalten schneiden.
Peperoni in feine Ringe schneiden. Alles in heißem Olivenöl anbraten, so bald alles eine schöne braune Farbe angenommen hat Paprika hinzufügen und einige wenige Minuten mit anbraten.
Mit einem kleinen Schuss Essig ablöschen.
Abschmecken mit ordentlich Pfeffer (Warmduscher war gestern) und Salz, die Nudeln unterheben und mit Petersilie und Walnuss-Varmesan bestreuen. 

22.02.13 Das leidige Vitaminthema



Es ist doch seltsam: kaum gibt man sich als Vegetarier oder gar als Veganer zu erkennen, kommt die Sprache auf die gesunde Ernährung. Es werden viele Fragen gestellt wie man sich die Versorgung mit Eisen, mit Vitamin B12 oder mit Eiweiß, Folsäure etc. vorstellt.
Bald jeder Fleischessende denkt, ich müsse zwangsläufig einen Mangel erleiden.

(Ganz davon abgesehen, wer legt schon einem Besucher von McDonalds oder einem Fertiggerichtesser nahe, mal seine Blutwerte zu testen, ob ihm nicht Vitamin A oder Vitamin B oder sonst eines fehlt.)

Diese Vitamindiskussion  kann ich nur schwer nachvollziehen. In der westlichen Welt, besonders in Deutschland, leben wir, was das Essen angeht, voll im Überfluss. Man kann sich jedes erdenkliche Lebensmittel von nahezu jedem Teil der Welt kaufen. Tonnen über Tonnen werden jeden Tag vernichtet, weil keiner so viel Lebensmittel essen kann. Lebensmittel werden oft im besten Zustand noch entsorgt. (Ent-Sorgt: man trennt sich von einer Sorge? Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.)
Wir haben ein überreiches Angebot an diversen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Wir können aus dem Vollen schöpfen.

Man kann sich auf vielfältigste Weise ernähren, es ist ein Luxus, der nur einem kleinen Prozentsatz in der Welt vergönnt ist. Nur in wenigen westlichen Ländern geben die Menschen so wenig für Lebensmittel aus wie wir in Deutschland. Im Gegensatz leidet weltweit fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Millionen Menschen sterben.

Und wir diskutieren darüber, ob einem Veganer ein Vitaminchen fehlen könnte, ob man irgendwas substituieren müsste? Das finde ich bizarr.
Mich beschämt diese Diskussion zutiefst.

Ich habe mir vor der Umstellung zum Veganer Vitamin B12 gekauft, aber ich nehme die Tabletten nur unregelmäßig; ich bin mir ziemlich sicher: wenn ich mich mit gesundem Menschenverstand und nach dem natürlichen Hungergefühl ernähre, dann wird es mir an nichts mangeln. Zumal dieses Vitamin B12 jahrelang im Körper gespeichert werden kann.
Sollte ich gesundheitliche Einschränkungen feststellen, dann kann ich das untersuchen lassen und gegensteuern. So, wie ich es immer gehalten habe. Panikmache braucht es nicht, die ist unnötig.

Ob man überhaut so viele Vitamine braucht, ob die Angaben über die jeweils nötige Dosis stimmen, die ständig kolportiert werden, wer weiß das schon? Das steht auf einem ganz anderen Blatt. Naturgemäß bin ich da skeptisch.
Denn wer verdient an diesem Thema...? Das frage ich mich immer bei solchen Themen: wer verdient daran?  Ein Schelm, wer Böses denkt. 


Mangels Bild vom Frühstück (mal wieder Vollkornbrot mit Aufstrichen mit Matcha und Grüntee) hier ein Bild von meinen Rosen:



Ich weiß noch nicht was ich koche heute; mal sehen, was mich so anspringt! Mein Instinkt wird mich leiten, um beim Thema zu bleiben. :-)                                                                                             

Donnerstag, 21. Februar 2013

21.02.13 Crumble in the Jungle

Die Entscheidung für das Abendessen ist gefallen, ich ließ dem Mann die Wahl.

Voilà!



Reispfanne mit Steinpilzen und Pfifferlingen



4 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Peperoni
150 g Reis
130 g Steinpilze (frisch o. gefroren)
20 g Pfifferlinge (getrocknet)
400 ml Wasser
80 ml Sojasahne
etwas Zitronensaft
80 g Räuchertofu
Sojasauce
Salz
Pfeffer
¼ Bd. Petersilie

Vorbemerkung: Ich hatte gefrorene Steinpilze daheim die wie frische behandelt werden und getrocknete Pfifferlinge. Letztere habe ich mit kochendem Wasser übergossen und sie einweichen lassen während ich mich um die Zwiebeln, Peperoni und den Knoblauch kümmerte.
Das Einweichwasser dient später als Flüssigkeit zum Kochen, mit der entsprechenden Menge Wasser auffüllen bis ca. 400 ml erreicht sind.
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Peperoni in feine Ringe schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch würfeln und mit der Hälfte der Peperoni in 2 EL Öl andünsten, Reis hinzufügen und glasig werden lassen, mit Wasser ablöschen. Pilze, Salz und Pfeffer hinzufügen, aufkochen lassen. Deckel auf die Pfanne geben, ca. 25 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen (nach 20 Minuten kann man mal schauen, wie weich der Reis ist). Nicht zwischendurch umrühren, Reispfanne einfach nicht beachten. Zu viel Aufmerksamkeit ist gar nicht so gut.

Derweil Räuchertofu in sehr kleine Würfel schneiden, in zwei EL Öl drei Minuten stark anbraten. Etwas salzen, pfeffern.

So bald die Reispfanne fertig ist, Sojasahne hinzufügen, etwas Sojasauce und etwas Zitronensaft; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Räuchertofu zur Reispfanne geben und mit der restlichen Peperoni und Petersilie garnieren.

Das war dermaßen verteufelt lecker, dass ich versucht war, mich damit im Bad einzuschließen. Es fiel mir sehr schwer, mich an meinen Platz zu setzen und zu teilen. Schlussendlich überzeugte mich nur der Gedanke, dass der Mann tagelang nicht mit mir sprechen könnte. Man weiß es ja nicht, was in einem Mann vorgeht.Zumal, wenn er Hunger hat.
Wisst Ihr auch nicht, oder.



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Noch steht nicht fest, was ich heute Abend koche. Ist mir nach etwas Nudeligem oder nach einer Reispfanne? Die Geschmacksrichtung ist mir ebenfalls noch nicht klar, tomatig oder pilzig? Sahnig oder mit Öl? Gemüse rein oder dazu? Mal sehen, was mich an Inspirationen noch anspringt.
Ich muss improvisieren, was ich am liebsten tue. Aufgrund des schlechten Wetters sind wir heute nicht einkaufen gegangen, es ist eisekalt und schneit. Dabei hat es ganz sonnig angefangen.
Aber nicht schlimm: Hab' Sonne im Herzen! 

Nachmittag: 
Damit es nicht langweilig bleibt habe ich mich an ein Dessert aus dem Buch Vegan For Fun gemacht, das stand schon lange auf meiner Agenda.
Der Name ist "naja", aber der Nachtisch selbst ein Traum, also lasst Euch vom Namen nicht abschrecken. Gebt ihm eine Chance, Ihr werdet es nicht bereuen:

Crumble in the Jungle



Ich habe es für uns Zwei in eine größere Schüssel geschichtet.

Das ist mal ein Leckerchen, mannomann!
Ich wünschte, ich hätte es erfunden. Und das sage ich, wo ich mich um Desserts nicht reiße.

Dieses Rezept allein lohnt schon den Kauf des Buches.






Zum Frühstück gab es heute mal wieder Vollkornbrot mit Aufstrichen und mittags habe ich die restliche Bohnensuppe von gestern aufgewärmt.

Mittwoch, 20. Februar 2013

20.02.13 Vegan Wednesday, Bilder von mir und Chokoflakes

Herzlich willkommen an meinem Mittwoch, ja, es ist Vegan Wednesday! Hurra!

vegan-wednesday


Laut Aufruf von Julia von mixxedgreensvegan
dürfen wir heute auch unsere Tiere zeigen!

Zufällig - tatsächlich Zufall - habe ich frische Bilder von mir und unserer Labradordame:




Nun kommen wir zu dem, was ich heute alles zu mir genommen habe, bislang. Ihr wisst, dass meine Postings immer von unten nach oben aufgebaut sind, oben trage ich das Neueste ein. Das machen Beamte immer so. Wisster Bescheid, Leute! :-) Und falls nicht: dann ist das mein Alleinstellungsmerkmal. So erkennt Ihr meinen Blog sofort.

Dann lege ich mal los!

Abendbrot, ich biete Backofengemüse mit Tofu-Cubes mit Basilikum-Dip (VFF)






















Basilikum-Dip


Zum Kaffee gab es Chocoflakes made by blaubehimmelt 



Rezept, ganz easy: alles, was ich so da hatte, Ihr könnt experimentieren mit dem, was ihr da habt:

120 g Blockschokolade
40 g Trockenpflaumen, kleingeschnitten
30 g Cornflakes (ungezuckert, von Alnatura)
10 g Amaranthpop






Schokolade in Wasserbad rührend schmelzen lassen, nicht zu heiß, sie darf nur warm und flüssig werden, nicht heiss. Danach mit den anderen Zutaten vermischen und in kleine Häufchen auf eine Platte oder Backpapier ablegen, in die Kälte bringen. Ich brachte sie eine halbe Stunde auf die Terrasse zum Festwerden. Unser Hund (s. o.) passte auf, dass sich die Nachbarskatze nicht näherte.
Leute! Leute! Diese Teile sind ein Gedicht. Ich schwör!

Grüne Bohnensuppe mit Kartoffeln und Möhren:

Für Zwei

3 dicke Kartoffeln
1 große Möhre
kleines Stück Sellerie
1 Glas Schnittbohnen
ca. 1/4 l Wasser 
1 Zwiebel
1/3 Frühlingszwiebel
1 TL Bohnenkraut
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer









Ich war heute faul und es musste schnell gehen, von daher nahm ich eine Glaskonserve. Kartoffeln, Möhre, Sellerie und Zwiebel schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den Schnittbohnen (inkl. Bohnenwasser) aufsetzen und Gemüsebrühe (Pulver), Salz und Bohnenkraut würzen. Ggf. Wasser nachfüllen bis die Kartoffeln gerade bedeckt sind. Ich schätze, es war ein Viertel Liter Wasser.
15 Minuten kochen lassen, abschmecken, mit Petersilie oder Frühlingszwiebel dekorieren. Frische Bohnen wären natürlich besser, keine Frage!




Mein Frühstück, Cranberry-Kokos-Ananas-Müsli (VFF)


Dienstag, 19. Februar 2013

19.02.13 Orangengelee, Sellerie mit Kapernsoße



Ich bin im Rezeptschreiben nicht geübt, seht es mir nach. Bitte fragen wenn was unklar ist. Ich selbst kochte selten nach Rezept, sondern frei Schnauze. Bislang, nun ist vegan da, nun ist alles anders.

Abendessen:
Kartoffeln von gestern mit der restlichen Kapersoße von heute, eine Tomate und eine Mandarine.

Hier die Tomate:



Nachspeise gibt es bei mir selten, erstens bin ich kein Süßer, zweitens macht mich das Hauptgericht in der Regel schon satt und drittens bin ich meist zu faul. So isses, kann man nicht beschönigen.
Nicht so heute. Bei mir mussten Orangen und Mandarinen weg. Also dachte ich über ein Dessert nach und kreierte das hier:

Ich nenne es Orangengelee an Cashewsahne




Für Zwei
etwas Orangenschale
1 dicke Orange
Filets von einer Mandarine
2 TL Vollrohrzucker
Zimt
Pfeffer
Chili
2 g Agar Agar

Soße:
1,5 EL Cashewmus
100 ml Hafermilch
Zucker
Vanille
Häuchlein Salz

Cashewnüsse geröstet


 
Das Orangengelee: Etwas von der Schale der Orange dünn abschälen, in winzige Streifen schneiden. Orange auspressen und mit der geschnittenen Schale in ein Gefäß mit Messskala gießen.
Eine Mandarine schälen und filetieren. Vier von den Filets für die Deko zurückbehalten, die restlichen Filets kleinschneiden und auch in das Gefäß schütten.
2 TL Vollrohrzucker, Messerspitze Vanille, Zimt, Peffer und etwas Chili hinzugeben. Nun sollten etwa 200 ml Flüssigkeit in dem Gefäß erreicht sein, ich habe 2 g Agar- Agar hinzu gegeben.
Alles rührend aufkochen und etwa eine Minute kochen lassen, dann in zwei Formen oder Tassen - wie bei mir -  gießen.
Die Tassen bzw. Formen in die Kälte stellen, Balkon oder Garten oder Kühlschrank.
Dort vollkommen erkalten lassen. Das Orangengelee wird mit 2 g Agar-Agar bei der Flüssigkeitsmenge schnittfest.

Danach reinholen, auf den Fleck seiner Bestimmung stürzen (Dessertteller) und ein paar Cashewnüsse grob hacken und 3 Minuten in einer Pfanne anrösten. Wecker stellen: die Nüsse sagen nichts, die vergisst man schnell! Die verbrennen lautlos, ohne Aufschrei. Will man nicht.

Die Soße: Cashewmus mit Hafermilch, 2 TL Zucker und einer Messerspitze Vanille sowie einem Häuchlein Salz sehr gut verrühren, dann erst Herdplatte anstellen und aufkochen lassen.
So bald die Soße aufkocht verdickt sie, also schnell servieren. Sollte sie zu fest sein, etwas Sojasahne untermengen, nicht mehr kochen lassen.
Soße an das gestürzte Orangengelee geben, mit Mandarinenfilets und Cashewnüssen dekorieren.

 

Heute Mittag gab es  Sellerieschnitzel mit Quinoa an Kapernsoße:






















100 g Quinoa waschen, mit 250 ml Wasser und Salz 20 Minuten köcheln lassen, 5 Minuten quellen lassen.

Sellerieschnitzel salzen, pfeffern, in Mehl/Sojamilchgemisch wälzen, anschließend in Paniermehl mit Sesam vermischt legen, Panade etwas andrücken. Je nach Dicke ca. 10 Minuten braten, mittlere Hitze


Kapernsoße: Mehlschwitze aus ca. 20 g Butter und 20 g Mehl zubereiten, mit 1/8 l Weißwein und ¼ l Brühe auffüllen, aufkochen lassen. Kapern und 3 EL Sojasahne hinzufügen, Salz und Pfeffer.



Mein bescheidenes Frühstück:


Montag, 18. Februar 2013

18.02.13 Spinat und Tofurührei mit Kala-Namak Salz

Ich schließe den Tag mit meinem neuen Brotaufstrich aus Rote Beete und Linsen, ebenfalls von

MrAtarac, Rote Beete Aufstrich

Richtig gut! Sehr ausgewogen im Geschmack. Ich hatte noch genau eine Rote Beete übrig und suchte nach einer guten Verwendung.






















Die Plätzchen sind fertig! Es sind vegane glutenfreie Hirsekekse von hier:

MrAtarac, Koch's vegan, Hirsekekse

Lecker, knusprig, innen drin noch leicht feucht. Die ganze Wohnung duftet.























Heute Nachmittag mache ich wieder Plätzchen. Für den Abend dachte ich an einen neuen Brotaufstrich, MrAtarac aus Youtube (der Vegankoch, es gibt ja nicht nur Attila) hat da was Nettes im Angebot!
Man darf gespannt sein. Ich werde berichten. Bleibt dran und mir gewogen.


Es geht mir deutlich besser.

Ich kann wieder in der Küche stehen und mich nützlich machen.

Vorhin haben wir Spinat, Möhren, Salzkartoffeln und Tofurührei gegessen.
Die Möhren habe ich mit Zwiebeln und Agavendicksaft karamellisiert und dann gedünstet, die restliche Flüssigkeit mit etwas Speisestärke eingedickt.

Das Tofurührei habe ich aus zwei Dritteln Tofu Natur (Taifun) und einem Drittel Seidentofu (Taifun) gebastelt, gesalzen habe ich mit meiner Neuerwerbung Kala-Namak Salz. In der Tat, als ich das Salz in die Pfanne gab und umrührte stieg mir tatsächlich ein Eierduft in die Nase! Verrückt!



Super Sache. Die leicht gelbe Farbe des Rühreies kommt von einer Messerspitze Kurkuma.
Dann noch etwas Mandelmus hinzu, ein EL um genau zu sein, Pfeffer, fertig ist der Lack. Schönes Rührei. Saftig, nicht trocken-krümelig.






























Mein Morgenmüsli,

eine bunte Mischung aus Amaranthpopp, Cornflakes, Gojibeeren, Cranberries, Bananen, geröstete Wal- und Cashewnüsse, Agavendicksaft und Hafermilch. Und Buchweizen.